Intel Coffee Lake-S: Laut Asrock nicht mit aktuellen Mainboards kompatibel

939 war aber auch schon der einzige unötige Schritt (aus unserer Sicht).

Die Nachteile des Epyc Sockels für TR4 erleben wir gerade, Einstieg momentan noch leider 370 Euro bei den Boards. Und im schlimmsten Fall kein einzige µATX Modell.

Ja, der Sockel ist schlicht zu groß, keine Frage.
Aber µATX vermisse ich bei derartigen Plattformen auch nicht. Du brauchst sowieso Größe, um den Kram auch kühlen zu können.

Oder so Aussagen wie "Wir werden noch lange 939 mit neuen Prozessoren Supporten

Was sollte AMD auch sonst sagen?
Wir stampfen den Sockel in ein paar Monaten wieder ein, weil DDR2 kommt?

Wobei das auch wieder ewig her ist. Ich gehe davon aus, dass man derartige Fehler nicht mehr machen wird.
Andererseits kamen ständig irgendwelche "Plus" Sockel aufm Markt. :ugly:

Immerhin gab es bei AMD aber eine Grund, den Sockel zu wechseln.
Intel macht das aus Willkür, weil sie es können. Und das finde ich viel schlimmer.
 
Inwiefern muss ein Mainboard bitte auf eine höhere Kernzahl ausgelegt sein?

Eine fehlende Kompatibilität neuer CPUs zu alten Mainboards liegt meist an einer Änderung der Spannungsversorgung oder des I/O, beides hat mit der Kernzahl nichts oder nur wenig zu tun. Zwar könnte ein Sechskerner einen höheren Stromverbrauch haben und damit eine bessere Spannungsversorgung erfordern aber das muss nicht sein, ich denke nicht das die TDP ansteigen wird. Abgesehen davon ist die Spannungsversorgung gängiger (Gaming-) Mainboards dieser Plattform sowieso überdimensioniert.
 
Ich bin zum Beispiel vom 6600K auf einen Ryzen 1600 gewechselt. Abseits von Anwendungen lohnt sich der Wechsel keine Spur.
Keine Ahnung aber vielleicht hast du ja sowas in die Richtung hier im Forum gelesen.

Und ich von meinen Xeon auf den R7, alles korrekt man spürt eigentlich nur in Anwendungen einen Unterschied. Habe leider keine Spiele die von 16 Threads einen nutzen haben. Fragwürdig ist auch ob sich da etwas in nächster Zeit tut. Die CPU hat jedenfalls ordentlich Power und ist effizient, das sollte mir locker 5-6 Jahre reichen.

Übertaktet habe ich spasses halber auch, erst auf 3,75 GHZ dann auf 3,95 GHZ. Mehr geht leider nicht, bzw mehr als 1,4 Volt wollte ich jetzt nicht anlegen. Das könnte am am Board, Netzteil oder der CPU selber liegen. Mir ist das aber eigentlich auch egal, weil die CPU dann ordentlich Strom schluckt, mehr als das doppelte. Da bleibe ich lieber bei meinen 3,2 GHZ mit einer schön niedrigen Spannung.
 
Das warn LGA1156-Board mit einem P67-PCH. Da liefen dann zwar Lynnfield-CPUs drauf, aber keine Sandy B1tch-CPUs. ;)
Es war auch das einzige Board seiner Art. Aber dafür ist ASRock ja bekannt. :D

ASRock war dafür bekannt.
Hatte ein S939 (?) Mobo wo auch per Karte AM2 CPUs liefen.
oder damals AGP und PCI-E bzw. DDR1 und DDR2 (oder wars 2+3?)
ASRock bringt leider nur noch sehr selten solche Boards auf dem Markt (meine das letze war ein Z170 mit DDR3 Support) aber im
Vergleich zu früher ist das schon verdammt wenige.
 
Das ist aber auch die beste Entscheidung. Diejenigen, die sich ein neues System kaufen, kaufen sich ja dann sowieso die neuen Mainboards und die anderen, die aufrüsten wollen kommen auch nicht drum herum. Dann machen die Mainboard-Hersteller mehr Gewinn. Das übliche Geld aus der Tasche ziehen. Oder keiner kauft es und Intel + Mainboard-Hersteller machen fast keinen Gewinn
 
Inwiefern muss ein Mainboard bitte auf eine höhere Kernzahl ausgelegt sein?
50% mehr Kerne bedeuten theoretisch bis zu 50% mehr Strom also braucht es eine bessere Spannungsversorgung sowie Wandlerkühlung.
Man will seinen 8700K ja schließlich im Optimalfall mit 6x 5Ghz laufen lassen und hat keine Lust auf limitierende Z170/Z270 Mainboards.
 
Ich bin sehr gespannt auf die neuen 6-Kerner, wann sollen die rauskommen? Ich könnte mir bei entsprechender IPC Steigerung und OC Potential vorstellen dahingehend aufzurüsten.
 
Ich bin sehr gespannt auf die neuen 6-Kerner, wann sollen die rauskommen? Ich könnte mir bei entsprechender IPC Steigerung und OC Potential vorstellen dahingehend aufzurüsten.

Ende 2017 / Anfang 2018
Man weiß es noch nicht genau. Vermutlich nicht mal Intel :D
Große Steigerungen bei den IPC gegenüber Kaby Lake würde ich nicht erwarten, außer das zwei neue Kerne dazu kommen.

Gespannt bin ich ja irgendwie auf die i3 4C8T ob die dann mit i7 der alten Tage mithalten können :what:
 
Verstehe wer will. Intel verdient an der Boards doch nix. Bis Zen2 brauche ich aber auch nicht wechseln zu wollen. Irgendwie ändert sich zwar viel am CPU Markt aber so richtig lohnen tut sich ein Upgrade noch immer nicht. Von Haswell E sowieso nicht. Dabei bin ich willig ... aber es macht einfach keinen Sinn
 
Was hat die TDP mit 6x 5Ghz zu tun ? :klatsch:
Er bezog sich darauf das die normalen Boards bei gleicher TDP die 6-Kerner aufnehmen können müsste.

Er bezog sich also darauf:
50% mehr Kerne bedeuten theoretisch bis zu 50% mehr Strom also braucht es eine bessere Spannungsversorgung sowie Wandlerkühlung.
Man will seinen 8700K ja schließlich im Optimalfall mit 6x 5Ghz laufen lassen und hat keine Lust auf limitierende Z170/Z270 Mainboards.

In diesem Thread geht es nun mal um die Boardkompatibilität.... Und da hätte man sofern technisch möglich die neuen CPUs auf die alten Boards bringen können. Gibt immerhin auch genug 200er-PCH Boards mit starken Phasen die da kein Problem haben dürften. (Ich persönlich gehe davon aus das es eigentlich möglich wäre da große Änderungen an der Architektur sehr unwahrscheinlich sind)
 
Verstehe wer will. Intel verdient an der Boards doch nix...

Doch tun sie, sogar sehr viel. Am Chipsatz, der in älteren Fertigungsverfahren produziert wird und von den Boardherstellern zu stolzen Preisen gekauft werden muss. Die Gewinnspanne dürfte grösser sein als bei den CPUs. ;)
 
Der neue Sockel war ja eigentlich klar.
Bin nur gespannt ob Intel den nächsten besser auslegt, um auch eventuelle 8-Kerner der nächsten Generation zu unterstützen.
Auch interessiert mich, ob man die i3-CPUs noch auf dem aktuellen Sockel verwenden kann, hört sich eigentlich machbar an.
AMDs Konzept bei den Sockeln sagt mir da mehr zu, da braucht man nicht jedes Jahr ein neues, wenn man die aktuellste CPU benutzen möchte.
 
Bei gleicher TDP von ~90 Watt, sollte der Stromverbrauch eigentlich gleich sein.

Die offiziellen TDP beziehen sich halt immer nur auf den Auslieferzustand.
Deswegen hat ein 6 Kerner ab Werk einen geringeren Basistakt als ein 4-Kerner.. damit beide auf die gleiche TDP kommen.

Sobald du übertaktest (und dafür ist eine K CPU ja da), wirfst du den Gedanken an die TDP komplett über Bord.
Deswegen bekommst du einen i9-7900X ja auch auf 300W, obwohl er eine TDP von 140W hat.

Und ein 8700K mit knapp 5GHz auf allen 6 Kernen wird wohl irgendwo zwischen 150 und 200W liegen.
 
: Intel Coffee Lake-S: Laut Asrock nicht mit aktuellen Mainboards kompatibel

*Zitat von*Bevier*

Die Gerüchte gab es ja schon länger, trotzdem hatten viele Z170/270-Nutzer gehofft günstig auf einen 6 Kerner aufrüsten zu können. Wenn das aber nicht geht und man eh ein neues MB benötigt, sehe ich jetzt nur wenig Anreiz bei Intel zu bleiben, anstatt zum deutlich günstigeren Ryzen zu wechseln oder gleich 2 zusätzliche Kerne mitzunehmen...

Dann musst du bei Intel eben ein neues Board kaufen und bei AMD auch ein neues Board kaufen, falls du aufrüsten willst.
Boards kosten jetzt ja nicht die Welt, wenn man das alte noch verscherbelt.
Intel wird mit seinem 6 Kerner alle CPU´s auf AMD´s AM4 Plattform deutlich schlagen, wenn von AMD nichts nachkommt, also da wirds Anreize genug geben.
Selbst multithreaded wird man damit nicht langsamer unterwegs sein, da Intel die 2 zusätzlichen Kerne mt IPC und Takt reinholt.

*Zitat von*Eckism*

Wer jedes Jahr ne CPU kauft(unnötige Geldverbrennung), juckt doch das Mainboard nicht, auf die paar Pfennige kommt's doch nu wirklich nicht an. Und wer von was älteren wechseln, braucht eh mal nen neues Mainboard, alles nicht so tragisch.

Schon alleine deswegen weil bei einem Wechsel zu AMD sowieso ein neues Board ansteht.
Und wer wechselt schon von einem 4770K, 7600K, 6600K oder 6700/7700K auf eine AM4 Plattform für Gaming, das wäre ja ein Sidegrade/Downgrade.



Ich! :)
4790k auf ryzen 7 1700. Ich habe die alte Plattform jetzt 3 Jahre genutzt und weiß natürlich das ich in games keinen Performance Schub erwarten brauche. Ich hab hier zwar keine Glaskugel rumfliegen aber auch wenn cpus nicht sonderlich viel mitmischen in games werden zukünftige Spiele von mehr Kernen profitieren.

Schon wie es damals hieß für games lieber core 2 Duo statt quad oder i5 statt i7 habe ich in die Kerne investiert und bisher nie bereut.

Außerdem kennt hier doch der ein oder andere dieses jucken in den Fingerspitzen das nach 2-3 Jahren auftritt und nur durch den Kauf von neuer Hardware verheilt :D

Preislich war's auch kein Beinbruch die alte Kombi aus Board cpu und ram für 430€ verkauft, neue Cpu und Board für 480€ gekauft. Sobald sich die ram Preise normalisieren kann dieser auch nachgekauft werden.
 
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