Hab mir da auch lange Gedanken gemacht was reicht eigentlich bedeutet. Ich verdiene nicht schlecht für nen LKW Fahrer

(nach Abzug von Steuern und Krankenkasse bleiben umgerechnet etwa 3500€ netto übrig im Monat) und zusammen mit dem Lohn meiner Frau könne wir uns ein relativ sorgenfreies Leben gönnen. Es reicht für nen Haus im Grünen, genug Mobilitätsoptionen in der Garage und wenn wir wollten könnten wir auch regelmässig in Urlaub fliegen. Tun wir aber nicht wirklich. Was jetzt nicht an Corona liegt.
Ich würde aber nicht sagen dass wir reich sind in dem Sinne. Klar, wir sind nicht arm, müssen uns nicht um den letzten Cent sorgen und sind zum Glück auch gesundheitlich voll dabei. Da Frauchen beim Staat arbeitet und die Stelle auch ziemlich krisensicher ist ist da die Absicherung durchaus gegeben.
Was wir aber vermehrt machen können sind allgemeinnützige Dinge. Wir können uns Grossteils lokal versorgen oder wenn mal ausm Supermarkt liegt Bio-Nahrung drin. Dazu Fleisch nur in guter Qualität ebenfalls lokal direkt vom Bauern. Das sorgt auch für nen generell gesunden Lebensstil. Auch machen wir uns Gedanken wo man andere unterstützen könnte. Diverse Mitgliedschaften bei Naturschutz- und Tierschutzorganisationen, Läden wie Amazon werden komplett boykottiert, dafür kaufen wir bei den Händlern in der Region damit die auch leben können.
Wäre man jetzt am anderen Ende der Schere würden wir wohl primär erst mal bei den Dingen anfangen zu sparen...
Über so Eskapaden wie im Profifussball und so mag ich mich nimmer aufregen.. wäre einfach dafür dass die gesamten Kosten die diese "Profis" verursachen auch selber bezahlen oder es sich halt von den Fans bezahlen lassen, die ja scheinbar bereit sind dafür Unsummen hinzulegen.. wenn die mal nachdenken würden und auf die Beine stehen wäre das am Kopf bald zu merken.. Aber das Volk brauch halt Spiele...