McDonald`s und Ihre Gen-Burger - Greenpeace bemüht um Aufklärung

In wie weit spiegelt dieses Thema euer Interesse?

  • uninteressant

    Stimmen: 16 22,2%
  • interessant

    Stimmen: 36 50,0%
  • mir egal - hauptsache es schmeckt!

    Stimmen: 20 27,8%

  • Umfrageteilnehmer
    72
AW: McDonald`s und Ihre Gen-Burger - Greenpeace bemüht um Aufklärung

So lange mit Nahrungsmitteln an der Börse spekuliert werden darf wird die Finanzlobby alles daran setzen dass die Gentechnik in dem Bereich verpönt bleibt. Wo würden wir denn da hin kommen wenn plötzlich eine gentechnisch veränderte Weizensorte in der trockensten Wüste wachsen könnte und dabei noch gute Erträge bringt! Dass damit das Hungerproblem in der dritten Welt so ziemlich gelöst wäre interessiert die ja nicht. Geschäfte machen die nur wenn in Afrika Kinder verrecken! Alles elende Heuchelei!

Ach ja, mal was zu unserem heutigen Essen: Ein Bekannter von mir ist Lebensmittelchemiker und der hat mir mal gesagt "Wenn du wüsstest was du dir so den ganzen Tag in den Kopp kloppst würdest du gar nichts mehr essen."

Also hört mir ja auf mit diesem Öko Kram! Der Veggi Day hat den Grünen die letzte Wahl gekostet und das war auch gut so.

Das Hungerproblem kann man auch ohne Genpflanzen lösen.
 
AW: McDonald`s und Ihre Gen-Burger - Greenpeace bemüht um Aufklärung

Ach ja, mal was zu unserem heutigen Essen: Ein Bekannter von mir ist Lebensmittelchemiker und der hat mir mal gesagt "Wenn du wüsstest was du dir so den ganzen Tag in den Kopp kloppst würdest du gar nichts mehr essen."

Also hört mir ja auf mit diesem Öko Kram! Der Veggi Day hat den Grünen die letzte Wahl gekostet und das war auch gut so.

Wo Ökö drauf steht ist ohnehin noch lange kein Öko drin...und manchmal ist Öko sogar ungsünder als die normale Industriekost.


Das Hungerproblem kann man auch ohne Genpflanzen lösen.

Vorschläge?
 
AW: McDonald`s und Ihre Gen-Burger - Greenpeace bemüht um Aufklärung

Grats zum 1000. Beitrag :)

Das Hungerproblem kann man auch ohne Genpflanzen lösen.

Pflanzen ohne Gene?! Schwer damit den Hunger zu stillen :P

WIe gesagt, auch gezüchtete Pflanzen sind letztlich manipuliert. Und ohne die wäre die Welt definitiv nicht zu ernähren.
 
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Ein Stück Speck am Faden, nachdem man satt ist wird das Zeugs aus dem Hals gezogen :lol:

Wo Ökö drauf steht ist ohnehin noch lange kein Öko drin...und manchmal ist Öko sogar ungsünder als die normale Industriekost.
Das wird sicherlich keiner bestreiten das auf dem Sektor auch einiges an Schindluder getrieben wird, dort ist die Gewinnmarge ja um einiges höher.
 
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Habe ich z.B. doch schon ein paar Seiten vorher geschrieben.
[...]
-Ist es Quatsch zu sagen, dass Gen-Manipulation nötig sei, um alle Menschen ernähren zu können. Es könnten auch so alle ernährt werden. Das Problem ist zum Beispiel, dass gigantische Flächen zum Anbau von Pflanzen zur Produktion von Bio-Treibstoffen verwendet werden. Es verhungern keine Menschen, weil wir kein Gen-Gemüse anbauen, sondern wegen Verschwendung von Lebensmitteln, Nahrungsmittelspekulation etc. Dieses Argument ist eben nur eine fadenscheinige Ausrede...
 
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Habe ich z.B. doch schon ein paar Seiten vorher geschrieben.

Das Anbauflächen für Bio-Treibstoffe sinnlos verschwendet werden stimmt vollkommen und auch die anderen Vorschläge scheinen sinnvoll. Aber selbst wenn du gegen all die Lebensmittelverschwendungen etc. vorgehen wirst, wird es für die stetig wachsende Weltbevölkerung nicht reichen.
Und seien wir mal ehrlich: Diese Probleme wird man in Industrieländern immer antreffen, du wirst nie alle dazu bewegen können, nur soviel zu kaufen wie man braucht, um danach nicht die Hälfte wegschmeißen zu müssen.
Der Mensch ist von Natur aus egoistisch und das wird sich auch nicht ändern.
 
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Tut mir leid das ich kein Patentrezept liefern kann. Könnte ich das, tja, dann würde ich sicher vor wichtigen Leuten Reden halten^^

Nein, im Ernst jetzt:
Das Problem mit dem Welthunger liegt viel tiefer, als das man es mit Pflanzen lösen könnte, die auch auf Granitboden (nur ein Beispiel) gute Ernte liefern. Afrika leidet sicher mit am meisten unter dem Hunger, nur gibts da mehrere große Probleme, die menschengemacht sind und ineinander greifen. Das alles zu erläutern wäre jetzt sicher Stoff für ein Buch.
Ich probiers mal am Beispiel Afrika ansatzweise zu skizzieren:
-Die Böden vielerorts ausgelaugt oder nicht bepflanzbar, dort wächst nichts mehr. Das hat mehrere Gründe: Kolonialzeit, Monokulturen oder ganz einfach "natürliche" Faktoren wie Ausbreitung der Sahara.
-Nur wenige Länder haben wirklich ein stabiles politisches System, und noch weniger Länder haben ein gerechtes System. Viele Regionen sind von Bürgerkriegen erschüttert, oft bestimmen lokale Warlords oder Clans das Geschehen.
-Korruption, beginnt schon ganz oben. Ich möchte nicht wissen wieviele Mrd $ an Entwicklungshilfe versickert sind.
-Es lohnt sich mehr, Pflanzen anzubauen, welche in den Industrieländern gefragt sind. Dafür geht sehr viel Ackerfläche verloren, mal ganz von den fehlenden Umweltschutzrichtlinien zu schweigen. Dadurch werden große Landstriche sowie Grundwasser vergiftet. Daran ist aber nicht nur die Lebensmittelindustrie schuld, sondern auch andere Sparten wie die Rohstoffindustrie maßgeblich beteiligt.

Wer da glaubt, Pflanzen welche überall wachsen würden das Hungerproblem in diesen großen Regionen lösen, ist naiv. Schön wäre es, ja, das war ja auch mal die lobenswerte Idee hinter den ganzen Genmanipulationen. Nur so einfach ist es dann doch nicht.
Woher kommt das Geld für das Saatgut? Das Saatgut muss ja Jahr für Jahr neu gekauft werden, und die Preise schwanken gehörig.
Woher kommt das Geld für Schutzmittel oder Dünger?
Wer garantiert dass das Saatgut auch bei den Menschen ankommt und nicht von irgendwelchen korrumpierten Machthabern teurer weiterverkauft wird?
Wenn Institutionen wie Weltbank Geld verleihen, wann wird es zurückgezahlt falls man es überhaupt verleihen will/kann? Afrikanische Staaten ersticken jetzt schon unter den Zinsen für die Kredite.

Ich hab mich da etwas zu voreilig ausgedrückt. Ich glaube aber einfach nicht, das die Lösung NUR über Genpflanzen (jeder weiß was damit gemeint ist ;) )führen kann. In Indien hat man die Bt-Baumwolle auch groß umjubelt eingeführt. Was wurde da nicht alles versprochen und gehofft, wie sah die Realität in den Jahren danach aus? Massiv erhöhte Suizidrate, resistente Schädlinge, Vergiftungsfälle etc.
Also es gibt durchaus schlagkräftige Argumente dafür, das gm-Crops kein Heilsbringer sind. Das Potenzial ist sicher da, nur stehen da so Dinge wie Regierungen, Korruption, Kapitalismus oder Naturereignisse im Weg, und diese Dinge kann man nicht so leicht aus dem Weg räumen.
 
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Das habe ich wohl etwas unglücklich ausgedrückt, ich meinte den technischen Fortschritt in diesem Bereich.
Dass Monokulturen eventuell nicht ideal sind, das lass ich mir ja noch einreden, das mit dem genmanipulierten Saatgut kannst du mir an der Stelle aber bestimmt einmal genauer erklären.....?

Genmanipuliertes Saatgut und die damit einhergehenden Probleme:

Durch die so genannte Terminatorfähigkeit, also das Wachsen von Sterilen Früchten die kein zweites Jahr ausgebracht werden können, ergibt sich die Problematik in allen Entwicklungsländern in denen Kleinstbauern diese Früchte auf Grund großartiger Versprechen anbauen das diese eben kein zweites Jahr ausbringen können und diese somit in Abhängigkeit gebracht werden - auch in Abhängigkeit der Pflanzenschutzmittel vom selben Konzern. Zudem enthält das genmanipulierte Saatgut selbst schon einen Giftcocktail bei dem nicht absehbar ist wie weit die Auswirkungen gehen, lediglich ist bislang bekannt das der Einsatz von RoundUp problematisch ist wie vorab schon ausgeführt. Das Saatgut bzw. die gentechnische Pflanze selbst sorgt in Kombination mit der dazugehörigen Anbaurichtlinie zudem für eine Einschränkung der Artenvielfalt und stellt ein erhöhtes Risiko für Bienen dar. Imker äußern schon seit Jahren die Problematik - vor allem ist es so das genmanipulierter Honig in der Regel offziell nicht verkaufsfähig ist - auf der anderen Seite findet sich heute kaum noch ein Bienenstock in dem keine genmanipulierte Polle gefunden wird. Zudem erkranken Bienenvölker leider auf verschiedenste Weise auf Grund von Genmanipulierten Pflanzen - siehe USA und die Nachzüchtung und Aussetzung die kaum noch nach kommt.

Frankreich hat aus vielen Gründen daher sich als einziges EU Land vollständig und breitgefächert gegen den Gen-Anbau entschieden - wenn dafür keine Begründung vorgelegen hätte und alles so super ist - wieso dann diese Reaktion eines Landes? Aber ich schweife schon wieder ab. Auch wenn ich mich nun teilweise wiederholt habe - habe ich auf die Problemen hingewiesen - und das sind nicht wenige auch wenn hier mancher das nicht wahr haben möchte. Spezifischere Fragen zum Saatgut beantworte ich gern nach bestem Wissen und Gewissen, doch dafür war die Frage zu allgemein, sofern dir diese Antwort nicht genügt.

Hier ein paar Links zum Thema ganz allgemein:

Bienensterben

Risiken der Gentechnik

Terminator Saatgut

Famer Percy und Louise Schmeiser gegen Monsanto

"Grüne" Gentechnik - Was bringt die Zukunft

Die Links sind immer nur als Teil der Gesamtinformation zu werten - keiner umschneidet komplett alle Gesichtspunkte.


Und um es noch einmal hervorheben zu wollen. Ich finde jeder hat das Recht dafür oder dagegen zu sein, das sehe ich ein und habe dafür Verständnis - auch wenn ich es nicht immer logisch nachvollziehen kann. Dennoch: Ich hätte gern die Wahl! Eine Kennzeichnung muss Pflicht sein - nur so kan jeder das Risiko selbst einschätzen und ich denke da geht hier der Löwenanteil der interessierten mit mir konform. McDonald`s tut dies eben nicht, oder zumindest in keinem Fall in ausreichendem Maße - immerhin bin selbst ich als sensibilisierter Mensch erst wirklich durch eine Greenpeace Aktivistin darauf aufmerksam geworden. Und das zeigt einmal mehr das das Interesse schwindet für diese Thematik - auf Grund von Unwissenheit, denn nur weil eine Kartoffel mehr Stärke enthält ist sie noch lange nicht der universelle Problemlöser sondern schafft neue - um mal ein Beispiel der vorherigen Seiten zu nennen...

Als letzten Nachsatz und Denkanstoss: McDonald`s ist der größte Spielzeugverteiler der Welt. Das heißt im Umkehrschluss das McDonald`s sich speziell auf Kinder bzw. Familien zugeschnitten hat. Und das heißt aber leider auch das grade hier endokryne Wirkstoffe nichts zu suchen haben. So sehe zumindest ich das - vielleicht teilt der ein oder andere die Auffassung.
 
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...Ach ja, mal was zu unserem heutigen Essen: Ein Bekannter von mir ist Lebensmittelchemiker und der hat mir mal gesagt "Wenn du wüsstest was du dir so den ganzen Tag in den Kopp kloppst würdest du gar nichts mehr essen."

Also hört mir ja auf mit diesem Öko Kram! Der Veggi Day hat den Grünen die letzte Wahl gekostet und das war auch gut so.

Interessant. Du erfährst das du mit Müll und chemischen Keulen abgefüttert wirst und deine Reaktion darauf ist, jetzt will ich das erst recht haben. :hmm:
 
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Und dann zusehen, wie drei Viertel der Menschheit verhungert.

Es wird mehr als genug Produziert. Nur das große Teile der Reis und Getreideernte bei Spekulationen von irgendwelchen Hetchfonds draufgeht.

Zwei Dokus zu diesem Thema von ZDFzoom mit Claus Kleber:
https://www.youtube.com/watch?v=E3TONiNn7As
(sind beide Hintereinander in einem Video)

Weltweit verrotten 150 Mio t Getreide durch Profitgier. Das ist 6 mal mehr als es bräuchte um Hunger auszumerzen.
 
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Interessant. Du erfährst das du mit Müll und chemischen Keulen abgefüttert wirst und deine Reaktion darauf ist, jetzt will ich das erst recht haben. :hmm:

Nein. Meine Reaktion war "Ok, da ich kein Gras fressen möchte und ich mein ganzes Leben lang schon so ein Zeug gefressen habe, und es mir bis etzt nicht geschadet hat, kann es mir doch egal sein.". Du hast wirklich überall den Chemie-Schei** drin! Es ist völlig egal was du kaufst! Das kannst du nur noch umgehen indem du dich komplett selbst versorgst.
 
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Irgendwann wird der Tag kommen wo das Essen der Verpackung das gesündeste wäre
 
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Nein. Meine Reaktion war "Ok, da ich kein Gras fressen möchte und ich mein ganzes Leben lang schon so ein Zeug gefressen habe, und es mir bis etzt nicht geschadet hat, kann es mir doch egal sein.". Du hast wirklich überall den Chemie-Schei** drin! Es ist völlig egal was du kaufst! Das kannst du nur noch umgehen indem du dich komplett selbst versorgst.

Ich verstehe aber nach wie vor deine Aversion gegen bio nicht, wo nur ein Bruchteil der Chemie Schei** drin ist. Weil ab und zu ein schwarzes Schaf der Biobranche auffliegt kanns ja wohl nicht sein.
 
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Ich verstehe aber nach wie vor deine Aversion gegen bio nicht, wo nur ein Bruchteil der Chemie Schei** drin ist. Weil ab und zu ein schwarzes Schaf der Biobranche auffliegt kanns ja wohl nicht sein.

Diverse Studien zeigen, das Bio keinerlei gesundheitswerten Vorteil gegenüber koventionellen Lebensmitteln hat.
Kostet halt nur das vielfache.
Marketing wie bei Gluten.. mittlerweile wird sogar Schokolade als "Glutenfrei" beworben :ugly:

Für die Behauptung das Glyphosat Fehlgeburten fördert hätte ich gern eine Quelle
 
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