Gefühlte "(Einkommens-)Reichtumsgrenze"?

Ab welchem monatl. Nettoeinkommen ist jemand für euch "reich"?

  • 1000€

  • 2000€

  • 3000€

  • 4000€

  • 5000€

  • 6000€

  • 7000€

  • 8000€

  • 9000€

  • 10000€

  • 20000€

  • 50000€ (oder mehr)


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.
Im Fernsehen hat man gemerkt das Boris aus einer anderen Welt kommt
... ja, so stelle ich mir auch "Reiche" eher vor :-) ...
Oder wie in einem Werbespot der Fernsehlotterie vor einigen Jahren (Jahrzehnten?) ...
Pärchen im mediterranen Abmbiente und am Swimmingpool ...
Er: Schatz, wen haben wir denn heute?
Sie: Ich glaube Oktober ...
Er: Oh ... , schon, ich wollte doch noch ein neues Auto kaufen!
Sie: Ja toll! Bring mir auch einen mit! :-D ...

Und, vor einiger Zeit habe ich mal ein Sprichwort zu REICH gehört ... sinngemäß eher:
Reich ist man erst, wenn man mehr Geld hat als man einigermaßen sinnvoll ausgeben kann ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Fernsehen hat man gemerkt das Boris aus einer anderen Welt kommt und mit dem einfachen Leben nicht viel zu tun hat. Es ging in einer Quizsendung darum Preise für Produkte aus dem Alltag einzuschätzen. Wie oft er sehr weit daneben war. 0 Bezug zum normalen Leben. Aber ich glaube er hat auch mal gesagt vor ein paar Jahren das er selber nie einkaufen geht.
Na ja, unser Wimbledon Held lebt halt in London. Der hast schlicht keine ahnung. was ein Stück butter in Deutschland kostet. Von daher stört mich das jetzt nicht.
Wobei ich eher ein fan von steffi graf bin. Die lebt mit Agassi abgeschottet und kam nur mal heraus, als sie 50 wurde und man das halt nicht geheim halten konnte. Ansonsten weiß man von ihr eigentlich nichts.
 
Na ja, unser Wimbledon Held lebt halt in London. Der hast schlicht keine ahnung. was ein Stück butter in Deutschland kostet. Von daher stört mich das jetzt nicht.
Wobei ich eher ein fan von steffi graf bin. Die lebt mit Agassi abgeschottet und kam nur mal heraus, als sie 50 wurde und man das halt nicht geheim halten konnte. Ansonsten weiß man von ihr eigentlich nichts.
Ja die Steffi und der Andre haben sich weitestgehend abgeschirmt von der Öffentlichkeit. Von denen hört man kaum was. Damals haben wir auch als Kinder viel Tennis geguckt als die alle gespielt haben. Und Agassi fanden alle wegen seinem Auftreten und geilen Nike Schuhen cool.:cool:

Wer übrigens noch sehr abgeschirmt lebt ist Tina Turner. Welche in der Schweiz lebt. Von der hört man seit Jahren gar nichts mehr.
 
Ich sehe schon an den ersten paar Stimmen - es ist wie im Bekannten-/Freundeskreis auch, die Meinungen wie viel Nettoeinkommen gefühlt "viel" ist gehen sehr weit auseinander. Die einen sehen 2000 netto monatlich als viel an, für andere ist das nix und viel sind 10.000 und mehr.
Beim Umgang mit Geld besteht offenbar eine krasse Spannweite und dementsprechend ist die Einschätzung zu Theme "reich sein". Wenn ich gedanklich in mein Umfeld blicke, gibt es Leute, die monatlich 3000€ (und zum Teil ein Vielfaches) mit nach Hause nehmen, aber manche von denen jammern "kein Geld" zu haben. Das liegt aber an den entsprechenden Kosten, die sie sich selbst auferlegen. Ob die gerechtfertigt sind oder nicht, ist noch ein anderes Thema. Im Endeffekt hängt alles an den eigenen Ansprüchen.
Ich würde jemanden als reich betrachten, der auch ungeplante Ausgaben jenseits der 100.000€ locker wegstecken kann.
 
Wenn ich gedanklich in mein Umfeld blicke, gibt es Leute, die monatlich 3000€ (und zum Teil ein Vielfaches) mit nach Hause nehmen, aber manche von denen jammern "kein Geld" zu haben.
Reich wirste nicht von dem was du verdienst sondern von dem was du nicht ausgibst (konsumierst). Zumindest ab ner gewissen Einkommensgrenze stimmt der Spruch garantiert.

So Bekannte hab ich auch. Gut bezahlte Jobs, viel Überstunden und trotz irgendwas zwischen 3000 und 5000 netto im Monat kein Geld über wenn (völlig unerwartet) auf einmal kalt wird und man Heizöl kaufen muss. Ich könnte so echt nicht leben, mein Gewissen würde much umbringen wenn ich so verantwortungslos wirtschaften würde, erst recht wenn man ne Familie versorgen muss.


Was Raab und Turner usw. angeht: Ich würds genauso machen. Unabhängig vom Bekanntheitsgrad ohnehin: Wenn ich 10 Mille im Lotto einsacken würde dann würde das mit Ausnahme meiner Frau und meiner Mutter (die eh mein Konto sehen) niemand je erfahren.
 
Das ist stark von der Region abhängig. Ein Singlehaushalt in München benötigt ca. 54.000 € Brutto um über die Runden zu kommen. Richtig hässlich wird es dann, wenn man nicht in einem Singlehaushalt lebt sondern zwei Kids sein eigen nennen will. Unter 110.000 € im Jahr braucht man das in München gar nicht versuchen.
54000€ ... WTF... :ugly:
München ist teuer, aber welchen Anspruch hat man, dass man diese Summe "benötigt"?
Ich glaube mit 30-40k ist man in München auch gut aufgehoben... :)

Fakt ist: Die Mehrheit verdient zu wenig... :nene:
 
Naja, 54k brutto sind als single vielleicht etwas über 2500 netto monatlich? Zieh da mal noch locker 1500 Miete ab wenn du mehr hast als ein Einzimmerwohnklo dann ist der "Anspruch" schnell begraben...
 
So Bekannte hab ich auch. Gut bezahlte Jobs, viel Überstunden und trotz irgendwas zwischen 3000 und 5000 netto im Monat kein Geld über wenn (völlig unerwartet) auf einmal kalt wird und man Heizöl kaufen muss. Ich könnte so echt nicht leben, mein Gewissen würde much umbringen wenn ich so verantwortungslos wirtschaften würde, erst recht wenn man ne Familie versorgen muss.
Das kommt mir jetzt auch wieder bekannt vor ... habe allerdings schon seit ein paar Jahren keinen Kontakt mehr mit diesen Typen:
- Mit 700 DM als Student Gejammer, immer kurz vor der Pleite
- Mit 1700 DM als Praktikant hatte sich irgendwie nichts geändert
- Mit 7000 € lebte man praktisch so im Grenzbereich des Zuträglichen
- Mit 17000 € verflucht man den absehbaren Ruhestand, wie soll das dann überhaupt weitergehen?
Mir kommt da der Spruch eines alten Kollegen hoch "lerne zu jammern ohne zu leiden" ... damals habe ich ihn wohl nicht verstanden ...
 
ei sowas brauchst du nicht mal in die Schweiz gehen.

Aber Frau Turner kann hier einfach selber in den nächsten Coop (Supermakrtkette) laufen, sich was kaufen und wieder gehen und keine Sau auf der Strasse interessiert das. Ausser irgend ein Tourist erkennt sie zufällig.. aber ansonsten haste hier deinen Frieden. Genau wie dein Geld :D
 
Aber Frau Turner kann hier einfach selber in den nächsten Coop (Supermakrtkette) laufen, sich was kaufen und wieder gehen und keine Sau auf der Strasse interessiert das. Ausser irgend ein Tourist erkennt sie zufällig.. aber ansonsten haste hier deinen Frieden. Genau wie dein Geld :D
Ich glaube, tina turner erkennt niemand mehr. :ugly:
 
Naja, 54k brutto sind als single vielleicht etwas über 2500 netto monatlich? Zieh da mal noch locker 1500 Miete ab wenn du mehr hast als ein Einzimmerwohnklo dann ist der "Anspruch" schnell begraben...

Das ist krass. Ich mein Hamburg ist auch nicht billig aber selbst Winterhude/Eppendorf ist bezahlbar als Single. Für 1500 kann ich mir Häuser in Finkenwerder anmieten. Aber jeder hat ein anderen Anspruch :)

54k Brutto ist bei uns das normale Facharbeiter Gehalt plus Urlaub/Weihnachtsgeld etc. Es ist halt einfach so das zu viele zu wenig erhalten, die genannte Summe sollte mindestens jeder haben können.
 
Och, so schlimm ist das bei den meisten Prominenten glaube ich gar nicht (wenn man nicht grade die Prominenz eines gewissen Klientels ist wo "auf die Nerven gehen/Stalken" Programm ist). Also hier kannste beispielsweise (wenn nicht grade Lockdown ist) mit Rainer Calmund ne Bockwurst essen ohne dass da ne Menschentraube entsteht oder hundert Leute den anquatschen (der wohnt 20km weg von mir). Und DEN erkennste definitiv. :haha:
Bevor sie Bundesministerin war konnte man auch mit Kramp-Karrenbauer irgendwo reden/was trinken ohne dass da groß Aufriss war (dies ne Freundin meiner Mutter aus ihrer Jugend :fresse:).

Ich mein Hamburg ist auch nicht billig aber selbst Winterhude/Eppendorf ist bezahlbar als Single. Für 1500 kann ich mir Häuser in Finkenwerder anmieten.
Naja, so viel günstiger ists bei uns auch nicht. Aufm Dorf zahlt ein Freund 800 Miete für ne 90qm-Wohnung, wenn man in die nächste größere Siedlung will (Saarlouis) ist man schnell bei deutlich über 1000€ für kleinere Wohnungen. Und da rede ich jetzt nicht vom Reichenviertel bzw. neben Calmund einziehen sondern von "halbwegs nahe der Innenstadt".

Also mit 54K brutto biste wenn man in (für saarländische Verhältnisse) größeren Städten wohnen will auch garantiert nicht reich.
 
Reich auf keinem Fall, nicht mal in der Nähe. Aber ich würde behaupten damit lässt sich gut leben. Wenn noch ein Partner dabei ist der seine 1800-2000€ Netto nach Hause bringt ist man gut bei 4500€ oder so im Monat.

Abseits aller Definitionen würde ich sagen reich fängt so bei 6000€ Netto an.

Hat der Rainer nicht extrem abgenommen?
 
Aufm Dorf zahlt ein Freund 800 Miete für ne 90qm-Wohnung
Warm?
Meine ~100qm Wohnung war für 600€ kalt vermietet bevor ich sie gekauft habe und liegt immerhin <1 Stunde von Düsseldorf.

@Promis in der Schweiz: Als ganz Deutschland gerätselt hat ob Hitzfeld neuer Bundestrainer wird und es nur hieß er wäre irgendwo in der Schweiz hat er uns im Urlaub im Dorfladen morgens die Milch weg gekauft ohne dass ihn jemand angesprochen hätte. :haha:
 
Wenn noch ein Partner dabei ist der seine 1800-2000€ Netto nach Hause bringt ist man gut bei 4500€ oder so im Monat.
Klar, den musste aber auch erst mal haben. Wer sich seinen Partner nicht aus finanziellen Punkten aussucht (ich weiß, seltsames Konzept :haha:) hat da ggf. Pech. Meine Frau ist Steuerfachangestellte - die verdienen als Berufseinsteiger derart schlecht, dass sie damals ne Lohnerhöhung hatte als der Mindestlohn eingeführt wurde. :rollen:
Selbst heute hab ich immer noch deutlich mehr netto als sie brutto. Da muss man sich eigentlich nicht über manche Lebensentscheidungen wundern - wenn du 40h die Woche eiern gehst um am Ende nen Tausender zu haben und davon alles zahlen zu müssen kannste echt auch nix machen und alles vom Staat kassieren - das kommt auf ähnliche Lebensumstände raus ohne Arbeit. :ka:

Hat der Rainer nicht extrem abgenommen?
Ja - was aber nicht heißt dass er deswegen irgendwie dünn wäre. :-D

Ja. Also meistens. Wenn die Heizung geht.^^
 
@Incredible Alk keine Angst meine Freundin wurde nicht anhand ihrer finanziellen Lage ausgewählt. :)

Ok das klingt schon hart, gerade das mit der Lohnerhöhung wegen Mindestlohn. Aber Geld ist nicht alles, war auch jahrelang im Ausland und Geld gescheffelt aber soziales Leben war tot bzw. Freundin gab es keine. Ich schätze das jetzt eher sesshaft zu sein und egal ob da weniger Geld bei rum kommt. Manche Dinge können nicht gekauft werden, egal wie viel Geld vorhanden ist.
 
Natürlich. Ich habe die Situation hier ja auch bewusst gewählt - wenn ich eines der Angebote anderer größerer Arbeitgeber annehmen würde (ich hatte vor der Seuche kurioserweise Angebote von Fresenius Medical Care und Biontech - beide sogar nicht mal weit weg von mir :ugly:) hätte ich ein deutlich höheres Einkommen. Aber ich müsste Familie, Freunde, Zuhause verlassen. Manchen macht das nichts aus (oder sie machen es sogar gerne), für mich ist das die letzte Notfalloption.

Wenn das Geld jetzt so knapp wäre dass man ernsthafte Einschränkungen hätte oder wirklich schauen muss wie man um die Runden kommt wäre das sicher was anderes bzw. der Druck zur Veränderung höher - aber auch wenn ich mit meinem Gehalt sicher nicht zu den Reichen zähle (selbst im Saarland nicht^^) ists ja doch locker ausreichend damit ich vernünftig leben kann und nicht jeden Euro umdrehen muss. Mehr verlange ich eigentlich gar nicht. Die Garantie, dass mein Arbeitgeber noch 25 weitere Jahre existiert (und ich damit praktisch ausgesorgt hätte) wäre mir weitaus mehr wert als nen Tausender mehr monatlich.
 
Ich hab 5000€ angegeben, mir jedoch würden 3000€ frei Geld im Monat volkommen reichen, damit könnte ich mir locker alles nötige gönnen.
 
Über sehr lange Zeiträume ist das sogar recht einfach machbar. Schnappst dirn breit gefächertes ETF oder kaufstn DAX odern S&P500 usw. - dann biste im Schnitt bei 6-7% Rendite pro Jahr.
Das Problem daran: Das ist der Mittelwert aus vielen Jahrzehnten - sprich im Schnitt 7% bedeutet auch, dass es mal ein Jahr -50% machen kann und 10 Jahre braucht bis es wieder oben ist. Das können die meisten Anleger nicht durchhalten.
Kommt darauf an, was du unter sehr lange Zeit meinst.
Also bei 10 Jahren Vergleich, macht es definitiv Sinn, in Aktien zu investieren, habe noch keinen Fonds gesehen, der Miese gemacht hatte (auch bei ETFs). Macht immer ein ETF Sinn? Nope, wohl eher wenn du selber aktiv tradest, da ein ETF nur automatisch abbildet. Willst/kannst du das nicht, dann lieber einen aktivgemanagten Fonds, da hier die möglichen Gewinner/Verlierer gestreut werden können.
Generell macht es aufgrund der Niedrigzinsen Sinn auf den Aktienmarkt Ausschau zu halten -> Sparbuch gibts nichts (+ Inflation) und die Unternehmen mehr investieren und wachsen UND es jährlich mehr Menschen gibt, die diese Produkte nutzen :)
 
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