Im Bereich Fotografie hast Du bei professionellen Vollformatkameras keinen Linux Support.
Also meine Vollformat Canon 5DII als in der Vergangenheit auch die EOS1 D können ganz normal ihre Raw Daten an Linux übertragen. Auch die Kamerasteuerung war von einem Linux Mint Laptop ohne weiteres möglich.
Was mneinst Du mit Linux Support?
Bei der Fotobearbeitung gibt es keinen Linux Support für z. B. Capture One, LightRoom, DxO PhotoLab.
ES gibt eher keinen Support seitens Adobe, Capture One, Dxo und andere. Dafür gibt es allerdings auch sehr gute Alternativen.
Für die Unterstützung zusätzlicher Hardware (Color Grading Panels, Editor Keyboards, Fairlight Audio Consoles) wird darüber hinaus die kostenpflichtige Pro-Version benötigt.
Was ist jetzt so schlimm an einer kostenpflichtigen Version. Ist unter Windows doch eher der Normalfall als die Ausnahme. Für diejenigen welche es gewerblich nutzen dennen ist das so ziemlich egal. Die anderen geben Geld aus für Dinge die sie eigentlich gar nicht benötigen.
Zum Betrieb eines Systems gehört nicht nur das Starten von Anwendungen. Du musst auch das Betriebssystem warten, gelegentlich upgraden oder auch ein Desaster-Recovery machen können.
Gerade das UpGraden und Warten ist unter Linux bzw BSD weniger kompliziert als man denkt. Außerdem wird nicht monatlich mit dem UpDate des OS wieder eine Bugsammling durch die Gemeinde getrieben. Das können andere halt besser als die aus Redmond.
Es gibt keinen vernünftigen Grund, weshalb es nicht nur **ein** Linux-Betriebssystem geben sollte.
Ein solches Basissystem mit dem üblichen Toolumfang (siehe z. B. FreeBSD) hätte dann im Laufe der Jahre vernünftig zu einem Standardsystem wie Windows oder macOS reifen können.
Es gibt auch keinen vernünftigen Grund warum es nur "Ein" Linux geben sollte.
BSD verfügt übrigens auch über verschiedene Distros.
Btw egal ob Linux oder BSD alle sind Posix kompatible. Linux basiert auf den gleichen Kernel. Programme laufen darauf. Der aktuelle freigegebene Kernel ist der Standard und auch Dir steht es frei daraus selber etwas zu machen.
Wir Anwender hätten viel mehr davon gehabt, wenn es nur ein Linux gegeben hätte
Wer bitte ist "Wir". Du wolltest ganz sicher "Ich" schrieben.
Sehe ich anders aber ich sehe da auch nicht hunderte unterschiedliche Betriebssysteme. Dem ist nämlich nicht so.
Wirkliche Applikationsvielfalt (vor allem inklusive kommerzieller Software) wäre viel wichtiger als diese wirklich unmögliche Distributionsvielfalt. Das ist doch nur Spielerei, kostet unnötig Zeit.
800+ Distributionen sind noch nicht mal im Sinne der Anwender, wer möchte aus dieser Vielzahl wirklich eine Wahl treffen, da blickt keiner mehr durch, selbst 10 wären noch zu viel.
Oh! also ich sehe da eine sehr große vielfalt an unterschiedlicher Software. Auch gibt es mehr als genug kommerzielle Software wo diese tatsächlich benötigt wird.
So schwierig ist die Auswahl eigentlich nicht. Aber ich bin auch nicht beim Kühlregal mit den ganzen Erdbeerjoghurts überfordert.
FreeBSD ist nochmal deutlich nischiger als Linux und hat trotzdem schon mehrere Distributionen.
BSD ist nicht nieschig oder nerdiger als es ein Windows oder GNU/Linux ist. Wirklich nieschig ist MacOS da grundsätzlich aber nicht ausschließlich (

) Hardware gebunden.
Weil es Aufgabe der Anbieter der Software ist, dieses zu gewährleisten.
Ja das ist der schwierige Teil für ganz viele, also das zu verstehen. Win als OS ist halt nicht Gott gegeben.