Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Auch das reicht nicht. Der gering Verdiener zahlt weniger in die Rentenkasse als er später bekommen wird.
Möchtest Du denn in einem Aktienbasierten System nur das herausbekommen, was Du eingezahlt hast? Im Rahmen der Gehaltserhöhungen steigen entsprechend auch die Renten. Sie können aber auch sinken,

Jeder, der einen Rentenanspruch hat, bekommt Rente, egal ob er eingezahlt hatte oder nicht. Und wen willst du denn da ausgrenzen? Dazu kommen die, die nicht genug Rente bekommen und aufstocken müssen. Auch das muss bezahlt werden.
Ich möchte der Transparenz wegen nur, dass sie aus anderen Kassen bezahlt werden. Das macht es in Summe nicht billiger, aber es erschwert zu sagen "Umlagefinanziert funktioniert nicht". Außerdem werden steuerfinanziert ALLE damit belastet, steht man aber z.B. Spätaussiedler in die Rentenkassne, werden sie nur von jener Gruppe bezahlt, die Sozialabbagen einzahlen. Die Staatlichen Zuschüsse sind, je nach Berechnung, ich kenne dazu unterschiedliche Untersuchungen, erheblich geringer, als wenn man direkt bezahlen würde. Ergo werden die Rentenkassen geplündert. Die Dummen sind wie immer die Beitragszahler, deren Rentenniveau abgesenkt wird.

Du malst Szenarien an, für die sich halt keiner interessiert. Die Klimadebatte hat sich meiner Meinung nach schon wieder erledigt.
Die Diskussion, aber nicht die Folgekosten. Und die werden gravierend.
...Mich stört das schon, denn es beugt ja nichts vor, wie die Nebeneinkünfte zeigen oder die Sache mit den Maskendeals.
Ich sehe es anders. Das Grundprinzip ist gut, nur viel zu selten werden Pensionen gestrichen, wenn Beamte oder Politiker Straftaten begehen. Und wenn da shäufiger umgesetzt würde, wäre es ein erstzunehmendes Druckmittel.
 
Möchtest Du denn in einem Aktienbasierten System nur das herausbekommen, was Du eingezahlt hast? Im Rahmen der Gehaltserhöhungen steigen entsprechend auch die Renten. Sie können aber auch sinken,
Sinken können sie ja nicht. Dazu musst du die Gesetze ändern, wozu du eine 2/3 Mehrheit brauchst und die gibt es derzeit nicht.
Wieso haben alle Parteien angst vor Rentnern? Weil sie eine große Stimmmacht haben.
Gegen Rentner macht keiner Politik, das hat schon die Mütterrente und die Rente mit 63 gezeigt. Alles Klientelpolitik, trotzdem klebt man dran fest.
Ich möchte der Transparenz wegen nur, dass sie aus anderen Kassen bezahlt werden. Das macht es in Summe nicht billiger, aber es erschwert zu sagen "Umlagefinanziert funktioniert nicht". Außerdem werden steuerfinanziert ALLE damit belastet, steht man aber z.B. Spätaussiedler in die Rentenkassne, werden sie nur von jener Gruppe bezahlt, die Sozialabbagen einzahlen. Die Staatlichen Zuschüsse sind, je nach Berechnung, ich kenne dazu unterschiedliche Untersuchungen, erheblich geringer, als wenn man direkt bezahlen würde. Ergo werden die Rentenkassen geplündert. Die Dummen sind wie immer die Beitragszahler, deren Rentenniveau abgesenkt wird.
Dass die rentenkasse geplündert wird, ist doch aber auch nichts Neues und dass Kohl die Einheit aus dem sozialsystem bezahlt hatte, weiß man auch.
Wo ist also die Neuigkeit? Dass wir alle beschissen werden? Das weißt du genauso wie ich und wenn ich ein junger Mensch wäre, der für das klima demonstriert, würde ich genauso für meine rente demonstrieren.
Meine kinder wissen, dass sie sich darauf nicht verlassen können. aber sie sind gebildet und werden später mal gut bezahlte Jobs haben, mit denen sie sich privat was aufbauen können.
Was mit meinen Enkelkindern irgendwann mal wird, weiß eh keiner.
Die Diskussion, aber nicht die Folgekosten. Und die werden gravierend.
Das weiß ich, interessiert doch aber aktuell keinen.
Die Medien haben dafür gesorgt, dass man heute von Klimaterroristen spricht und die breite Mehrheit lehnt die Bemühungen ab, die die Regierung da plant.
Was natürlich auch daran liegt, dass das alles völlig unprofessionell umgesetzt wird, aber aber auch daran liegt, dass du die FDP für die Mehrheit brauchst und die kloppen ja gegen alles.
 
Und wie mag das aussehen, wenn die Boomer in Rente gehen und sich die Anzahl der Arbeitnehmer jedes Jahr drastisch reduziert?
Ich sehe kein Problem darin, wenn sich die Anzahl der Arbeitnehmer reduziert. Schon in den vergangenen Jahrzehnten hat es in allen Bereichen eine drastische Steigerung der Arbeitsproduktivität gegeben, u.a. durch Automatisierung, Roboter, Computer, etc, bei gleichzeitiger Reduzierung der eingesetzten Arbeitskräfte. Gleichzeitig hat sich aber diese gesteigerte Produktivität nie wirklich in den Löhnen und/oder der Arbeitszeit niedergeschlagen. Der Mehrwert ist, dem ökonomischen Grundgesetz des Kapitalismus, dem Mehrwertgesetz, folgend, bei den Kapitalisten verblieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was gält die Leute im "Osten" denn davon ab, im "Westen" zu arbeiten? Richtig, Faulheit, Bequemlichkeit und Inkompetenz...jammern ist halt einfacher als seinen Arsch zu bewegen.
Menschen sind von ihren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig. Wenn du nichts hast, kannst du dir im Zweifel auch keinen Umzug in den "Westen" leisten. Zudem ist das ja auch eine Sache der beruflichen Qualifikation. Während der Wende wurden hauptsächlich Fachkräfte und Akademiker abgezogen, so dass sich das Bildungsniveau im "Osten" schlagartig abgesenkt hat. "Dummheit" und auch Armut sind einerseits im sozialen und andererseits im ökonomischen Sinne ebenso wie Reichtum und Bildung auch vererbbar.

Die von dir aufgezählten "Gründe" sind reiner Populismus und haben nichts mit der Realität zu tun. Im Übrigen ist das auch nicht erstrebenswert, da die Landflucht so nur noch mehr zunehmen würde. Ich habe schon verwaiste Kleinstädte in Japan gesehen. Ich bezweifle, dass wir das hier auch brauchen.
Es wurde und wird aber auch viel Geld in den Osten gepumpt. Nämlich durch den Solidaritätszuschlag.
Klar die Ostdeutschen bezahlen den auch mit. Aber im Westen leben 6 mal soviele Menschen.
Demnach ist sehr viel Geld aus Westdeutschland gekommen.
Der "Aufbau Ost" war im Grunde ein großes Konjunkturprogramm für den "Westen". Da sämtliche größeren Betriebe während der Wende abgewickelt wurden und du als "Ossi" auch nicht kreditfähig warst, ging der Löwenanteil der "Aufbauhilfe" an Unternehmen aus dem "Westen". Der Osten hat vom Solidaritätszuschlag wenig oder erst sehr spät etwas gesehen. Im Grunde war der "Aufbau Ost" nur wieder eine Umverteilung von unten nach oben.
Hat der Staat dort Firmen gekauft oder die Privatwirtschaft?
Hauptsächlich Unternehmen/Unternehmer aus dem "Westen" oder dem Ausland. Allerdings kannst du Staat einerseits und Privatwirtschaft andererseits nicht klar trennen. Es gibt immerhin mittelbare und unmittelbare Korruption. An dem Billigausverkauf östlichen Vermögens wird die politische Elite des "Westens" sicherlich sehr gut mitverdient haben.
Die Klimadebatte hat sich meiner Meinung nach schon wieder erledigt.
Die Klimadebatte hat sich m.E. hauptsächlich dadurch erledigt, dass sich nicht sozialverträglich gestaltet wird und nicht bei den Hauptverursachern (also den Reichen und Superreichen) angefangen wird. So lange irgendwelche arroganten und verwöhnten Rich Kids mit dem Privatjet von Hamburg nach Sylt fliegen und dadurch erhebliche Treibhausgasausstöße verursachen, braucht man vom Ottonormalbürger keine Bereitschaft erwarten, sich am Klimawandel zu beteiligen.
Unbegrenztes Wachstum auf einer begrenzten Erde hat der Club of Rome in den 70ern schon eine Absage erteilt, aber solange die Leute alle daran glauben, verdiene ich mit.
Den Eliten ist durchaus klar, dass es kein unbegrenztes Wachstum gibt. Aus dem Grund gibt es auch den amerikanischen und europäischen Traum nicht mehr. Da das Ausbeuten von irgendwelchen gesichtslosen Kindern in Asien oder Afrika nicht mehr ausreicht, muss man jetzt vermehrt die eigenen Landsleute ausbeuten. Diverse Wirtschaftszweige wurden in den letzten Jahrzehnten bspw. zu Billiglohnbranchen. Auch gibt es keine wirklichen Reallohnerhöhungen.
Ich sehe kein Problem darin, wenn sich die Anzahl der Arbeitnehmer reduziert. Schon in den vergangenen Jahrzehnten hat es in allen Bereichen eine drastische Steigerung der Arbeitsproduktivität gegeben, u.a. durch Automatisierung, Roboter, Computer, etc, bei gleichzeitiger Reduzierung der eingesetzten Arbeitskräfte. Gleichzeitig hat sich aber diese gesteigerte Produktivität nie wirklich in den Löhnen und/oder der Arbeitszeit niedergeschlagen. Der Mehrwert ist, dem ökonomischen Grundgesetz des Kapitalismus, dem Mehrwertgesetz, folgend, bei den Kapitalisten verblieben.
Das ist leider ein Umstand, der hier kaum thematisiert wird. Glücklicherweise gibt's in den USA dazu schon Debatten und Zahlen. Die USA haben Anfang der 70er Jahre ja die Goldpreisbindung aufgehoben und konnten seitdem als Leitwährung fröhlich in Massen Geld drucken, dadurch ihre Wirtschaft ankurbeln und die Produktivität stärken. Im Verhältnis zu den 70er Jahren verdient der Durchschnittsamerikaner, berücksichtigt man die erhöhte Produktivität, etwa 18k USD im Jahr weniger. Das ist schon eine krasse Hausnummer.
 
Der "Aufbau Ost" war im Grunde ein großes Konjunkturprogramm für den "Westen". Da sämtliche größeren Betriebe während der Wende abgewickelt wurden und du als "Ossi" auch nicht kreditfähig warst, ging der Löwenanteil der "Aufbauhilfe" an Unternehmen aus dem "Westen". Der Osten hat vom Solidaritätszuschlag wenig oder erst sehr spät etwas gesehen. Im Grunde war der "Aufbau Ost" nur wieder eine Umverteilung von unten nach oben.
Laut meinen geposteten Wikipedia Artikel nicht:

Für die Gesamtkosten (Stand 2014) der deutschen Einheit einschließlich des Sozialtransfers liegen die Schätzungen zwischen 1,3 und 2,0 Billionen Euro, jährlich um etwa 100 Milliarden Euro steigend. Ein großer Teil davon sind Sozialleistungen, die über Transfers in der Renten- und Arbeitslosenversicherung finanziert werden. Die reinen Aufbauhilfen aus spezifischen Programmen zur Verbesserung der Infrastruktur und zur Förderung von Unternehmen im Bereich der neuen Länder, der Aufbau Ost, summieren sich auf etwa 300 Milliarden Euro.
 
Und was machen Menschen mit ihrem Geld? Sie kaufen Waren. Wo kamen diese Waren, vor allem Lebensmittel, her? Von westlichen Konzernen, die Ostprodukte flächendeckend aus den Regalen vertrieben. Dazu Milliarden für die Gebrauchtwagenhändler und Versicherungskonzerne. Die ganzen Staatswohnungen gingen in den Westen, die Mieten damit auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Menschen sind von ihren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig. Wenn du nichts hast, kannst du dir im Zweifel auch keinen Umzug in den "Westen" leisten. Zudem ist das ja auch eine Sache der beruflichen Qualifikation. Während der Wende wurden hauptsächlich Fachkräfte und Akademiker abgezogen, so dass sich das Bildungsniveau im "Osten" schlagartig abgesenkt hat. "Dummheit" und auch Armut sind einerseits im sozialen und andererseits im ökonomischen Sinne ebenso wie Reichtum und Bildung auch vererbbar.

Die von dir aufgezählten "Gründe" sind reiner Populismus und haben nichts mit der Realität zu tun. Im Übrigen ist das auch nicht erstrebenswert, da die Landflucht so nur noch mehr zunehmen würde. Ich habe schon verwaiste Kleinstädte in Japan gesehen. Ich bezweifle, dass wir das hier auch brauchen.
Ich wohne in Thüringen und arbeite im "Westen". Ich bleibe auch weiterhin in meiner Heimat.
Ich höre mir Zuhause oft saublöde Kommentare von Nixnutzen an, die sehen alle nur das dicke Auto und wollen unbedingt das gleiche machen...wenn sie dann von den 200-230 Monatsstunden hören, siehts dann doch plötzlich vollkommen anders aus.
Jammern ist halt einfacher, als seinen Arsch zu bewegen.
 
Laut meinen geposteten Wikipedia Artikel nicht:
This:
Und was machen Menschen mit ihrem Geld? Sie kaufen Waren. Wo kamen diese Waren, vor allem Lebensmittel, her? Von westlichen Konzernen, die Ostprodukte flächendeckend aus den Regalen vertrieben
Man muss das halt gesamtökonomisch sehen. Die westlichen Unternehmen haben einen sehr großen Markt dazugewonnen. Die Transferleistungen waren nötig, damit sich der neue Markt auch lohnt. Das Geld floss durch Mieten an die hauptsächlich aus dem Westen stammenden Vermieter und aus dem Westen kommende Konsumgüter wieder in den Westen zurück. Unser Fratzenbuch-Freund Zuckerberg bspw. investiert nicht umsonst Milliarden-Beträge in den Internetausbau in Afrika. Meta braucht neue Märkte, um weiter wachsen zu können. Warum sonst verschenken wir unser Know-How sonst an China? Der dortige Markt ist einfach zu verlockend.
Ich wohne in Thüringen und arbeite im "Westen". Ich bleibe auch weiterhin in meiner Heimat.
Ich höre mir Zuhause oft saublöde Kommentare von Nixnutzen an, die sehen alle nur das dicke Auto und wollen unbedingt das gleiche machen...wenn sie dann von den 200-230 Monatsstunden hören, siehts dann doch plötzlich vollkommen anders aus.
Jammern ist halt einfacher, als seinen Arsch zu bewegen.
Ich glaube, dass wir in der Diskussion einfach nicht zusammenkommen.
 
Stimmt. Allerdings lässt sich über die Höhe der Reparationenleistungen wohl streiten.
Nicht nur den reinen Geldwert betrachten, sondern auch was dadurch an industrieller Kapazität verloren ging und den Rattenschwanz den das wieder nach sich zieht. Gleiches übrigens auch in Bezug auf Demontagen im Bereich Schiene, wo auf einen Großteil der zweispurig ausgebauten Strecken, das zweite Gleis entfernt wurde und man in Punkto Streckenelektrifizierung wieder von Null anfangen musste.

Laut meinen geposteten Wikipedia Artikel nicht:
Was zu dem Zeitpunkt wohl für Sozialleistungen hätte aufgewendet werden müssen, wenn über Nacht 10 Millionen Bürger der alten Bundesländer ihren Job verloren hätten? Zumal die damalige Bundesrepublik ja auch ihre Großbaustelle hatte, mit ihrer seit Jahren in einer Krise befindlichen Kohle- und Stahlindustrie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was zu dem Zeitpunkt wohl für Sozialleistungen hätte aufgewendet werden müssen, wenn über Nacht 10 Millionen Bürger der alten Bundesländer ihren Job verloren hätten?
Ich sage ja auch nicht das der Solidaritätszuschlag falsch ist. Nur wenn gemeckert wird, dass man von Westdeutschland im Stich gelassen wurde, kann das ja nicht stimmen.
Zumal die damalige Bundesrepublik ja auch ihre Großbaustelle hatte, mit ihrer seit Jahren in einer Krise befindlichen Kohle- und Stahlindustrie.
Eben. Es gab viele Probleme zu bekämpfen und zu lösen.
 
Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz ist schon häufiger durch Behauptungen zur Migration und Integration aufgefallen. Aktuell löste er mit einer Aussage zu abgelehnten Asylbewerbern eine heftige Diskussion aus:

"Auch die Bevölkerung, die werden doch wahnsinnig, die Leute. Wenn die sehen, dass 300.000 Asylbewerber abgelehnt sind, nicht ausreisen, die vollen Leistungen bekommen, die volle Heilfürsorge bekommen. Die sitzen beim Arzt und lassen sich die Zähne neu machen, und die deutschen Bürger nebendran kriegen keine Termine."

So äußerte sich Merz im Talk des Fernsehsenders "Welt". Gegen die Aussage des CDU-Chefs gab es schnell Widerspruch, denn faktisch lässt sie sich nicht halten: Geduldete erhalten in den ersten 18 Monaten ihres Aufenthalts eine reduzierte medizinische Versorgung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

Zahnarztermin nur in Notfällen


Konkret heißt das, dass sie nur in Notfällen auf Gesundheitsversorgung ohne Erlaubnis der Behörde haben:

"Zur Behandlung akuter Erkrankungen und Schmerzzustände sind die erforderliche ärztliche und zahnärztliche Behandlung einschließlich der Versorgung mit Arznei- und Verbandmitteln sowie sonstiger zur Genesung, zur Besserung oder zur Linderung von Krankheiten oder Krankheitsfolgen erforderlichen Leistungen zu gewähren. Eine Versorgung mit Zahnersatz erfolgt nur, soweit dies im Einzelfall aus medizinischen Gründen unaufschiebbar ist."

Paragraf 4, Asylbewerberleistungsgesetz

GKV-Leistungen erst nach 18 Monaten

Jeder Zahnarzt müsse aufgrund der individuellen Situation des Patienten entscheiden, welche Untersuchungen und Behandlungen im Sinne des Asylbewerberleistungsgesetz notwendig und abgedeckt seien, schreibt die Bundeszahnärztekammer in einem Leitfaden zur zahnärztlichen Behandlung von Asylbewerbern.

Nach den ersten 18 Monaten des Aufenthalts werden Asylbewerber, auch solche mit Duldungsstatus, von den gesetzlichen Krankenkassen mitbetreut. Sie erhalten in einigen Bundesländern auch eine elektronische Gesundheitskarte, mit der Sie nahezu dieselben Leistungen erhalten wie gesetzlich Krankenversicherte. Die Kosten holen sich die Kassen von den Behörden zurück.

Wie für alle gesetzlich Versicherten gilt dann auch für Asylbewerber, dass sie alle Kosten übernehmen müssen, die über dem festen Zuschuss der Kassen liegen: Diese zahlen nur die günstigste Lösung. Lediglich in Härtefällen wird auf eine Zuzahlung des Patienten verzichtet. Abgelehnte Asylbewerber werden also nicht bevorzugt behandelt, wie die Aussage des CDU-Chefs suggerieren könnte.

Laut Merz würden solche Leistungen als "Pull-Faktoren" wirken, die Migranten nach Deutschland locken. Migrationsexperten halten diese Theorie jedoch für überholt. Zu dem gleichen Ergebnis kommt auch der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags in einer Dokumentation. Demnach würden solche einfachen Erklärmodelle der Komplexität der Migrationsprozesse nicht gerecht werden.
Quelle: Der Zahnarzt ist kein "Pull-Faktor"

Versucht Friedrich Merz wieder am rechten Rand zu fischen?
 
Wenn du die Afd klein machen willst, musst du irgendwie das Migrationsproblem lösen.
Nein, man muss den Menschen nur wieder klar machen, was die Menschenrechte sind. Kriegsflüchtlinge sind und bleiben Kriegsflüchtlinge. Asylrecht ist und bleibt Asylrecht und ein Rechtsstaat ist und bleibt ein Rechtsstaat. Das muss man AfD Wählern scheinbar immer wieder klar machen. Diese beiden Gruppen bleiben in der Regel temporär und je besser wir sie behandeln, umso besser werden die Beziehungen zu den Ländern, aus denen sie geflohen sind und in die sie später wieder zurückgehen. Wirtschaftflüchtlinge bekommen ein rechtsstaatliches Verfahren und werden dann zurückgeschickt. Es sollte doch jeder verstehen, dass das nicht der Grenzpolizist entscheidet, wer Asylant, Kriegsflüchtling oder Wirtschaftsflüchtling ist. Das machen ganz rechtstaatlich Gerichte.

Die AfD dagegen will Einwanderung. Das brauchen wir nicht, es sind genug Menschen im Lande. Wie kann man eine Partei wählen, die EInwanderung will, also noch mehr Migranten ins Land holen will und glöeichzeigt den Rechtsstaat aushebeln will, indem man den Grenzpolizisten entscheiden lässt? Sowas braucht kein Mensch.
 
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Die AfD dagegen will Einwanderung. Das brauchen wir nicht, es sind genug Menschen im Lande. Wie kann man eine Partei wählen, die EInwanderung will, also noch mehr Migranten ins Land holen will und glöeichzeigt den Rechtsstaat aushebeln will, indem man den Grenzpolizisten entscheiden lässt? Sowas braucht kein Mensch.
Die wollen Fachkräfte hier haben. Aber Flüchtlinge sind für sie Menschen zweiter Klasse.
 
Die wollen Fachkräfte hier haben. Aber Flüchtlinge sind für sie Menschen zweiter Klasse.
Genau, die wollen nämlich das Lohnniveau schön tief halten und genau in den Bereichen, in denen Gehälter steigen durch Zuwanderung Deutschen die Arbeit wegnehmen und sie weiterhin in Angst um den Arbeitsplatz halten. So sind sie unsere Faschisten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Solche Aussagen spalten eher die Gesellschaft noch mehr.
Die EU will den Flüchtlingen Rechte aberkennen. Da ziehen die Grünen nicht mit.
Aber die Grünen werden mitziehen und dann hast du Menschen, die nicht die Rechte haben wie die, die hier leben.
Ich persönlich finde das sehr bedauerlich, aber eine Lösung hab ich auch nicht parat. Egal, was du machst, die Leute kommen trotzdem. Du kannst das nur verhindern, wenn du den afrikanischen Staaten am Mittelmeer viel Geld gibst, damit sie die Flüchtlinge erst gar nicht auf die Boote lassen. Meloni will ja, dass das Militär mit Schiffen die Küsten überwacht und jedes Boot zurück drängt.
Aber das wäre meines Erachtens ein Armutszeugnis für die EU.
Nein, man muss den Menschen nur wieder klar machen, was die Menschenrechte sind. Kriegsflüchtlinge sind und bleiben Kriegsflüchtlinge. Asylrecht ist und bleibt Asylrecht und ein Rechtsstaat ist und bleibt ein Rechtsstaat.
Absolut richtig.
Interessant ist ja, dass 99,% aller hier aufgenommenen Flüchtlinge nach der Genfer Konvention aufgenommen werden und praktisch keiner durch Asyl. Und die Union will das Asylgesetz abschaffen und eine Obergrenze einführen. Die Union weiß genau, dass das Unsinn ist, aber das ließt sich für Afd Wähler eben gut und man hofft sie wieder zur eigentlichen rechten Partei zurück zu holen.

Das muss man AfD Wählern scheinbar immer wieder klar machen. Diese beiden Gruppen bleiben in der Regel temporär und je besser wir sie behandeln, umso besser werden die Beziehungen zu den Ländern, aus denen sie geflohen sind und in die sie später wieder zurückgehen. Wirtschaftflüchtlinge bekommen ein rechtsstaatliches Verfahren und werden dann zurückgeschickt. Es sollte doch jeder verstehen, dass das nicht der Grenzpolizist entscheidet, wer Asylant, Kriegsflüchtling oder Wirtschaftsflüchtling ist. Das machen ganz rechtstaatlich Gerichte.
Die Afd will den Rechtsstaat ja beerdigen.
Die AfD dagegen will Einwanderung.
´Wo das denn?
Tino Chrupalla hat im Sommerinterview klar gesagt, dass die Afd gar keine Einwanderer will. Die deutsche Frau muss wieder an den Herd gefesselt werden und dann kommen die Kinder von alleine.

Die wollen Fachkräfte hier haben. Aber Flüchtlinge sind für sie Menschen zweiter Klasse.
Die Afd will keine Einwanderer haben.
Die wollen Abtreibung verbieten und den Sozialstaat zurück schrauben, damit die Deutsche wieder mehr Kinder bekommen. Eigentlich wollen sie aus Frauen per Gesetz Gebärmaschinen machen. Also zurück in die 50er und Frauen wieder einsperren.
Genau, die wollen nämlich das Lohnniveau schön tief halten und genau in den Bereichen, in denen Gehälter steigen durch Zuwanderung Deutschen die Arbeit wegnehmen und sie weiterhin in Angst um den Arbeitshalt halten. So sind sie unsere Faschisten.
Verwechselst du das nicht mit der FDP?
Die wollen für arbeitende Einwanderer den Mindestlohn aussetzen und auch sonst geltende Rechte abschaffen, damit man sie wieder schnell abschieben kann, falls es nicht läuft.

Nachtrag:
Deutschland hat dem neuen Asylgesetz zugestimmt. Die Grünen sind umgefallen, als Scholz "Basta" gesagt hatte.
Und Merz redet, dass die Flüchtlinge auf Kosten der Allgemeinheit die Zähne machen lassen. Was zwar falsch ist, aber das interessiert Merz ja nicht.
 
´Wo das denn?
Tino Chrupalla hat im Sommerinterview klar gesagt, dass die Afd gar keine Einwanderer will. Die deutsche Frau muss wieder an den Herd gefesselt werden und dann kommen die Kinder von alleine.
Ich verfolge nicht mehr, was aus den Mündern der Faschisten kommt. Vor Jahren sprachen sie noch von Einwanderung. Es ist egal. Ich ignoriere jeden, der sich als AfD Politiker oder Wähler zu erkennen gibt. Die sind raus, für mich nicht mehr existent. Unbelehrbare Feinde der Menschenrechte, die wieder Völksschädliche und Erbkranke benennen und ausgrenzen wollen. Siehe z.B. Höcke und sein Geschwafel zu Inklusion.

Nein, da ist jede Diskussion Zeitverschwendung.
 
Das gefährliche ist ja mittlerweile, dass die asoziale Schule des Kapitalismus mittlerweile immer beliebter bei den Reichen und Superreichen wird. Keynes' kapitalistischer Traum der Vollbeschäftigung wird von denen mittlerweile verachtet. Mittlerweile werden Kalecki's Theorien zur Vollbeschäftigung immer populärer. Nach denen kann Vollbeschäftigung nicht erstrebenswert sein, da das sonst dazu führen würde, dass sich das Machtgefüge zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer immer weiter zugunsten des Arbeitnehmers verschiebt. Arbeitslosigkeit und gar Sachen wie Obdachlosigkeit seien zwingend wichtig, damit Arbeitnehmer zur Gehorsamkeit gezwungen werden.
 
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