Special Bartlett Lake Kernskalierung: Wo 12 Kerne mehr Leistung versprechen

Auch von mir Danke für den Test! Interessanter Ausblick!

Die Ergebnisse waren zu erwarten. Hardware kauft man immer noch am Besten nach Bedarf und nicht für die Zukunft, auch wenn viele Kerne verlockend sind. Der Test war wieder top. Danke.
Wobei das auch von der geplanten Nutzungsdauer und den Upgradeintervallen abhängt. Fragt sich andererseits, ob 4 Kerne mehr (von 8 auf 12) ähnlich vernachlässigbar werden wie 2 Kerne mehr (von 6 auf 8). Ich hatte eine Weile einen 2700X (8 Kerner). Der zu der Zeit verfügbare 6 Kerner 8700K blieb bis zuletzt sogar meist ein Ticken schneller, wenn mich mein Gedächtnis nicht trübt.

Jedenfalls dürfte mein jetziger Prozi, der 9800X3D, noch eine Weile in meinem PC werkeln. Er ist auf jeden Fall ein spürbares Upgrade gewesen - ausgehend vom 2700X. Von 9800X3D auf Zen 6 aufzurüsten, wird sich (für mich) hingegen nicht lohnen, schätze ich. Daves Ergebnisse bestärken diese Annahme. Fairerweise muss in dem Zusammenhang dazu gesagt werden, dass Zen 6 zu Zen 5 "nur" eine Prozessorgeneration Fortschritt darstellt. Verbesserungen in Umfang von mehreren Generationen können heutzutage wohl nicht bei siliziumbasierten Prozis erwartet werden.

Edit: Sprachlich etwas ausgebessert und ergänzt um den Rückblick, Vergleich von 2700X zu 8700K und so.
 
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@belle mit Produktivanwendungen ist sowas gemeint was eben mit ackern wie videoumwandeln gemeint ist. Aber auch hier scheint es das selbe zu gelten.
Ich hatte die Gelegenheit gehabt auch einen 285k selbst drauf testen zu dürfen. Diese CPU scheint die 250watt überschritten zu haben aber dürfte es nicht und so drosselt leicht der Takt. Das führte jedoch dazu daß die Leistung nach unten geht. Eine gute Skalierung würde auch mit 4 mehr e Kernen zu einer Leistungssteigerung führen. Da es das eben nicht getan hat ,komme ich zu dem Schluss das das mehr eben nicht so gut ist. Das deckt sich halt doch das ganze wie bei dir.
Auch der 9950x ist bei wem nicht ganz ausgelastet gewesen. Es waren 84 % und dann gibt es da noch ein anderes negatives richtung die trügerisch ist. Wenn einem Taskmanager und so weiß machen will das es eigentlich zu 100% ausgelastet ist es aber doch nicht ist wegen Kerne hopping. Das ist die andere Art wo auch falsch ist. Es zeigte mir der 24 Kerner threadripper trotz smt aus daß an. Die Leistung konnte sich kaum vom 16 Kerner absetzen.
Das System habe ich jedoch nicht mehr.
Darum weil ich die selbe bitter Erfahrung gemacht habe und zwar in der Praxis stimme ich dir also zu.
Ich hätte beinahe einen 12 Kerner von AMD bekommen gehabt mit garantierten hohem Takt aber manchmal ist eben der Wurm drinnen.
Bei 12 kernen wird der Takt zu der Anzahl der Kernen wohl noch super passen.
Aber ich werde es irgendwie doch nicht erfahren.
Ich könnte mir jedoch mal vorstellen einfach mal 4 e Kerne zu deaktivieren und schauen ob es gleich schnell bleibt oder es doch zu einem Einbruch führen würde. Damit würde ich es zu einem 16 Kerner machen. Naja das wäre ja dann echt ärgerlich wenn das so wäre. Aber gut das man es merkt als garnicht.
 
Das ist dann vorerst unser letztes Special zu dieser CPU, das Sample ist bereits wieder auf dem Weg zu Zed Up.
Leute: DAS ist die Aussicht auf "reine 12 Kerne". Was haltet ihr davon? :gruebel:
Ich finde es einen coolen Test, habe aber eine Nachfrage...
Möglicherweise stehen Zen 6 und Nova Lake schon vor der Tür, doch bis es soweit ist, gibt es eine Frage im Desktop zu klären: Wie gut skalieren Spiele mit mehr als acht Kernen? Ja, es gibt sie ja bereits, die 12-, 16-, oder gar 24-Kerner, keine Frage, aber das sind entweder Hybrid-CPUs mit maximal acht P-Cores oder im Fall von AMD Ryzen ein Aufbau mit mehreren CCDs (2 × 8 Kerne sind nicht dasselbe wie 1 × 16 Kerne). Es gibt jedoch einen monolithischen 12-Kerner, den Intel Core 9 273PQE. Im Test zum Bartlett Lake konnten wir bereits feststellen, dass die Performance je nach Spiel überraschend hoch ausfällt. Als erweitertes Special zum regulären Teil interessiert uns nun die Frage, wie hoch die Kernskalierung in den getesteten Spielen tatsächlich ausfällt, wenn man mehr als acht Kerne monolithisch nutzen kann. Dazu haben wir uns ein paar besondere Tests herausgepickt, die wir Ihnen jetzt präsentieren.
Wird, wenn bei BartlettLake Kerne über MSCONFIG deaktiviert werden, auch jeweils ein L3-Cluster deaktiviert? Oder bleibt das aktiv? Die Frage rührt daher, dass wenn Intel teildeaktiverte SKUs auflegt, denen in letzter Zeit ja auch der entsprechende L3-Cache fehlte; anders als bei AMD. Die Hoffnung auf einen Gaming-Performancegewinn bei OlympicRidge liegt ja eher in den +50% mehr L3-Cache als in den +50% mehr Kernen begründet...
 
Ich helf mal PCGH aus solche Spiele die dem Jahr 2026 angemessen sind sollte man für eine Kernskalierung nehmen,
z.B. Arc Raiders (Xeon 2695 v4 HTT und Turbo Takt aus) also 18 Kerne mit max 2,1GHz.:crazy:

cpu skalierung 2026.png



Man beachte die Leistungsaufnahme mit ca 40w einer 10 Jahre alten CPU :P
 
Ich helf mal PCGH aus solche Spiele die dem Jahr 2026 angemessen sind sollte man für eine Kernskalierung nehmen,
z.B. Arc Raiders
Und wenn du HTT wieder anschaltest? Verteilt sich die Last dann auch auf 36 Threads?
Es ging bei diesem Test ja nicht nur darum, Spiele zu verwenden, die auf jeden Fall von vielen Kernen profitieren, sondern um einen Schnitt aktueller Grafikengines, mit Hinblick auf die Kernskalierung.

Zudem gestalten sich Benchmarks mit Online-Games schwierig.
 
Nicht unbedingt weil Arc Raiders generell sehr viel paralellisiert, aber guter Punkt ich aktivier mal HT und schau wie weit das Spiel mit 36 Threads skaliert.

Ergebnis kommt in 15 min.
 
@PCGH_Dave ich kann dir die Frage nur indirekt beantworten. Ich hatte damals selbst diese CPU mal gehabt. War zwar nur ein es Modell gewesen wobei es bei mir der 2699v4 gewesen war. Also sprich der 22 Kerner. Mit HT ging die Auslastung auf 50 % runter . Also das war nicht gut . Bei so vielen Kernen ist man besser bedient HT abzuschalten auch wenn es bei rohleistung etwas Leistung verliert. Dafür war die Leistung bei Spielen gleichmasiger gewesen. Und bei Auslastung der Kerne ebenso .
 
So hier mit Taskmanager mit 36 Threads bei 2,1 GHz :devil:
Komplett im GPU Limit mit einer RTX 2060 :crazy:

Das Arc Raider so extrem skalier hätte ich mir jetzt nicht gedacht, aber joah :fresse:


36 Threads.png
 
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Nebenbei hab ich mal im CPU Z Benchmark mit AVX2 beta frei laufen lassen 9411 Punkte vs Threadripper 2950X 9141 :fresse:
Beim Xeon liegt das wohl auch am 45MB Cache ;)
 
20.125 Punkte, sorry ;-)
Ich melde mich morgen mal mit einem Screen aus Arc, bin gespannt. Wo genau testest du da, komm ich da als Noob auch schon hin, der das nie gezockt hat bis jetzt?
 
Bei typischer Gaming-Last ist halt irgendwann Schicht im Parallelisierungs-Schacht.

Weil es hier im Kern (hahah) Sequenzen gibt, die voneinander abhängen. Vereinfacht ausgedrückt muss Thread x erst mal auf seine Kollegas warten. Etwa auf deren Berechnungen, ob PCGH-Daves Raketenwerfer gerade nen Volltreffer gelandet oder einen Totalausfall hingelegt hat -- wenn ihr versteht. :D Wer parallelisieren will, kooft sich den Football Manager. Weiß nicht, ob es aktuell ein Limit gibt. Aber damals krallte sich das Programm auf "vollen Spieltagdetails" alle verfügbaren Kerne / Threads. Und gab ihnen jeweils an Spieltagen ein Match (90 Minuten), zum Berechnen. Wer mehr Power und Kerne hatte, wartete kürzer auf die Spieltagsergebnisse.

So funzt so ein 3D-Echtzeit-Game halt nicht...
 
@Svenc hm genauso verhält es beim videoumwandeln auch. Aufgabe 2 wartet auf das Ergebnis von Aufgabe 1. Es kann also nicht voraus arbeiten. In meinem Fall wird erst mal deinterlaced bevor es richtig los gehen kann. Also ist Kern 2 von Kern 1 abhängig. Wa fühlt sich wie bei einer Lichterkette an. Sobald eine nicht mehr geht ,brennen die anderen nicht mehr.

Spannend wäre es wohl gewesen wenn ich bei Intel auch nur 12 p Kerne haben würde anstatt die e Kerne. Wer weiß. Mit einem 7950x sieht es bestimmt besser aus als beim 265k. Noch habe ich ihn nicht aber bald und native Kerne sind immer besser. Was ich da so raus holen kann ist eine andere Frage. Bei Intel wäre es mit Sicherheit auch spannend bei mir gewesen weil es doch ein wenig anders skaliert als hier.
 
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