Genau diese Vorgehensweise hat uns doch die Situation erst "eingebrockt".
Gekauft wird doch trotzdem !! Selbst bei 3 fachem Preis (siehe GraKa Preise letztes Jahr oder Benzin/Diesel mit weit über 2 €/Liter) und deren damit verbundenen Rekord Gewinnen (bei ALLEN) ...
MfG Föhn.
Nein "
die Situation" haben uns Corona, Fertiungsausfälle, Lieferschwierigkeiten bei für die Produktion und Fertigung benötigten Bauteilen und Zulieferprodukten, logistische Probleme, Miner, Scalper, etc. beschert.
Es hätte nichts geholfen wenn bspw. nVidia noch viel mehr produziert hätte, wenn die Ware in Containern in Shanghai oder sonst wo am Hafen versauert wäre und wenn die dann endlich nach Übersee verschifft werden können, die Transportkosten gleich dreimal so hoch sind, uvm.
Abgesehen davon hat ein Teil der aufgezählten Probleme auch grundlegend einen höheren Produktausstoß verhindert, denn es konnten über ein gewisses Maß hinaus nicht mehr Chips gefertigt werden *) (bspw. Stichwort ABF-Substrat) und auch den Kartenherstellern fehlten Bausteine für ihre Platinen und Speicher, usw.
Also nein diese Vorgehensweise/Situation hier ist eine andere als das, was uns die überproportionale Teuerung seit Ende 2020 beschert hat.
*) Und AMD ist hier ein ganz eigenes Thema, da die absehbar nicht genügend Kapazitäten hatten und andere Produkte höher priorisierten bzw. ihren GPU-Ausstoß runterpriorisierten und aufgrund der auf sie zukommenden Probleme natürlich auch keinerlei Notwendigkeit sahen sich hier kostentechnisch mit Blick auf TSMC und zusätzliche Kapazitäten lang zu machen, denn dann wären wir wieder bei den oben beschrieben Punkten angekommen, sodass das alles fast vergebene Liebesmüh gewesen wäre.
Und auch ein zweites Nein: Denn kein Hersteller wird freiwillig in unnötigem Maße auf Halde fertigen, schlicht weil das Geld verbrennt, d. h. wenn nVidia (und seine Partner) jetzt tatsächlich auf relativ vielen Produkten sitzt, dann war das so sicherlich nicht geplant, denn es ist natürlich immer kontraproduktiv, wenn man ein neues Produkt einführen will, die Altprodukte aber immer noch über eine gewisse Attraktivität verfügen und zum Einführungszeitpunkt auch noch im Überschuss vorhanden sind. Die jetzige Halde (
wenn die Vermutungen korrekt sind) dürften schlicht auf den mangelnden Verkauf aufgrund der extrem überhöhten Preise zurückzuführen sein und jetzt klingen die Preise so langsam ab und man hat das nächste Problem, dass der Abverkauf zu nun noch moderaten Margen ins Stocken gerät, weil die NextGen bereits "
quasi kurz vor der Tür steht" und Interessenten in ihrer Kaufentscheidung hemmt. Durchaus eine problematische Situation ... und dazu noch die anderen, sich verändernden Bedingungen, so bspw. hier in Europa.
Wie gesagt, wenn DigiTimes hier zuverlässige Quellen hat(te), dann sehen alle drei großen Anbieter Probleme auf sich zukommen bzgl. einer möglichen Überproduktion und versuchen dem nun entgegenzuwirken indem sie ihre Fertigungskosten zu reduzieren versuchen.