McDonald`s und Ihre Gen-Burger - Greenpeace bemüht um Aufklärung

In wie weit spiegelt dieses Thema euer Interesse?

  • uninteressant

    Stimmen: 16 22,2%
  • interessant

    Stimmen: 36 50,0%
  • mir egal - hauptsache es schmeckt!

    Stimmen: 20 27,8%

  • Umfrageteilnehmer
    72
AW: McDonald`s und Ihre Gen-Burger - Greenpeace bemüht um Aufklärung

Warum bin ich zu stark von den hassgegnern beeinflusst wenn ich dir die Nachteile nenne? Diese sind nicht fiktiv. Zudem bestätigen meine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke von Versuchsanstalten und den damit verbundenen informativen Gesprächen ebenso wie die Landwirte die sich mit einem eventuellen Anbau beschäftigt haben dies.
 
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Finde es krank, Leute die Genmanipulation gut finden. Wer Gott spielt sollte sich nicht wundern wenn die Natur dabei zu Grunde geht. Das Interessiert davon niemand. Die USA mit genveränderung, die haben keinen Naturschutz, ganz abgesehen vom Senkungen der Treibhausgase. Darüber sollte man mal Nachdenken bevor man das gut findet was die USA macht.
Die Menschheit hat sich schon immer technologisch und wissenschaftlich weiterentwickelt und dabei Möglichkeiten gefunden, neue Bereiche zu erobern und zu manipulieren.
Die Fähigkeit, dass wir beide gerade miteinander reden können obwohl wir 500+ km voneinander entfernt sind hätte man früher auch als göttliche Macht angesehen.

Die Natur ging dabei schon immer zu Grunde. Willst du dir deine erste Holzhütte bauen, musst du einen Baum fällen.

Unsere Aufgabe ist es nun, nach Möglichkeiten zu suchen dies anders zu schaffen.
Und ich bin der Meinung, wenn ich mein Steak erzeugen kann ohne dafür ein gesamtes Tierleben unter abartigsten Bedingungen zu erschaffen und wieder zu beenden, dann habe ich sogar die moralische Pflicht das auch zu tun.

Oder wenn ich mehr Menschen vor dem Verhungern retten kann, in dem ich die Effizienz der Getreideproduktion steigern kann. Dann sollte man schon darüber nachdenken, ob es als Genozid gilt das nicht zu tun.

Wie ich bereits sagte, müssen wir das Verfahren vorher natürlich erstmal perfektionieren. Vorher sollten wir die Finger davon lassen.

Die USA ist leider dafür bekannt, sehr wenig auf ihre Umwelt zu achten bei allem was sie tut ... Das ist traurig, aber ein anderes Thema.

Warum bin ich zu stark von den hassgegnern beeinflusst wenn ich dir die Nachteile nenne? Diese sind nicht fiktiv. Zudem bestätigen meine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke von Versuchsanstalten und den damit verbundenen informativen Gesprächen ebenso wie die Landwirte die sich mit einem eventuellen Anbau beschäftigt haben dies.

Ich zeig dir ein paar Dinge, auf die sich das bezog:

@stryke7 - du hast sicherlich mit bekommen das Gen-Anbau keine dauerhafte ertragssteigerung zur Folge hat?
Doch, das wäre möglich.
Dass einzelne Firmen das gerade nicht tun, steht auf einem anderen Blatt. Aber, wie ich schon sagte: Die Hersteller von genverändertem Saatgut tun dies auch nicht (nur) aus Liebe zur Menschheit, sondern weil sie möglichst viel Geld dadurch verdienen wollen.
Zudem steigt der totalherbizideinsatz dauerhaft stark an.
Naja, wie wärs wenn wir versuchen das Getreide/Mais/whatever widerstandsfähiger gegen Unkraut zu machen? Dann können wir sogar weniger Herbizide einsetzen.
Obendrein ist eine "aufheben" des Saatguts für die nächste Anbauperiode nicht möglich da in der zweiten Generation nur noch ein minimal Ertrag mit einem Haufen Mutationen Auftritt und es zudem vertraglich unzulässig ist.
Auch hier: Das ist erstmal eine künstliche Beschränkung. Wenn die Hersteller perfekt reproduzierendes und widerstandsfähiges Saatgut entwickeln würden, wären sie im nächsten Jahr pleite weil es keiner mehr braucht.
Zudem Ist das Saatgut 4x teurer als konventionelles.
Naja, das eine ist ein Naturprodukt, das andere ein Hightech-Produkt (mehr oder weniger). Natürlich ist das erstmal teurer.
Der dauerhafte Verbleib von Giften in der Pflanze und die damit verbundene Aufnahme über die Nahrung ist ebenso problematisch... In diesem Sinne - tolle Zukunft..:daumen2:

Inwiefern verbleiben dauerhaft Gifte in der Pflanze? Das hat erstmal überhaupt nichts damit zu tun.
 
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Gift bleibt dauerhaft in der Pflanze, da sie eben dieses selbst produziert. So erspart man sich das künstliche aufbringen von Fungiziden und Herbiziden. Diese sind jedoch dennoch da, schlimmer noch es ist in jeder Zelle. Das heißt auch in der Frucht. Die konzentration ist hierbei als sehr hoch anzusehen da bei herkömmlichen spritzmitteleinsatz in der Regel die Frucht weniger betroffen ist da sie in der Regel von einer Schale umgeben sind. Hierbei kommt es natürlich auf den ausbringungszeitpunkt an. Sie gibt somit dauerhaft Gift an die Umwelt ab, das ist der Trick hierbei.

Unkraut könnte die Pflanze selbst nicht in Angriff nehmen. Ich gehe mal von Unwissenheit aus und Spiel mal den erklärbär... Unkraut interessiert die angebaute Frucht nur indirekt. Das heißt das Unkraut klaut durch ihr Wachstum zum einen. Nährstoffe aus dem Boden und zum anderen schränkt sie die Photosynthese ein durch Schattenwurf etc. als letztes lockt Unkraut selbst Schädlinge an und gibt selbst eventuell Gift ab. Das führt nicht nur zu ertragseinbussen sondern auch zu hohem maschinellem Aufwand da eine Sortierung erfolgen müsste. Im konventionellen Landbau spritzt man daher den jeweiligen Übeltäter raus und umgeht eine schlagartige Vermehrung und eine resistenzwahrscheinlichkeit durch eine vernünftige Fruchtfolge... Bei einer gentechnisch veränderten Frucht herrscht jedoch konzeptbedingt eine Monokultur. Zudem Reichert sich das Totalherbizid bei gentechnischen Anbau im Boden an, was zu einer Resistenz von Unkräutern führt. Von der Resistenz von Insekten und Pilzen gegenüber dem Gift der gentechnisch veränderten Pflanze mal ganz zu schweigen. Zudem ist das bodenlosen extrem wichtig für den Ertrag, das zeigt der Bioanbau deutlich, im konventionellen Anbau ist das schon problematisch, im genanbau wird es am problematischsten, eben nach ein paar Jahren und das führt eben zu einer dauerhaften ertragsminderung. Wie du siehst ist es bedeutend komplexer als gedacht und mal eben ein Gen nehmen und woanders rein setzen ist da nichtmal die halbe Wahrheit. Dazu kommt noch das im Regelfall pfluglose verfahren, oder der nach mehrjähriger Nutzung doppelt zu spritzende ungeziefervernichter, da das eigentliche Ungeziefer halt irgendwann, wie schon geschrieben, immun wird. Dies kann man immer weiter treiben - aber schön zu reden ist da dran wenig. Man sollte sich besser informieren um eine Argumentation zu ermöglichen, denn eine Reduzierung des herbizideinsatzes ist somit nicht möglich, lediglich eine Verlagerung die den Nachteil mit sich bringt das eine höhere konzentration auf unserem Teller landet....

und dafür für soll ich dann auch noch 4x mehr zahlen? Ich denke nicht das es gerechtfertigt ist, da die Langzeitschäden leider enorm sind. In den usa gibt es reichlich Beispiele dafür, informiere dich. Ich selbst kenne dort die Verhältnisse und sie sind grundsätzlich als Pfluglos, monokulturlastig, und als riesig anzusehen. Nur gibt es in den usa mehrere andere Gründe für den Einsatz von gentechnisch verändertem Mais, einfach auf Grund der Gesetzeslage, und der einfacheren Bearbeitung. Dies ist mittlerweile durch vorab behandeltes Saatgut im konventionellen Anbau ebenfalls möglich, was andere Probleme mit sich bringt.

Und ich ich kann das Zeug im Folgejahr nicht mehr anbauen? Warum? Was wenn der saatgutlieferant einmal wegen was auch immer mal nicht liefern kann? Die Welt verhungert? Immer dran denken das gentechnisch verändertes Saatgut auch in Dritte Welt Länder exportiert wird und die wirklich Armen Bauern im Endeffekt zu Krediten gezwungen werden die sie vor dem Gentechnik Kram nicht brauchten. Und nein es geht Ihnen leider dennoch nicht besser sondern schlechter...

Und wenn du du nun immer noch denkst ich sei lediglich vom Hass auf Gentechnik geprägt - informiere dich genauer. Solltest du noch weitere Fragen haben beantworte ich sie dir gern nach bestem Wissen und Gewissen.
 
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Hey,

In der Technik stecke ich wirklich nicht allzu tief drin.

Aber was du hier schreibst, geht nicht gegen die Technologie an sich. Es geht gegen die aktuelle Marktsituation.


Wie ich schon sagte bin ich der Meinung, dass die Technik vor der breiten Nutzung vollständig ausgereift sein muss. Das ist mit Sicherheit noch nicht der Fall, schließlich haben wir gerade erst angefangen die Genetik (sehr unpräzise) verändern zu können.

Was die Wiederverwertbarkeit angeht: Auch das sehe ich als rein wirtschaftlichen Gesichtspunkt. Geplante Obsolenszenz. Der Hersteller forscht zwar im Bereich der Perfektionierung von Nahrungsmitteln, gleichzeitig wäre es aber schlecht für ihn wenn er wirklich dauerhaft nutzbares, besseres Saatgut produziert.

Auch das würde ich erstmal als ein Spezialproblem betrachten, das wir mit Sicherheit durch EU-Gesetze lösen werden.
Wie es dabei um Dritte-Welt-Länder steht, ist natürlich ein anderes Problem. Aber die sind nunmal schon seit mehreren hundert Jahren diejenigen, die für jetzendlich für unser Wohlergehen bezahlen.
Wäre schön wenn sich das mal wieder ändern würde, aber dafür müssten wir uns wohl selbst etwas zurücknehmen. Und ich kann dir versichern, das wird im großen Stil nicht passieren. :schief:


Ich denke nach wie vor, dass Gentechnik für die Nahrungsproduktion als auch für einige andere Dinge die Schlüsseldisziplin sein wird. Sie ist die Antwort auf Welthunger, Massentierhaltungen, und andere große Probleme.
Meine ehemalige Schule hat uns bereits mit der Frage konfrontiert, wie es weiter geht wenn wir erstmal in der Lage sind auch Menschen genetisch zu optimieren.
Gut möglich, dass wir das Aufkommen dieser Frage sogar noch erleben, aber irgendwann kommt das mit Sicherheit.


Deswegen bin ich der Meinung, allgemeine Ablehnung von Gentechnik ist einfach falsch. Sie eröffnet uns sehr viele Möglichkeiten, Vorteile und auch Gefahren und Probleme. Aber sie ist mit Sicherheit eines der wichtigsten technologischen Gebiete für uns, da beinahe alles was für uns wichtig ist, auf organischem Leben basiert.
Vermutlich in Zukunft selbst Computer ;)
 
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Der Boden wird weggewaschen. Wenn man das ganze noch verknüpft mit der Grundwasserabsenkung die durch umpumpen gerade im Gange ist (Berlin hat den Grundwasserspiegel um mehr als 50 Meter heruntergestzt, ich dachte ich seh nicht recht),

Erst informieren, dann schreiben. Einige Bezirke in Berlin "sind schon am absaufen", die Verkehrsbetrieben haben dank dem immer weiter steigendem Grundwasser wegen dem achsotollem Wasserspar-Hype auch schon erste Schäden an Tunneln zu bemängeln...

Der ganze McDoof-Kram interessiert mich nicht. a) esse ich dort nie weil zu teuer und macht nicht satt und b) bin ich nicht generell gegen Genfood.
 
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Der ganze McDoof-Kram interessiert mich nicht. a) esse ich dort nie weil zu teuer und macht nicht satt und b) bin ich nicht generell gegen Genfood.

für das was die mir dort anbieten, will ich auch Geld bekommen das ich das iss.
und ich bin gegen Genfood, solange die Folgen nicht erforscht worden sind...
Würdet man nicht soviel Lebensmittel/Landfläche wegen Mais verschwenden, hätten wir sowas auch nicht nötig. Bei mir (nähe Bodensee) wollte mal jemand ne Biogasanlage bauen, der Mais käme aus der Nähe von Frankreich *ugly*. Allein der Treibstoff für den Transport hätte den Energiegewinn dadurch zunichte gemacht.

Leider ist es nunmal so das die 3-Welt Länder für unseren Wohlstand sorgen. Und hier wird es Mord und Totschlag geben, wenn man einmal in der Woche kein Fleisch essen kann.
 
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"Landfläche für Mais verschwenden" :D

Tja ... die ganzen Masttiere müssen ja irgendwas fressen.
 
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Auch schlimm sind die ganzen Verordnungen wie ein Lebensmittel auszusehen hat um in den hiesigen Handel kommen zu dürfen. Auch die Makellosigkeit und die Verschwendung. Sicherlich ist ein MHD wichtig und in gewissen Bereichen wirklich unerlässlich, aber muss deswegen so vieles vernichtet werden?
[QUOTE Allein der Treibstoff für den Transport hätte den Energiegewinn dadurch zunichte gemacht.
][/QUOTE]
Das glaube ich noch nicht mal, wenn man mitunter sieht welche Wege billige Produkte teilweise zurück legen bis die bei einem landen. Wenn es sich nicht lohnen würde dann wird niemand die Tour fahren. Just in Time ist sogar profitabler als Lagerhaltung vor Ort
 
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Für mich gibts noch ein weiteres, schwerwiegendes Problem welches die Genpflanzen von Monsanto bringen:
Man braucht sowohl den "maßgeschneiderten" Dünger um die optimale Ernte zu erzielen, außerdem braucht es teure Pflanzen"schutz"mittel. Von wem werden diese Dinge angeboten? Richtig, Monsanto. Somit erzielt man zwar bessere und sichere Ernten auf der gleichen Fläche, dafür kostet es sehr viel mehr. Und so Dinge wie Roundup sind hochgiftig, allerdings ist Mutter Natur nicht dämlich, die kleinen Insekten entwickeln mit der Zeit Resistenzen, was entweder eine Erhöhung der Schutzmittelmenge nach sich zieht, oder man muss eine neue Chemiekeule entwickeln.
Und diese Chemiekeule soll keine Folgen für uns Menschen haben? Dadurch wird eigentlich alles angetötet, was nicht diese eine Genpflanze ist. Nur bleibt das Zeug nicht auf den Feldern, nein, es wird gerne ausgewaschen, gelangt in Bäche und andere Gewässer, tötet dort alles mögliche ab und am Ende ist es schlimmstenfalls im Grundwasser anzutreffen.

Ich lehne Monsanto ab, so wie ich mittlerweile McDonald´s ablehne. Den Müll muss ich mir nicht zumuten.

Warum lehne ich Monsanto ab? Weil Monsanto schon lange auf einem guten Weg dahin ist, ein Monopol bei den Genpflanzen aufzubauen. Man benötigt Saatgut, Dünger und Schutzmittel, und das kostet Jahr für Jahr. Es entwickelt sich eine Abhängigkeit, und ein Monopol bei Pflanzen wie Mais möchte ich mir nicht vorstellen.

Ich danke in der Hinsicht meiner ehemaligen Biologie-Lehrerin, die für dieses Thema sensibilisiert hat, unter anderem mit solchen kleinen Filmchen:
https://www.youtube.com/watch?v=wehYYc1UriI
https://www.youtube.com/watch?v=Ex9YocKmoMU
Glyphosat (Roundup und weitere Handelsnamen) schadet keinen Insekten und keinen Tieren. Auch ist es nicht hochgiftig für den Menschen, weil es nur ein bestimmtes Enzym hemmt, welches die Fauna nicht trägt. Roundup wirkt nur auf das grüne Blatt und wird im Boden sehr schnell adsorbiert, zudem hat es eine sehr niedrige Halbwertszeit. Anwendung zur Ernteerleichterung ist mittlerweile verboten, so daß es in (deutschen ) Nahrungsmitteln nicht mehr auftauchen sollte.
Alles in allem ist Roundup wohl eher das kleinste Problem das wir haben.
 
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Nur merkwürdig das Glyphosat immer häufiger in immer grösseren Dosierungen im Urin von Großstädtern nachgewiesen wird. Das Glyphosat harmlos für den Menschen wäre ist wohl auch eher der Standpunkt der Hersteller.
 
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Genmanipulation jeder Couleur ist das beste Beispiel für diffuse Ängste in der Gesellschaft.
Würde ich in der Fußgängerzone fragen ob jemand Angst vor genmanipulierten LEbensmitteln hat, würden um die 98% "Ja" sagen.. auf die Nachfrage nach dem "warum?" würde man nur stottern und schweigen ernten.. weil keiner weiß warum er davor Angst hat.
Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.
PS: Chlor Huhn ist das beste Beispiel. Nahezu 100% frei von e-coli, Salmonellen etc. Essen will es in Deutschland aber keiner.
Mit vollem Mund wird rumlametiert, während der vom Antibiotika triefende Speichel die Backe runterrennt.

Ist wie bei Rassismus.. Unwissenheit schürt Ängste

Ich habe kein Problem mit genveränderten Lebensmitteln.. und bisher konnte mir auch noch niemand sagen, warum eine Kartoffel, nur weil sie plötzlich 80% Stärkeanteil hat, lebensgefährlich sein soll.
Bei Mais der sein eigenes Pestizid erzeugt, wäre ich wiederum vorsichtiger, da die Pflanze hier offensichtlich einen Stoff generiert, der bei natürlichem Mais nicht vorkommt.. hier gilt es zu untersuchen, inwieweit dieser Stoff gefährlich sein könnte... und da sieht man mal wieder, wie wenig Ahnung man eigentlich von der Materie hat..

Ein wesentlich größeres Problem habe ich mit diesen Besserwissern und Moralaposteln und Öko-Taliban von Greenpeace und Co die in ihrer unglaublichen Arroganz Felder in Brand stecken, Rufmord begehen und fremde Leute belästigen, die nicht in deren Weltbild passen..
Solch Gesindel gehört in den Knast. Punkt
 
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Ohne genveränderte Nahrungsmittel würde wir immer noch Jäger und Sammler sein...

Nur durch Genveränderungen sind unsere heutigen Kulturpflanzen entstanden, die wir essen. Der Prozess dauerte tausende Jahre. Der einzige Unterschied heute: es wird nachgeholfen und so die Mutation beschleunigt.

Ich verstehe nicht, warum Menschen daraus so ein Problem machen können. Das ist meine Meinung.
Zucht und Selektion sind nicht das gleiche wie Genmanipulation, d.h. die Herstellung transgener Organismen mit artfremden Genen; das ist aber auch unerheblich für die Diskussion hier. Das Potential der Gentechnik ist immens und ihre Erforschung absolut sinnvoll. Die Sauerei ist das, was Verbrechersyndikate wie Monsanto daraus machen.
 
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Wo ist dann der Gegenbeweis?

Das Glyphosat bei hoher Belastung die Anzahl von Fehlgeburten und Fehlbildungen bei Neugeborenen verdoppelt wurde bereits nachgewiesen. In manchen Regionen Südamerikas ist das ein richtiges Problem. Die neutrale Forschung diesbezüglich hat gerade erst richtig angefangen. Wir wissen doch mittlerweile wie das läuft bei den grossen Herstellern, sofern die Menschen nicht gleich reihenweise tot umfallen wird mit massiver Lobbyarbeit alles getan um neue Chemische Keulen auf den Markt zu drücken. Sobald Zweifel aufkommen das die Wirkstoffe doch nicht so harmlos sind wie versprochen wird sich auf eine Verzögerungstaktik verlegt. Neutrale Forschungen und deren Veröffentlichungen werden ebenfalls wieder per Lobbyarbeit behindert, Anwendungsverbote mit Klagen verzögert usw.
 
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Glyphosat (Roundup und weitere Handelsnamen) schadet keinen Insekten und keinen Tieren. Auch ist es nicht hochgiftig für den Menschen, weil es nur ein bestimmtes Enzym hemmt, welches die Fauna nicht trägt. Roundup wirkt nur auf das grüne Blatt und wird im Boden sehr schnell adsorbiert, zudem hat es eine sehr niedrige Halbwertszeit. Anwendung zur Ernteerleichterung ist mittlerweile verboten, so daß es in (deutschen ) Nahrungsmitteln nicht mehr auftauchen sollte.
Alles in allem ist Roundup wohl eher das kleinste Problem das wir haben.

So entspannt würde ich es auch gerne sehen ;)

Im Bundesstaat New York darf es nicht mehr als umweltfreundlich oder praktisch ungifitig bezeichnet werden, weil es eben für einige Lebewesen toxisch ist. Und das kann nicht im Interesse der Gesellschaft liegen. Außerdem wird es nicht so schnell absorbiert wie angegeben.
In Frankreich darf es nicht mehr als biologisch abbaubar beworben werden.
Fehlgeburten verdoppeln sich bei Frauen, die mit dem Mittel Kontakt hatten.

Ganz interessant:
http://www.bvl.bund.de/SharedDocs/D...ushalt_prot_23.pdf?__blob=publicationFile&v=2
http://media.wiley.com/product_data/excerpt/10/04704103/0470410310.pdf
So ungefährlich wie du es hinstellst ist es bei weitem nicht. Monsanto wird natürlich nicht behaupten, das ihr Roundup giftig wäre. Aber die Langzeitfolgen sind eben keinem bekannt. Und Studien von Monsanto selbst traue ich eher weniger. Da ist zu viel Geld im Spiel.
 
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Im Bundesstaat New York darf es nicht mehr als umweltfreundlich oder praktisch ungifitig bezeichnet werden, weil es eben für einige Lebewesen toxisch ist.
Richtig, schließlich soll es ja auch was gegen manche Lebewesen tun! :D

In Frankreich darf es nicht mehr als biologisch abbaubar beworben werden.
Fehlgeburten verdoppeln sich bei Frauen, die mit dem Mittel Kontakt hatten.
Sobald man damit Kontakt hatte verdoppelt sich die Chance einer Fehlgeburt? :what:
Sorry, aber das glaube ich so nicht.
Und Studien von Monsanto selbst traue ich eher weniger. Da ist zu viel Geld im Spiel.
Damit hast du auf jeden Fall absolut Recht.

Wie schon mehrfach gesagt, wir müssen es vor dem Großeinsatz ausgiebig testen und erforschen(am liebsten von der EU selbst). Und auf keinen Fall zu vorschnell einsetzen.
Aber prinzipiell ist es mit Sicherheit der richtige Weg.
 
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Glyphosat (Roundup und weitere Handelsnamen) schadet keinen Insekten und keinen Tieren. Auch ist es nicht hochgiftig für den Menschen, weil es nur ein bestimmtes Enzym hemmt, welches die Fauna nicht trägt. Roundup wirkt nur auf das grüne Blatt und wird im Boden sehr schnell adsorbiert, zudem hat es eine sehr niedrige Halbwertszeit. Anwendung zur Ernteerleichterung ist mittlerweile verboten, so daß es in (deutschen ) Nahrungsmitteln nicht mehr auftauchen sollte.
Alles in allem ist Roundup wohl eher das kleinste Problem das wir haben.

Glyphosat selbst mag in der Vorstellung im Rahmen liegen, die Abbauprodukte davon leider nicht. Stichworte wie AMPA und Tallowamine sollten an dieser Stelle weiterhelfen.

Die Bodenabsorbtion ist ebenfalls nicht problembefreit, denn jedes Herbizid schädigt die Tier- und Pflanzenwelt. Das stellt nicht einmal Monsanto selbst in Frage, siehe das Gerichtsurteil in dem Monsanto sich mit der Gegenpartei verglich und es eben nicht mehr als umweltfreundlich bewerben darf.

Die Anwednungs zur Ernteerleichterung ist mittlerweile verboten, das ist natürlich korrekt - seit Juli 2014. Das bedeutet aber lediglich das eine Steuerung der Reife der zu erntenden Frucht nicht mehr durch Glyphosathaltige Produkte erfolgen darf - Unkrautbekämpfung ist weiterhin voll zulässig.

Und das es in deutschen Nahrungsmitteln nicht mehr auftaucht ist ebenso nicht korrekt - man bedenke das bei Europaweiten Studien 7 von 10 Probanden in Deutschland Glyphosat im Urin haben. Ökotest hat Getreideprodukte des täglichen Bedarfs wie etwa zum Beispiel Mehl getestet und wurde in über zwei Dritteln der Proben fündig (16 von 20). Zudem ist RoundUp das meistgenutzte Unkrautvernichtungsmittel der Welt und soll damit das kleinste Übel darstellen? Ich denke an dieser Stelle sollte man dies überdenken.

@antichrist - auch die stärkehaltigere gentechnisch veränderte Kartoffel schafft dies ebenfalls nur durch selbstgenerierung eines Fungizids gegen die Kraut- und Knollenfäule. Das System bleibt dasselbe. Die Bedenken dem gegenüber meinerseits ebenfalls.

Im Endeffekt habe ich ein Problem damit wenn Lebensmittelkonzerne uns einfach etwas verkaufen von dem ich selbst als Verbraucher nicht sagen kann wie weit die Auswirkungen gehen. Und wenn ein Großkonzern wie Mc Donald`s - der sich selbst gerne mit 100% Rindfleisch etc. bewirbt und für ein Kinderliebes Image sonstewas tut - uns einfach für dumm verkauft finde ich das halt eine erwähnenwerte und boykottierbare Sache.
 
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Im Endeffekt habe ich ein Problem damit wenn Lebensmittelkonzerne uns einfach etwas verkaufen von dem ich selbst als Verbraucher nicht sagen kann wie weit die Auswirkungen gehen. Und wenn ein Großkonzern wie Mc Donald`s - der sich selbst gerne mit 100% Rindfleisch etc. bewirbt und für ein Kinderliebes Image sonstewas tut - uns einfach für dumm verkauft finde ich das halt eine erwähnenwerte und boykottierbare Sache.

Da kommen wir mit Sicherheit alle wieder zusammen. Wir müssen uns genug Zeit nehmen das Gebiet gründlich zu erforschen und die Produkte zu validieren, bevor wir sie einsetzen.

McDonalds würde ich nicht mal glauben dass die Erde rund ist :D Die erzählen doch jedem einen vom Pferd ... Ich bin da übrigens auch nur sehr selten zu sehen.

Obwohl ich mittlerweile ein gewisses Interesse an der Erforschung deren Geschmacksstoffe in den Pommes entwickelt habe. Es ist absolut faszinierend, wie gut die für einen Moment nach dem frittieren schmecken, und wie schlagartig der Geschmack ab dem Unterschreiten einer gewissen Temperatur deutlich nachlässt.
Das ist der Moment in dem man merkt: Da ist gar nichts mehr echt :D
 
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Wenn man etwas an falscher Stelle einsetzt oder die Dosierung missachtet ist alles gefährlich.
Genmanipulation jeder Couleur ist das beste Beispiel für diffuse Ängste in der Gesellschaft.
Was spricht gegen ein gesundes Misstrauen? Richtig, nix und weil man etwas nicht kennt ist es deswegen nicht besser.
Ein wesentlich größeres Problem habe ich mit diesen Besserwissern und Moralaposteln und Öko-Taliban von Greenpeace und Co die in ihrer unglaublichen Arroganz Felder in Brand stecken, Rufmord begehen und fremde Leute belästigen, die nicht in deren Weltbild passen..
Solch Gesindel gehört in den Knast. Punkt
Ich bin zwar kein Öko aber ein gesunder Umgang mit dem Unbekannten schadet sicherlich nicht bis es wirklich bewiesen wurde das davon keine Gefahr ausgeht. Ich bin noch nie von solchen Leuten belästigt worden und nicht jeder ist so radikal das er wegen seiner Aktionen in den Knast gehört.
Egal wie man über das alles denkt, wir haben nur diese eine Erde
 
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