AW: Geforce GTX 970: Rückerstattung oder nicht? Caseking prescht vor
Jupp und was bekommen dann all die, die den Vollpreis für eine GTX980 bezahlt haben? Aber das wird sowieso nicht passieren.
Fair wäre ein Rücknahmeangebot mit einem Preisnachlass für den Kauf einer GTX980 oder alternativ eine Entschädigung in gleicher Höhe auf den rückerstatteten Preis.
Mich würde jetzt mal die Frage interessieren, wer von euch dann seine Karte umtauscht.
Ich möchte darauf kurz eingehen, weil es mich hochaktuell beschäftigt (das revidierte
Arlt Angebot). In Kürze: uninteressant, bei diesem schwachen "Angebot" noch upzugraden. 10-30 Euro beim Kauf einer der verbliebenen (wie lange noch ? Lagerbestand abhändig ?) GTX980, deren Preisnachlaß zwischen 1,7 und 5,4 % ist zu wenig.
10% vom (Ver)Kaufpreis hätte ich mir vorstellen können, als Entschädigung für das Behalten des falschen Hasen. Als bewusstes Risikoverhalten meinerseits (siehen unten) und als Entgegenkommen, einen Kompromiß herbeizuführen.
Wie gesagt, mindestens 75 Euro hätte ich erwartet, als Entgegenkommen
durch Nvidia, in diejenigen Besitzer einer GTX970 zu investieren, um diese
nach freier Wahl auf dem Markt an das nächsthöhere Modell GTX980 zu binden.
Kundenbindung. Verstehe ich zumindest so. Übergreifend über alle Shops, Versandhändler wie Händler vor Ort. Was jetzt passiert ist m.E. ein KommunkationsGAU, Nvidia schweigt, die Händler sehen sich gezwungen vorzupreschen, diese können sich damit profilieren, zweifelsohne. Caseking war das Oberthema. Und ich bin geneigt, bei Caseking mein zurückerhaltenes Geld zu geben. Ob gleich oder noch etwas später, diesen Schritt muss ich ja keineswegs aktionistisch entscheiden.
Rückgabe bleibt (mir) als einzigste Option. Oder mir fällt eine individuelle Alternative ein, wie einen Preisnachlaß statt Rückgabe zum Verkaufspreis zu verhandeln. Noch habe ich Zeit bis zum 14.02. Will ich in die Rolle des geldgeilen Kunden verfallen und erpresserische Methoden anwenden? Nö. Etwas Stolz habe ich und es läuft - Stand heute mit Tagesinfos - auf Rückgabe hinaus.
Nvidia ... na ja, sie könnten deutschlandbezogene Entscheidungen treffen. Auch kurzfristig. Mit Kundenbindung als Zielsetzung. Was beobachten wir hingegen ?
Sind gar interne Regelungen am Laufen, Entschädigungen an die registrierten Händler, die einschlägige Rückgaben durch die Kunden erhalten haben ? Werden die GTX970-Käufer letzten Endes über den Tisch gezogen ?
Soviel Potential, die alten Testberichte, die guten Ergebnisse, die Verbreitung der GTX970 auf dem Markt, Nvidia hätte den Fuß in der Tür entweder weiter reinschieben können, statt zu verharren und sich feststeckend die Knöchel zu reiben, oder die Reißleine ziehen. Etwa in Form eines BIOS Mods, der auf 3,5 GB reduziert in Einheit mit einer geldwerten Entschädigung.
Dann hätten wir "saubere", fehlerfreie GTX970, deren Testergebnisse vermutlich (Spiele-Genre) um Nuancen geändert werden müssten. Die Wahl bliebe dann beim Besitzer, will ich auf 3,5 GB downgraden oder etwas Performance-Risiko fahren und bei den 4 GB bleiben oder habe ich doch das falsche Produkt für meine Zwecke gekauft ? Die letzte Gruppe müsste sich innerhalb einer Frist entscheiden, bevor die Rückgabe Option gänzlich entfällt. Per Treiber oder Experience Software könnte man die Handlungsmöglichkeiten bequem verbreiten.
Von
GreenDuck hätte ich weitere Antworten erwartet. Vielleicht noch abwarten ?
Doch wenn schon mein Händler konkrete Angebote an seine Kunden macht, kann man in (naher) Zukunft von Nvidia Alternativen erwarten ?
Meine GTX970 läuft. Bisher. Doch ich kaufe niemals nicht für heute. (Sonst könnte ich sie ja wochenweise mieten.

) Sondern auch für morgen, die nächsten (wenigen) Jahre. Veröffentlicht GPUgrid die nächste Workunit-Serie mit 4 GB Speicherbedarf (anwachsend oder stante pede), dann ärgere ich mich grün. Nur grün. In Gedenken an Nvidia. An eine Speichergrenze bin ich dort schon einmal geraten, damals mit GTX650TI und 1 GB. Rechnen die GPUs im Hintergrund, dann läuft der Bildschirm generell mit iGPU und die VRAMs bleiben von der GUI entlastet.
Thema Wertverlust wurde schon mehrmals angesprochen. Da trifft es v.a. jene Besitzer, die nichts mitbekommen von kurzfristigen Umtausch-Aktionen der Händler. Das ist aus Unternehmersicht nachvollziehbar. Doch mies aus Verbraucherperspektive. Deshalb mein Plädoyeur für eine
Nvidia Lösung. Gültig für alle GTX970 Besitzer, ob nun technischer Natur oder als finanzieller Ausgleich. Händler wie Chiphersteller sollten doch das Interesse haben, dass die GTX970 Karten im Markt bleiben.

Die Rücknahme verschiebt doch nur die Probleme.