Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Aber der Handel nicht.

Der Konsument macht sich nicht wegen des Handels strafbar, sondern wegen des Besitzes. Für den Handel macht sich der Verkäufer strafbar.

Es geht doch nicht um die Anzahl der statistischen Tode.

Statistisch sind die von ihm aufgezählten Fälle aber nun einmal für deutlich mehr Tote verantwortlich.


Ich habe leider keine aktuelleren Zahlen als 2004 gefunden, aber damals starben ca. 150 Menschen pro Jahr wegen Schusswaffen.


Das ist bei über 5. Mio. private Schusswaffen halt verschwindend gering.

Weil wenn jemand leichter an großkalibrige (schlimmstenfalls automatische) Waffen kommt und mal durchdreht, können relativ viele Menschen aufeinmal sterben.

In Deutschland kommt man - zum Glück - aber auf legalen Wege nicht vergleichsweise leicht an großkalibrige Waffen. Und an automatische schon gar nicht, die sind nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz für Privatpersonen verboten.
 
Aber der Handel nicht.

Es geht doch nicht um die Anzahl der statistischen Tode.
Weil wenn jemand leichter an großkalibrige (schlimmstenfalls automatische) Waffen kommt und mal durchdreht, können relativ viele Menschen aufeinmal sterben.

Es geht mir auch nicht um "leichter", sondern eher um praktikabelen Umgang und Kontrolle.

Im Moment hast du einen Täter der Ort, Zeitpunkt und Umfang seiner Tat selber festlegt.
Der Täter kann in Deutschland davon ausgehen, das er nur Opfer vor sich hat und 30 Minuten wüten kann, bis das SEK eigetroffen, sich angezogen hat und mit seiner Arbeit beginnt.

Schaust du dir den Vorfall in Mannheim an, da konnte der Täter sich mit einer verbotenen Waffe ganz in Ruhe sich in einer Waffenverbotszone bewegen und losschlagen.

Nur das beherzte Eingreifen von Zivilisten (ohne CS GAS oder Taser..) haben ihn in seiner Tat gestoppt.
Dann hat der eine Polizist gegen alle Regeln, eine tragische Fehlentscheidung getroffen und damit den Täter befreit, welcher sofort sich wieder das Messer schnappte und den Polizisten tötlich verletzte.

Nur ein Beamte, der geschossen hat, war vorbildlich in Positionierung und Zielwechsel, als der eine Ordner das Messer griff und wegwarf.
 
Bei den europäischen Abgeordneten ist afaik die Hälfte der Entlohnung an Anwesenheit gebunden.
Ob jemand dabei wirklich arbeitet lässt sich leider kaum sinnvoll messen.

Ob jemand arbeitet, ist in nicht-produzierenden Tätigkeiten allgemein schwer sinnvoll messbar und tatsächlich ist bei Politikern ja sogar denkbar, dass sie (nachdem alle Gesetze perfekt ausgearbeitet sind) eine Zeit lang wirklich nichts zu tun hätten. Da kann man keine Vorschriften zu machen, controlling ist in dem Fall Job des Wählers, der die faulen Säcke alle vier Jahre feuern kann.

Aber was man ganz objektiv und ebenfalls in guter alter HartzIV-Tradition machen kann:
Die Nebeneinkünfte anrechnen. Weiß nicht genau, wo die Grenzen heute liegen, aber bei mir waren es 100 € Zuverdienst frei, bei 400 € Zuverdienst wurden 240 € von den staatlichen Leistungen abgezogen und für alles darüber je weitere 90%. Das heißt von einem Anspruch auf 11 Riesen Diät (was für eine per-Defintion-Spitzenkraft okay ist) bliebe ab einem Zuverdienst von rund 12500 € genau gar nichts übrig.

Wer soviel Zeit in Aufsichtsräten, in der eigenen Kanzlei, auf Vorlesungen etc. vertrödelt, dass er pro Jahr "nebenbei" 150000 € verdient, der kann und sollte zwar nicht aus seinem eigentlich-Hauptberuf "Abgeordneter" geschmissen werden, solange seine Wähler der Meinung sind, dass er den gut macht. Aber bei ihm besteht eindeutig kein Anlass mehr, dass die Gesamtheit der Steuerzahler ihn durchfüttert, denn sein angemessener Lebensunterhalt ist offensichtlich gesichert.


Die Aussage ist so pauschal, mit der Argumentation könntest du eine Vielzahl an optionalen Hobbies niedermachen. Nach dem Motto: Eine RTX 4090 braucht auch kein Mensch, verbraucht zu viel Strom, KFZ YX ist unnötig, TVs oberhalb einer Größe von xxx cm, Alkohol, Gras...

Ich habe keine Ahnung, wieso du auf "Hobbie niedermachen" kommst, aber ich habe damit nur ein Argument entkräftet, wieso dieses Hobby-Zubehör angeblich sein müsse. Und ja: Natürlich kannst du mit genau dem gleichen Argument auch begründen, dass RXT 4090 nicht sein müssen.

"Nicht sein müssen" ist aber nicht "gehört verboten", sondern gleichbedeutend mit "darf durchaus sein". Verbote o.ä. braucht erst, wenn die nicht-dafürsprechenden Argumente von dagegensprechenden überwogen werden. Und solange niemand plant, den Bundestag mit 130-Zoll-OLEDs zu stürmen, um Gesundheits- und Wirtschaftsminister zu erschlagen, sehe ich da bei Fernsehern eher wenig "Dagegenargumente". Somit ist die fehlende Validität von "Dennoch dafür"-Argumenten schietegal.

Du willst also den Leuten mit deiner Polemik ihre Tradition absprechen, ohne dass du wirklich verstanden hast, um was es geht?

Nein. Keine Polemik und kein Tradition absprechen, sondern erneut nur ein Pro-Argument für nichtig erklärt. Wenn hier jemand etwas nicht verstanden hast, dann du das Geschriebene.

Wieder mehr Polemik....

...in Form falscher, persönlich werdender Anschuldigungen deinerseits gegen mich.


Ja, und? Politik wird in den Ausschüssen und nicht im Plänarsaal gemacht.

Was schlimm genug ist. Denn eigentlich war und ist der Plenarsaal dafür gedacht, Politik zu machen. Nicht für Selbstdarstellung/Wahlkampf.

Waffen töten. Ich meine, ja, klar, ich könnte dir mit einer 4090 bestimmt auch den Schädel einschlagen, dich auf einem Stuhl grillen, mit dem Auto plätten, mit meinem Fernseher erschlagen, in Alkohol ertränken oder dir mit Gras einen Freßflash des Todes verpassen, aber, und das ist dabei essenziell, keines dieser Dinge wird explizit als Waffe (zum Töten) produziert.

Stimmt. Ich möchte aber anmerken, dass nicht mein Punkt war und meiner Meinung nach auch nicht der entscheidende ist. Schlachtermesser werden zum Töten produziert, divere Gifte werden zum Töten produziert, logischerweise werden Waffen für Militär, Polizei, Berufsjäger und werden Sicherheitsdienste zum Töten produziert und es gäbe auch Leute, die sagen, dass starke Alkoholika der Suizidbeihilfe dienen oder dass der "schnell" Teil in "schnelle Autos" viel mit Mord zu tun hat.

Was zählte ist die Kehrseite:
All diese Dinge werden auch respektive überwiegend für einen anderen, objektiven Nutzen hergestellt. Dieser andere Nutzen kann die nicht abzustreitenden Risiken für die Gesellschaft überwiegen und dürfte das wohl auch ziemlich klar tun.

Bei (scharfen/tödlichen) Waffen für Sportschützen, Hobbyjäger und Sammler sieht das anders aus. Deren einzige Eigenschaft ist Tödlichkeit die hat keinen objektiven Nutzen für andere, sondern dient allein der subjektiven Privatunterhaltung.

Wie Treshold schrieb:
Waffen sind aber ausschließlich fürs töten gebaut. Einen Hammer kann man auch anders nutzen.

Gäbe es keine Nägel, wäre ein Verbot von Hämmern in Privathaushalten durchaus diskutabel, auch wenn Hobby-Geologen da genauso aufscheien würden, wie es die Waffenlobby regelmäßig macht.

(Nägel meint in dem Fall mal alles, wofür ein Hammer nach einer Lösung aussieht. Zeltheringe, Zapfhähne, Dübel, zu krumme oder zu gerade Bleche, unberechtigt im Wege stehende Scheiben, Mauern, etc.. Der Vergleich ist also sehr abstrakt. Zumal sich waffentaugliche Hämmer auch noch wesentlich leichter selbst herstellen lassen als Schusswaffen oder gar Zündplättchen.)

Was aber soll das dann bringen, wenn du Sportschützen einschränkst?
Wer eine Waffe haben will, kann sich eine besorgen, das geht seit dem Internet einfacher als früher.

Wenn scharfe Waffen auf Institutionen mit ihren typischerweise abgegrenzten Beschaffungswegen eingeschränkt werden, kannst du jeden, der eine Waffe hat, anbietet oder danach fragt direkt festnehmen.

Guck dir die laufenden Reichsbürgerprozesse an: Niemand, der eine Gefahr für die freiheitlich-demokratische Rechtsordnung darstellt, sollte eine Waffe führen dürfen. Niemand sollte an den verkaufen dürfen. Aber offensichtlich sind einige durch die Prüfungen gerutscht (und bei einer hinreichen großen Zahl an Prüfungen gibt es halt immer Fehler) und die paar haben genug Waffen für die ganze Truppe gehortet. Vollkommen legal. Hätte der Verfassungsschutz nicht erfolgreich ermittelt, hätte man da nichts gegen tun können, erst die Weitergabe an die Mitverschwörer war verboten. Aber am Tag X, wenn die die Waffen verteilt hätten, wäre es zu spät gewesen.

Das ist ja auch z.B. die Idee hinter Messerverbotszonen: Ein als Waffe bestimmtes Messer mitzunehmen ist sowieso schon immer und überall untersagt. Aber man kann vor der Tat halt so schwer nachweisen, dass das Ding nicht nur für den Steak-Abend bei Tante Erna mitgenommen wird. Deswegen verbietet man Messer einfach ganz, dass ist viel leichter durchzusetzen. Und noch besser klappt sowas bei einer Deutschland-großen Zone, denn dann gibt es auch keinen legitimen Grund mehr für die Existenz von Händlern, Munitionsverkauf, Wartungs- und Reparaturzubehör. Wenn Östereich und die Schweiz mitmachen (und ich glaube Österreich ist schon restriktiver) wäre sogar schon jedes Angebot auf Deutsch im Ausland verdächtig und jede Sendung davon könnte überprüft werden.

Wie gesagt: Ich sehe nicht, dass das unser größtes Problem ist. Bei weitem nicht. Aber wer abstreitet, dass es ein Problem ist und umgekehrt behauptet, dass es der Allgemeinheit schaden würde, den Umlauf von Waffen einfach ganz unterbinden, der hat meiner Meinung nach den einen Schuss nicht zu viel gehört.


Ich sehe diese. Wenn die AfD 50% hat sind die Institutionen durchsetzt. Da lässt sich vieles umsetzen/ausschalten.

Früher. Jedes Gesetz braucht jemanden, der es durchsetzt und wie hier schon mal diskutiert hängt ein Teil der Gesetze sogar daran, dass sie jemand wie bisher auslegt. Wenn man sich anguckt, wie das Verhältnis aus links- und rechtsradikalen Skandalen bei der Polizei und in Gerichten aussieht, dann darf aber wohl davon ausgegangen werden, dass beide deutlich rechter als die Gesellschaft stehen. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an einen obersten Verfassungsschützer, der mittlerweile als rechtsextremer Verdachtsfall zählt !und der von allen Verantwortlichen gegen die schon lange im Raum stehende Kritik verteidigt wurde!.

Es gibt natürlich einen gewissen Lag, weil gerade Richterstellen erst nach und nach besetzt werden. Aber wenn die AFD in der Gesamtgesellschaft/den Wahlergebnissen bei dauerhaften 40% anlangt, dann wird sie meiner Meinung nach in den Institutionen, die den Rechtsstaat eigentlich bewahren sollen, schon bei 50% stehen und somit nicht mehr von diesen gestoppt werden können. Und von einem Junior-Koalitionspartner sowieso nicht.

Radikale, sich an keine Regeln haltende haben nun einmal immer ein etwas größeres Kampfgewicht und können die Macht übernehmen, sobald ein Großteil der Bevökerung ihnen angehört, auch wenn die Mehrheit noch dagegen ist. Und wenn man sich Aussagen von Merz, Lindner und Wagenknecht zu vielen der AFD wichtigen Positionen anhört, dann ist die politische Mehrheit ja nicht einmal mehr dagegen.

Das heißt aber übrigens nicht, dass man mit einem wild agierenden Verfassungsschutz das Problem lösen könnte. Ganz im Gegenteil: Einen willkürlichen Unterdrückungsaparat bereits jetzt aufzubauen würde den Faschos das erste Jahr Arbeit nach der Machtergreifung ersparen. Der geltende Rechtsstaat muss gestärkt, nicht in einen Unrechtsstaat gewandelt werden.
 
Waffen sind aber ausschließlich fürs töten gebaut. Einen Hammer kann man auch anders nutzen.
Warum diskutiert ihr so eindimensional? Den Einsatzzweck kann man selbst bestimmen!

Sowas kann man heute mittels VR ermitteln.
Genauso wie Autofahren, Leute treffen, malen... Du willst uns doch nicht ernsthaft weiß machen, dass das wirklich dein argument ist? Am besten bleiben wir alle zu Hause und lesen Bücher bei Kerzenschein, mit abgeschalteter Heizung, damit wir den Planeten retten und niemandem zu nahe treten?!

Schusswaffen sind aber in unausgebildeten Händen eine schlichte Gefahr für Mitmenschen. Ein Jäger kann ja in ein Jagdhaus fahren, ein Sportschütze in seinen Verein, um dort das notwendige Werkzeug oder Sportgerät samt Munition aus einer überwachten Waffenkammer zu holen. Ziel muss es sein, diese Waffengattung nahezu komplett aus Privathaushalten herauszubekommen.
Unausgebildete haben keinen Zugang zu legalen Waffen in Deutschland. Sie dürfen diese maximalsten Falles unter direkter Beaufsichtigung an bestimmten Orten, wie z.B. einem Schießstand, nutzen.

Ziel muss es sein, diese Waffengattung nahezu komplett aus Privathaushalten herauszubekommen.
Welche Gattung konkret?
Was ist daran sicherer, mehr Waffen an weniger Orten zu zentralisieren?

Ich finde nicht, dass hier eine Stasi Reloaded aufgebaut wird. Wir leben in einem Rechtsstaat und soweit ich weiß0, gibt es keine politische Mehrrheit, den abzuschaffen.
Hast du gelesen, was Faeser möchte? Sie möchte Leute, die sich unterhalb der strafbarkeitsgrenze bewegen, also sich LEGAL verhalten, überwachen und verfolgen. Gleichzeitig nennt sie das "Demokratieförderung", obwohl das ansich demokratiefeindlich ist.

Niemand muß mit großkalibrigen Waffen rumballern.
Niemand muss irgendwas in seiner Freizeit machen. Mit dem Argument kannst du alles verbieten lassen. RTX 4090, Monitore größer als 22", CPUs über 50W Verbrauch. Autos mit ungeliebter Eigenschaft XY.

Sieht man doch auch in den USA. Da gibt es massenhaft Waffen und nur ein paar Gestörte veranstalten ein Massaker.
Hier wird sowas dann eher mit Messern in kleinem Maße gemacht.
Schusswaffen, die sich legal im Besitz befinden, sind doch anhand der Probleme, die die Polizeistatistik aufzeigt, völlig irrelevant. Aber klar, das ist ein einfaches Ziel, mit dem man populistisch Stimmung machen und nach weiteren Verboten schreien kann. Nur leider geht das über ideologische Symbolpolitik dann nicht hinaus.

Ich habe keine Ahnung, wieso du auf "Hobbie niedermachen" kommst, aber ich habe damit nur ein Argument entkräftet, wieso dieses Hobby-Zubehör angeblich sein müsse. Und ja: Natürlich kannst du mit genau dem gleichen Argument auch begründen, dass RXT 4090 nicht sein müssen.
Naja, du möchtest das Hobby anderer Leute verbieten, von dem du selbst offenkundig nicht so viel Ahnung hast.

"Nicht sein müssen" ist aber nicht "gehört verboten", sondern gleichbedeutend mit "darf durchaus sein". Verbote o.ä. braucht erst, wenn die nicht-dafürsprechenden Argumente von dagegensprechenden überwogen werden. Und solange niemand plant, den Bundestag mit 130-Zoll-OLEDs zu stürmen, um Gesundheits- und Wirtschaftsminister zu erschlagen, sehe ich da bei Fernsehern eher wenig "Dagegenargumente". Somit ist die fehlende Validität von "Dennoch dafür"-Argumenten schietegal.
Es ging mir darum aufzuzeigen, dass man jeder Freizeitaktivität einen Strick drehen kann. Im Falle des Fernseher aus Umweltaspekten.


Nein. Keine Polemik und kein Tradition absprechen, sondern erneut nur ein Pro-Argument für nichtig erklärt. Wenn hier jemand etwas nicht verstanden hast, dann du das Geschriebene.
"Tiere ermorden" ist pure Polemik. Damit setzt du außerdem das vorsetztliche Töten eines Tieren mit dem eines Menschen gleich.
Man darf Tiere übrigens nicht ohne Grund töten, das ist rechtswidrig.

...in Form falscher, persönlich werdender Anschuldigungen deinerseits gegen mich.
Schade das du dich nur an der kleinen Spitze aufhälst und nicht auf die Tatsache eingehst, dass Deutschland bereits eines der strengsten Waffengesetze der Welt hat.
Ich finde es eine merkwürdige Einstellung, wenn man von einem Thema wenig Ahnung hat, gleichzeitig aber dafür Verbote fordert.


Wie gesagt: Ich sehe nicht, dass das unser größtes Problem ist. Bei weitem nicht. Aber wer abstreitet, dass es ein Problem ist und umgekehrt behauptet, dass es der Allgemeinheit schaden würde, den Umlauf von Waffen einfach ganz unterbinden, der hat meiner Meinung nach den einen Schuss nicht zu viel gehört.
Und wo ziehst du die Grenze? Was ist "zu gefährlich" (selbst für berechtigte Personen)?

Bezüglich der Reichsbürger: Für mich ist es auch unverständlich, wie solche Leute einen Waffenerwebsschein haben können . Während ein Auto sofort aus dem Verkehr gezogen wird, wenn es auch nur einen Zentimeter zu tief gelegt wurde, und dort kontrollen viel regelmäßiger sind.
Welche Waffen wurden dort eigentlich gefunden? Hab zwar eine relativ hohe Zahl gefunden, aber darunter sind wohl auch Schwerter und Armbrüste und Luftgewehre, also alles Waffen, die frei ab 18 verkäuflich sind und wohl kaum tauglich sind um einen Staatsputsch erfolgreich durchzuführen.
 
Bessere Kontrolle, wenn richtig gemacht. Vor allem bessere, leichtere Kontrollmöglichkeiten durch Aufsichtsbehörden.
Stellen aber auch Ziele dar!
Mein Vater kann dir davon ein Lied singen, als er bei der BW Wache an Waffendepots schieben und auch einmal schießen musste zur Zeiten der RAF.
Zentralisierte "Waffendepots" bei z.B. Schützenvereinen stellen ein enormes Risiko und Ziel plus massiven finanziellen Aufwand zum Schutz des Ganzen dar!

Dann lieber verteilt mit den jetzigen Regeln, sehe ich zumindestens so.
Gerade wenn ich sehe wie viele geistig umnachtete Spinner in der Gegend rumlaufen, die von einem "Umsturz" träumen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Stellen aber auch Ziele dar!
Mein Vater kann dir davon ein Lied singen, als er bei der BW Wache an Waffendepots schieben und auch einmal schießen musste zur Zeiten der RAF.
Wir hatten Mitte der 90´er auch mal Wachdienst im Munitionsdepot Bredenborn gemacht.
Nachts sogar mit Nachtsichtgeräten. Aber da war die RAF Zeit schon vorbei.
 
Bezüglich der Reichsbürger: Für mich ist es auch unverständlich, wie solche Leute einen Waffenerwebsschein haben können . Während ein Auto sofort aus dem Verkehr gezogen wird, wenn es auch nur einen Zentimeter zu tief gelegt wurde, und dort kontrollen viel regelmäßiger sind.
Welche Waffen wurden dort eigentlich gefunden? Hab zwar eine relativ hohe Zahl gefunden, aber darunter sind wohl auch Schwerter und Armbrüste und Luftgewehre, also alles Waffen, die frei ab 18 verkäuflich sind und wohl kaum tauglich sind um einen Staatsputsch erfolgreich durchzuführen.

Das habe ich dazu gefunden....


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Ich finde es erschreckend wieviele geistig, ohne es zu merken, in einer Diktatur leben (wollen).
Da wundert mich auch nicht mehr die AFD Wahlergebnisse.
Sind wohl durch Killerspiele und Tatort radikalisiert.
 
Ich finde es erschreckend wieviele geistig, ohne es zu merken, in einer Diktatur leben (wollen).
Also ich kann den wunsch verstehen. In einer diktatur weißt man bei wem du, und dein tross aus gabel- und fakel-trägern, klingeln mußt um den richtigen zu erwischen. Beim aktuellen system muß man dagegen etwas suchen wer es sein könnte und dann wird man ständig hin und her geschickt, weil keiner die verantwortung übernehmen will. Das ist dann weder zielführend noch, wegen der herum-fahrerei, sonderlich umweltschonend. :fresse:
Die lösung wäre übrigens recht simpel... Einfach die klein-staaterei beenden und verantwortung zweifelsfrei zuweisen. (der chef ist immer mit für seine angestellten verantwortlich!)
 

Dieser populistische Vorstoß von Dobrindt erntet zu Recht heftige Kritik.
Die Ukrainer kann man jetzt nicht einfach zurückschicken.
Auch nicht in den Westen der Ukraine. Da alle Orte im Land von Russen beschossen werden.
Und es dort nirgendwo wirklich sicher ist.
Bei Männern im wehrfähigen Alter ist das eine andere Sache, wenn sie sich sozusagen vorm Kriegsdienst drücken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Von Dobrindt hat man (oder zumindest ich) auch schon länger nix mehr gehört auf Bundesebene, außer zu dem Thema.

Aber ja, Populismus pur. Genau wie bei dem trotzigen „Ich will aber!“-Fuß-auf-den-Boden-stampfen bzgl. Asylverfahren in Drittstaaten.

Will Dobrindt jetzt die Massenzustromrichtlinie (Paragraf 24 AufenthG) komplett außer Kraft setzen? Oder nur selektiv? Geht das überhaupt? Ist ihm klar, dass die Betreffenden dann einfach Asylanträge stellen und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die Verwaltungsgerichte und die kommunalen Sozialämter (die für die dann fälligen Asylbewerberleistungen zuständig sind) dann wieder zusammenbrechen? Und dass die Betreffenden dann, nach viel Aufwand und Stress für alle Beteiligten, ja doch wieder subsidiären Schutz nach Paragraf 3 Abs. 1 AsylG bekommen, entsprechend eine Aufenthaltserlaubnis und damit Bürgergeldanspruch…

Okay, Dobrindt hat zwar nach wie vor diese Fiffi-Kläffer-Attitüde aus seiner Generalsekretärszeit drauf, ist aber nicht blöde. Er selbst weiß das oben genannte unter Garantie. Oder irgendwer aus seinem Umfeld hat es ihm anhand von Sockenpuppen erklärt. In jedem Falle ist sowas mal wieder ganz offensichtliche Irreführung der Öffentlichkeit.
 
Okay, Dobrindt hat zwar nach wie vor diese Fiffi-Kläffer-Attitüde aus seiner Generalsekretärszeit drauf, ist aber nicht blöde. Er selbst weiß das oben genannte unter Garantie. Oder irgendwer aus seinem Umfeld hat es ihm anhand von Sockenpuppen erklärt. In jedem Falle ist sowas mal wieder ganz offensichtliche Irreführung der Öffentlichkeit.
Genauso wie Merz will er am rechten Rand fischen.
 
Es erscheint jedenfalls koordiniert mit der Forderung Kiesewetters, wehrfähige ukrainische Männer zurück zu schicken.
Das ist aber alt, das hat er schon vor 3-4 Monaten gesagt, spätestens im Februar diesen Jahres und Kiesewetter hat das immer "militärisch" mit der in der Ukraine herrschenden Wehrpflicht begründet. Sein Argument war eher "Fahnenflucht" und vor allen dingen Verteidigungskrieg,
Er hat NIE, irgendwie die Streichung von Bürgergeld oder weniger Bürgergeld für Ukrainer angemahnt, noch hat er das populistisch gemacht. Das war schon lange seine Meinung und wenn er danach gefragt wurde, hat er geantwortet.

Das Thema ist entgegen der Behauptung von einigen juristisch schwer umstritten und im Grunde genommen könnte die Assoziierung der Uktaine mit der EU, plus die ganzen bilateralen Sicherheitsverträge mit einzelnen Staaten auch DE, das "allgemeine Recht auf Asyl" wegen Kriegsflucht für wehrspflichtige Männer der Ukraine aushebeln.
Wenn die Nato den Ernstfall oder gar Verteidigungsfall feststellt, wirst du als deutscher Wehrpflichtiger innerhalb der EU oder Nato auch kein Asyl bekommen, sondern nach DE transportiert.
Im Grunde genommen könnte man das mit einem einfachen Vetrag für diesen Verteidigungskrieg regeln.

Kiesewetter ist sehr weit weg von Dobrindt und ein völlig anderer Politiker!
 
Abgesehen davon kann man niemanden in ein Kriegsgebiet abschieden. Das verbietet der Artikel 60 des Aufenthaltsrecht.
 
Selbst wenn man einen juristisch sauberen Weg findet, erteilte Aufenthaltstitel kurzfristig wieder zu entziehen: Es würde auch rein praktisch wenig bis nichts bringen. Wie HenneHuhn korrekt feststellt, haben die Ämter überhaupt nicht die nötigen Kapazitäten, um so viele zusätzlicher Fälle innerhalb dieses Jahrzehnts zu bearbeiten. Das wenn man das Grundrecht auf Asyl nicht komplett abschafft, würde nur ein verschwindet kleiner Teil nach und nach abgeschoben werden und selbst das ist ohne weitere massive Grundrechtseinschränkungen fraglich. Wer z.B. mit seiner Familie hier ist, würde zwar keine eigenes Asyl anerkannt bekommen, wenn die Kriegsdienstpflicht aufgrund irgendwelcher Abkommen explizit ausgenommen wird, dürfte aber schlicht aus Gründen des Kindeswohls bei seiner Familie bleiben.

Militärisch ist das ganze eine absolut sinnlose Forderung. Aber nicht-Bundespolitiker aus irgend einem komisch assoziierten Ausland südlich Richtung Österreich gelegen, käme es vermutlich gerade recht, wenn sie die Unterbringungskosten für die dann nicht mehr anerkannten Flüchtlinge, sondern im Verfahren hängenden Asylbewerber auf den Bund abschieben kann. Schade, dass solche Populisten nicht den Mumm hatten, sich vor 27 Monaten mit dieser Position "ukrainische Leben? Sorry, die sind für bayrische Parteien viel zu teuer" hinzustellen.


Genauso wie Merz will er am rechten Rand fischen.

Die AFD wirds, erneut, danken: Ihre Themen werden groß an die Glocke gehängt und auch noch von angeblich demokratischen Grundwerten anhängenden Parteien geadelt, ohne dass sie einen Finger krum machen muss, und am Ende wählt der Wähler aber trotzdem das original und nicht die Union.
 
Die AFD wirds, erneut, danken: Ihre Themen werden groß an die Glocke gehängt und auch noch von angeblich demokratischen Grundwerten anhängenden Parteien geadelt, ohne dass sie einen Finger krum machen muss, und am Ende wählt der Wähler aber trotzdem das original und nicht die Union.
Leider wird man 2025 nicht an der Union vorbeikommen, wenn man für eine Regierungsbildung Mehrheiten braucht.
 
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