Kernskalierung in 10 Spielen getestet: Wann reichen 4 Kerne und bringen 16 Kerne einen Vorteil?

Hier gehts ja richtig rund :-)
Ich habe gerade leider keine Zeit, um auf einzelne Anfragen einzugehen, habe mir im Kalender aber mal "Mit Intel testen" und "16c/16t nachliefern" eingetragen (vielleicht finde ich Zeit am Wochenende). In der Tat ist das Fehlen eines echten Intel-16-Kerners ein Problem, hier muss zwingend unter P- und E-Cores unterschieden werden, weil letztere deutlich langsamer rechnen.
 
Das wird es, es skaliert wundervoll mit 48 Threads, und wenn die Graka stark genug ist kommt man auf noch mehr FPS. Screen aus dem "alten" CB oder PCGH-CPU-Test (kann mich gerade nicht daran erinnern). (Und das ist nur eine Turing, und keine Ampere)

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Okay ist dem so? Dann ist das mein Fehler ich habe das auf TW Warhammer 1-3 übertragen. Dort ist das mit den Kernanzahlen scheiß egal, weil das Game immer beschissen läuft. Mir war nicht klar, dass hier eine andere Engine verwendet wird.
 
Okay ist dem so? Dann ist das mein Fehler ich habe das auf TW Warhammer 1-3 übertragen. Dort ist das mit den Kernanzahlen scheiß egal, weil das Game immer beschissen läuft. Mir war nicht klar, dass hier eine andere Engine verwendet wird.
Jupp, die Warhammer Engine krankt am Mainthread. Jedenfalls die älteren Teile. Beim dritten weiß ich es nicht.
 
Dann wäre die Anschaffung eines 5950X kein übertriebenes Investment für Gamer?

Ich glaube, wer als Käufer tausend Euro mehr für eine Grafikkarte bezahlt um vielleicht 20% mehr Leistung zu bekommen, für den werden 200 - 300 € Aufpreis für einen 5950X erst recht ein gutes Investment für die Zukunft sein.

Der Aufpreis steht, wie immer bei High-End-Hardware, in schlechtem Verhältnis zum Leistungsgewinn. Und wie Ryzen 1800X und Core i7-8700K zeigen, sind gerade aus Spielersicht weniger, schnellere Kerne trotz einer geringeren Absolutleistung, teils die zukunftssicherere Wahl. Wenn es nicht um Bequemlichkeit geht ("ich möchte nicht am System basteln müssen und schon gar nicht die Plattform wechseln") ist ein kleiner Prozessor oft die beste Wahl. Gerade so schnell genug, dass man die nächsten 2-3 Jahre nicht ins CPU-Limit rauscht aber so billig, dass man in 2-3 Jahren vom gesparten Geld eine neue CPU kaufen kann, die besser als die heute verfügbaren Top-Modelle sind.

Rechenbeispiel mit dem 5950X: Obwohl der schon deutlich im Preis gefallen ist, kostet ein i5-12400 400 Euro weniger. Bis eine 1.000-Euro-Karte mit dem in der Mehrheit der Spiele GPU-limitiert ist, sprechen wir vermutlich von einer RTX 6060, mit viel Glück ist auch eine RTX 5070 schnell genug. Also 2024, 2025. Bis dahin ist ein 13900K Altschrott und vermutlich für unter 400 Euro auf Ebay zu bekommen, falls ein 14900K wieder erwarten auf den gleichen Sockel passt, wäre der nach Verkauf des i5-12400 vielleicht auch machbar. Oder man vertickt die Platine gleich mit und nimmt einen Ryzen 5 8600X? (Bis dahin mit 8+8 Kernen, von denen die langsameren auf Zen-3-Niveau sind?) Gegen die dürfte ein 5950X in Spielen schlechte Karten haben.
 
Die E-Cores machen Probleme? Das wird ja immer besser hier.
Was für Probleme machen sie denn?

Das Internet ist doch voll davon! :ugly:

Beispiel: https://www.computerbase.de/forum/t...e-cores-im-gaming-geloest-mitnichten.2075781/

Als was du ihn definierst ist herzlich egal. Es ist faktisch gesehen ein 16 (8+8) Kerner im bigLITTLE Design mit 24 Threads.
Technisch gesehen richtig. Praktisch gesehen in vielen Games die nur mit 8+8 laufen, falsch!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wie ich schon sagte, 12 Kerne sind mittelfristig bis zum Erscheinen der Next-Gen Konsolen absolut eine gute Entscheidung, wenn man sich nur einmal alle Jubeljahre ein komplettes PC-Gerüst bestehend aus CPU, Mainboard, Speicher und Kühlung hinstellen will.
Alle 2-3 Jahre komplett alles rauszurupfen und für dan vergleichsweise viel Geld durch etwas schnellere Komponenten nur wegen 20% mehr IPC hinzustellen, das lohnt sich bei der allvorherrschenden GPU-Limitierung einfach nicht.
Dazu liefern Durchschnittsrechner eigentlich imemr genug Basisframes ab, als das man selbst mit einer super schnellen neuen Grafikkarte nicht ausreichend schnell zocken könnte.
Aber einen 6 Kerner neu zu kaufen, obwohl in den Konsolen schon jetzt 8 Kerner sitzen, das ist eigentlich zu viel gespart am falschen Ende.
Auf alle Gesamtkosten (und vor allem erst auf zusätzliche Spielekosten gesehen) sind 2-4 Kerne zu viel halt besser als auf Kante genäht gekauft, was man bei Grafikkarten bei dem Grafik-RAM ja auch sagt, da ist eine 3070 mit 8GB auch schnell altes Geld, wenn ma da hohe Auflösung und schöne Grafik verlangt, statt nur hohe Grundleistung, egal wiveiel Grafik man dann runterregeln muss.
 
Ja, aber eben lange nicht so schnell wie die P-Kerne. Macht man beispielsweise eine Skalierung von Intels aktuellem "16-Kerner" gegen AMDs aktuellen 16-Kerner (ohne Anführungszeichen), kommen da völlig verschiedene Dinge heraus, die falsche Schlüsse hinsichtlich der tatsächlichen Kernskalierung bringen ("Intel skaliert schlechter").

Es sind aber echte Kerne, da gibt es eigentlich keine zwei Meinungen. Nur bei der Werbung sollte man (bzw. das jeweilige Unternehmen) vorsichtig sein und die unterschiedliche Leistungsfähigkeit hinweisen. Das ist wohl auch der Grund, warum Intel, mit seinen 16 Kernen, nicht groß herumtönt.

Auch in dem früheren Test,hat gezeigt das bei aktivierten SMT bei dem CPU,s kein Vorteil bringen in Gaming Anwendungen.

Doch, das haben sie und das wird auch hier gezeigt.

Deswegen würde ich grundsätzlich,das deaktiviert lassen bei solchen Anwendungen.

Bei 12+ Kernen kann man das machen, sonst verschenkt man schnell viel Leistung.

Die meisten Spiele unterstützen diese erst garnicht und sind sowieso nicht darauf optimiert wurden.

Sie müssen nicht optimiert werden. Wenn eine Anwendung mehr als einen Thread unterstützt, dann profitiert sie auch von SMT.

Hat sich allso in der sache nicht viel geändert,was das angeht.:rollen:

Doch hat es, die Grenze, ab wievielen Kernen sich SMT nicht mehr lohnt, verschiebt sich Jahr für Jahr nach oben.
 
Aber einen 6 Kerner neu zu kaufen obwohl in den Konsolen schon jetzt 8 Kerner sitzen, das ist eigentlich zu viel gespart am falschen Ende.
Also wenn ich sehe, welche Spieleleistung die erste und zweite Ryzen Gen mitgebacht haben im Vergleich zu der jetzigen Gen, lohnt eher öfter aufrüsten statt viel Geld zu verbrennen für so viele Kerne wie möglich. Bezüglich P/L ist man auch heute mit einem günstigen 6 Kerner bestens beraten. Zumal niemand in die Zukunft schauen kann.

sind 2-4 Kerne zu viel halt besser als auf Kante genäht gekauft,
Jeder aktuelle 6 Kerner liefert deutlich mehr Spieleleistung als die 8 Kerner der letzten Gens. Zumal 6 Kerne alles andere als "auf Kante genäht" sind.
 
Der Aufpreis steht, wie immer bei High-End-Hardware, in schlechtem Verhältnis zum Leistungsgewinn. Und wie Ryzen 1800X und Core i7-8700K zeigen, sind gerade aus Spielersicht weniger, schnellere Kerne trotz einer geringeren Absolutleistung, teils die zukunftssicherere Wahl. Wenn es nicht um Bequemlichkeit geht ("ich möchte nicht am System basteln müssen und schon gar nicht die Plattform wechseln") ist ein kleiner Prozessor oft die beste Wahl. Gerade so schnell genug, dass man die nächsten 2-3 Jahre nicht ins CPU-Limit rauscht aber so billig, dass man in 2-3 Jahren vom gesparten Geld eine neue CPU kaufen kann, die besser als die heute verfügbaren Top-Modelle sind.

Rechenbeispiel mit dem 5950X: Obwohl der schon deutlich im Preis gefallen ist, kostet ein i5-12400 400 Euro weniger. Bis eine 1.000-Euro-Karte mit dem in der Mehrheit der Spiele GPU-limitiert ist, sprechen wir vermutlich von einer RTX 6060, mit viel Glück ist auch eine RTX 5070 schnell genug. Also 2024, 2025. Bis dahin ist ein 13900K Altschrott und vermutlich für unter 400 Euro auf Ebay zu bekommen, falls ein 14900K wieder erwarten auf den gleichen Sockel passt, wäre der nach Verkauf des i5-12400 vielleicht auch machbar. Oder man vertickt die Platine gleich mit und nimmt einen Ryzen 5 8600X? (Bis dahin mit 8+8 Kernen, von denen die langsameren auf Zen-3-Niveau sind?) Gegen die dürfte ein 5950X in Spielen schlechte Karten haben.
Ja, so ist es. Eine wirtschaftlich nüchterne Rechnung. Danke.
 
Die E-Cores machen Probleme? Das wird ja immer besser hier.
Was für Probleme machen sie denn?

Es ist wohl logisch, dass die P-Cores das TDP Limit alleine ausschöpfen können, wenn man die E-Cores deaktiviert und somit höher Takten und mehr Leistung bringen. Der Unterschied ist aber nur minimal.

Als was du ihn definierst ist herzlich egal. Es ist faktisch gesehen ein 16 (8+8) Kerner im bigLITTLE Design mit 24 Threads.
selbst pcgh hatte bei einem game schon probleme vor kurzem da die ecores mitliefen(irgendein ein taktikspiel wars) und dann die framtimes eine katastrophe waren. das meinte ich ja am anfang ja damit das es eine 8kern gaming cpu ist und nicht mehr. bei vielen tests die ich gelesen habe wurde beim gaming gleich ganz auf die ecores verzichtet.
 
Hier gehts ja richtig rund :-)
Ich habe gerade leider keine Zeit, um auf einzelne Anfragen einzugehen, habe mir im Kalender aber mal "Mit Intel testen" und "16c/16t nachliefern" eingetragen (vielleicht finde ich Zeit am Wochenende). In der Tat ist das Fehlen eines echten Intel-16-Kerners ein Problem, hier muss zwingend unter P- und E-Cores unterschieden werden, weil letztere deutlich langsamer rechnen.
Teste auch Mal cppc /cppc pref Cores disabled

Weil solange cppc enabled ist..
ist dein ganzer Skalierungstest hier total sinnfrei und unbrauchbar da cppc immer versucht so wenig Cores wie möglich zu benutzen und der sheduler die threads nicht anständig über alle Cores verteilt.
Cppc nutz so wenig Kerne wie möglich damit diese höher boosten und andere Energie sparen können. Plus den Verwaltungsaufwand.

Gerade die minfps bekommen je nach Spiel n ordentlichen boost mit cppc disabled
 
Aha...wieso nutzen dann meine Games die angeblich 4 nutzlosen Kerne? :ugly: Erkläre mir das bitte?

Im Internet wird viel misst veröffentlicht.
du kannst nur hoffen das das nicht der fall ist ansonsten hast du extreme framedrops. es gibt ein paar spiele bei dennen es so ist und dadurch ruckler entstehen bei dir denke ich aber wenn du keine ruckler hast das sie für die hintergrund apps genutzt werden so wie es auch gedacht ist
 
Aha...wieso nutzen dann meine Games die angeblich 4 nutzlosen Kerne? :ugly: Erkläre mir das bitte?

Im Internet wird viel misst veröffentlicht.
Warum liest du meine Posts nicht nochmal aufmerksam, inklusiv dem Link den ich gepostet haben? Nie ist das Wort „nutzlos“ gefallen… :ugly:
 
"Wann reichen 4 Kerne und bringen 16 Kerne einen Vorteil? " ... Sry, aber ich würde mal sagen: Thema verfehlt!
Niemand interessiert eigentlich dieser theoretisch und auch ziemlichen offensichtliche 720p Scalierungsbenchmark.
Das ist ein CPU Test, kein Grafikkartentest!
CPUs berechnen keine Pixel/Auflösung!
Lesen und verstehen wollen:
Diese 720p CPU-Benschmark sagt aber nur eh schon offensichtliches über Kernskalierung aus, aber leider so rein garnichts darüber, ob nun der Switch zwischen 4, 6, 8, 10, 12 oder 16 Kerne in meinem Lieblingsgame in der Reallife-Auflösung wirklich was bringt, was die Überschrift schon irgendwie suggerierte.
 
Ach du meine Güte, verlagere doch deine "brauchbaren aussagen" (Hust) in den Link in meinem Beitrag, da bist du besser aufgehoben, vielleicht findest du da auch welche die behaupten das RGB mehr FPS bringt, oder das man RAM und SSDs nur in UHD testen darf :schief: ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
aber wenn du keine ruckler hast das sie für die hintergrund apps genutzt
Kann ich klar mit nein beantworten, da meine Hintergrundprogramme 100% keine 80+% verbrauchen, aber genau das sehe ich hier in vielen aktuellen Games.

Und habe auch keine framedrops oder schlechte frametime.

Mag vllt auf Einzfälle zutreffend sein, aber das kann sich auch noch ändern.

Meine Spiele die ich spiele sind überwiegend von Ubisoft und da sind die E-Kerne kein Problem.
Nie ist das Wort „nutzlos“ gefallen… :ugly:
Wären sie für mich aber, wenn ich das oben nicht bestätigen könnte.
 
Also je nach Budget sind 4 Kerne mit HT oder 6 Kerne mit HT der Sweet spot:haha:

Genau das sagen auch diverse Youtube vergleiche am Ende kann ich zuerst meine 960 gegen eine 3060 ersetzen bevor ich den i3 in den HTPC packe.
 
Dann wäre die Anschaffung eines 5950X kein übertriebenes Investment für Gamer?

Ich glaube, wer als Käufer tausend Euro mehr für eine Grafikkarte bezahlt um vielleicht 20% mehr Leistung zu bekommen, für den werden 200 - 300 € Aufpreis für einen 5950X erst recht ein gutes Investment für die Zukunft sein.
Oder er braucht die 200-300 gerade um auf die 1000€ mehr zu kommen...
 
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