Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Der beste Weg, ich wiederhole mich, ist eine massive Besteuerung der Emissionen.
Das ist aber nur sozial verträglich, wenn preisattraktive Alternativen geschaffen werden. Ein Deutschland Ticket für 50€ funktioniert erst wenn der ÖPNV funktioniert und das Ticket anstatt teurer, günstiger wird. Fahrradwege habe ich auch schon angesprochen, denn entweder gibt es keine, sie sind in einem schlechten Zustand, hören einfach auf oder erfordern eine großen Umweg.

Ansonsten gibt es noch mehr Stimmen für die AFD. In Leipzig hat man den Ring von 3 auf 2 Autospuren verkleinert und eine Fahrradspur installiert. Ihr könnt euch nicht vorstellen was es hier für ein Geschrei gegeben hat.
 
Das ist aber nur sozial verträglich
Die Kosten fürs Fahrradfahren würden sich kaum erhöhen. Der Reifenverschleiß ist nicht hoch. Meine halten immer so um die 10.000km und verlieren keine 100g Gummi. Und das der AfD die Umwelt scheiß egal ist, weiß glaube ich jeder.

Apropos, wenn ich jetzt nur laut genau schreie und drohe, AfD zu wählen, wird mir dann auch wieder erlaubt, meinen Müll im Wald abzulegen und mein Altöl ins Abwasser zu kippen? Merken die Wählenden der AfD wirklich nicht, dass Umwelt lebensnotwendig ist? Naja, wenn man sich ansieht, was die Menschen bis 1989 ertragen haben, dann scheint das Bedürfnis nach sauberer Luft, sauberem Trinkwasser und schaftstofffarmen Lebensmitteln bei vielen nicht vorhanden zu sein. Hauptsache, es qualmt ordentlich schwarz! Schornsteine müssen rauchen!
 
Organspender werden immer gebraucht. :D
Ausweis habe ich schon :daumen: ich bin zuversichtlich, dass mein Fahrstil für mein Überleben sorgt :P aber ich muss das erstmal probieren. Vielleicht habe ich ja Angst :D
Die Kosten fürs Fahrradfahren würden sich kaum erhöhen. Der Reifenverschleiß ist nicht hoch. Meine halten immer so um die 10.000km und verlieren keine 100g Gummi.
Ändert nichts daran, dass die Vorraussetzungen geschaffen werden müssen.
aber die Regierungen machen ja quasi nix und je rechter und konservativer es wird, umso weniger interessiert die Umwelt.
Mein Reden.
 
Ansonsten gibt es noch mehr Stimmen für die AFD. In Leipzig hat man den Ring von 3 auf 2 Autospuren verkleinert und eine Fahrradspur installiert. Ihr könnt euch nicht vorstellen was es hier für ein Geschrei gegeben hat.
Natürlich gibt es Geschrei.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, dem es schwer fällt Bequemlichkeiten aufzugeben und mit dem Auto zu fahren ist halt bequemer und ggf. auch etwas schneller, sowie seit Jahrzehnten von Kindesbeinen an antrainiert, als selbst in der Pedale strampeln zu müssen.

So Dinge wie, das man mit mehr Fahrrad fahren aber auch seiner eigenen Gesundheit etwas Gutes tut, zumindest auch dann wenn man, gerade auch in einer Stadt, nicht permanent befürchten muss von irgend einem agressiven Irren auf zwei (Motorrad) und vier Rädern (Auto / LKW) umgefahren zu werden, kommt den meisten nicht mal in den Sinn.

Genauso wenig wie das man mit dem Fahrrad weit weniger Streß bei der Parkplatzsuche hat und bares Geld einsparen kann (Parkgebühren, Spritkosten, ect. pp). ;)
 
Und wenn dann die Öffis in die große Stadt für alle inkl. Fahrrad gut funktionieren, brauchste nur noch eine Autospur :daumen:
Kommt auf die Gegend an.
Ganz wirst du den Autoverkehr nie aus der Stadt bekommen, da man Lieferverkehr, Rettungskräfte und Dienstleistungen, wie z.B. Handwerker, nun einmal zwingend benötigt und dafür Zubringerstraßen immer ein höheres Verkehrsaufkommen aufweisen werden.

Aber mehr als ein bis ggf. zwei Spuren, abseits vielleicht von Autobahnen, brauchst du dann im größten Teil der Stadt vermutlich ehr nicht mehr, was auch schon eine Menge Platz frei machen würde, der aktuell für Straßen und Parkplätze versiegelt ist.
 
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Und die Konsequenzen sind dir natürlich völlig egal. Und der Radweg endet dann dennoch kurz nach der Stadtgrenze .
Es darf ja nicht von heute auf morgen passieren. Aber ein 10 Jahres Gesetz, was z.B. die Benzinbesteuerung jedes Jahr um 50Cent erhöht, kann man durchaus diskutieren. Die 2L Autos waren vor zwanzig Jahren fertig entwickelt. Hätte man nur bauen müssen. Aber selbst die beiden 3L VW wurden ersten nur wenig produziert, das war mehr Feigenblattpolitik, noch fanden sie reißenden Absatz.

Statt dessen wurde alles größer, schwerer, schneller und viel leistungsstärker und es verkauft sich wie geschnitten Brot. Solche Entwicklungen umzudrehen ist natürlich hart.
 
Statt dessen wurde alles größer, schwerer, schneller und viel leistungsstärker und es verkauft sich wie geschnitten Brot. Solche Entwicklungen umzudrehen ist natürlich hart.
Guck dir deutsche Elektroautos an. Größer, schwerer, stärker. Was anderes können sie nicht.
Wo sind die bezahlbaren Autos für die Masse? Das Geschäft werden andere machen und am Ende hoffen sie wieder auf Subventionen.
 
Guck dir deutsche Elektroautos an. Größer, schwerer, stärker.
Man muss den Kapitalismus verstehen. Man gibt den unteren 2/3 immer weniger und das obere Drittel kann doch solche Fahrzeuge fahren. Der Rest bekommt ein billiges Monatsticket für die Bahn. An armen Menschen verdient man nix. Warum sollte man Autos für sie bauen? Wie gesagt, man muss den Kapitalismus verstehen. Und man muss auf der Gewinnseite stehen, dann ist das System einsame Klasse. Wenn einem Brotkrumen reichen, und unsere sind ja relativ groß, kann man ja auch zufrieden sein.

Schaue ich aber auf die AfD und den Osten, dann ist Armut und Chancenungleichheit immer der Grund für Revolutionen gewesen. Mal schauen, was morgen passiert. Ich ahne das Schlimmstes.

Ich z.B. hab alles auf das nötigste Minimum reduziert. An mir verdienen die üblichen Verdächtigen nix mehr. Das letzte unnötige Verbrauchen ist das Mopedfahren. Und auch das wird jedes Jahr weniger. Ich bin da ziemlich reinen Gewissens. Der Schritt zum kompletten Vegetarismus ist noch nicht vollzogen, aber die Fleischmengen sind minimal. Kleidung und Schuhe werden repariert, heizen tue ich quasi gar nicht, ich fliege nicht, fahre quasi kein Auto usw. Mein CO2 Fußabdruck ist, abgesehen vom Moped, minimal. Ich plädiere hier im Forum ja auch schon lange für sparsame CPUs und Grafikkarten.
 
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Man kann auch sein Verhalten ändern und damit dann irgendwann den Rahmen ändern, aber da ist der Wille, wie bei gewissen Userinnen, ja auch nicht für da. :schief:
Da müsste die Masse aber nicht egoistisch sein. Deswegen muss man die Rahmenbedingungen ändern. Und zwar massiv, radikal und nachhaltig.

Und warum.

Deswegen: Was man sich als Niedrigenergiefahrzeug vorstellte:


Was man bekam.

 
Wenn man den Rahmen nicht ändert, ändert sich das Verhalten nicht.
Schafft man keine Alternativen, kollabiert das System. Der Arbeitnehmer der zur Arbeit muss, hat dennoch den selben Fahrweg. Es ist irrelevant ob der Liter Sprit 1,50 kostet oder 5€. Am Ende wächst nur die Wut und spielt der AFD in die Karten. Aktion, Reaktion. Daher sind deine Forderungen nicht umsetzbar. Wenn dir die Konsequenzen egal sind, ist dein Weg zur Arbeit zukünftig dein geringstes Problem. Vorausgesetzt Du hast dann noch nen Job.

Wieso will niemand auf Freiwilligkeit setzen? Das ist langfristig deutlich zielführender.

Ich sage nicht, dass über den Preis nicht gesteuert werden soll. Aber VORHER muss es Alternativen geben. Warum also mit der harten Keule anfangen wenn die Abschaffung des Dienstwagenprivilegs erstmal dafür sorgt, dass wieder kleinere Autos gefahren werden. Mein Vorgesetzter hat als Dienstwagen einen Skoda Kodiaq hingestellt bekommen. Warum? Wozu benötigt ein Mensch ein so unglaublich großes Fahrzeug?
Mal als Vergleich: der VW Up ist nahezu genauso groß wie der Golf 1.

Guck dir deutsche Elektroautos an. Größer, schwerer, stärker. Was anderes können sie nicht.

Und hässlich. Alle sind hässlich. Ich behaupte, das machen die mit Absicht. VW und Co. wollen Verbrenner verkaufen. An Übermorgen wird da nicht gedacht.
Deswegen muss man die Rahmenbedingungen ändern. Und zwar massiv, radikal und nachhaltig.
Man kann alles radikal wie in der DDR steuern oder man überlegt sich sozialverträgliche Strategien. Was funktioniert langfristig wirklich besser?

Wie im Job. Es gibt Chefs die arbeiten mit der Keule und es gibt andere, die sorgen strategisch dafür, dass die Jungs und Mädels gut funktionieren. Welcher gefällt dir besser? Der, der nur motzt und drauf haut?
 
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Schafft man keine Alternativen, kollabiert das System. Der Arbeitnehmer der zur Arbeit muss, hat dennoch den selben Fahrweg. Es ist irrelevant ob der Liter Sprit 1,50 kostet oder 5€.
Richtig, was aber daran liegt das man die Strukturen über jahrzehnte in diese Richtung hingelenkt hat und das dreht man nicht eben mit einem Fingerschnipp wieder über Nacht zurück, in etwas komplett anderes.

Wieso will niemand auf Freiwilligkeit setzen? Das ist langfristig deutlich zielführender.
Wie weit Freiwilligkeit alleine einen bringt kannst du alleine schon bei der von der FDP seit Jahren propagierten Freiwilligkeit beim Glasfaserausbau sehen.
Die lukrativsten Rosinen werden rausgepickt, die unatraktiveren Teile werden permanent hinausgezögert, bis der Staat am Ende dafür Mrd. Subventionen reinschmeißt, oder werden dann halt bis zum Sant Nimmerleinstag nicht angefasst (wenn es die Subventionen nicht gibt).

Ich sage nicht, dass über den Preis nicht gesteuert werden soll. Aber VORHER muss es Alternativen geben.
Es beadarf vorhandener Alternativen, Steuerung hin zu den Alternativen, mit einer freiwilligen Übergangsfrist und dann halt ab einen gewissen Punkt die unverrückbare Verbindlichkeit zur Nutzung der Alternative.

Gerade bei Letzterer happert es in der deutschen Politik aber immer wieder spürbar und sind soviele Schlupflöcher, Ausnahmen und Sonderfälle eingebaut dass das Ergebnis am Ende am Status Quo real höchstens in homöopathischer Dosis eine sichtbare Änderung bringt.

Warum also mit der harten Keule anfangen wenn die Abschaffung des Dienstwagenprivilegs erstmal dafür sorgt, dass wieder kleinere Autos gefahren werden. Mein Vorgesetzter hat als Dienstwagen einen Skoda Kodiaq hingestellt bekommen. Warum? Wozu benötigt ein Mensch ein so unglaublich großes Fahrzeug?
Mal als Vergleich: der VW Up ist nahezu genauso groß wie der Golf 1.
Dazu müsstest du erst einmal alleine schon die Sicht eines deutschen Politikers geändert bekommen, dessen Dienstwagen üblicherweise auch eine große Limousine ist, gepart mit einflussreichen Wirtschaftsverbänden, die Mrd. schwere Lobbyarbeit leisten und sich ebenfalls gegen solche Änderungen stemmen, weil Erfolg und persönlicher Wohlstand in diesen Land halt immer noch in den Köpfen dieser Leute auch mit möglichst großen und protzigen Karren in Verbindung gebracht und gemessen wird.

Nicht daran was ein Unternehmen, oder eine Person, real leistet und geleistet hat und wie zufrieden die Kunden eines Unternehmens mit Leistungen und Produkten sind.

Man kann alles radikal wie in der DDR steuern oder man überlegt sich sozialverträgliche Strategien. Was funktioniert langfristig wirklich besser?
Beide Systeme funktionieren auf ihre Art nicht.
Die DDR-Wirtschaft weil sie neben ihrer permanenten Rohstoffknappheit grundsätzlich durch die Steuerung auf politischer Ebene viel zu unflexibel war, um auf kurzfristige Veränderungen flexibel genug reagieren zu können und die BRD-Wirtschaft West weil sie nur dann Änderungen schnell umgesetzt bekommt wenn diese lukrative Ergebnisse versprechen und ansonsten ähnlich träge reagiert wie die DDR-Wirtschaft, sobald man Kosten für Schäden und Auswirkungen aus eigener Tasche finanzieren soll, die die Wirtschaft verursacht und die eben kein Plus in der Bilanz versprechen.

Oder wie es so schön heißt, Gewinne privatisieren, Verluste auf die Gesellschaft umlegen und Unternehmen geht es nur noch um Gewinne und die so hoch wie nur irgend möglich.

Vielleicht würden sie die auch bei der Umstellung in 40 oder 60 Jahren fast genauso wie heute machen, aber du kannst eben keinem Anleger 40 bis 60 Jahre maximal minimale bis keine Renditen verkaufen.

Und die Gesellschaft hat halt, im Fall des Klimaschutzes, dummerweise (für die Unternehmen) auch keine Lust die Kosten alleine zu tragen und sich einzuschränken, während die Unternehmen sich möglichst weiter die Taschen füllen und so steckt das System genauso in einer Sackgasse wie einst die DDR, das sich viel zu wenig und viel zu langsam bewegt, für das was sich eigentlich schon längst bewegen müsste.

Während die Kosten für die Umweltschäden jedes Jahr steigen und die Gewinne auch auffressen, bis zu dem Kipppunkt, wo die Wirtschaft in weiten Teilen nur noch ein marodes Verlustgeschäft war (in der DDR).

Wie im Job. Es gibt Chefs die arbeiten mit der Keule und es gibt andere, die sorgen strategisch dafür, dass die Jungs und Mädels gut funktionieren. Welcher gefällt dir besser? Der, der nur motzt und drauf haut?
Wie immer ist nichts im Leben nur schwarz und weiß.
Niemand will sicherlich einen Chef der nur permanent rummotzt, aber es gibt halt Situationen in denen ist halt auch ein motzender Chef manchmal nötig und besser, um ein gutes Ergebnis zu erreichen (oder überhaup ein brauchbares), als der der immer nur die Samtpfote schwingt.
 
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Warum also mit der harten Keule anfangen wenn die Abschaffung des Dienstwagenprivilegs erstmal dafür sorgt, dass wieder kleinere Autos gefahren werden. Mein Vorgesetzter hat als Dienstwagen einen Skoda Kodiaq hingestellt bekommen. Warum? Wozu benötigt ein Mensch ein so unglaublich großes Fahrzeug?
Mal als Vergleich: der VW Up ist nahezu genauso groß wie der Golf 1.
Man muss gar nicht das Dienstwagenprivileg abschaffen, schon als die SUV Welle aufkam hätte man etwas über Gewicht regeln können.
Aus bestimmten Gründen konnten im Jahr 2000 mein damaliger bester Freund und ich, ein eher dekadentes Experiment über 3 Monate machen.
Ich hatte einen damaligen fast neuen Mercedes 500 SL, er fuhr einen neuen Porsche Caýenne Turbo.
Obwohl sich die beiden Autos leistungstechnisch nicht viel taten und der SL auf der Autobahn deutlich schneller war, war der Unterschied im täglichjen Vebrauch enorm, wobei der Mercedes sehr weit weg von einem kleinen und leichten Auto war und ist.
Der Mercedes brauchte im täglichen mix um die 13 Liter
Der Cayenne Turbo brauchte 20-22 Liter.

Auf der Autobahn bei Tempo 180 war der Unterschied noch größer, da wollte der Cayenne über 20 Liter haben, der Mercedes gab sich mit 12 Litern zufrieden.
 
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Wie im Job. Es gibt Chefs die arbeiten mit der Keule und es gibt andere, die sorgen strategisch dafür, dass die Jungs und Mädels gut funktionieren. Welcher gefällt dir besser? Der, der nur motzt und drauf haut?
Im Angesicht der kommenden Katastrophe, der der die Dinge umsetzt um sie aufzuhalten.
 
da wollte der Cayenne über 20 Liter haben, der Mercedes gab sich mit 12 Litern zufrieden.
:huh: unfassbar. Jupp, da hätte politisch auf jeden Fall etwas unternommen werden müssen. Unser Fuhrpark füllt sich mit immer mehr SUVs. Da fehlt mir ernsthaft das Verständnis für.

Und die Hersteller? Nehmen die kleineren Autos aus dem Sortiment.
Ford Fiesta, VW Up, und auf der sportlichen Seite der SLK/SLC ohne Nachfolger. Ich hab zu meiner Frau mal gesagt: wenn ich mit nem SLK nach Hause komme, fängt meine Mid Life Crises an :lol:
Im Angesicht der kommenden Katastrophe, der der die Dinge umsetzt um sie aufzuhalten.
Und das tun beide. Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass unsere Autos immer größer und schwerer werden, weil jeder seine eigenen Interessen radikal durchsetzen will, anstatt einen Weg zu suchen, der für alle gleichermaßen erträglich ist auch wenn jeder auf ein wenig verzichten muss. Schade.
 
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Und das tun beide. Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass unsere Autos immer größer und schwerer werden, weil jeder seine eigenen Interessen radikal durchsetzen will, anstatt einen Weg zu suchen, der für alle gleichermaßen erträglich ist auch wenn jeder auf ein wenig verzichten muss. Schade.
Das nennt sich Neoliberalismus. Und das zieht sich immer mehr durch die ganze Gesellschaft. Das war früher, in die siebzigern, als wir noch eine soziale Marktwirtschaft hatten, ganz anders. Damals wurde der Ansatz "Das bringt Dir viel und kostet mich wenig, machen wir so" noch gelebt, heute bekommt man nur Dinge durch, die jeden nur einen Vorteil bringt. Abgesehen von den Schwachen der Gesellschaft, auf denen, wie es sich für die deutsche Kultur gehört, herum getreten wird, während man nach oben huldigt.
 
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