Die Linke hat sich auch selbst ins Grab geschaufelt.
Wer sich so schwer tut, mal Putin zu kritisieren und der Ukraine sagt, dass sie aufgeben soll, dazu ständig von der Nato Auflösung redet, lebt meiner Meinung nach an der Realität vorbei. Und im Osten ist die Afd zum Ersatz geworden.
Die AFD schwurbelt doch seit Ende einer kurzen Findungsphase genau das gleiche?
Werden in Summe über 5000 Seiten Text werden und es sind erst acht der zehn Bände veröffentlicht. Da hab ich was zu lesen. Ob ich mir das antuen werden?
Wozu, wenn man die Grundzüge und das Ergebnis schon kennt? Was fehlt sind Schuldeingeständnisse der Verantwortlichen und der Profiteure.
Und was machen Menschen mit ihrem Geld? Sie kaufen Waren. Wo kamen diese Waren, vor allem Lebensmittel, her? Von westlichen Konzernen, die Ostprodukte flächendeckend aus den Regalen vertrieben. Dazu Milliarden für die Gebrauchtwagenhändler und Versicherungskonzerne. Die ganzen Staatswohnungen gingen in den Westen, die Mieten damit auch.
Bauaufträge an Westfirmen nicht vergessen.
Wer ernsthaft glaubt, Geld aus dem Soli wäre im Osten geblieben, hat wohl die Arbeitslosenzahlen der 90er und 10er vergessen. Die neuen Länder haben jede Menge leerstehende Gewerbeparks am Arsch der Welt bekommen, neue Laternen statt funktionierender alten, ein Glasfasernetz, dass maximal 128 kbit/s konnte und, soviel muss man zugeben, eine Hand voll Hochgeschwindigkeits-Bahntrassen (natürlich fast nur nach Berlin) und im Laufe der Zeit brauchbare Autobahnen. Aber die kann man halt auch nicht essen und trickle down ist im Osten genauso eine Lüge, wie überall anders auch - nur gab es da keine Substanz, auf der man hätte sitzen bleiben können.
Und das alles traf auf eine Bevölkerung, die Vollbeschäftigung und man-muss-sich-um-nichts-selber-kümmern gewohnt war. Gut, man durfte auch nicht und die Beschäftigung war so mieß bezahlt, dass nur der Mangel an Ausgabemöglichkeiten es als ausreichend erscheinen ließ, während heute jeder HartzIVer dreimal besser leben kann - aber verglichen mit den Versprechungen und den Vorteilen anderer wurde man trotzdem über den Tisch gezogen und allgemein ist ein realistischer Blick auf die Welt ja sowieso nicht die Stärke von potentiellen AFD-Wählern, weswegen die im früher nur die guten Punkte und im heute nur die schlechten sehen und gegeneinander abwiegen.
Quelle:
Der Zahnarzt ist kein "Pull-Faktor"
Versucht Friedrich Merz wieder am rechten Rand zu fischen?
Hatte er aufgehört? Da muss ich in meinem Urlaub ja echt was verpasst haben.
Nein, man muss den Menschen nur wieder klar machen, was die Menschenrechte sind. Kriegsflüchtlinge sind und bleiben Kriegsflüchtlinge. Asylrecht ist und bleibt Asylrecht und ein Rechtsstaat ist und bleibt ein Rechtsstaat. Das muss man AfD Wählern scheinbar immer wieder klar machen. Diese beiden Gruppen bleiben in der Regel temporär und je besser wir sie behandeln, umso besser werden die Beziehungen zu den Ländern, aus denen sie geflohen sind und in die sie später wieder zurückgehen. Wirtschaftflüchtlinge bekommen ein rechtsstaatliches Verfahren und werden dann zurückgeschickt. Es sollte doch jeder verstehen, dass das nicht der Grenzpolizist entscheidet, wer Asylant, Kriegsflüchtling oder Wirtschaftsflüchtling ist. Das machen ganz rechtstaatlich Gerichte.
Diese linken Traumvorstellungen teile ich nicht. Konflikte ziehen sich immer mehr in die Länge und immer weniger "gehen wieder nach Hause", sondern die meisten "bleiben zu Hause". In Deutschland. Der arabische Frühling ist 12-13 Jahre her und Ägypten ist weiterhin totalitär, Tunesien auf dem besten Weg dahin zurück, Syrien weiterhin eine Diktatur, Lybien anhaltend ein Kampfgebiet. Afghanistan, Kurdistan, Irak, Iran braucht man gar nicht erst anzufangen. Wann sollen die Leute denn wohin "zurück" gehen? Die haben sich ein neues Leben hier aufgebaut und ehe in den Herkunftsländern auch nur halbwegs brauchbare Bedingungen herrschen, sind 1,5 nachfolgende Generationen in Deutschland gebohren worden und aufgewachsen. Das sind Deutsche und die bleiben, mitsamt ihren Eltern, hier. Ähnliches hat sich vorher schon bei den Yugosslawienkriegen angedeutet: Obwohl die sich nur 5-10 Jahre hingezogen haben, hockten viele Geflohene nicht die ganze Zeit über wartend in Lagern, sondern haben sich ein neues Leben aufgebaut. Das sie nicht wegschmeißen werden, um es mit einem dritten (Neu-)Start in Kriegsruinen zu versuchen. Und wenn sich der Ukrainekrieg hinreichend in die Länge zieht (Angefangen hat er praktisch 2014, Interesse an schnellen Lösungen zeigt international niemand...), wird das auch mit den Ukrainern so laufen.
Das ist aber noch lange kein Grund, diese Leute verrecken zu lassen.
P.S.: Reine "Wirtschaftsflüchtlinge" gibt es außerhalb der AFD-Bubble kaum. Die meisten Leute, die so bezeichnet werden, kommen aus Subsaharaafrika, wo es keinen einzigen Staat gibt, in dem Menschenrechte und Demokratie gesichert sind und dem in den letzten 1-2-3 Jahrzehnten nicht irgendwo paramilitärische Gruppen aktiv waren. Die Leute sind arm, ja, und dass ist der Grund, warum sie nicht versuchen, sich aus eigener Kraft in relativer Nähe zur Herkunft etwas aufzubauen, sondern versuchen in das scheinbare Arbeiterparadies Europa zu gelangen. Aber auch die haben kein gutes Leben, in dass sie zurückkehren können. Dafür haben unter anderem auch deutsche Konzerne und deutsche Politik gesorgt.
Die Afd will keine Einwanderer haben.
Die AFD fordert seit Ewigkeiten Einwanderungsgesetze nach nordamerikanischen Vorbild. Verglichen mit dem Ist-Zustand ("keiner kommt rein, Ausnahmen nur in humanitären Notfällen") führt diese AFD-Forderung zu viel mehr Einwanderung.