Just Cause 3 mit Denuvo-Kopierschutz: 3DM befürchtet das Ende der gecrackten Spiele

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Dazu kommt auch noch das mit dem Spiele testen. Wie sich die Spielmechanik anfühlt kann ich in einem Test nicht erfahren und ausserdem halte ich von Tests eh nicht ganz soviel, da ich mir lieber selbst ein Bild machen wie gut/schlecht das Spiel ist. Demos gitbs ja kaum mehr und zurückgeben kann ich das Spiel auch nicht, da ich Retail-Käufer bin und die Rückgabe bei Steam nur bei Onlinekäufen in deren Shop funktioniert.
Wenn du mich fragst, ist die "Ich teste es nur!" Aussage in 99% aller Fälle eine Ausrede für Raubkopieren aus Geiz.

Und das Argument ist eh hinfällig, seit es Youtube und Co. gibt.
 
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Ein Spiel lebt von seiner Interaktivität, da sind Youtubevideos meiner Meinung nach nicht komplett ausreichend. Und dann, wie gesagt, die Spielmechanik oder andere Details die in einem Video nicht vorkommen. Vllt noch eventuelle Probleme mit meinem PC.
Also 99% halte ich für zu hoch, klar gibt es viele die es runterladen und dann spielen weil sie keine Lust haben es zu kaufen. Ich glaube aber viele Schwarzkopierer brauchen keine "Ausrede" um sich die Spiele zu laden.
 
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und da soll nochmal wieder wer fragen warum viele schon lange sagen der pc wird aussterben...
konsolen games lassn sich nicht so easy crackn bzw muss man meist die konsole noch modifiziern was vielen zu riskant ist und sies deswegen lassn...

wenn ihr keine spiele kauft werdn auch irgendwann spiele die eig keine exklusivtitel sind mehr aufm pc releasen...weil die köuferzahlen der vorgönger oder ähnlicher spiele nicht gut waren...

und jetzt bitte nicht aber wenn das 1-2 machn... tja wen das jeder denkt machts trotzdem jeder! man man man... das ist einfach nur kindisch... isja fast so schlimm wie der fsk rotz
 
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Ein Spiel lebt von seiner Interaktivität, da sind Youtubevideos meiner Meinung nach nicht komplett ausreichend. Und dann, wie gesagt, die Spielmechanik oder andere Details die in einem Video nicht vorkommen. Vllt noch eventuelle Probleme mit meinem PC.
Also 99% halte ich für zu hoch, klar gibt es viele die es runterladen und dann spielen weil sie keine Lust haben es zu kaufen. Ich glaube aber viele Schwarzkopierer brauchen keine "Ausrede" um sich die Spiele zu laden.
Wenn du mit einem Auto eine Testfahrt machen möchtest aber das geht nicht, Nimmst du es dir dann auch einfach? ;-) Verstehe mich nicht falsch, ich gehe mit deiner vorherigen Argumentation mit aber das mit dem Testen ist einfach nicht OK. Es gibt schließlich keine Recht auf Demo.

MfG
 
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Wenn du mit einem Auto eine Testfahrt machen möchtest aber das geht nicht, Nimmst du es dir dann auch einfach? ;-) Verstehe mich nicht falsch, ich gehe mit deiner vorherigen Argumentation mit aber das mit dem Testen ist einfach nicht OK. Es gibt schließlich keine Recht auf Demo.

MfG

Wenn du kein Auto auf eine Probefahrt nehmen willst, dir der Verkäufer nicht mal die Motorhaube aufmacht und es am besten im dunkeln verkaufen würde - kaufst du es blind?

Es gibt kein Recht auf Demo, aber es sollte ein Recht darauf geben, ein zu 100% funktionsfähiges Produkt zu bekommen, das auch noch der Beschreibung entspricht und die Funktionen bietet die beworben wurden.
Was für meinen Kühlschrank gilt wenn ich den kaufe, sollte auch für andere Produkte gelten. Kann der Kühlschrank nix, hat der Händler den wieder an der Backe, kriegt der zu viele davon - wird der sich keine mehr von diesem Hersteller in den Laden stellen.
Das einzige Werkzeug was die Leute aktuell gegen die Spielehersteller legal nutzen können, ist die Rückgabe bei Steam. Kulanz zählt nicht, denn das hängt von dem Einzelfall ab.

Ich bin auch gegen Kopien, aber wenn die Entwickler nicht kapieren das man ein gutes Produkt bringen soll, wenn die Kunden einem vertrauen sollen und blind kaufen - dann müssen sie eben damit rechnen.

Und noch was - der Vergleich mit dem Auto hinkt. Eine Kopie ist und bleibt eine Kopie, das "Original" bzw in dem Fall die ursprünglichen Dateien, bleiben da wo sie sind. Kannst also den Neuwagen den du willst, beim anderen Verkäufer testen und zurückkommen zum ersten Verkäufer und dann entscheiden :-)
 
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@DaStash
Wie cryon1c schon sagt kann man materielle Güter schlecht mit virtuellen Gütern vergleichen. Ein Kühlschrank kann ich wieder zurück geben falls er Mängel hat, ein Auto meist auch und wenn nicht würde ich es ohne Testfahrt auch nicht kaufen.
Die Steam Rückgabe gibt es jetzt erst seit einem halben Jahr und 1. sind Retailkäufe ausgeschlossen und 2. bekommt man das Geld nur auf sein Steamkonto zurück und kann damit dann nur warten bis man selber wieder ein Spiel kaufen will oder halt bis ein Freund ein Spiel bei Steam käuft.
Das fnde ich auch nicht OK.
Ja, es gibt kein Recht auf eine Demo, aber es gibt auch ein Recht auf Rückgabe.
 
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Ein Spiel lebt von seiner Interaktivität, da sind Youtubevideos meiner Meinung nach nicht komplett ausreichend. Und dann, wie gesagt, die Spielmechanik oder andere Details die in einem Video nicht vorkommen. Vllt noch eventuelle Probleme mit meinem PC.
Also 99% halte ich für zu hoch, klar gibt es viele die es runterladen und dann spielen weil sie keine Lust haben es zu kaufen. Ich glaube aber viele Schwarzkopierer brauchen keine "Ausrede" um sich die Spiele zu laden.
Sind wir mal ehrlich, die allermeisten Spiele sind straight forward in Punkto Gameplay und basieren auf verschiedenen Formen von Basisgameplay, das sich seit vielen Jahren nicht geändert hat. Es muss mir doch keiner weiß machen wollen, dass man einen FPS oder einen TPS, ein FIFA oder auch ein taktisches RPG vorher selbst testen müsste. Das ist fast immer Altbekanntes in neuen Schläuchen. Wenn man kein blutiger Anfänger ist und sich gut informiert, kann man imo schon SEHR genau abschätzen, wie das spätere Spiel so ist.

Wenn man ins Kino geht, kann man sich den Film doch auch nicht vorher schon anschauen. Wobei, bei deiner Logik... :P :ugly:
 
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98% der DLCs sind regelrechte Abzocke. Sieht man sich Spiele an, wo man Outfits nachkaufen kann, oder Ingame Items.... man brauch dich nur MMORPG Spiele ansehen, vor allem die ältern die mehr oder weniger die ersten waren, die mit Ingame Shops Geld von den Nutzern rausgeleiert haben. MU Online z.b. man sollte 20$ oder so zahlen, damit das Inventory vergrößert wird, oder paar Dollar für einen zusätzlichen Charakter
Keiner zwingt dich diese Outfit DLC's zu kaufen :schief: die gibt es im übrigen schon immer....

Früher nannte man diese nur Add-In
Im Allgemeinen falsch als Synonym für Add-on verwendet, spricht man innerhalb der Gemeinschaft oftmals explizit von einem Add-in, wenn die Erweiterung komplett in die Anwendung eingebunden – integriert – wird (als Beispiel sei eine Spielerweiterung genannt, die zusätzliche Inhalte, wie neue Gebiete, Geschichten, Aufgaben, Charaktere, usw., hinzufügt). Add-ins können in der Regel nicht wieder, wie Add-ons, eigenständig entfernt beziehungsweise deinstalliert werden, weil dies die – jetzt erweiterte – Grundinstallation irreparabel schädigen würde. Es wäre eine vollständige Deinstallation der Hauptanwendung notwendig.

Aber um nur mal ein paar Spiele zu nennen bei denen sich die DLC's lohnen

Borderlands + Borderlands 2 (alles oußer die Outfits)
Eurotruck Simulator 2 (Going East! + Scandinavia DLC)
The Witcher 3 (Heart of Stone & Blood and Wine)
Fallout 3 (Operation: Anchorage, The Pitt, Broken Steel, Point Lookout, Mothership Zeta)
Don't Starve (Reign of Giants, Shipwrecked)
Deus Ex: Human Revolution (The Missing Link)
Dishonored (Alle)
Far Cry 3
Far Cry 4
Sniper Elite 3 (Target Hitler: Hunt the Grey Wolf, Save Churchill Part 1: In Shadows, Save Churchill Part 2: Belly of the Beast, Save Churchill Part 3: Confrontation)
Life is Strange (EP 2-5) - Ja, diese Episoden sind DLCs

Die Liste kann man noch beliebig fortführen, aber ich könnte deine 98% widerlegen wenn ich jedes Spiel + DLC auf Steam hätte


So und um auch mal ein Beispiel zu nennen das sogar die Lücke zwischen Spielen schließt bzw. eigentlich in ein anderes einführt ds sogar älter ist als das eigentliche Spiel undzwar Bioshock Infinite

Bioshock Infinite inkl. Burial at Sea (Part 1 + 2) schließt die Lücke zwischen Bioshock Infinite und Bioshock und führt sogar in die Geschichte von Bioshock ein.
Damit wird sogar aufgeklärt wie es zu dem Flugzeugabsturz in Bioshock gekommen ist und das man eben damit in Rapture landet.
Für mich war Bioshock Infinite eines der besten Spiele in den letzten Jahren mit der besten Story, neben Witcher 3. Das Problem ist nur das viele nichtmal die Hauptstory verstehen und somit auch nichts mit den DLC's anfangen können da diese genauso verwirrend sind wie die Hauptstory vor allem Burial at Sea Part 1. Grade bei Part 1 ist es so das viele denken was für eine Sch****, aber das liegt einfach nur daran das sie es nicht verstehen.

Train Simulator 2016 vom gleichen Publisher mit DLCs von über 3000€.
Da hast du dir aber ein schlechtes Beispiel ausgesucht den ansich hat Train Simulator 2016 nicht so viele DLC =)
Der Trainsimulator und seine DLC's gehen auf die aller erste Version Train Simulator 2011 (oder war es 2010) zurück und du bekommst jährlich das Update auf die neueste Version KOSTENLOS mit Engine Upgrade und natürlich unterstützung das alle DLC's auch noch funktionieren.

Wenn du somit vor 5/6 Jahren das Spiel gekauft hast und dir bei den jährlichen Sales die DLC's dazu, dann hättest du wahrscheinlich mitlerweile alle DLC + die neueste Spieleversion.
Andere Entwickler wie EA hätten hier eine jährliche Serie gemacht und die DLC's nochmals verkauft, somit sollte man den Entwickler eigentlich danken das er dies nicht macht und ansich niemanden ausnimmt. Die Nachfrage nach neuen DLC's ist sogar recht groß bei dem Spiel sonst würden sie keine neuen bringen ;) und nein ich hab das Spiel nicht aber ich kenne jemanden der es hat.


Um auf dein Beispiel einzugehen: Bei Batman:AK hat der PC-Portierer afaik nur 3 oder 4 Wochen Zeit gehabt, dann sollte es fertig sein.

Ein Nettogewinn von 65 Mio € ist nicht viel?
Nein ist er nicht. Ein Unternehmen rechnet nicht mit Nettogewinn, diese rechnen mit dem Reingewinn also was am Ende des Jahres dann wirklich als Gewinn/Verlust gerechnet kann.
Somit müsstest du nun rausfinden was CDPR als Reingewinn 2015 erwirtschaftet hat um zu sagen das es sich gelohnt hat oder nicht.
 
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Ja bei vielen Spielen brauch man nicht wirklich testen aber halt nicht bei jedem. Bei mir zb Fallout3. Ich mag(möchte) keine Rollenspiele und weil mir Videos und Tests nicht ausreichen hab ichs selber gespielt. Und ich bin mir sicher dass ich ohne diese Möglichkeit Fallout 3 und NewVegas nicht gekauft hätte.

Ins Kino geh ich aus dem Grund so gut wie garnicht mehr, ich bekomm mein Geld nicht zurück wenn mir der Film nicht gefällt.

Das mit dem testen ist auch nicht das beste oder das Hauptargument für Cracks.
 
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@DaStash
Wie cryon1c schon sagt kann man materielle Güter schlecht mit virtuellen Gütern vergleichen. Ein Kühlschrank kann ich wieder zurück geben falls er Mängel hat, ein Auto meist auch und wenn nicht würde ich es ohne Testfahrt auch nicht kaufen.
Eben, du würdest es ohne Testfahrt nicht kaufen, du würdest aber nicht darauf bestehen und das notfalls illegal testen. Warum sollte man dieses einfache Rechtsbewusstsein nicht auch auf Software anwenden, wo ist der Unterschied? Ist die Tatsache das man keinen physischen Schaden anrichtet Grund genug dafür eine Handlung welche nicht erlaubt ist auszuführen? Entweder man darf/ kann es oder eben nicht, dann muss man halt darauf verzichten oder aber viele andere Möglichkeiten zur Vorabprüfung nutzen.

Wenn du kein Auto auf eine Probefahrt nehmen willst, dir der Verkäufer nicht mal die Motorhaube aufmacht und es am besten im dunkeln verkaufen würde - kaufst du es blind?

Es gibt kein Recht auf Demo, aber es sollte ein Recht darauf geben, ein zu 100% funktionsfähiges Produkt zu bekommen, das auch noch der Beschreibung entspricht und die Funktionen bietet die beworben wurden.
Was für meinen Kühlschrank gilt wenn ich den kaufe, sollte auch für andere Produkte gelten. Kann der Kühlschrank nix, hat der Händler den wieder an der Backe, kriegt der zu viele davon - wird der sich keine mehr von diesem Hersteller in den Laden stellen.
Das einzige Werkzeug was die Leute aktuell gegen die Spielehersteller legal nutzen können, ist die Rückgabe bei Steam. Kulanz zählt nicht, denn das hängt von dem Einzelfall ab.

Ich bin auch gegen Kopien, aber wenn die Entwickler nicht kapieren das man ein gutes Produkt bringen soll, wenn die Kunden einem vertrauen sollen und blind kaufen - dann müssen sie eben damit rechnen.

Und noch was - der Vergleich mit dem Auto hinkt. Eine Kopie ist und bleibt eine Kopie, das "Original" bzw in dem Fall die ursprünglichen Dateien, bleiben da wo sie sind. Kannst also den Neuwagen den du willst, beim anderen Verkäufer testen und zurückkommen zum ersten Verkäufer und dann entscheiden :-)
Und bitte was hat das Recht auf Mangelfreiheit nun mit cracks zu tun bzw. in wiefern verschwinden die Mängel wenn man die Software illegal nutzt, bitte erkläre mir das?!?

Ins Kino geh ich aus dem Grund so gut wie garnicht mehr, ich bekomm mein Geld nicht zurück wenn mir der Film nicht gefällt.
Warum solltest du auch, du bekommst bei anderen Waren dein Geld bei Nichtgefallen auch nicht zurück, es sei denn der Anbieter räumt Dir aus "freien Stücken" diese Option ein. Ein Recht darauf gibt es aber nicht.

Wiederrufrecht bitte dabei ausschließen, da es dort um den Ausgleich zur fehlenden vor Ort Ladenbeurteilung geht.

MfG
 
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AW: Just Cause 3 mit Denuvo-Kopierschutz: 3DM befürchtet das Ende der gecrackten Spiele

JIns Kino geh ich aus dem Grund so gut wie garnicht mehr, ich bekomm mein Geld nicht zurück wenn mir der Film nicht gefällt.

Sei mal ein bisschen risikofreudiger, sonst ist das Leben arg langweilig und eintönig. Wenn ein Film oder ein Spiel mal nicht so doll ist, dann scheiß drauf. ;)
 
AW: Just Cause 3 mit Denuvo-Kopierschutz: 3DM befürchtet das Ende der gecrackten Spiele

Wenn ich die Spiele nicht kaufe helfe ich den Entwicklern nicht. Ich will ja weiterhin gute Spiele haben und dass die Studios sich finanzieren können. Wie sieht es für dich aus wenn jemand in der Schweiz wohnt oder in einem anderen Land wo es legal ist sich Spiele/Filme/Musik runterzuladen, ist das für dich dann OK weil es legal ist? mMn nicht.

Sei mal ein bisschen risikofreudiger, sonst ist das Leben arg langweilig und eintönig. Wenn ein Film oder ein Spiel mal nicht so doll ist, dann scheiß drauf.
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Ja kann man auch mal machen ;)
 
AW: Just Cause 3 mit Denuvo-Kopierschutz: 3DM befürchtet das Ende der gecrackten Spiele

Was viele bei der Diskussion auch missachten, ist der simple Umstand, dass bei einem Spiel (gerade bei "Blockbuster") wie auch bei großen Kinofilmen etc. nicht nur das Produkt an sich verkauft wird, sondern auch der Hype, der Reiz am Neuen und die soziale Komponente. Nehmen wir den neuesten Star Wars Film als Beispiel: es geht nicht nur darum, ob es ein guter Film ist, sondern auch darum, dass man einfach neugierig ist (Vorfreude ist zu einem großen Teil Spannung), dass man wissen will, was sich hinter dem Hype verbirgt und weil man eben auch "mitreden" will. Das trifft nicht auf alle gleichermaßen zu, aber es ist eine Tatsache, dass diese Elemente bei vielen Medien bzw. der Konsumentscheidung der Konsumenten eine Rolle spielen.

Wer sich ein Spiel illegal herunterlädt und "testet", der bekommt das alles zum Nulltarif. Wer ein Spiel für zwei, drei oder mehr Stunden "getestet" hat, der hat seine Neugierde gestillt, der Reiz am Neuen und Unbekannten ist verflogen. Ebenso hat man genug Gesprächsstoff, um mitreden zu können usw. Wenn man sich dann tatsächlich das Spiel noch kauft, dann ist das imo noch ok. Aber was ist denn mit all den Spielen, die man so "getestet" hat und die man dann nicht kauft, weil angeblich die Qualität zu schlecht ist oder man schlicht keinen längerfristigen Gefallen daran findet? Hat man dann nicht einige implizite und explizite Elemente dieses Produktes genossen (wie etwa seine Neugierde befriedigt zu haben), ohne den Hersteller dafür zu entlohnen? Findet ihr das wirklich gerecht und moralisch vertretbar, wenn ihr mal ernsthaft drüber nachdenkt. Klar, es lässt sich leicht sagen "blödes Marketing, selbst schuld, wenn sie da Geld rein investieren", aber letztlich ist das auch nur eine Ausrede mit der man sein schlechtes Verhalten irgendwie rechtfertigen will und sein Gewissen beruhigen will. Denn wenn wir mal ganz ehrlich sind, dann wissen wir genau, dass es unterschiedliche Kategorien von Spielen gibt. In Kategorie A sind Spiele, von denen wir eh schon überzeugt sind und die wir eigentlich nicht "testen" brauchen. In Kategorie B sind Spiele, die so mies und uninteressant aussehen, dass sich selbst der illegale Download bzw. die Zeit dafür nicht lohnt. Und in Kategorie C sind schließlich Spiele, die wir irgendwie interessant genug finden, sie zu "testen", aber nicht sicher wissen, ob wir wirklich Geld dafür ausgeben wollen. Dass es diese Spiele in der Form gibt, wissen wir meist daher, weil jemand dafür Marketing gemacht hat, in mannigfaltiger Form (Previews an Magazine bereit zu stellen, ist z.B. auch Marketing). Wenn wir diese Spiele jetzt "testen" ohne sie später zu kaufen, dann machen wir genau das, was ich oben beschrieben haben. Wir genießen einige implizite Elemente, die mit dem Spiel einhergehen, ohne irgend jemanden dafür zu entlohnen. Und das ist imo einfach nicht ok, sorry.

Ich meine, es ist ja nicht, als wüssten wir die Bedingungen nicht, die mit digitalem Entertainment einhergehen. Entweder wir spielen mit den Regeln (inklusive Risiko!) oder wir müssen eben eigentlich die Finger davon lassen. Ist schließlich keine lebensnotwendige Sache, sondern nur ein Hobby. ;)
 
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Und das ist imo einfach nicht ok, sorry.

Ja das kann ich verstehen, wollte dieses testen jetzt auch nicht zu sehr verteidigen. Wenns nur das Argument gebe wäre ich auch froh über einen Kopierschutz der wirksam die Schwarzkopien unterbindet.
 
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Wenn ich die Spiele nicht kaufe helfe ich den Entwicklern nicht. Ich will ja weiterhin gute Spiele haben und dass die Studios sich finanzieren können. Wie sieht es für dich aus wenn jemand in der Schweiz wohnt oder in einem anderen Land wo es legal ist sich Spiele/Filme/Musik runterzuladen, ist das für dich dann OK weil es legal ist? mMn nicht.
Ist es für Dich OK wenn in anderen Ländern die Todesstrafe legal praktiziert werden darf und Frauen legal vergewaltigt werden können, ist dass ok, nur weil es woanders erlaubt ist? Davon mal ab ist das Herunterladen kopiergeschützer Software auch in der Schweiz nicht erlaubt!
20 Minuten - Die Schweiz - ein Land von Gratis-Downloadern - News

Wie gesagt, es gibt eigentlich nichts gegen die Verwendung von Cracks einzuwenden, vorausgesetzt man besitzt die original Software.

MfG
 
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Nein es ist nicht OK, genauso ist es nicht OK sich Spiele runterzuladen ohne sie zu kaufen obwohl man sie weiterspielt. Hab doch geschrieben dass ich es nicht OK finde nur weil es dort erlaubt ist!
Ja kopiergeschützte Software ist da verboten, genauso wir Programme. Aber GOG Spiele und Musik soweit ich weiß legal. Wenn nicht nehmen wir halt ein anderes Land wo es legal ist.
 
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Und bitte was hat das Recht auf Mangelfreiheit nun mit cracks zu tun bzw. in wiefern verschwinden die Mängel wenn man die Software illegal nutzt, bitte erkläre mir das?!?


Warum solltest du auch, du bekommst bei anderen Waren dein Geld bei Nichtgefallen auch nicht zurück, es sei denn der Anbieter räumt Dir aus "freien Stücken" diese Option ein. Ein Recht darauf gibt es aber nicht.

Wiederrufrecht bitte dabei ausschließen, da es dort um den Ausgleich zur fehlenden vor Ort Ladenbeurteilung geht.

MfG

Ganz einfach, man testet die Ware durch. Dann entscheidet man, ob das Produkt es wert ist oder nicht.
Findet man Mängel, kauft man den Schrott nicht. Das gilt sowohl fürs Auto als auch für andere Produkte.
mp3 kann man vorher durchhören. Eine Maus vorher im Laden testen und sich von der Qualität überzeugen oder man hat 14 Tage wenn man sie bestellt - ohne Wenn und Aber! Rotz geht sofort zurück, wir sollten mittlerweile so weit sein, keinen Mist mehr bezahlen zu müssen und drauf sitzen zu bleiben.
Wenn es schon keine Garantien gibt das die besagten Spiele ohne Probleme laufen, dann testet man sie halt vorher.

Ich bin mit der Meinung bei weitem nicht allein. Geld auf irgendwas zu werfen und sich dann zu ärgern weil man es weder nutzen kann noch weiterverkaufen (und in den meisten Fällen ist der Rotz ja Acc.-gebunden!) - ohne mich.
 
AW: Just Cause 3 mit Denuvo-Kopierschutz: 3DM befürchtet das Ende der gecrackten Spiele

Aber bietet einem z.b. Steam nicht die Möglichkeit Software zurückzugeben?
Oder ist das auch Rotz, den Du nicht haben willst :-)
 
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Erst seit einem halben Jahr, nur für Käufe im Steamshop und dann bekommt man das Geld nicht zurück sondern nur als Steamguthaben.
 
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Ganz einfach, man testet die Ware durch. Dann entscheidet man, ob das Produkt es wert ist oder nicht.
Findet man Mängel, kauft man den Schrott nicht. Das gilt sowohl fürs Auto als auch für andere Produkte.
mp3 kann man vorher durchhören. Eine Maus vorher im Laden testen und sich von der Qualität überzeugen oder man hat 14 Tage wenn man sie bestellt - ohne Wenn und Aber! Rotz geht sofort zurück, wir sollten mittlerweile so weit sein, keinen Mist mehr bezahlen zu müssen und drauf sitzen zu bleiben.
Wenn es schon keine Garantien gibt das die besagten Spiele ohne Probleme laufen, dann testet man sie halt vorher.

Ich bin mit der Meinung bei weitem nicht allein. Geld auf irgendwas zu werfen und sich dann zu ärgern weil man es weder nutzen kann noch weiterverkaufen (und in den meisten Fällen ist der Rotz ja Acc.-gebunden!) - ohne mich.

Lies dir bitte noch mal meinen letzten Post durch. Das Problem beim "Testen" mittels einer Raubkopie ist, dass man etwas von dem Wert, der implizit im Spiel steckt, dadurch schon konsumiert, ohne dafür entsprechend zu entlohnen.

Übrigens ist es beileibe nicht so, dass wir alles, was wir konsumieren, auch vorher testen könnten. Bestes Beispiel ist Nahrung. Du kannst im Supermarkt keine Verpackungen aufmachen und ausprobieren, wie alles so schmeckt. Ebensowenig kannst du im Restaurant was bestellen, was du nur mal testest, um des dann zurückgehen zu lassen, falls es dir nicht schmeckt (das machen manche vielleicht, aber es ist keineswegs ok). Die Realität sieht so aus, dass wir oft Konsumentscheidungen treffen müssen, die mit einem gewissen Risiko verbunden sind. Das ist ganz normal.

Der Vergleich mit dem Auto ist übrigens weit hergeholt, weil es zum einen in einer völlig anderen Preisregion liegt, einen völlig anderen Produktcharakter hat und auch einen anderen Status für das alltägliche Leben (ala wenn das Auto nicht geht, dann komme ich nicht zur Arbeit). Dass man so ein Produkt wirklich testen möchte und das in der Regel auch in einem gewissen Umfang kann, ist sicherlich diesen Umständen geschuldet. Darüber hinaus ist ein Auto viel langlebiger als ein Videospiel. Ein Auto fahre ich jeden Tag und nutze es mehrere Jahre. Wenn ich eine Testfahrt damit mache, dann habe ich nur einen winzigen Bruchteil des Wertes des Produkts erfahren. Bei einem Videospiel hingegen kann zwei Stunden testen schon bedeuten, dass man praktisch einen Großteil des Gesamtwerkes konsumiert und erfahren hat, ohne dafür bezahlen zu wollen. Dadurch dass man Videospiel nicht verkaufen kann, erhöht sich diese Problematik noch, eben weil dadurch (digitale) Spiele keine klassischen Produkte mit bleibendem (bzw. stetig fallendem Wert), sondern im Prinzip Wegwerfprodukte sind, die sich durch den Konsum verbrauchen (ganz ähnlich wie ein Kinofilm oder eben Nahrungsaufnahme, nur mit dem Vorteil, dass wir sie tatsächlich mehr als einmal konsumieren können, wenn wir denn wollen).

Wer Spiele illegal testet, genießt bereits einen Teil dessen, was den Wert des Spiels ausmacht, ohne den Entwickler dafür zu entlohnen. Wenn man das Spiel danach kauft, ist es ok, aber wenn man das bei allen Spielen machen würde, dann bräuchte man nicht testen. Das Problem tritt bei den Spielen auf, die man dann nicht kauft. Denn hier begeht man eindeutig ein moralisches und auch gesetzliches Verbrechen, weil man eben etwas konsumiert hat, ohne dafür zu bezahlen. Dafür ist es auch unerheblich, ob das Produkt gut oder schlecht ist, unser persönlichen Auffassung nach. Auch ein schlechtes Produkt hat einen Wert, den der Hersteller festlegt und an den wir uns zu halten haben (einzige Ausnahme sind imo Produkte, die tatsächlich gar nicht funktionieren oder stark von dem abweichen, wie sie vermarktet bzw. beschrieben wurden vor dem Kauf).
 
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