AW: McDonald`s und Ihre Gen-Burger - Greenpeace bemüht um Aufklärung
Also ich brauche keine Studien um zu wissen das (Bio)Lebensmittel die nur mit einem Bruchteil an Pestiziden, Fungiziden usw. belastet sind gesünder sind als der konventionelle Kram wo voll drauf gehalten wird.
Nicht nur das, es schmeckt auch besser. Das, was man heutzutage im Supermarkt z.B. als Tomaten vorgesetzt bekommt, hat mit richtigen Tomaten nichts mehr zu tun. Das schmeckt nach nichts. Beim richtigen Stand auf dem Wochenmarkt hingegen siehts schon besser aus, im eigenen Garten angebaut erst recht. Aber Geschmack ist heute beim Essen leider nicht mehr von Bedeutung, hauptsache es muss billig sein. Das kotzt mich so an... nur weil es zu viele Leute gibt, die massenweise Dreck in sich reinstopfen, können sich Verbrecher wie Wiesenhof überhaupt halten. Und natürlich muss jeden Tag Fleisch auf den Teller. Das 50ct-ja!-Schnitzel kann man zwar kaum kauen, es schmeckt nach nichts und es gleicht generell eher einer Schuhsohle, trotzdem verkauft sich der Dreck. Anstatt dann seltener, aber dafür richtiges Fleisch zu essen, und mal beim vertrauenswürdigen Metzger ein saftiges, zartes, schön durchwachsenes Steak zu kaufen...

Dass Essen nur noch eine untergeordnete Rolle spielt ist denke ich ein Grund dafür, warum die Lebensmittelindustrie uns vorsetzen kann, was sie will.
Und da uns egal ist, was im Essen ist, muss die Industrie keine Rücksicht darauf nehmen, was die Nahrung am Ende mit uns anstellt. Profit um jeden Preis, Wachstum auf Kosten der Verbraucher.
Ich kenne mich jetzt mit der Materie zu wenig aus, um wirklich einschätzen zu können, welche Folgen die Vergiftung des Essens wirklich hat, aber wer glaubt denn im Ernst, dass es in Zeiten wie heute, wo Menschenleben im Vergleich zum Wachstum immer egaler werden, die Konzerne irgendwie interessiert, welche Folgen das ganze hat, solange der Pöbel trotzdem kauft? Und wenn die Menschen alle nächstes Jahr verrecken ist es auch egal, dann bricht zwar die Kundschaft weg, dafür stimmen bis dahin die Quartalszahlen, um es mal überspitzt auszudrücken.
Das Argument mit der Versorgung der wachsenden Bevölkerung ist lächerlich, solange in den Industrienationen die Hälfte der Nahrungsmittel weggeworfen werden, sei es in privaten Haushalten oder weil sie optisch im Supermarkt nicht mehr zu 100% überzeugen. Oder solange auf Nahrungsmittelknappheit gewettet werden kann. Oder solange wir Nahrunsmittel tanken können.
Dazu passt ein Zitat von Tolkien wunderbar: "If more of us valued food and cheer and song above hoarded gold, it would be a merrier world."