AW: McDonald`s und Ihre Gen-Burger - Greenpeace bemüht um Aufklärung
Wie schon mehrfach gesagt, wir müssen es vor dem Großeinsatz ausgiebig testen und erforschen(am liebsten von der EU selbst). Und auf keinen Fall zu vorschnell einsetzen.
Aber prinzipiell ist es mit Sicherheit der richtige Weg.
Was wird denn wirklich vor einem Großeinsatz erforscht? Gibts keine unmittelbaren Folgen, wird es durchgewunken. Gibts irgendwelche mittelfristigen Begleiterscheinungen (wohl eher negativ

), dann ist Lobbyarbeit gefragt. Und das endet in einer Erhöhung des Grenzwertes oder diverse potenziell gefährliche Stoffe (potenziell weil nicht ausreichend erforscht) werden als ungefährlich eingestuft.
Wie gesagt, da ist zu viel Geld im Spiel. Zur Not versucht man es über eine Hintertür bei der Hintertür, TTIP und CETA mal als schönes Beispiel.
Ich leide keinesfalls unter Paranoia, aber ich habe zu solchen Dingen einfach eine Portion Misstrauen. Könnte mir dieses Misstrauen widerlegt werden, hätte ich kein Problem damit. Aber irgendwelchen Studien,beauftragt von den Hersteller des Genfoods oder den dazugehörigen Mitteln schenke ich recht wenig Glauben, insbesondere dann, wenn sie uns weismachen wollen, sie gut das Genfood im Endeffekt doch für uns alle wäre.
Genmanipulation jeder Couleur ist das beste Beispiel für diffuse Ängste in der Gesellschaft.
Würde ich in der Fußgängerzone fragen ob jemand Angst vor genmanipulierten LEbensmitteln hat, würden um die 98% "Ja" sagen.. auf die Nachfrage nach dem "warum?" würde man nur stottern und schweigen ernten.. weil keiner weiß warum er davor Angst hat.
Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.
PS: Chlor Huhn ist das beste Beispiel. Nahezu 100% frei von e-coli, Salmonellen etc. Essen will es in Deutschland aber keiner.
Mit vollem Mund wird rumlametiert, während der vom Antibiotika triefende Speichel die Backe runterrennt.
Ich höre aber in Ländern wie Deutschland oder Österreich recht wenig von Salmonellen, einfach weil die Hygienestandards ohnehin schon so hoch sind. Zumal nahezu frei auch nicht komplett frei heißt. Soviel besser kann es also nicht sein, sonst würden wir alle paar Wochen von Salmonellen hören.
Hier geht es einfach nur um wirtschaftliche Interessen der US-Geflügelindustrie, mehr nicht. Die Hygiene-Standards bei uns sind einfach höher.
Warum sollte man alles fressen was man nicht kennt? Genau diese Argumentationsweise höre ich immer und immer wieder von denen, die Chlorhuhn etc befürworten:
Tritt man dem skeptisch/ablehnenend gegenüber ist man:
-paranoid
-verklemmt
-ewig gestrig
-Fortschrittsverhinderer
Ist dasselbe wenn man über neue Steuern für Unternehmen diskutiert und die Industrie sofort die Jobverlust-Keule schwingt. Mundtot machen indem man den Diskussionpartner sofort als dämlich (überspitzt gesagt) hinstellt, anstelle das man die Bedenken und Ängste ernst nimmt und Aufklärung betreiben will. Dadurch verhärten sich die Fronten nur und dann ist es natürlich bequem über die jeweils andere Fraktion zu schimpfen.
Warum soll ich mich aufgrund eines gesunden Misstrauens herabwürdigen lassen?
Und das Argument mit dem Antibiotika-Speichel, guter Witz, vor allem weil die Fleischindustrie in den USA kaum Antibiotika einsetzt
Aber wieder versucht man den Gegnern eine schöne Doppelmoral aufzuzwingen, die Muster wiederholen sich, seit Jahren.
Ach ja, kleiner Zusatz zum Bauern und nicht kennen: Hättest du jeden Pilz gegessen oder jede Flüssigkeit getrunken, die du gesehen hast, wärst du vermutlich tot. Misstrauen ist keineswegs eine schlechte Eigenschaft und sollte immer in gewissem Maße vorhanden sein.
Ich habe kein Problem mit genveränderten Lebensmitteln.. und bisher konnte mir auch noch niemand sagen, warum eine Kartoffel, nur weil sie plötzlich 80% Stärkeanteil hat, lebensgefährlich sein soll.
Bei Mais der sein eigenes Pestizid erzeugt, wäre ich wiederum vorsichtiger, da die Pflanze hier offensichtlich einen Stoff generiert, der bei natürlichem Mais nicht vorkommt.. hier gilt es zu untersuchen, inwieweit dieser Stoff gefährlich sein könnte... und da sieht man mal wieder, wie wenig Ahnung man eigentlich von der Materie hat..
Ein wesentlich größeres Problem habe ich mit diesen Besserwissern und Moralaposteln und Öko-Taliban von Greenpeace und Co die in ihrer unglaublichen Arroganz Felder in Brand stecken, Rufmord begehen und fremde Leute belästigen, die nicht in deren Weltbild passen..
Solch Gesindel gehört in den Knast. Punkt
Ach so, ein Stoff, der von der Pflanze selbst generiert wird ist bedenklich, wenn aufgrund veränderter Gensequenzen etwas anderes mit der Pflanze passiert ist es egal? Schöner Widerspruch, vor allem in Bezug darauf, das du nicht gegen genveränderte Pflanzen bist. Ich weiß vermutlich was du sagen willst, genverändert sind aber beide Pflanze. Diejenige die größere Früchte bekommt, und diejenige die das Schutzmittel selbst erzeugt.
Ich bin ganz bei dir, das man das untersuchen sollte. Nur wie sieht diese Untersuchung aus? Die Untersuchung läuft schon eine ganze Weile, und die meisten wissen nichtmal, das sie daran teilnehmen. Solange nicht eindeutig von einer unabhängigen Institution bewiesen wurde, das Genpflanzen bzw dieses ganze Programm mit allen zusätzlichen Mitteln wie Pestizide oder Herbizide ungefährlich sind, solange bleibe ich misstrauisch. Misstrauisch wohlgemerkt, nicht von vornherein ablehnend.