Allgemein interessant - und irgendwie lästig - finde ich immer neue Behauptungen und "Erkenntnisse" zum Thema Ernährung. Früher hieß es A, nun heißt es B. Früher hieß es, ja, Bananen sind gesund. Heute heißt es: Ja, aber nicht am Vormittag. Dann heißt es, auf fettiges, gezuckertes Essen und viel Fleisch verzichten. Dann gibt's aber immer wieder diese komischen Artikel in denen es heißt, man soll sich einfach so ernähren, wie man grade Appetit hat, der Körper weiß ja schließlich, was er braucht.
Wieso lästig?
Früher war es super, sich Schmuck aus radioaktives Material an zufertig und sich das um den Hals zu hängen.
Bis man herausfand, dass das echt ungesund ist.
Man forscht ja immer weiter und bekommt neue Erkenntnisse. Was vor 30 Jahren Standard war, ist heute überholt. So ist das eben in der Forschung.
Lästiger finde ich es eher, dass die Forschung nicht mehr so unabhängig ist. Dass immer mehr privates Geld in die Forschung fließt und man eben das bestätigt haben möchte, an das man glaubt oder vertritt.
Ich kann mich da noch an Aspartam erinnern. Es gibt Studien, die zeigen, dass der Stoff krebserregend sein kann.
Recht schnell hat die Lebensmittelindustrie Studien gebracht, die das widerlegen sollen und hat die Wissenschaftler, die nicht ihre Meinung vertritt, öffentlich lächerlich gemacht.
Das gleiche passiert heute ja bei der Feinstaub Geschichte.
Man wehrt sich mit Händen und Füßen. Genauso wie die Sache mit den vom Menschen beschleunigten Klimawandel.
Obwohl die Fakten offensichtlich sind, wird der immer noch von gewissen Gruppen abgelehnt und es werden Studien angefertigt, die den Klimawandel widerlegen sollen, teilweise mit hanebüchenen "Fakten".
Und dann gibt es eben Leute, die der Meinung sind, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung schädlich für die Umwelt wäre.