News Windows-Distribution von Microsoft-Ingenieur mit Linux 7.0

FreeBSD ist nochmal deutlich nischiger als Linux und hat trotzdem schon mehrere Distributionen.
https://en.wikipedia.org/wiki/FreeBSD#Derivatives

Wechsel nicht das Thema. Ich wollte damit lediglich sagen, was ich unter einem vollständigen Unix im klassischen Sinn meine. Kernel, Userland, Development System ...

Ich finde es sehr bequem. Ein Installer, der alle Möglichkeiten gibt, ist in den allermeisten Fällen unnötig umständlich und würde die überwältigende Mehrheit der Nutzer komplett überfordern.

Erzähl doch bitte keinen Unsinn. Ein Installer kann so erweitert werden, auch auf einfache Art abzufragen, welche zusätzlichen Softwarekomponenten installiert werden sollen.

Damit ist FreeBSD dann offiziell auch schon raus. :(

Darum ging es doch gar nicht, siehe oben.
 
Im Bereich Fotografie hast Du bei professionellen Vollformatkameras keinen Linux Support.
Also meine Vollformat Canon 5DII als in der Vergangenheit auch die EOS1 D können ganz normal ihre Raw Daten an Linux übertragen. Auch die Kamerasteuerung war von einem Linux Mint Laptop ohne weiteres möglich.
Was mneinst Du mit Linux Support?
Bei der Fotobearbeitung gibt es keinen Linux Support für z. B. Capture One, LightRoom, DxO PhotoLab.
ES gibt eher keinen Support seitens Adobe, Capture One, Dxo und andere. Dafür gibt es allerdings auch sehr gute Alternativen.
Für die Unterstützung zusätzlicher Hardware (Color Grading Panels, Editor Keyboards, Fairlight Audio Consoles) wird darüber hinaus die kostenpflichtige Pro-Version benötigt.
Was ist jetzt so schlimm an einer kostenpflichtigen Version. Ist unter Windows doch eher der Normalfall als die Ausnahme. Für diejenigen welche es gewerblich nutzen dennen ist das so ziemlich egal. Die anderen geben Geld aus für Dinge die sie eigentlich gar nicht benötigen.
Zum Betrieb eines Systems gehört nicht nur das Starten von Anwendungen. Du musst auch das Betriebssystem warten, gelegentlich upgraden oder auch ein Desaster-Recovery machen können.
Gerade das UpGraden und Warten ist unter Linux bzw BSD weniger kompliziert als man denkt. Außerdem wird nicht monatlich mit dem UpDate des OS wieder eine Bugsammling durch die Gemeinde getrieben. Das können andere halt besser als die aus Redmond.
Es gibt keinen vernünftigen Grund, weshalb es nicht nur **ein** Linux-Betriebssystem geben sollte.
Ein solches Basissystem mit dem üblichen Toolumfang (siehe z. B. FreeBSD) hätte dann im Laufe der Jahre vernünftig zu einem Standardsystem wie Windows oder macOS reifen können.
Es gibt auch keinen vernünftigen Grund warum es nur "Ein" Linux geben sollte.
BSD verfügt übrigens auch über verschiedene Distros.
Btw egal ob Linux oder BSD alle sind Posix kompatible. Linux basiert auf den gleichen Kernel. Programme laufen darauf. Der aktuelle freigegebene Kernel ist der Standard und auch Dir steht es frei daraus selber etwas zu machen.
Wir Anwender hätten viel mehr davon gehabt, wenn es nur ein Linux gegeben hätte
Wer bitte ist "Wir". Du wolltest ganz sicher "Ich" schrieben.
Sehe ich anders aber ich sehe da auch nicht hunderte unterschiedliche Betriebssysteme. Dem ist nämlich nicht so.
Wirkliche Applikationsvielfalt (vor allem inklusive kommerzieller Software) wäre viel wichtiger als diese wirklich unmögliche Distributionsvielfalt. Das ist doch nur Spielerei, kostet unnötig Zeit.
800+ Distributionen sind noch nicht mal im Sinne der Anwender, wer möchte aus dieser Vielzahl wirklich eine Wahl treffen, da blickt keiner mehr durch, selbst 10 wären noch zu viel.
Oh! also ich sehe da eine sehr große vielfalt an unterschiedlicher Software. Auch gibt es mehr als genug kommerzielle Software wo diese tatsächlich benötigt wird.
So schwierig ist die Auswahl eigentlich nicht. Aber ich bin auch nicht beim Kühlregal mit den ganzen Erdbeerjoghurts überfordert.
FreeBSD ist nochmal deutlich nischiger als Linux und hat trotzdem schon mehrere Distributionen.
BSD ist nicht nieschig oder nerdiger als es ein Windows oder GNU/Linux ist. Wirklich nieschig ist MacOS da grundsätzlich aber nicht ausschließlich (:cool:) Hardware gebunden.
Weil es Aufgabe der Anbieter der Software ist, dieses zu gewährleisten.
Ja das ist der schwierige Teil für ganz viele, also das zu verstehen. Win als OS ist halt nicht Gott gegeben.
 
Ich hab auf meinem Netbook GhostBSD installiert, mal sehen wie ich auf dauer damit klar komme.

Alles was auf Ubuntu basiert ist für mich nicht mehr interessant seit dem "Linux" Hype wird ältere Hardware noch schlechter als unter Windows unterstützt. :ugly:


CPU ohne AVX z.b. Sockel 1366 gibt immer wieder Probleme, Windows 10 läuft
Manche Distris fordern gleich eine CPU mit AVX2....... :lol:

Ältere GPU z.b. Kepler (GT 710) Treiber Probleme, Windows 10 läuft

Die AC Wlan Karte mit Realtek Chipsatz in meinem Netbook wird unter manche Distries nicht mehr supportet weil zu alt :stupid:
 
Wechsel nicht das Thema. Ich wollte damit lediglich sagen, was ich unter einem vollständigen Unix im klassischen Sinn meine. Kernel, Userland, Development System ...
Dann solltest du das vielleicht auch sagen und nicht irgendeinen Vergleich anstellen, der nicht hält, um dann zu behaupten, ich würde das Thema wechseln.
Erzähl doch bitte keinen Unsinn. Ein Installer kann so erweitert werden, auch auf einfache Art abzufragen, welche zusätzlichen Softwarekomponenten installiert werden sollen.
Manchmal muss aber auch einfach eine Auswahl getroffen werden, die viele überfordern dürfte.
Manche Distris fordern gleich eine CPU mit AVX2....... :lol:
Installier halt eine, der sehr vielen anderen, die das nicht tun.
Die AC Wlan Karte mit Realtek Chipsatz in meinem Netbook wird unter manche Distries nicht mehr supportet weil zu alt :stupid:
Das ist ärgerlich, liegt aber eigentlich auch in der Verantwortung des Chipherstellers. Aber wie sieht es mit Windows-11-Support für das Netbook aus? WLAN-Adapter kann man immerhin recht günstig und supereinfach per USB nachrüsten.
 
So funktioniert das nicht, weil es keine zentrale Steuerinstanz gibt und da jede Menge verschiedener Fähigkeiten und Motivationen reinspielen, die man, selbst man man wollte oder es theoretisch veranlassen könnte, nicht einfach umverteilen kann.
Aber warum zum Teufel ist immer wieder nur für ein anderes Design ein neues Linux nötig?
Ich dachte Anpassbarkeit wär ein Pluspunkt.



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Hätte es nicht dabei gestanden, wär ich kaum auf die Idee gekommen, dass das hier an ein Windows erinnern soll.
So ein Quatsch, der zu 13% wie ein Windows aussieht, soll echt Nutzer anlocken?

Es ist ja nicht so, dass es nicht auch deutliche Unterschiede beim Design zwischen Win 98, XP, 7 und 8+ gibt.
Jedes Mal sah die Taskleiste anders aus und die Icons erst...

Die restlichen Elemente (Dialoge, Einstellungen, eigentlich alles außer der Taskleiste und dem grundsätzlichen Fensterdesign:what:) in diesen wanna-be-lookalike-windows-Linuxen sieht ja doch völlig anders aus.

Wie aus welchem Windows soll dieses Startmenü aussehen? Man weiß es nicht.
Win11 erfordert
- Secure Boot
- UEFI
- TMP 2.0
- GPU DX12 fähig
Demnächst wird bestimmt noch ein 64 Bit-Prozessor als nicht erfüllbare Anforderung gefordert.
 
Dann solltest du das vielleicht auch sagen und nicht irgendeinen Vergleich anstellen, der nicht hält, um dann zu behaupten, ich würde das Thema wechseln.

Es geht konkret um diese Aussage:

> Ein solches Basissystem mit dem üblichen Toolumfang (siehe z. B. FreeBSD)
> hätte dann im Laufe der Jahre vernünftig zu einem Standardsystem wie Windows oder macOS reifen können."

Und diese Aussage ist völlig in Ordnung.
"Ein Unix mit dem üblichen Toolumfang", so wie ich es geschrieben habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber warum zum Teufel ist immer wieder nur für ein anderes Design ein neues Linux nötig?
Ich dachte Anpassbarkeit wär ein Pluspunkt.
Ist es nicht. Es ist nur einfacher so. Die Anpassbarkeit macht solche Designs ja überhaupt erst möglich. Viele Distros bieten viele Umgebungen an, von denen die meisten mehr oder weniger stark anpassbar sind, aber nicht jeder hat Lust, sich damit zu beschäftigen. Und dann gibt es zwei Optionen: Eine eigene Desktopumgebung schaffen oder eine Distro, die eine bestehende Umgebung angepasst ausliefert.
> Ein solches Basissystem mit dem üblichen Toolumfang (siehe z. B. FreeBSD)
> hätte dann im Laufe der Jahre vernünftig zu einem Standardsystem wie Windows oder macOS reifen können."

Und diese Aussage ist völlig in Ordnung.
Die kommt bei dir aber immer im Doppelpack mit der Aussage, dass ein System nur gut sein oder werden kann, wenn es sich nicht in verschiedene Abkömmlinge aufteilt und das ist bei FreeBSD halt schon längst geschehen.
 
Aber warum zum Teufel ist immer wieder nur für ein anderes Design ein neues Linux nötig?
Ich dachte Anpassbarkeit wär ein Pluspunkt.
Das ist Windows was Du meinst. Da es nicht anpassbar ist gibt es immer ein neues Windows. Ich fand die Kacheln aus Win 8 ziemlich gut. Kann leider in keiner späteren Version ausgewählt werden. Andere Desktops auswählen? Fehlanzeige. .....
 
Die kommt bei dir aber immer im Doppelpack mit der Aussage, dass ein System nur gut sein oder werden kann, wenn es sich nicht in verschiedene Abkömmlinge aufteilt und das ist bei FreeBSD halt schon längst geschehen.

Dann arbeite doch mal in der Industrie und schau Dir an, wie der Hase läuft. Vielleicht öffnet es Dir dann die Augen, wieso es so viele Applikationen zwar für macOS, aber nicht für Linux gibt.
 
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