News Hey Microsoft: 70 % unserer Leser nutzen Linux oder haben es vor

Ich finds ja immer befremdlich wie doof man sich stellen muss um nicht zu verstehen, dass "schnüffeln" bei allen genannten kritikwürdig ist.
Hier gehts aber nunmal um PCs, also wird von Windows gesprochen.

Schreibst du in Android-Foren auch immer unter solche Artikel, dass Windows ja eh schnüffelt, wie kann man sich da über Android aufregen?
Das 2 ähnliche Probeme an völlig unterschiedlichen Stellen vielleicht nicht unbedingt zusammen gelöst werden können oder müssen, ist keine Idee wert?
Befremdlich, dieser Widerwille gegen das geringste bisschen Nachdenken.
Ach Schinken, du weißt doch ... Die meisten Mitmenschen argumentieren fatalistisch aus ihrer Ohnmacht heraus mit den Missständen an anderer Stelle, zur Rechtfertigung der Missstände an hiesiger Stelle, um zu begründen, warum sie sich ja nicht bewegen oder -bewahre!- verändern brauchen.

Alles bleibt, wie es ist und man springt gemeinsam über die Klippe, in dem beruhigenden Wissen, dass man nicht alleine ist.
Und jeder Ansatz, der die Gruppe und das beruhigende Gefühl der Herde reduziert, wird mit Argwohn, Hohn, Beschimpfungen, schlechten Ratschlägen und Falschinformationen im Keim erstickt.
1753437785533.png
 
Ach Schinken, du weißt doch ... Die meisten Mitmenschen argumentieren fatalistisch aus ihrer Ohnmacht heraus mit den Missständen an anderer Stelle, zur Rechtfertigung der Missstände an hiesiger Stelle, um zu begründen, warum sie sich ja nicht bewegen oder -bewahre!- verändern brauchen.

Alles bleibt, wie es ist und man springt gemeinsam über die Klippe, in dem beruhigenden Wissen, dass man nicht alleine ist.
Und jeder Ansatz, der die Gruppe und das beruhigende Gefühl der Herde reduziert, wird mit Argwohn, Hohn, Beschimpfungen, schlechten Ratschlägen und Falschinformationen im Keim erstickt.
Anhang anzeigen 1500107

Buch Empfehlung: Erich Fromm - Die Furcht vor der Freiheit ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil ich wie gesagt ohnehin nicht komplett auf Linux umsteigen will (hätte man auch dem Text entnehmen können) und ich sicherlich nicht anfangen werde, mir ein propertiäres System zu bauen. Das hatten wir Ende der 80er Anfang der 90er - war blöd. Gut dass es vorbei ist.
Ich möchte Hardware kaufen die mir gefällt und von der ICH einen nutzen habe und nicht irgendwas zusammenimprovisieren. Da verzichte ich dann gerne, weil mich (!) sowas dann ständig wurmt. Was meinen Usecase angeht habe ich ja die "obstacles" erläutert - kann aber nachvollziehen wenn nicht jeder die technischen Details versteht.
Aber Danke für Deinen ...öhh...Input ;)
Moment ... moment ... moment!
Nochmal ganz langsam für mich zum Mitschreiben - ich bin wohl nicht sooo helle, wie mancher hier
:what:

"[...] und ich sicherlich NICHT anfangen werde, mir ein propertiäres System zu bauen" --ergo--> "bleibe ich bei Windows"?
:confused:

Wow! Kannse Dir nicht ausdenken. Best of Comedy.
Ich glaube, der Schuss ging gewaltig nach hinten los :ugly: :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Moment ... moment ... moment!
Nochmal ganz langsam für mich zum Mitschreiben - ich bin wohl nicht sooo helle, wie mancher hier
:what:

"[...] und ich sicherlich NICHT anfangen werde, mir ein propertiäres System zu bauen" --ergo--> "bleibe ich bei Windows"?
:confused:

Wow! Kannse Dir nicht ausdenken. Best of Comedy.
Ich glaube, der Schuss ging gewaltig nach hinten los :ugly: :lol:
Naja, wenn man auf die Kompatibilität schaut und wo mehr gesamt läuft, ist Windows wohl etwas offener als Linux...:devil:

MfG
 
Weil ich wie gesagt ohnehin nicht komplett auf Linux umsteigen will (hätte man auch dem Text entnehmen können) und ich sicherlich nicht anfangen werde, mir ein propertiäres System zu bauen.
Ich möchte Hardware kaufen die mir gefällt und von der ICH einen nutzen habe und nicht irgendwas zusammenimprovisieren.
Du möchtest Hardware nutzen, die dir gefällt und bist dafür bereit in einem proprietären Ökosystem zu bleiben. Das ist okay, aber vielleicht noch mal überprüfen, ob du den Begriff "proprietär" richtig interpretierst?
 
Du sagst es ja selber, das hier ist ein PC Forum also äußere und schreibe ich zu pc-themen und es ist nun einmal suspekt, wie viele hier das Schnüffelargument nehmen und dann selber alle möglichen Android, iOS Handys, Smart TVs und ähnliche devices nutzen, ohne dass es da zu besagten kritischen Äußerungen kommt.
Wenn es so wäre, wäre das inkonsequent von der Person.
Aber wie kommst du auf die Idee?
Woher glaubst du denn zu wissen, was User in einem anderen Forum, im RL, zu anderen Themen sagen?
Kennst du die alle? Stalkst du die alle?
Willst du sagen, bei den paar Android Artikeln hier im Forum sind dieselben User ganz vorn dabei zu behaupten hier wäre Datenschutz egal?
Mach dich nicht lächerlich, denk nach man!
Kann ja jeder tun und lassen wie er möchte aber es ist schon zynisch etwas an einer Stelle zu verurteilen, was man an anderer Stelle bereitwillig nutzt, genauso wie Social Media etc.. Das ist einfach grotesk, inkonsequent und das festzustellen, da es ja hier um PCs und Windows und Linux geht, ist an dieser Stelle genau richtig, daher ist deine Kritik an der Kritik unzutreffend.

MfG
Weil du wiederholt den Punkt ignorierst, dass deine Annahme, ohne jedes Indiz ziemlich aus der Luft gegriffen ist, ist "Kritik an der Kritik" unzutreffend? Logische, naheliegende Erklärungen ignorierst du ebenfalls.
Ich kann mich nur wiederholen: Denk nach man :D.
Rhetorik musste nochmal büffeln.


PS: Wenn du dich fragst, ob du oder ich hier wahrscheinlich falsch liegen, verlass dich ruhig mal auf die Schwarmintelligenz.
Man könnte mal nachsehen wieviele User (und gar welche) meinem Kommentar zustimmten und wieviele deinem. Vielleicht ergibt sich ja ein eindeutiges Bild, wer weiß?
Und dann nochmal nachdenken, ok?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn es so wäre, wäre das inkonsequent von der Person.
Aber wie kommst du auf die Idee?
Woher glaubst du denn zu wissen, was User in einem anderen Forum, im RL, zu anderen Themen sagen?
Kennst du die alle? Stalkst du die alle?
Willst du sagen, bei den paar Android Artikeln hier im Forum sind dieselben User ganz vorn dabei zu behaupten hier wäre Datenschutz egal?
Mach dich nicht lächerlich, denk nach man!

Weil du wiederholt den Punkt ignorierst, dass deine Annahme, ohne jedes Indiz ziemlich aus der Luft gegriffen ist, ist "Kritik an der Kritik" unzutreffend? Logische, naheliegende Erklärungen ignorierst du ebenfalls.
Ich kann mich nur wiederholen: Denk nach man :D.
Rhetorik musste nochmal büffeln.
Das wäre der eine Punkt. Der andere sind die Anwendungsfälle. Viele Menschen nutzen ihren Desktop/Notebook-PC für Online Banking, Krankenkassenanträge*, Steuererklärung ... Wenn das über ein Betriebssystem wie Windows liefe, so wäre auch das entsprechende Datenabgriffspotenzial (anders als bei einem anderweitig genutztes Smartphone o.ä.). @DaStash

Weil ich wie gesagt ohnehin nicht komplett auf Linux umsteigen will (hätte man auch dem Text entnehmen können) und ich sicherlich nicht anfangen werde, mir ein propertiäres System zu bauen. Das hatten wir Ende der 80er Anfang der 90er - war blöd. Gut dass es vorbei ist.
Ich möchte Hardware kaufen die mir gefällt und von der ICH einen nutzen habe und nicht irgendwas zusammenimprovisieren. Da verzichte ich dann gerne, weil mich (!) sowas dann ständig wurmt. Was meinen Usecase angeht habe ich ja die "obstacles" erläutert - kann aber nachvollziehen wenn nicht jeder die technischen Details versteht.
Aber Danke für Deinen ...öhh...Input ;)
Naja, aber doch als Zweitsystem. Wenn Dir diese Nutzungs-Konstellation, Windows und Linux, wichtig wäre, und Du Linux Installationen mehrfach über die Zeit hin ausprobiert hast, dann wäre es doch eine sinnvolle Option, bei Neuanschaffungen von Hardware nach Kompatibilität für beide Systeme zu schauen. Aber offenbar hat Linux bei Dir nicht diese Wichtigkeit, würde ich vermuten/daraus schließen.

*Schreib/Autokorrekturfehler
 
Zuletzt bearbeitet:
PS: Wenn du dich fragst, ob du oder ich hier wahrscheinlich falsch liegen, verlass dich ruhig mal auf die Schwarmintelligenz.
Man könnte mal nachsehen wieviele User (und gar welche) meinem Kommentar zustimmten und wieviele deinem. Vielleicht ergibt sich ja ein eindeutiges Bild, wer weiß?
Und dann nochmal nachdenken, ok?
Naja, das wäre dann wohl genau so repräsentativ und aussagekräftig, wie die PCGH Umfrage aus der News... :lol::daumen:

Ansonsten, auch wenn du es hier auf die persönliche Ebene ziehen möchtest, ändert das an der Sache "nichts". ;-)

MfG
Das wäre der eine Punkt. Der andere sind die Anwendungsfälle. Viele Menschen nutzen ihren Desktop/Notebook-PC für Online Banking, Krankenhauskassenanträge, Steuererklärung ... Wenn das über ein Betriebssystem wie Windows liefe, so wäre auch das entsprechende Datenabgriffspotenzial (anders als bei einem anderweitig genutztes Smartphone o.ä.). @DaStash
Stichwort Online-Banking, da wird gar nichts abgegriffen, das meiste was da an Betrug passiert geschieht über fishing. Erkläre mir gerne in wie fern man durch Linux vor Phishing geschützt ist? @Steuererklärung. Hast du da Quellen, dass es da bei Windows zu relevanten Betrügereien und Datenabgriffen gekommen ist? Und was sind eigentlich Krankenhauskassenanträge?

MfG
 
Naja, wenn man auf die Kompatibilität schaut und wo mehr gesamt läuft, ist Windows wohl etwas offener als Linux...:devil:
Ein Freund von mir benutzt seit jeher Laptops von Lenovo und installiert für sich Linux, ist davon überzeugt und wettert gegen Microsoft und proprietäre Systeme (Programmierer).
Er zockt aber ausschließlich auf der Playstation 5 von Sony... :redface: :ugly:
 
Naja, das wäre dann wohl genau so repräsentativ und aussagekräftig, wie die PCGH Umfrage aus der News... :lol::daumen:

Ansonsten, auch wenn du es hier auf die persönliche Ebene ziehen möchtest, ändert das an der Sache "nichts". ;-)
Auf die persönliche Ebene ziehst Du das. Denn DU unterstellst pauschal jedem Menschen, dass er so dämlich ist und beim Datenschutz nur an Microsoft denkt. Woher nimmst Du eigentlich diese Unverschämtheit?
Sprich für Dich selber. Wenn Du den Scheiß machst, muss das auf Andere noch lange nicht zutreffen. Für wie dumm hältst Du die Leute eigentlich?
 
Ich finde es immer sehr befremdlich, wenn User Flatscreens nutzen, Tablets, Android oder iOS Smartphones und sich dann aber über das Schnüffeln bei Windows beschweren. :schief:

MfG
Also bin ich kein User? Mein TV Gerät oder wie es früher hieß Fernsehgerät, ja ist auch schon flach, hat welche Risiken? Da ich damit lediglich selten Fernseh schaue ist es auch nicht mit dem Internet verbunden. Mein Radio übrigens auch nicht. Tablet habe ich nicht. Bliebe das Smartphone. Aber auch dort sind außer rudimentäre Systeme nichts an Board. Ich beschwere mich auch nicht über Windows. Ich finde es einfach Kacke. Gerade wo ich die Tage völlig geflasht von einem Desktop Bild war auf einem anderen OS.

Wenn ich so überlege bin ich vermutlich tatsächlich kein User. Eventuell mache ich mir auch einfach zu viele Gedanken zu meinen Daten. Dabei gehe ich eigentlich nicht wirklich vorsichtig damit um aber ich bin es der damit teilweise sorglos damit umgeht, nicht irgendeine Software.
Aber da ich ja verschiedene Alternativen zu Windows nutze gehöre ich wirklich nicht zur Gruppe User.

Mfg
 
Ich finde es immer sehr befremdlich, wenn User Flatscreens nutzen, Tablets, Android oder iOS Smartphones und sich dann aber über das Schnüffeln bei Windows beschweren. :schief:

MfG
Warum? Die ganzen "Smart" Devices waren von Anfang an auf Schnüffeln ausgelegt. Windows war es nicht - zumindest bis XP nicht so extrem. Ein Fernseher, ein Tablet mit/ohne Android oder iOS erfüllt in aller Regel auch nicht die Funktion, die man mit einem PC oder Laptop braucht. Es wird an allen Ecken und Enden zu viel "Telemetrie" erhoben. Beim PC habe ich da noch eine Wahl, eine echte Alternative. Es wäre doch dumm, wenn man, so man es kann, einfach drauf verzichtet und dann argumentiert, dass überall anders ja auch geschnüffelt wird?
Linux ist zu viel basteln
Zu pauschaler Quark, solange da nichts Substanzielleres von dir kommt.
 
Was stellst du dir denn unter "einarbeiten" so vor, was da auf dich lauert? Bin gespannt.

Warum sollte man das wollen? Das Allerletzte an Windows, was ich auf meinen Linux-Desktop "kopiert" haben möchte, ist dessen Look&Feel.
Mit einarbeiten meine ich, wie man dem OS umgehen muss.
Auch die Installationen scheinen anders zu funktionieren.
Die ganzen Begriffe die sich nicht von alleine erklären.
Bei den Benutzerkonten bin ich mir nicht sicher, habe aber immer Probleme beim Backup mit Veeam.
Die Dateistruktur, wo ist was, wie wird es dargestellt oder wie ist der Ansatz gemeint.
Wie geht es mit meinen Disks um, andere Formate und und und.

Da braucht man min. 3 Monate , eher 1 Jahr.
Also auf gleich auf, in 10.

Ich habe ein 2 Jähriges Kind, einen Job. Die Alte will in die ans Meer in die Ferien.
Habe mit Mühe und Not in der Nacht mein neues System zusammengebaut. An Gaming, ist kaum zu denken.

ps: https://www.computerbase.de/artikel/betriebssysteme/linux-windows-11-gaming-benchmarks-2025.93542/
 
Mit einarbeiten meine ich, wie man dem OS umgehen muss.
Auch die Installationen scheinen anders zu funktionieren.
Die ganzen Begriffe die sich nicht von alleine erklären.
Bei den Benutzerkonten bin ich mir nicht sicher, habe aber immer Probleme beim Backup mit Veeam.
Die Dateistruktur, wo ist was, wie wird es dargestellt oder wie ist der Ansatz gemeint.
Wie geht es mit meinen Disks um, andere Formate und und und.

Da braucht man min. 3 Monate , eher 1 Jahr.
Also auf gleich auf, in 10.
Nope. Nur etwa 20min, wenn man sich Zeit lässt.
Du kennst Linux nämlich schon. Vom Smartphone. Installationen funktionieren eben wie bei Android, entweder aus nem "Store" aka Paketmanager oder einfach als Download. Fast jeder benutzt aber lieber Paketmanager, ist praktischer. Und so wie es verschiedene Appstores gibt, gibts verschiedene Repos, aber davon muss man nix verstehen. Paketmanager ist eh vorinstalliert und verhält sich halt wie nen FOSS Appstore.
Alles einfach wie bei Android, und kommst du doch auch klar. Und sicher hast du kein Jahr gebraucht die Bedienung zu lernen.
 
Da braucht man min. 3 Monate , eher 1 Jahr.
Also auf gleich auf, in 10.

Ich habe ein 2 Jähriges Kind, einen Job. Die Alte will in die ans Meer in die Ferien.
Habe mit Mühe und Not in der Nacht mein neues System zusammengebaut. An Gaming, ist kaum zu denken.
Ohne es böse zu meinen, ist es doch eher schon doof von der Welt, wenn man mit einem OS wie Windows sich zufriedengeben "muss", einfach deshalb, weil das bisschen Zeit fehlt, um sich eine vielleicht gute Alternative anzuschauen. Ich finde das schade. :/

Da braucht man min. 3 Monate , eher 1 Jahr.
Du hast dabei ja nicht total unrecht. So wie man bei einem Wechsel von iOS auf Android eine gewisse Lernkurve hat, so ist das selbstverständlich auch bei einem Wechsel von Windows bzw. eher seinem UI auf eines wie KDE und Co. Ich kann dir da aber ein wenig den Wind aus den Segeln bzw. die Sorge nehmen, denn am Ende kochen alle mit dem gleichen Wasser und die Bedienkonzepte sind vom Kern her allesamt die gleichen.

Der große Unterschied liegt einfach darin, dass man dir z.B. mit KDE als Desktop nebst den üblichen Möglichkeiten wie Theme oder Hintergrundbild eine Tonne an grafisch einstellbaren Möglichkeiten gibt, die es bei MS schlicht gar nicht erst gibt, in der Registry sonderbare Keys verändern oder man 3rd Party-Produkte installieren muss.

Auch das Dateisystem folgt im Kern dem Konzept von Systemdateien und Benutzerdateien in eigenen Ordnern. Was unter Windows das Users-Verzeichnis auf C: ist, ist unter einem Linux ein /home. Was unter Windows die Registry ist, das ist unter einem Linux ein Verzeichnis /etc mit Textdateien als Config anstatt kryptischer Schlüssel in einer Datenbank. Mit /home interagiert man ständig. Mit /etc interagiert man selten. Und mit dem Rest kommt man nur höchst selten in direkten Kontakt.

Ein, wie ich finde, enorm großer Vorteil unter Linux ist, dass man sein Benutzerverzeichnis sichert und nahezu ohne Einschränkungen dann gewünschte oder alle dessen Inhalte bei einer Neuinstallation einfach zurückspielt. Ebenso die Einstellungen in /etc. Installierst du dann Pakete auf einem neuen System, dann haben die alle ihre alten Einstellungen - einfach so! Wenn in Windows dagegen die Registry weg ist, dann hast du als User ein Problem. Gleiches für die Benutzerdateien. Bei Windows ist jede Neuinstallation quasi komplett was Neues. Selbst wenn du eine Sicherung der Registry hättest, du hättest arge Schwierigkeiten Configs eines Programms daraus zu extrahieren und wieder einzuspielen.

Der Umgang mit Datenträgern und ihren Dateisystemen ist auch ein Nobrainer. Ja, Linux hat eigene Dateisysteme. Und ja, diese werden präferiert. Das hat aber rein gar nichts von Einschränkungen. Bei den grafischen Installern bekommt man die Wahl zwischen: Ich mache dir alles platt und nehme mir dann, was ich auf dem Laufwerk zur Verfügung habe, über geführte Assistenten inkl. Verkleinern von anderen Partitionen, bis hin zur komplett manuellen Einrichtung, wo einzelner Verzeichnisses des Systems auf beliebigen Laufwerken sein können. Du hast unter Windows diverse Partitionen und Platten, die C:, D: und E: heißen und willst dich nicht umgewöhnen? Kein Problem. Binde sie als /arbeitsplatz/c und /arbeitsplatz/d und /arbeitsplatz/e ein. Ist jetzt nicht die beste Idee, aber - anders als in Windows - es geht!

Ich weiß nun nicht, ob es dich auch betrifft, es ist lediglich ein Eindruck, dass sehr viele User da draußen das schiere Vorhandensein von Möglichkeiten als "ist alles viel zu komplex" abtun, um dann weiter mit dem Brei aus Redmond unterwegs zu sein. Dabei ist die Komplexität lediglich eine Option und kein Muss.

Ich schrieb es schon eingangs, dass allesamt mit dem gleichen Wasser kochen. Doch während man bei Windows immer häufiger Zucker statt Salz im Pastawasser verwendet, bekommt man bei einem Linux die Wahlfreiheit. Stehst du auf süße Pasta? Dann hau dir Zucker rein. Eher nicht so, dann musste das auch nicht machen. Es ist deine Entscheidung, nicht die von Leuten, die dir immer häufiger sagen wollen, was du zu haben willst!

Am Ende noch einige Worte zum Thema: Keine Zeit für.

Wir Menschen neigen dazu, den Lernpfad hin zu vereinfachende Dinge als zu zeitraubend abzutun, weil wir uns nicht vorstellen können, dass ein kleiner Aufwand am Ende mehr Zeit für einen selbst bzw. andere Dinge bedeuten kann. Ich schreibe absichtlich kann und nicht, dass es so ist. Ich persönlich habe aber die positive Erfahrung gemacht, dass so gut wie alles besser, stabiler, homogener und auch für mich schneller unter einem Linux erledigt ist. Es wäre doch schade, gerade wenn man so wenig Zeit hat, sich diese Chance entgehen zu lassen, oder?
 
Zurück