Gefühlte "(Einkommens-)Reichtumsgrenze"?

Ab welchem monatl. Nettoeinkommen ist jemand für euch "reich"?

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Incredible Alk

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Hi PCGHXler,

vielleicht etwas ungewöhnlich einen Thread von mir in der RuKa abseits der üblichen Hardwarethemen zu sehen, aber ich möchte einfach mal die Möglichkeit nutzen, eine größere Anzahl an Meinungen zu einem Thema zu sammeln das in meinem privateren Umfeld recht hart diskutiert wurde... folgende Frage:

Rein über das monatliche Nettoeinkommen einer in Deutschland lebenden Einzelperson gesehen: Ab welchem Betrag empfindet (!) ihr jemanden als "reich"? Bitte bereits bestehende Güter/Eigentum genauso wie abstruse Multimillionäre mal ganz außen vor lassen und es geht auch nicht darum ob ihr euch selbst als reich/arm/dazwischen empfindet oder was Statistiker sagen. Einfach ganz nach Gefühl: Wie viel müsste ein "normaler Bürger" hierzulande im Monat netto verdienen damit ihr sagt der ist "reich"?


Ich halte meine eigene Meinung mal noch zurück um nich gleich am Anfang schon zu beeinflussen^^
 
Hängt meiner Meinung nach ein wenig von der Region ab in der man wohnt, da die Mieten doch extrem unterschiedlich sein können.

Aber für eine Erwachsene Einzelperson ohne weitere Verpflichtungen wie Partner, Kinder,... Die nicht im Zentrum einer Großstadt lebt habt man ab 3000 Euro wenig finanzielle Sorgen und bei 5000 aufwärts kann man, wenn man nicht excessiv lebt, recht sorgenfrei leben und für was auch immer Geld sparen / zurücklegen oder auch anlegen.
 
Nur weil man gut verdient, muss man nicht reich sein. Reichtum bemesse ich am Besitz. Kannst auch ohne Einkommen reich sein. Daher keine Antwort.

Vermutlich hätte die Frage eher lauten müssen "Ab welchem Einkommen ist man Gutverdiener o. ä." :P

Ps: Wahrer Reichtum ist nicht materiell und nicht vergänglich. :D
 
Wie viel müsste ein "normaler Bürger" hierzulande im Monat netto verdienen damit ihr sagt der ist "reich"?

Keine Ahnung ,....das was ich als Reichtum empfinde kann man nicht verdienen

Ansonsten doppeltes Durchschnittseinkommen gilt als reich weniger wie 60% vom Durchschnittseinkommen und man ist schon arm laut unserer Regierung als Einzelperson

Jemand erhält durch sein Vermögen 60.000 Euro Zinsen jährlich. Nach Abzug der Steuern bleiben ihm 35.000 Euro zum Leben. Nicht viel, aber: „Dieser Mensch ist reich an Freiheit, er kann machen, was er will
Wolfgang Lauterbach Uni Potsdam (Vermögensforscher)
 
Nur weil man gut verdient, muss man nicht reich sein.
Ich weiß. Deswegen hab ich das ganz bewusst ausklammern wollen. Es geht also in deiner Definition um den "Gutverdiener".
Aber für eine Erwachsene Einzelperson ohne weitere Verpflichtungen wie Partner, Kinder,... Die nicht im Zentrum einer Großstadt lebt habt man ab 3000 Euro wenig finanzielle Sorgen und bei 5000 aufwärts kann man, wenn man nicht excessiv lebt, recht sorgenfrei leben und für was auch immer Geld sparen / zurücklegen oder auch anlegen.
Das klingt schon mal ziemlich nahe an meiner Einstellung...
Ansonsten doppeltes Durchschnittseinkommen gilt als reich weniger wie 60% vom Durchschnittseinkommen und man ist schon arm laut unserer Regierung als Einzelperson
Das Medianeinkommen (ich mag den "Durchschnitt" nicht wirklich...) sind laut Statista aktuell 2079€ netto monatlich. Beim doppelten wäre man also bei ~4000€/Monat zumindest statistisch gesehen reich. Erstaunlich...wenig?


Wahrer Reichtum ist nicht materiell
+
Dazu fällt mir dieser eine Spruch ein: "some people are so poor all they have is money"...
Auch das ist völlig klar - aber nicht das Thema.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann mich da schwer festlegen. Statistisch zählen auch die "geringeren" Einkommen als reich.
Aber denke das ab einen Jahreseinkommen von 100000 Euro man jemanden schon als reich bezeichnen kann.
 
Mit 2000€ netto kann man vielerorts bereits so leben, dass es nicht mehr viele Gründe gibt, um sich zu beschweren. Man verdient also bereits gut. :D

Wenn der Partner dann auch im ähnlichen Rahmen verdient...

[x] 2000 Üllo
 
Tja, ist auch immer relativ. Wo man lebt usw.
Mit 2000 Euro Rente in Bulgarien kann man sich schon sehr viel leisten.
2000 Euro auf dem Land da hat man wahrscheinlich mehr von als in der Großstadt wo die Mieten so teuer sind.
Usw. ist immer blickwinkelabhängig.
 
Ich sehe schon an den ersten paar Stimmen - es ist wie im Bekannten-/Freundeskreis auch, die Meinungen wie viel Nettoeinkommen gefühlt "viel" ist gehen sehr weit auseinander. Die einen sehen 2000 netto monatlich als viel an, für andere ist das nix und viel sind 10.000 und mehr.

Erstaunlich dass das anscheinend auch wenn man irgendwelche random Menschen fragt (was in dem Falle ihr alle seid :-D) genauso diffus ist wie bei meinem Umfeld.

Um meine Einschätzung dann auch abzugeben: So ab 2500€ rum sehe ich als "kann man sehr gut mit auskommen" an, ab 5000 wäre dann für mich schon reich. Ich sehe das eigentlich so: Mit 5000€/monat netto kann man sich abseits von abstrusem Luxus (mein Haus, mein Auto, mein Boot) in kurzen Zeiträumen alles kaufen was man will und hat noch ordentlich für die Sparquote über. Mit der Einstellung hab ich aber irgendwie in meinem Umfeld nur "wie so wenig" oder "was so viel"-Blicke geerntet. :fresse:

Ich schätze das ist auch davon abhängig wie viel man selbst verdient (Ankereffekt...). Jemand der mit 1000€ rundkommen muss wird 3000 für irre viel halten, jemand der schon seine 5K verdient sieht das aus seiner Gewohnheit heraus wahrscheinlich als nicht besonders viel an.
 
Es fängt halt damit an wie man "reich" (im Bezug auf Geld) überhaupt für sich definiert. Für mich ist das eben ein Begriff der zumindest Ansätze des "abstrusen Luxus" mit einschließt.
 
Ja... ist ein Stück abhängig davon, welchen Lebensstil man für sich als ausreichend empfindet um glücklich zu sein.
Wenn ich jetzt spontan das doppelte, dreifache oder von mir aus zehnfache verdienen würde... ich wüsste (nach ein paar Monaten...) nicht mehr wohin mit dem Geld außer es in irgendwelche Sparanlagen zu pumpen.
Deswegen erachte ich schon Leute, die "nur" 5K netto verdienen oder "nur" 200.000€ irgendwo angelegt haben als sehr reich - weil für meine Art zu leben so viel geld gar nicht nötig wäre bzw. ich wenn ichs hätte kaum was ändern würde.

Ich weiß, das sagt fast jeder und kriegts nicht hin wenn der Lottogewinn dann doch einschlägt aber ich habs schon ansatzweise miterlebt. 2020 hatte ich recht große Einbußen durch Kurzarbeit usw. - aber das war kein besonders großes problem da ich meinen Lebensstandard die letzten 10 Jahre (wo das gehalt durchaus recht beträchtlich gestiegen ist) kaum verändert habe. Man ist vielleicht mal was öfter aus/essen gegangen aber das ist ja sowieso ausgefallen momentan... und viel mehr hab ich eigentlich nicht verändert. Wenn man die letzten 30% seines Einkommens nicht in teureres leben umgesetzt hat wars auch nicht so schlimm wenn die mal ein Jahr wieder weg waren. :ka:


Es ist auch interessant zu sehen wie die Einstellung zu Geld/Mengen da auseinandergeht bei Menschen die wirklich viel davon haben. Ich kann mich noch an meine erste Gehaltserhöhungsverhandlung erinnern. Der Abteilungschef frage damals was ich denn verdiene und ich nannte ihm mein Monatsgehalt.... waren knapp 3K iirc. Und der fragte ernsthaft "brutto oder netto?"
Wenn die Zahl damals netto gewesen wäre hätt ich mich gar nicht getraut da reinzugehen :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich kommt man mit weniger als den 10k die ich z.B. angekreuzt habe locker klar. Aber jemand der "nur" keine Geldsorgen hat ist in meinem Lexikon halt noch nicht "reich", allenfalls wohlhabend. Reich würde bedeuten über den Preis des Urlaubs, des Fernsehers, des Autos die sich auch der wohlhabende leisten kann garnicht erst nachzudenken.
Der nächste sagt aber das sind doch nur Synonyme und das was du reich nennst ist "stink reich".
Aber ja, die Tendenz gerade in Deutschland sich selbst eigentlich niemals als reich einstufen zu wollen (siehe entsprechende Kommentare von Merz und Scholz) weil dem im monetären Bereich irgendwie immer auch ein negativer Unterton anhängt mag da auch mit reinspielen:ka:.

(Und ja alle kitischgen "was braucht man zum glücklich sein" Argumente ignoriere ich hier mit voller Absicht da die Frage eben explizit nach monetärem Reichtum gestellt wurde)
 
Zuletzt bearbeitet:
die Tendenz gerade in Deutschland sich selbst eigentlich niemals als reich einstufenbzu wollen
Ja, das liest man sogar in einigen Quellen die sich offizieller mit solchen Themen befassen.
Menschen bezeichnen sich in der Mehrheit eher ungern selbst als besonders wohlhabend - insbesondere in Deutschland ist das anscheinend ausgeprägt. Ich kenne mindestens zwei Personen näher von denen ich sicher weiß dass ihr Kontostand siebenstellig und das Monatsnettogehalt fünfstellig ist und beiden würde man das erstens nicht ansehen (zumindest nicht ohne bei ihnen zu Hause gewesen zu sein, das Familienhaus von einem der beiden ist schon ein ziemlicher Bunker^^) und zweitens reden sie nur sehr ungern darüber.

Eigentlich verrückt. Ich würds ja noch verstehen wenn man nichts für den Reichtum kann (gewonnen, geerbt,...) aber die haben sich das über Jahrzehnte hart erarbeitet. Klar gehört am Ende auch etwas Glück dazu dass es so kommt aber solche Leute müssten sich eigentlich nicht schämen für ihren Wohlstand. Der mit dem "Bunker" sagt immer er hat eigentlich viel zu viel und bräuchte lange nicht mehr arbeiten (ist Anfang 50) aber er macht seinen Job so gern.^^
Und ja, er empfindet sich klar als reich. Deckt sich aber auch mit dem obigen 10000+ Kriterium.
 
Ich empfinde Leute, die 10k verdienen schon als reich. Mir ist dabei interessanterweise in den Sinn gekommen, ab wann empfinden die Leute sich denn selber für reich und da glaube ich, gibt es wahrscheinlich fast schon keine Grenzen nach oben. Mit steigendem Einkommen, steigen auch die Sphären, welche man durch sein Vermögen betreten kann, in diesen Sphären befinden sich dann aber wiederum Menschen, neben denen du mit deinen 10k mtl. wie ein Bettler wirkst, da sie sowas wöchentlich verdienen oder gar täglich. Und das wäre dann wahrscheinlich der Zeitpunkt, ab welchem du dich wieder arm fühlen wirst daneben. Worauf ich hinaus möchte ist, dass das Gefühl des Reichtums auch irgendwie in Zusammenhang mit einem Vergleich deines Umfeldes steht.
 
Rein über das monatliche Nettoeinkommen einer in Deutschland lebenden Einzelperson gesehen: Ab welchem Betrag empfindet (!) ihr jemanden als "reich"?
Das kommt darauf an. Für einen ALG 2 Empfänger ist jemand, der 2000€ Netto im Monat hat, schon ein reicher Mensch.
Oder einfach jemand, der 1x im Jahr in Urlaub fahren kann, kann schon als reich gelten.
Ich würde da kein Gehalt oder eine Grenze ziehen. Reich ist der, der sich finanziell keine Sorgen machen muss. Also rein materiell betrachtet natürlich.
Reich ist natürlich auch der, der über ein tollen Freundeskreis verfügt, eine liebende Familie hat und einfach gesund ist.
Aber ich denke, dass die Frage rein aufs Materielle bezogen ist. ;)
 
ab wann empfinden die Leute sich denn selber für reich und da glaube ich, gibt es wahrscheinlich fast schon keine Grenzen nach oben.
Da gabs glaub ich mal Studien über "ab welchem Jahresgehalt steigt mit der nächsten Lohnerhöhung das Glück nicht mehr an" und die kamen so auf Größenordnung 100K im Jahr oder rund eben die 10K im Monat. Ob die sich dann selber für reich halten ist natürlich wieder ne andere Frage.
Klar kann man immer weiter sich in Spähren begeben wo man mit dem Geld der arme Schlucker ist - aber dafür muss man auch von seiner Einstellung so drauf sein da überhaupt hinzuwollen (ich könnte mir son Schickimicki-Leben nie vorstellen selbst wenn ich Musks Konto hätte).
Reich ist der, der sich finanziell keine Sorgen machen muss.
...auch schwierig zu definieren.
Ich muss mir beispielsweise finanziell eigentlich keine Sorgen machen. Ohne ansatzweise in den diskutierten Regionen zu verdienen (wir liegen sogar noch unter dem Median wenn ich meine Familie betrachte). Das gilt aber nur so lange wie ich mit meinem Geld ordentlich haushalte. Dennoch sehe ich mich bei weitem nicht als reich an. Das "keine Sorgen machen müssen" wäre für mich wenn ich keine Minute drüber nachdenken müsste, ein neues Auto zu kaufen, was größeres am Haus zu sanieren, mich 2 Wochen irgendwo an nem fernen Strand zu parken - kurz gesagt wenn 20.000-30.000€ "Spontanausgabe" keine wirkliche Rolle mehr spielen würden. Dafür müsste man mein Einkommen verdreifachen.^^
Um als reich zu gelten muss man heute nur mehr wie zwei neue Grafikkarten besitzen
:haha:
 
...auch schwierig zu definieren.
Ich muss mir beispielsweise finanziell eigentlich keine Sorgen machen. Ohne ansatzweise in den diskutierten Regionen zu verdienen (wir liegen sogar noch unter dem Median wenn ich meine Familie betrachte). Das gilt aber nur so lange wie ich mit meinem Geld ordentlich haushalte. Dennoch sehe ich mich bei weitem nicht als reich an. Das "keine Sorgen machen müssen" wäre für mich wenn ich keine Minute drüber nachdenken müsste, ein neues Auto zu kaufen, was größeres am Haus zu sanieren, mich 2 Wochen irgendwo an nem fernen Strand zu parken - kurz gesagt wenn 20.000-30.000€ "Spontanausgabe" keine wirkliche Rolle mehr spielen würden. Dafür müsste man mein Einkommen verdreifachen.^^
Man muss das Geld ja nicht verdienen, es muss nur da sein. :D
Als meine Großeltern gestorben sind, hat mein Vater eine recht ansehnliche Summe geerbt.
Die hat er angelegt -- in Genossenschaftspapieren der Volksbank -- und kassiert im Jahr jetzt eine Rendite von 5,8%. Die ist fix. Die bekommt er immer, egal wo der zins aktuell hockt.
Meine Frau und ich verdienen auch ganz gut. So konnten wir letztes Jahr den Umstieg auf Elektroautos machen. Jeder in der Familie hat ein neues Elektroauto bekommen.
Ob man das jetzt als reich definieren kann, weiß ich nicht. Aber solange jeder seinen Job hat, geht es uns gut und wir können es uns leisten unsere Kinder, die studieren, finanziell zu unterstützen.
Was in 5 Jahren ist, weiß ich natürlich nicht. Dann kann das auch anders aussehen.
Aber irgendwann erben ich ja auch von meinen Eltern. :D
 
Reich

Ich frage mich gerade ob ich reich bin ?

Ich habe ein Gehalt und bekomme seit zwei Jahren zusätzlich eine Rente da mir beim arbeiten die linke Bizepssehne abgerissen ist und bei der darauf folgende OB ein Nerv beschädigt wurde.
Letztes Jahr kam dann eine Herz OP dazu und die Wandung meiner Aorta ist auch nicht mehr belastungsfähig .
Bedeutet Blutdrucksenker nichts schweres mehr heben und am besten nie wieder aufregen.

Super Voraussetzungen für jemanden der in einer Brauerei arbeitet ;-)

Nun gelte ich dadurch als schwerbehindert (mit Schein) und habe deswegen einen Steuerfreibetrag.
Da ich aber mich mit meinen Chef einigen konnte mein Arbeitsfeld so um zu stellen das es geht bin ich wieder in meinen Job

Durch die Rente und den Steuerfreibetrag komme ich jetzt auf das doppelte Geld
Bin ich jetzt reich ? (laut Definition schon ) ............oder eine Arme Sau ?

Suchst euch aus ....meine Kumpel wollen nicht mit mir tauschen
 
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