TheGermanEngineer
BIOS-Overclocker(in)
Hallo,
es ist mal wieder Zeit für ein neues Projekt. Es ist schon eine ganze Weile her, aber ich baue meine Gehäuse prinzipiell selbst. 2019 gab es dazu meinen ersten Buildlog hier im Forum. Das System, das darin eingezogen ist, stammte aber bereits aus dem Jahr 2017, der darin verbaute Intel Core i7 6700K kam sogar schon im August 2015 auf dem Markt, und ist damit bereits über 10 Jahre alt. Windows 11 bekommt es damit auch nicht mehr, zumindest nicht offiziell. So langsam schien es mir also an der Zeit für ein neues System zu sein, zumal die verfügbare Hardware am Markt auch wieder einigermaßen interessant ist.
Das aktuelle Gehäuse war von Anfang an nicht darauf ausgelegt irgendwann andere Hardware zu beherbergen. Das ist angesichts des Aufwands und den Kosten natürlich etwas schade, aber damals war auch nicht unbedingt abzusehen, in welche Größendimensionen die Grafikkarten wachsen würden. Außerdem gibt es so wieder etwas zu planen, zu bauen und zu dokumentieren.
Als Komponenten sind geplant:
CPU: AMD Ryzen 7 9700X
Mainboard: ASUS ROG Strix B650E-I Gaming WiFi
DRAM: 2x16 GB G.Skill Flare X5 DDR5-6000 36-36-36-96
Kühler: Thermalright AXP90-X53 Full Copper
GPU: Sapphire RX 9070 XT Pulse
PSU: Corsair SF750 Platinum
SSD: Kioxia Exceria Pro SSD 2 TB
Inhaltsverzeichnis
es ist mal wieder Zeit für ein neues Projekt. Es ist schon eine ganze Weile her, aber ich baue meine Gehäuse prinzipiell selbst. 2019 gab es dazu meinen ersten Buildlog hier im Forum. Das System, das darin eingezogen ist, stammte aber bereits aus dem Jahr 2017, der darin verbaute Intel Core i7 6700K kam sogar schon im August 2015 auf dem Markt, und ist damit bereits über 10 Jahre alt. Windows 11 bekommt es damit auch nicht mehr, zumindest nicht offiziell. So langsam schien es mir also an der Zeit für ein neues System zu sein, zumal die verfügbare Hardware am Markt auch wieder einigermaßen interessant ist.
Das aktuelle Gehäuse war von Anfang an nicht darauf ausgelegt irgendwann andere Hardware zu beherbergen. Das ist angesichts des Aufwands und den Kosten natürlich etwas schade, aber damals war auch nicht unbedingt abzusehen, in welche Größendimensionen die Grafikkarten wachsen würden. Außerdem gibt es so wieder etwas zu planen, zu bauen und zu dokumentieren.
Als Komponenten sind geplant:
CPU: AMD Ryzen 7 9700X
Mainboard: ASUS ROG Strix B650E-I Gaming WiFi
DRAM: 2x16 GB G.Skill Flare X5 DDR5-6000 36-36-36-96
Kühler: Thermalright AXP90-X53 Full Copper
GPU: Sapphire RX 9070 XT Pulse
PSU: Corsair SF750 Platinum
SSD: Kioxia Exceria Pro SSD 2 TB
Inhaltsverzeichnis
1. Planung
Fertigungstechnisch möchte ich mich bei diesem Projekt weiterentwickeln. Beim aktuellen Gehäuse sowie auch meinem letzten Buildlog habe ich recht einfache Sperrholzplatten aus Buche und Birke verwendet. Hin und wieder, wenn meine Gehäuse Gegenstand einer Diskussion waren, kam auch die Idee auf, das ganze aus einem edleren Holz zu bauen. Genau das möchte nun auch tun und daher Schwarznuss verwenden. Leider bekommt man diese Art nicht in so großen Platten, schon gar nicht zu günstigen Preisen. Aber @Zerosix-06 hat mich mit seinem Projekt inspiriert, indem er zwei einzelne, schmalere Brettchen verwendet hat, und diese per gefräster Ausklinkung miteinander verbunden hat. Genau das habe ich nun auch vor, und kann so schmalere und günstigere Brettchen verwenden. Auch auf Gehrungen habe ich bisher immer verzichtet. Mit einer Fräse, die ich für die Ausklinkungen ohnehin brauche, ist aber auch das kein Problem mehr. Bis mein bestelltes Holz ankommt, kann ich noch etwas üben.
Ein kleiner Hinweis an der Stelle: Mir ist bewusst, dass manchen die Verwendung von Holz in PCs missfällt, nachdem es mit dem Fractal Design North massentauglich geworden ist, und andere Hersteller mit eigenen Ideen nachgezogen sind. Ich möchte hier daher betonen, dass ich Gehäuse dieser Art bereits lange vor diesem Trend baue und das auch weiterhin so tun werde. Es kann einem gefallen, oder auch nicht. Und das ist in Ordnung so.
Konzeptionell wird es ein mittlerweile recht klassisches Sandwich-Gehäuse. Der dazu benötigte PCIe-Riser macht mir in Verbindung mit PCIe 5.0 zwar schon etwas Sorgen, aber das ist auch Teil der Herausforderung, um das Volumen im Vergleich zum letzten Projekt nochmal etwas zu reduzieren. Rund 11 Liter sind angepeilt, während das letzte Projekt auf rund 12,5 Liter kam, und mein aktuelles Gehäuse auf 21 Liter Volumen kommt. Ich mag es, meinen Projekten ein Zitat als Motto zu geben. Für dieses lautet es "Engineers like to solve problems. If there are no problems handily available, they will create their own problems." - Scott Adams.
Um die GPU trotz der engen Platzverhältnisse zuverlässig ein- und ausbauen zu können, bediene ich mich an einer entfernbaren Trägerplatte an der Rückseite, sodass die GPU von hinten eingebaut werden kann. Die Pulse hat am anderen Ende der Backplate außerdem Verschraubungspunkte, die ich nutzen möchte, um die GPU mittels einer Halterung auch am anderen Ende des Gehäuses sichern zu können (nicht dargestellt). Das sollte vor allem beim Transport sehr hilfreich sein. Insgesamt sollten so Triple-Slot-Grafikkarten bis 320 mm Länge und 120 mm Breite ins Gehäuse passen können.
Auf der anderen Seite geht es recht unspektakulär weiter. CPU-Kühler können bis zu 67 mm hoch sein, geplant ist aktuell ein Vollkupferkühler mit 53 mm Höhe. Die Verwendung von Kupfer habe ich mir auch an anderer Stelle vorgenommen, konkret für die Netzteil- und Grafikkartenhalterung, auch wenn man davon am Ende relativ wenig sehen wird. Für Schrauben und Füße werde ich auf Edelstahl und schwarz eloxiertes Aluminium zurückgreifen, weil Kupfer hier sehr unüblich ist. Ein Alternativgedanke wäre Messing gewesen, das wäre für Schrauben und Füße im Bereich des Möglichen gelegen. Aber durch die Wahl des Kühler stand diese Entscheidung dann doch bereits fest.
Die Seitenteile möchte ich wieder mit Akustikstoff bespannen. Das hat sich auch beim letzten Projekt bewährt, und sollte optisch und thermisch gute Resultate liefern. Im vorderen Bereich soll ein Lüfter die Luft nach draußen befördern, die insbesondere vom letzten GPU-Lüfter durch den Flow-Through-Teil des Kühler erwärmt wurde.
Bis jetzt wirken die Renderbilder auf mich noch recht unspektakulär, ich denke der dunkle Farbton und die wenigen Details an der Außenseite machen dies aus. Aber in echt wird das final sicher wieder einen tollen Eindruck machen.
Das Holz ist noch unterwegs, an der Netzteilhalterung bin ich aber bereits dran. Es sollte also schon bald weitergehen.
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