Auf jeden Fall eine ganze Menge mehr als Du offensichtlich. Installier es erstmal und dann reden wir weiter mein Junge. Das Beste sind immer die Leute, die überhaupt gar nicht wissen wovon sie reden.
Das klingt zwar erstmal alles schön und gut, vor allem da die Linux Jungs ja hier wie die Löwen kämpfen...aber fragst Du dich nicht auch, warum die wenigsten "normalen" Nutzer Windows nutzen? Und das hat nix damit zu tun, dass es Gewohnheitssache ist...es gibt genug Leute die sich tatsächlich eine eigene Meinung bilden können. zugegeben ich habe zuletzt mit SuSe 9 und Mandrake (vor 3-4 Jahren) zu tun gehabt. Und es gab schon wie in SuSe 5 zwar Verbesserungen aber auch noch riesige Hürden, was schon beim bash anfängt - Konsole ist 80er/90er.
Wie gesagt wenn Du gelegentlich mal ein vollkommen altes Spiel was evtl nativ portiert wurde spielen willst oder Casual Gamer bist und ab und an mal ne Runde FTL spielst ist es sicherlich toll. Aber mit fällt absolut kein vernünftiger Grund ein wiso ein Spieler - oder sonst irgendwer ausser vielleicht Studenten oder Entwickler im Moment auf Linux wechseln sollte. Ich jedenfalls will meinen PC benutzen und nicht wie ne Kuh vorm Lichtschalter davor hocken und rätseln wie ich denn nun irgend ein antikes Spiel mit irgendwelchen download Dateien und Dateien von der DVD hin und herkopiere ums ans laufen zu bekommen und nebenher 15 Fenster mit How-Tos offen haben. Dazu hab ich auch schlicht heutzutage keine Lust und Zeit mehr...
Nen Windows 7 Key bekommt man heute für 30€ ...für Deine Argumentation bzg. "ich hab kein Geld" muss ich mich direkt ein bisschen "fremdschämen".
Wenns irgendwann soweit ist, dass Linux von sämtlicher Software nativ supportet wird, wär ich sicherlich der Letzte der bei Windows bleibt. Vor 10 Jahren sagten die "Experten" schon voraus, dass Linux damals so benutzerfreunlich wäre und nun der Switch kommen würde. Passiert ist nix. Aber das wird wahrscheinlich auch nie passieren.
Fast die selbe Diskussion läuft btw parallel auch hier, deswegen poste ich meine Meinung zum Software Support nicht noch einmal.
http://extreme.pcgameshardware.de/n...ert-sich-die-partnerschaft-5.html#post4970825
Meinst du nicht fehlende "Software", eher Games, sind hier ein entscheidender Punkt?
Das tollste OS bringt einem nichts, wenn genau die Software, die man will/brauch darauf nicht laufen. Es gibt aktuell einfach keinen Anreiz für einen Gamer Linux zu benutzen.
Im Allgemeinen ist die Installation mit autotools zwar etwas komplizierter als unter Windows, aber mit nem Miniskript könnte man das auch noch alles wegbügeln für den DAU.
Aber das ist gaaaanz dolle runtergebrochen und die Ähnlichkeiten sind da eher marginal. Ganz doll runterbrechen kann ich auch denn reduziert man ein OS in seiner absoluten Grundfunktionalität, den Binärcode, so sind wohl alle Systeme gleich.
MfG
Ähm.. Der Kernel zwischen einem Linux auf einem Cluster und auf einem Smartphone unterscheidet sich nicht großartig. Auf dem Smartphone, oder gar dem kleinen Router usw. sind halt nur einige Funktionen nicht aktiviert. Son minimale Linux ist schon verdammt klein und Ressourcenschonend. An sich unterscheiden Sie sich aber kaum. Bei den Server-Versionen hat man halt andere Shedulerparameter und eine meist extrem auf Sicherheit ausgelegte Abfrage. Bei CentOS ist das z.B. teilweise so und nervt stellenweise massiv, aber man lernt es hin und wieder auch schätzen, wenn man unabsichtlich scheise baut
Und dein Vergleich bzgl. Binärcode ist ja mal total daneben... Da unterscheidet sich ja sogar jede Linux Version massiv von der anderen..
Und genau das ist eben der springende Punkt, warum Linux relativ sicher ist bzgl. Angriffen. Es gibt unglaublich viele verschiedene Compilierungen, wo sich dann die Sprungadressen ändern. Die meisten Bufferoverflow-attacken sind daher nicht praktikabel. Zudem ändert sich an Linux eben sehr viel.
Und dann ist man eben noch openSource. Es kann also jeder rein schauen, und nach Fehlern suchen. Sobald Fehler entdeckt werden, werden Sie auch schnell korrigiert. Aktuell z.B. Nen Softwarebug in den Samsung Treibern, welcher dazu führen kann, dass der Paltop nicht mehr nutzbar ist. Wurde innerhalb von 3 Tagen ein schneller fix gebracht. Denk mal dran, wie lange man da bei Windows warten müsste

Ne Woche wäre da locker rum.
Es geht hier aber um Desktoprechner.
Ein Desktop-Linux unterscheidet sich von nem Server-Linux nur marginal. Bei den Serverversionen sind halt andere Standardpakete oft mit dabei, und eben vieles einfach weggelassen, wie ein GUI eben, weil man das eh nicht baucht, und eben der Sheduler ist anders konfiguriert. Der Kernel an sich, also das OS, ist kein anderes.
1. Solange die gleichen Programme (Spiele) auf den verschiedenen Varianten laufen, laufen mindestens einige der Viren auch da.
2. Bei einer weiten Verbreitung von Linux würden sicherlich ein großteil aller Nutzer ein System wählen und nicht jeder ein anderes. Da gäbe es vielleicht eine Häufung von 1-3 verschiedenen Systemen mit hohen Nutzerzahlen. Dies würde die Entwicklung von Viren interessant machen wodurch natürlich dann auch die Gefahr besteht das der Rechner befallen wird.
Nö nicht zwingend. Viren nutzen ja oft Schwachstellen in der Programmierung aus. Bufferoverflows sind da sehr beliebt. So was funktioniert halt wenn, dann nur bei den großen Distributionen wie Debian, RedHat, Ubuntu usw. Sobald du ne andere Distribution hast, sind die anders compiliert usw usw. Meist führt das dazu, dass die Attacke nicht mehr ohne Anpassungen funktioniert. Wenn man sich sein Linux selbst compiliert, dann hat ein Angreifer eh kaum eine Chance solche Attacken aus zu nutzen.
Merkwürdig. Ist das gleiche Argument wie von Mac Usern und komischer Weise sind das die Systeme die bei Hackerkonferenzen stets als erstes geknackt werden.

Mhh, spricht dann wohl doch für die Verbreitungs/ Attraktivitäts Theorie.
MFG
MacOS != Linux.
Erstens ist MacOS im Grunde ein UNIX und kein Linux, und zu anderen hat man bei MacOS SEHR viele Nutzer, die GENAU das gleiche OS verwenden. Du musst also nur einmalig eine Schwachstelle finden, und kannst diese dann bei nahezu jedem MacOS Nutzer verwenden.
Bei Linux ist es schwer Schwachstellen zu finden, die man auf vielen Systemen verwenden kann. Dafür unterscheiden sich die Distributionen einfach zu stark voneinander. Zudem ändern sich ständig Sachen am Programmcode durch Patches, oder gar neue Kernel-Versionen. Man hat also nie eine so große Anzahl an interessanten Zielen. Da stürzt man sich natürlich auf lohnendere Ziele.
Bei Linux besteht für Angreifer dann noch das Problem, das viele Linux Nutzer sich der prinzipiellen Gefahr von Viren/Schädlingen durchaus bewusst sind. Man lädt Sachen meist eigentlich schon aus bekannten Quellen herunter. Gerade die Paketverwaltungen sind hier ganz nützlich. Wie man an Android sieht, wird natürlich auch Linux anfälliger für Attacken, sobald man eine gewisse Größe erreicht hat, und sich die Hacker auf einen stürzen. Deswegen wird ein Virenscanner auch bei Linux pflicht werden, sobald die großen Massen an Endkunden auf Linux umsteigen. Die aktuellen Linuxnutzer sind zwar auch sehr attraktive Ziele, aber die wissen das im Falle von Firmen aber auch, und ergreifen Vorsichtsmaßnahmen. Der Endanwender, der seine Maschine ganz anders nutzt als nen Webserver, ist einfach ein viel leichteres Ziel, ganz unabhängig vom OS. Ubuntu und Debian sind wohl die wahrscheinlichsten Ziele von Hackern. Das nutzen aber eben auch nicht so wirklich viele Leute. Gibt ja genug Alternativen
Und gerade Ubuntu ist wirklich zu nem Windows verkommen
Ich behaupte jetzt einfach mal das es schwieriger ist einen Virus auf einen Server als auf einen Desktop zu bekommen.
Ja, das Nutzerverhalten ist anders.
Es geht aber nicht nur darum, einen Virus auf einen Rechner drauf zu bekommen. Er muss auch noch GENAU die Schwachstelle vorfinden, für die er entwickelt ist, und da ist die Chance bei Linux verdammt gering. Bei Windows weis man einfach, das alle Rechner gleich sind.
Susi lebt noch? Den letzten Kernel, den ich gesehen habe, war glaub 1.0.26 (oder so).
Bin Gott sei dank weg von dem Dreck.
Und soweit ich mir sicher bin, konnte man damals schon NTFS lesen/schreiben.
Performance? Ob die paar Dateierln, Patcherls, Scripterln, confs und "haSHerls" nun
15, 20 oder 3 Minuten brauchen, wäre mir sowas von Schnuppe..
Stellt sich mir noch die Frage: wozu NTFS auf einer (L-)Box?
und nur so nebenbei: was manche von Paketverwaltung lallen, die übrigens auch nicht
alle funktionieren, der echte Pinguinoid kompiliert sich kernel, extensions, driver und bins
allemal noch selbst.. um auch noch das letzte aus seiner Krücke rauszupressen..
Ja SuSe lebt nicht. Hat aber meiner Einschätzung nach nicht mehr die Relevanz. Da ist eher CentOS an die Stelle getreten.
Und bzgl der Performance. Warum setzt du "Linux" mit "Krücke" gleich? Rat mal, welches OS die meisten Cluster in der TOP500 nutzen....
RICHTIG Linux, oder bei den IBM Maschinen halt ein UNIX. Windows spielt da praktisch gar keine Rolle, einfach weils schon von sich aus zu viel Performance frisst.
Bei meinem bisherigen Rechner, welches Dual-Boot hatte, hat meine Freundin z.B. gern Linux verwendet, wenn Sie nur mal schnell was nachschauen wollte im Netz. Linux startet einfach viel schneller als Windows. Mein aktueller Rechner z.B. startet Windows mit SSD nicht schneller als das Linux auf der ~5 Jahre alten HDD
Und die Shell muss bei Ubuntu kaum ein Endanwender benutzen, wenn er nicht irgendwelche speziellen Sachen machen will.
Wer sich nen bischen auskennt, weiß aber auch die Shell zu schätzen. Gerade irgendwelche Suche und Ersetzen Sachen in Dateien ist über die shell schnell gemacht, und in ein skript eingebaut. Und ja, man kann das unter Windows auch machen, die Shell ist aber deutlich weiter weg als bei Linux.
Ach und bzgl Sicherheit noch was:
Wenn ich ne LiveCD oder stick in nen REchner stecke, kann ich die booten und jede Windows Platte lesen, die im Rechner steckt, so lange Sie nicht expliziet verschlüsselt wurde. Dafür brauchts meines Wissens nach sogar extra Tools.
Unter Linux mach ich bei der Installation ein Häckchen, und alle Homeverzeichnisse sind verschlüsselt

Da kann ich so viel probieren, die zu lesen wie ich will. Das gelingt mir nicht.
Allein aus der Sicht mag ich Linux sehr.