AW: Geforce GTX 970: Rückerstattung oder nicht? Caseking prescht vor
Ja, das hatte ich gemeint, Wortwörtlich.
Danke
In dem Verhältnis ist es definitiv nicht viel. Aber an sich ist das schon ne Stange Geld. Es gibt Menschen hier in DE, die müssen von dem Geld
fast einen ganzen Monat hinkommen.
Aber trotzdem kommt es darauf an, wegen wem der Weg zum Anwalt gemacht wird. Am Ende ist es der Händler. Alternate fällt natürlich jetzt bei den Kunden unten durch, weil sie jede Verantwortung von sich schieben. Allerdings haben sie damit auch recht. Sie können nichts dafür. Sie bekommen die Ware und das Datenblatt. Die Ware wird mit den Angaben des Datenblattes beworben und verkauft. Die Karten funktionieren und bringen die Leistung, die auch die Benchmarks großer Portale/Magazine bescheinigen. Wenn dann so etwas passiert wie hier, für das der Händler nichts kann, der Hersteller schweigt sich aus und bietet keine Lösung, dann kann man doch auch nicht erwarten, das der Händler die Karten auf seine Kosten austauscht, auf seine Kosten zurückschickt oder wenn er Pech hat auf den Kosten und den Karten sitzen bleibt, wenn sie nicht von oben zurückgenommen werden.
Vielleicht hat Alternate am Verhandlungstisch mit den Boardpartnern/NVIDIA auch einfach zu früh aufgegeben. NVIDIA teilt denen zum Beispiel mit, das die Leistung der Karten dem Preis entsprechend sind und deswegen nichts getauscht oder rückerstattet wird. Wo andere Händler sich nicht abfertigen lassen, streicht Alternate die Segel und kommunizieren im O-Ton, das es nicht ihr Problem ist.
Das traurige daran ist nur, das der Kunde sich immer direkt an den Händler wenden muss, wenn so etwas ist und es dem Händler auch gleich übel nimmt, wenn er nein sagt. Dann interessiert auch nicht, wer dafür verantwortlich ist. Der Kunde bekommt nicht das was er will, und schon ist der Händler S#§$!?:
Alles, was die Händler machen, tun sie aus Kullanz zum Selbstschutz und aus eigener Tasche. Leider ist rechtlich gesehen der Händler in der Verantwortung, was er mit welchen Informationen wie bewirbt. Nur wenn sich der Händler auf die Angaben des Herstellers verlassen muss, weil er die Informationen nicht eindeutig nachvollziehen/nachprüfen kann, müsste das Gesetz in solchen Fällen, wo sogar die Presse den Betrug seitens NVIDIA in großem Umfang thematisiert, definitiv eine Ausnahme machen und NVIDIA dazu zwingen, dem Händler eine Lösung dafür zu bieten.
NVIDIA wartet und bringt damit Händler in große Schwierigkeiten. Wie gesagt ist alles, was die Händler machen ohne Lösung von NVIDIA Kullanz aus Selbstschutz. Alternate geht da auf Risiko und lässt es darauf ankommen. Wenn sie Pech haben, wird denen das Fundament weggeklagt. Die anderen werden den Verlust durch die ganze Sache wieder reinholen müssen. Egal wie man es dreht und wendet. Die Leidtragenden sind an erster Stelle die Händler und an zweiter Stelle die Kunden. Aber NVIDIA? Dessen Grafikkarten werden auch weiterhin wie blöde gekauft. Und wenn da auch die nächsten Tage/Wochen keine Lösung oder Stellungnahme von NVIDIA kommt und das Verhalten der Händler immernoch stark unterschiedlich ist, dann weiß ich ganz sicher, das NVIDIA genau diesen Weg geht.
Wenn da nicht langsam mal was offizielles kommt und die Händler keine einheitliche Lösung bekommen, würde ich an Stelle der Händler eine Sammelklage gegen NVIDIA anstreben und sie so zu einer Lösung zwingen.