Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Stellt euch mal vor Laschet wäre jetzt Kanzler, in die Ukraine gefahren und es hätte Bilder wie im Ahrtal gegeben.
Da gibt es nur eine Antwort:
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Für dich sind Hunderttausend tote Ukrainer weniger wichtig als ein Prinzip oder?
Wenn der Konflikt weiter aufgeheizt wird bzw. in die Länge gezogen wird gibts noch mehr Tote, und zwar auf beiden Seiten. Wie dem auch so, sobald schwere Waffen geliefert werden, wird es für uns Konsequenzen geben. Da kann man dann nur hoffen, dass es dann wirklich "nur" unseren "Wohlstand verringert". Wobei das witzige ja ist: diejenigen die wirklich viel haben wird es gar nicht betreffen, den ganz unten wird alles vom Staat bezahlt, Schultern darf es die deutsche Mittelschicht, welche sich jetzt schon in vielen Fällen kein Häuschen mehr leisten kann.
 
Wobei das witzige ja ist: diejenigen die wirklich viel haben wird es gar nicht betreffen, den ganz unten wird alles vom Staat bezahlt, Schultern darf es die deutsche Mittelschicht, welche sich jetzt schon in vielen Fällen kein Häuschen mehr leisten kann.
Dann wende dich doch mal an "freundlichen Damen und Herren", welche den oberen 10% seit Jahrzehnten immer nur entlastet haben und beschenken (huhu Herr Lindner, Herr Schröder, Frau Merkel, Herr Fischer, Frau Baerbock, Herr Westerwelle, ect), das sie mal endlich dafür sorgen das diese auch ihren notwendigen Anteil am System beisteuern und das es "die Unten" nicht betreffen würde ist wohl auch nur Unsinn...

Ich sehe jedenfalls nicht wo der Staat die sozial besonders Schwachen alleine die letzten 2 Jahre nennenswert vor den Auswirkungen der Pandemie, oder aktuell den Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine, geschützt hätte, oder wirklich entlastet.

Explodierende Mieten, Stromkosten, Lebensmittelpreise, usw. treffen jedenfalls Menschen auf dem Level von ALG II / Sozialhilfe / Mindestlohn / Rente aktuell wesentlich härter und schonungsloser, als den Mittelstand, oder die Oberschicht.
 
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Ich sehe jedenfalls nicht wo der Staat die sozial besonders Schwachen alleine die letzten 2 Jahre nennenswert vor den Auswirkungen der Pandemie, oder aktuell den Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine, geschützt hätte, oder wirklich entlastet.

Explodierende Mieten, Stromkosten, Lebensmittelpreise, usw. treffen jedenfalls Menschen auf dem Level von ALG II / Sozialhilfe / Mindestlohn / Rente aktuell wesentlich härter und schonungsloser, als den Mittelstand, oder die Oberschicht.
Ich erinnere auch nochmal an diesen Beitrag: https://extreme.pcgameshardware.de/...g-2021-diskussionsthread.603335/post-10997744
 
Interessiert doch keinen, nicht mal die öffentlich rechtlichen Medien so richtig wirklich.

Schaust du Beiträge dazu, wo gefragt wird, wie hart die drastisch steigenden Lebensmittelpreise die Deutschen aktuell treffen siehst und hörst du jedenfalls nahezu kaum wirklich einkommensschwache Menschen, die den Euro für Lebensmittel inzwischen teilweise 3x umdrehen müssen, weil selbst die billigste Discounter Eigenmarkensalami bereits 1 Euro mehr kostet als alleine noch nur vor 2 Monaten.

Nein, da wird wie letztens in einem Beitrag am Samstag die Mittelstandsmutti beim Wochenendeinkauf mit Auto befragt.
Im Einkaufswagen hinter ihr siehst du dabei lauter überteuerte Markenwarenprodukte liegen, von Landliebe, Müller, Coca Cola, Rügenwalder, usw. usf. und wie sie "ihr Leid klagt", jetzt für einen Wochenendeinkauf schon 50€ bezahlen zu müssen, womit sie ja sonst fast eine Fünftage Woche ausgekommen ist.

So schlecht kann es ihr ja aber noch nicht gehen, wenn sie immer noch für einen 2 Tage Einkauf 50 Euro für fast nur teure Markenprodukte im Wagen rausballern kann...
Soll man da jetzt mit ihr irgend ein Mitleid bekommen?

An solchen Stellen, wüsste man es nicht besser, das es keine ist, möchte man es manchmal ja fast schon wieder für Satire halten, was einem da präsentiert wird...
 
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Die Mittelschicht rafft halt nicht, dass man auch mal Reserven bilden muss und meckert lieber über höhere Preise und dann muss ich mir von einem CDUler bei mir aus der Stadt anhören, dass man jetzt auch mal was für die Leistungsträger tun muss.

Zum Teufel damit, keiner aus meiner Familie braucht irgendeine dieser Erleichterungen und bekommt sie trotzdem und gleichzeitig muss sich eine Freundin von mir mit dem Sozialgericht streiten um überhaupt einen Cent zu bekommen.
 
Interessiert doch keinen, nicht mal die öffentlich rechtlichen Medien so richtig wirklich.

Schaust du Beiträge dazu, wo gefragt wird, wie hart die drastisch steigenden Lebensmittelpreise die Deutschen aktuell treffen siehst und hörst du jedenfalls nahezu kaum wirklich einkommensschwache Menschen, die den Euro für Lebensmittel inzwischen teilweise 3x umdrehen müssen, weil selbst die billigste Discounter Eigenmarkensalami bereits 1 Euro mehr kostet als alleine noch nur vor 2 Monaten.
Das stimmt leider. Die sollten mal alle geschlossen auf die Straße gehen.
Immerhin über 13 Millionen Menschen die als arm gelten:

13,4 Millionen Menschen leben in Armut

Oder wenn selbst nur ein Zehntel davon auf die Straße gehen würde, dann müsste denen "da oben" mal ein Licht aufgehen.

Aber ich habe ausser Umweltdemos (welche auch wichtig sind) und Coronademos, schon lange keine größeren Demos mehr gesehen, wo Menschen wegen sozialen Mißständen und Ungerechtigkeiten auf die Straße gehen.
Ausser vereinzelt von Gewerkschaften für bestimmte Branchen. Aber die waren auch überschaubar.

Und so wie sich das Leben verteuert wird auch der Mindestlohn von 12 Euro nicht mehr ausreichen.
 
Man sollte sich wirklich mal bei den Grünen Fragen, ob der Fall von Frau Spiegel nicht offen legt das diese interne selbstgesteckte Quotenfixiertheit bei Frauen in Ämtern um jeden Preis, absoluter Irrsinn ist, wenn die Kompetenz so massiv darunter leidet und Frau Spiegel selbst ja auch sagt das sie persönlich völlig davon überfordert war zwei Ministerien zu leiten(Familie & Umwelt), eine Spitzenkandidatur anzutreten und auch noch privat, durch den Schlaganfall ihres Mannes, plus die vier Kinder, unter massiven Streß zu stehen:

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Du redest einerseits von Kompetenz führst aber nur Dinge auf die nicht mit der Kompetenz der Ex Ministerin zusammen hängen.
 
Du redest einerseits von Kompetenz führst aber nur Dinge auf die nicht mit der Kompetenz der Ex Ministerin zusammen hängen.
Sie hatte keine Kompetenz für das übernommene Umweltministerium, nach eigener Aussage.
Das war diese zusätzliche Übernahme eben dann eine weitere Belastung und Überforderung.
Ist ja auch irgendwo klar, wenn du dich in einen Arbeitsbereich einarbeiten musst, von dem du sowieso schon absolut keine Ahnung hast und dann auch noch so viele andere Faktoren, die dich sowieso schon stark belasten, dazukommen.
 
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Bin ich irgendwie komisch weil ich die ganze Geschichte mit Fr. Spiegel gar nicht schlimm finde und mich wundere, dass sie zurück tritt?
Was hatten wir schon für Knallköpfe, die sich weitaus mehr erlaubt haben, die aber an ihrem Amtsessel festgeklebt waren :schief:
 
Bin ich irgendwie komisch weil ich die ganze Geschichte mit Fr. Spiegel gar nicht schlimm finde und mich wundere, dass sie zurück tritt?
Ich bezweifle etwas das die Flutopfer dir da zustimmen würden, die erstmal wochenlang weitestgehend alleine gelassen wurden und wo es im Vorfeld der Flut ja aus dem Umweltministerium wohl schon zu gewissen Versäumnissen gekommen ist, welche die anschließende Lage evt. noch bis zu einem gewissen Grad verschlimmert hatten.
Was hatten wir schon für Knallköpfe, die sich weitaus mehr erlaubt haben, die aber an ihrem Amtsessel festgeklebt waren :schief:
Nur weil unfähige Kasper wie der Scheuer und andere wie mit Leim fixiert an ihrem Amtsessel geklebt haben heißt das nicht das Frau Spiegel nicht besser ihr Amt abgeben sollte, auch weil sie ja selbst sagt das sie aktuell durch alle Faktoren die da, inkl. ihres Privatlebens, zusammenkommen einfach mit der Fülle an Aufgaben überfordert ist.
 
Faktoren die da, inkl. ihres Privatlebens, zusammenkommen einfach mit der Fülle an Aufgaben überfordert ist.
Das kann ich durchaus nachvollziehen, und deswegen kann ich auch verstehen, dass sie den Urlaub angetreten ist.
Es ist ja nicht so, dass das Ministerium durch ihre Abwesenheit 4 Wochen lang lahmgelegt war.
Außerdem arbeitet es sich ohne Chef doch manchmal sogar besser :D
 
Bin ich irgendwie komisch weil ich die ganze Geschichte mit Fr. Spiegel gar nicht schlimm finde und mich wundere, dass sie zurück tritt?

Naja: Er ist eine Krisensituation nicht managen können und dann auch noch beim Management der Folgen mehrere weitere Fehler machen zeugt nicht gerade von der Managementkompetenz, die man als Minister haben muss.

Noch merkwürdiger sind aber in der Tat diejenigen, die sie an den Pranger stellen.
 
Warum die CDU schreit ist klar. Reine Ablenkung. In NRW sind ja bereits eine Woche früher nicht nur die zuständige Ministerin sondern gleich noch ein paar ihrer Kollegen mit nach Mallorca geflogen um eine Geburtstagsparty zu feiern. Und davon sind auch noch nicht alle zurück getreten.
 
Die Grünen wollen die Nachfolge von Ex-Ministerin Anne Spiegel rasch regeln, erste Namen kursieren bereits. Die zurückgetretene Politikerin hat offenbar Anrecht auf ein Übergangsgeld in Höhe von mehr als 75.000 Euro.

Anne Spiegel (Grüne) hat nach ihrem Rücktritt als Bundesfamilienministerin das Anrecht auf ein Übergangsgeld. »Wer das Kabinett verlässt, bekommt nach einem Tag Amtszeit als Ministerin 75.600 Euro Übergangsgeld«, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Bundes der Steuerzahler, Michael Jäger, der »Bild«-Zeitung. »Diese Versorgung ist total überdimensioniert.«
Quelle: Spiegel erhält angeblich mehr als 75.000 Euro Übergangsgeld

Kein Wunder das sich "der kleine Mann" zunehmend verschaukelt fühlt.
 
Das stimmt leider. Die sollten mal alle geschlossen auf die Straße gehen.
Immerhin über 13 Millionen Menschen die als arm gelten:

13,4 Millionen Menschen leben in Armut

Oder wenn selbst nur ein Zehntel davon auf die Straße gehen würde, dann müsste denen "da oben" mal ein Licht aufgehen.

Aber ich habe ausser Umweltdemos (welche auch wichtig sind) und Coronademos, schon lange keine größeren Demos mehr gesehen, wo Menschen wegen sozialen Mißständen und Ungerechtigkeiten auf die Straße gehen.
Ausser vereinzelt von Gewerkschaften für bestimmte Branchen. Aber die waren auch überschaubar.

Und so wie sich das Leben verteuert wird auch der Mindestlohn von 12 Euro nicht mehr ausreichen.
Das ist aber nunmal der grüne Traum, Konsum über den Preis einschränken...Putins Hirnschiss hats nur beschleunigt.
 

Schöner Artikel warum der Rücktritt von Frau Spiegel das Ergebnis einer toxischen, vom Patriarchat geprägten Leistungsvorstellung ist, die in einer modernen Gesellschaft mit vielen Lebensmodellen kein Platz mehr hat.
 
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