Filesharing: Profitgier der Filmindustrie schuld?

Sowas von daneben die Aussage. Zeige mir auch nur einen illegalen Menschen.
Ich habs nach dem schreiben gedacht hmmm das könnte jetzt wieder irgendjemand es aus dem Zusammenhang reißen und versuchen irgendn Fass aufzumachen wo wirklich jeder erkennen kann dass das, worüber man sich künstlich aufregen will, niemals gemeint war.
Dann dachte ich ok, solche Monsterscheuklappen wird wohl keiner anhaben son Quark zu interpretieren.
Falsch gedacht. :ka:
 
Jedes Studio macht sein eigenes Ding und ist inkompatibel mit den Interessen der Kunden, deren Geld sie wollen
Nicht unbedingt mit den Interessen DER Kunde, sondern wohl eher mit den Interessen EINZELNER Kunden. Nicht jeder Kunde ist so, dass er unbedingt alles haben muss. Glücklicherweise.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht unbedingt mit den Interessen DER Kunde, sondern wohl eher mit den Interessen EINZELNER Kunden. Nicht jeder Kunde ist so konsumsüchtig, dass er unbedingt alles haben muss. Glücklicherweise.
Stimmt.
Aber ich lauf normalerweise auch nur in einen Laden, um mir DVDs und Blu-Rays von ALLEN Studios zu kaufen und nicht in einen Laden von Paramount, einen von Disney, einen von Sony...
Wäre dem so, würd ich sicher kaum noch Blu-Rays kaufen.
Warum soll ich für Filme das machen, was man der Musikindustrie vor über 10 Jahren abgewöhnt hat?

Edit:
Selbst die Buchindustrie hat inzwischen verstanden, dass hochziehen enormer Hürden den Verkaufszahlen nicht gerade förderlich ist.
Der einstige DRM Wahn vom Beginn der eBooks ist heutzutage zum Glück deutlich in andere Bahnen gelenkt.
 
Ich verstehe nicht, dass sich hier so viele in weltfremde Träumereien ergehen. Seitdem Streaming populär ist hat es noch nie einen einzigen Anbieter für ALLE Inhalte gegeben. Gab es früher nicht, gibt es heute nicht, wird es niemals geben. Der Markt ist fragmentiert (das war er im Prinzip schon immer) und er wird auch fragmentiert bleiben.
Jedem Produzenten von Filmen und Serien steht es absolut frei diese exklusiv auf seiner eigenen Plattform zu vertreiben. Genau so, wie man Ikea Möbel auch nur bei Ikea kaufen kann.
Nicht zu vergessen, dass es alleine schon kartellrechtlich nicht machbar ist, nur eine weltweite Plattform zu betreiben.
Somit ist "Fragemantierung" schlichtweg kein Argument, sich Inhalte “schwarz" zu beschaffen. Wer es sich nicht leisten kann "alles" zu abonnieren was er möchte, der hat halt Pech gehabt. Man kann nicht immer alles haben. Es gibt genügend kostenlose Alternativen da draußen, die auch gute Inhalte bieten. Es muss nicht zwangsläufig immer das Premium Abo sein.

Gibt es heutzutage überhaupt eine illegale Downloadquelle für alle Inhalte? Ich dachte eigentlich, die Zeit der großen Filesharing-Netzwerke mit Suchfunktion wäre lange vorbei. Mit normalen Suchmaschinen einen noch funktionierenden Link zu einem One-Click-Hoster zu finden, hinter dem sich am Ende auch tatsächlich das gewünschte Dokument verbirgt, ist jedenfalls schon bei semi-legalen Inhalten* oftmals alles andere als flott. Und dann sollte das Dokument entweder klein sein (bei Videos in annehmbarer Qualität wohl nie der Fall) oder man braucht bezahlpflichtige Premium-Accounts bei dutzenden Download-Anbietern, wenn man nicht tagelang downloaden möchte.

*: Inhalte, die vermutlich ohne Verbreitungsfreigabe des Rechte-Inhabers und somit formell illegal zum Download angeboten werden, die der Rechteinhaber aber auch selbst zum Nulltraif anbietet, wenn man nachfragt und Zeit mitbringt. In meinem letzten Fall z.B. die Anleitung eines Autos als PDF – über Serviceanfrage binnen drei Wochen zu bekommen, auf anderem Wege binnen drei Minuten, wenn man Glück hat, oder auch binnen drei Tagen nicht, wenn man vergeblich sucht.


Edit:

Der Markt hat sich allerdings immer mehr fragmentiert.
Ursprünglich gab es neben Netflix nur wenige Anbieter.
Jetzt hat jedes größere Hollywoodstudio einen eigenen Streamingdienst und diverse "Premium" Sender ebenfalls.
Amazon Prime löst das eher schlecht als recht über die extra buchbaren "Kanäle", bei denen die Anbieter selbst dafür sorgen, dass die Inhalte uninteressant bleiben (z.B. BBC... extrem gekürztes Angebot der eigenen Serien, die man sonst nirgendwo sehen kann).

Es ist wie bei den Anfängen des Filesharings... Jedes Studio macht sein eigenes Ding und ist inkompatibel mit den Interessen der Kunden, deren Geld sie wollen.
Dazu immer weiter steigende Preise für immer kleinteiliger verteilte Inhalte.
Hollywood wird das gleiche lernen müssen, wie die Musikstudios: Man kann die Kunden nicht zwingen, das Geld bei einem bestimmten Portal auszugeben. Im Zweifel gibt es eben aus dem einen, oder andren Grund gar kein Geld (Verzicht, oder eben Filesharing)

Wenn ich mich nicht irre, bot z.B. Netflix vor 10 Jahren weder BBC-Inhalte noch Sport noch Anime in größerem Umfang, kaum Eigenproduktionen und erst recht nicht die von Amazon oder Disney extra für VoD produzierten Inhalte. Dieser Content wird erst seit einigen Jahren zusätzlich von Streaming-Diensten angeboten und das man für zusätzliches zusätzlich zahlen muss, stellt doch keine Entwertung des ursprünglichen Angebotes dar.

Musikstudios haben übrigens in erster Linie gelernt, kleine Brötchen zu backen. Das Künstler bis vor zwei Jahren in der Regel mehr Tourneen zu höheren Preisen als in den 90ern gemacht haben und jetzt, je nach Größe, durchaus Probleme haben, liegt nicht zuletzt daran, dass man mit Alben kaum noch Geld verdient. Das lohnt sich noch für die Topacts (aber auch da weniger als früher), aber für viele kleinere Gruppierungen sind die Veröffentlichung eher eine Art Werbemittel für Live-Auftritte, von denen man dann leben muss. Dabei hat die Musikindustrie noch den großen Vorteil, dass es lokal unterschiedliche Geschmäcker gibt und zum Beispiel nie jemand deutsche Volksmusik vor illegalen Downloads in Indien schützen musste. AA(A)-Filme werden dagegen seit jeher global vermarktet und benötigen zu ihrer Refinanzierung sowohl die Zielgruppe von 80 Millionen Deutschen, die sich mehrheitlich eine DVD für 10 Euro leisten könnten, aber genauso 1.300 Millionen Inder, deren Limit im Schnitt eher bei 50 Cent liegt.
 
Mich würde nicht nur eine mögliche Strafverfolgung abschrecken, sondern auch die Möglichkeit sich Dreck wie Kryptotrojaner einzufangen. Und hat man so einen erstmal auf dem Rechner, dann ist der Spaß vorbei.
Deswegen am besten einen großen Bogen um solche Seiten machen.
 
Wenn ich mich nicht irre, bot z.B. Netflix vor 10 Jahren weder BBC-Inhalte noch Sport noch Anime in größerem Umfang, kaum Eigenproduktionen und erst recht nicht die von Amazon oder Disney extra für VoD produzierten Inhalte. Dieser Content wird erst seit einigen Jahren zusätzlich von Streaming-Diensten angeboten und das man für zusätzliches zusätzlich zahlen muss, stellt doch keine Entwertung des ursprünglichen Angebotes dar.
Anime waren auf Netflix von Anfang an vertreten - nicht sehr viele, aber es gab sie.
Die Eigenproduktionen sind inzwischen dank deutlich größerem Budget und vor allem Sparen von Lizenzkosten auch viel mehr geworden.
Die erste Eigenproduktion von Netflix kam übrigens 2012 raus (Lilyhammer):
Nicht ganz 10 Jahre, aber immerhin.
House of Cards, Arrested Development und Orange is the new Black starteten dann 2013.
Alles nicht grad erfolglose Serien

Amazon und erst recht Disney sind Nachzügler, nachdem sie den großen Erfolg von Netflix sahen. Außerdem verkauft Disney die VIP Pässe ja auch für die Kinofilme.. also auch Eigenproduktionen, die für andere Vertriebswege gedacht waren.

Musikstudios haben übrigens in erster Linie gelernt, kleine Brötchen zu backen. Das Künstler bis vor zwei Jahren in der Regel mehr Tourneen zu höheren Preisen als in den 90ern gemacht haben und jetzt, je nach Größe, durchaus Probleme haben, liegt nicht zuletzt daran, dass man mit Alben kaum noch Geld verdient. Das lohnt sich noch für die Topacts (aber auch da weniger als früher), aber für viele kleinere Gruppierungen sind die Veröffentlichung eher eine Art Werbemittel für Live-Auftritte, von denen man dann leben muss. Dabei hat die Musikindustrie noch den großen Vorteil, dass es lokal unterschiedliche Geschmäcker gibt und zum Beispiel nie jemand deutsche Volksmusik vor illegalen Downloads in Indien schützen musste. AA(A)-Filme werden dagegen seit jeher global vermarktet und benötigen zu ihrer Refinanzierung sowohl die Zielgruppe von 80 Millionen Deutschen, die sich mehrheitlich eine DVD für 10 Euro leisten könnten, aber genauso 1.300 Millionen Inder, deren Limit im Schnitt eher bei 50 Cent liegt.

Bei der Musikindustrie haben kleinere Gruppen endlich gelernt, sich selbst zu vermarkten und so in ihrer Nische erfolgreich zu sein.
Die meisten Folk Rock Bands haben eigene Social Media Kanäle mit Tourtagebüchern, kurzen Statusmeldungen, Background Filmen.... alles aus Notwendigkeit entstanden, aber durchaus erfolgreich.
Man kann z.B. nicht behaupten, dass sich Schandmaul schlecht vermarktet: https://de.wikipedia.org/wiki/Schandmaul#Diskografie
Und dank hauptsächlich digitalen Verkäufen fallen auch so unnütze Abzüge, wie "Pauschale für zerstörte Platten / CDs" aus den Verträgen.
Bei anderen Musikrichtungen bin ich nicht ganz so drin, aber auch Metal Bands machen es ähnlich.
 
Mich würde nicht nur eine mögliche Strafverfolgung abschrecken, sondern auch die Möglichkeit sich Dreck wie Kryptotrojaner einzufangen. Und hat man so einen erstmal auf dem Rechner, dann ist der Spaß vorbei.
Deswegen am besten einen großen Bogen um solche Seiten machen.
Seh ich auch so. Das wird sicher von 90% der Nutzer ausgeblendet oder ist denen schlicht weg unbekannt. Du bist schneller in einem Botnetz als du den Stream starten kannst. Und wie man weiß, da kommst zu so einfach mit einer Neuinstallation von Windows nicht mehr raus, abhängig von der Professionalität der Hacker. Umsonst ist auch im freien Internet nur der Tod, wie man sagt.

Andererseits kann ich verstehen, wenn man für die Inhalte nicht diese vollen Preise bezahlen will, bzw überteuerte Abos. Serien und Filme am Fleißband hergestellt, da kann nur 90% Schrott oder lahmes Mittelmaß bei sein.
 
Wäre seitens der Usenet-Provider eine ziemlich dämliche Idee, wenn sie als illegal bekannte Newsgroups auf ihren Servern spiegeln würden. Dann wären sie nämlich selbst haftbar. Im Gegensatz zum Internet und P2P leitet Usenet nicht auf Anfrage weiter beziehungsweise vermittelt Direktverbindungen, sondern speichert automatisch zwischen und bietet dann aktiv an.
 
Seit dem Share-Online Bust vor zwei Jahren wüsste ich mal von keiner mehr (was nicht heißt dass es keine gäbe). Ggf im Usenet aber da hab ich keinen Plan von.

Soweit ich weiß hat direkt nach Share-Online DDL die (deutsche) Lücke ausgefüllt.
Erst vor kurzem eingelesen, denn es gab in der Presse Nachrichten, daß sie indirekt hops genommen worden sind.
Da wird der nächste garantiert einspringen.
Die Szene kennt sich aus, wer sich damit nicht beschäftigt, bekommt das ja eh überhaupt nicht mit, außer es kommt mal so eine Nachricht.

Wäre seitens der Usenet-Provider eine ziemlich dämliche Idee, wenn sie als illegal bekannte Newsgroups auf ihren Servern spiegeln würden. Dann wären sie nämlich selbst haftbar.
Fakten?
"Insbesondere die Musikindustrie versucht seit Jahren, vor Gericht gegen diverse Anbieter vorzugehen. Weltweit zeigen die entsprechenden Gerichtsurteile aber, dass sie damit bisher nicht erfolgreich waren.
So stimmen die Gerichte überein, dass die Usenet-Anbieter als legal einzustufen sind, weil sie selbst nicht gegen das Urheberrecht verstoßen und nicht für das Handeln ihrer Mitglieder verantwortlich sind."

Quelle: abmahnung.org

Oder wird sich auf das einzelne Urteil des Landgerichts Hamburg bezogen, daß noch nicht mal rechtskräftig ist?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich verstehe ja die Argumentation der Studios aber solange ich nicht frei entscheiden kann welche Produkte ich wo konsumieren darf (im Hinblick auf Geoblocking) dann sollte man sich nun mal nicht wundern.

Wo soll ich, denn die neue Staffel CSI anschauen, wenn ich es bei CBS nicht kann? Soll ich ~1-2 Jahre warten bis es hier in einer Sprache läuft, in der ich es nicht sehen will ?
 
Gibt es heutzutage überhaupt eine illegale Downloadquelle für alle Inhalte? Ich dachte eigentlich, die Zeit der großen Filesharing-Netzwerke mit Suchfunktion wäre lange vorbei. Mit normalen Suchmaschinen einen noch funktionierenden Link zu einem One-Click-Hoster zu finden, hinter dem sich am Ende auch tatsächlich das gewünschte Dokument verbirgt, ist jedenfalls schon bei semi-legalen Inhalten* oftmals alles andere als flott. Und dann sollte das Dokument entweder klein sein (bei Videos in annehmbarer Qualität wohl nie der Fall) oder man braucht bezahlpflichtige Premium-Accounts bei dutzenden Download-Anbietern, wenn man nicht tagelang downloaden möchte.

*: Inhalte, die vermutlich ohne Verbreitungsfreigabe des Rechte-Inhabers und somit formell illegal zum Download angeboten werden, die der Rechteinhaber aber auch selbst zum Nulltraif anbietet, wenn man nachfragt und Zeit mitbringt. In meinem letzten Fall z.B. die Anleitung eines Autos als PDF – über Serviceanfrage binnen drei Wochen zu bekommen, auf anderem Wege binnen drei Minuten, wenn man Glück hat, oder auch binnen drei Tagen nicht, wenn man vergeblich sucht.




Wenn ich mich nicht irre, bot z.B. Netflix vor 10 Jahren weder BBC-Inhalte noch Sport noch Anime in größerem Umfang, kaum Eigenproduktionen und erst recht nicht die von Amazon oder Disney extra für VoD produzierten Inhalte. Dieser Content wird erst seit einigen Jahren zusätzlich von Streaming-Diensten angeboten und das man für zusätzliches zusätzlich zahlen muss, stellt doch keine Entwertung des ursprünglichen Angebotes dar.

Musikstudios haben übrigens in erster Linie gelernt, kleine Brötchen zu backen. Das Künstler bis vor zwei Jahren in der Regel mehr Tourneen zu höheren Preisen als in den 90ern gemacht haben und jetzt, je nach Größe, durchaus Probleme haben, liegt nicht zuletzt daran, dass man mit Alben kaum noch Geld verdient. Das lohnt sich noch für die Topacts (aber auch da weniger als früher), aber für viele kleinere Gruppierungen sind die Veröffentlichung eher eine Art Werbemittel für Live-Auftritte, von denen man dann leben muss. Dabei hat die Musikindustrie noch den großen Vorteil, dass es lokal unterschiedliche Geschmäcker gibt und zum Beispiel nie jemand deutsche Volksmusik vor illegalen Downloads in Indien schützen musste. AA(A)-Filme werden dagegen seit jeher global vermarktet und benötigen zu ihrer Refinanzierung sowohl die Zielgruppe von 80 Millionen Deutschen, die sich mehrheitlich eine DVD für 10 Euro leisten könnten, aber genauso 1.300 Millionen Inder, deren Limit im Schnitt eher bei 50 Cent liegt.
1.) Ist alles wenig bis kein Problem, mygully wäre da bspw. eine recht zuverlässige Quelle, dazu einen Multihoster und du kannst fast alles bekommen, was du willst.

2.) Ich kann es schon verstehen, zum einen ist ja häufig das Problem, dass man gar nicht eine "aktuelle" Serie oder ähnliches schauen will, dann wird das Angebot schon meist recht dünn. Wenn man dann noch abseits des allgemeinen Mainstream schauen will, wird es gar noch dünner. Dazu ist es mir z.B. schon zweimal vorgekommen, dass ich eine ältere Serie geschaut habe und mitten drin wurde die Serie dann vom VOD Anbieter aus dem Sortiment genommen und man steckte in diesem Fall sogar vor jeglichem Cliffhanger fest, auf anderen Kanälen war es damals auch nicht zu bekommen, hab dann über Import mühsam DVDs bestellen müssen mit deutscher Tonspur und dann stellte sich gleich das nächste Problemn, wie anschauen? Als ob noch jemand einen BD/DVD Player unterm Fernseher stehen hat, im Laptop ist auch keiner mehr eingebaut, usw. Was blieb mir?

3.) Ich kann dem allerdings nur zustimmen, durch die zunehmende Fragmentierung des Marktes erhalten wir auch wirklich viel mehr Input und ich denke man muss sich in Europa wohl einfach auch erstmal dran gewöhnen. Meine in den USA ist es doch schon seit immer so, dass man diverse Kanäle bucht und nicht ein Komplettprogramm. Da ändert sich dann nicht wirklich viel, bzw. wurde es eine gewisse Zeit sehr stark komprimiert. Ich glaube allerdings, dass viel "Hass" den TV Produkten gegenüber schon fast historisch bedingt ist. Gerade in DE ist es ja nunmal so, dass wir immer schon gegängelt werden über die müßige und sinnbefreite Abgabe für das öffentlich rechtliche, aber gerade aus diesem Punkt sehe ich es. Vergleicht mal das Angebot und die Produktionen von Netflix direkt mit denen die GEZ finanziert sind, wird einem wieder einmal auffallen, wie schlecht und ungerecht die GEZ doch ist. 17,99 EUR kostet Netflix, darin enthalten ist 19% die von der GEZ auch mal wieder nicht geschuldet werden, ergo verdient Netflix 15,11 EUR monatlich, die GEZ 18,36 EUR. Ich kann mir vorstellen, dass viele auf Grund der mafiösen Eigenschaften der GEZ, dies irgendwie auf Netflix und Co abspiegeln.
 
Ich verstehe ja die Argumentation der Studios aber solange ich nicht frei entscheiden kann welche Produkte ich wo konsumieren darf (im Hinblick auf Geoblocking) dann sollte man sich nun mal nicht wundern.

Wo soll ich, denn die neue Staffel CSI anschauen, wenn ich es bei CBS nicht kann? Soll ich ~1-2 Jahre warten bis es hier in einer Sprache läuft, in der ich es nicht sehen will ?
... oha: DU möchtest frei entscheiden was du sehen möchtest ?
Wo ist das Problem ?
Wer hindert dich ?
Dann lass aber auch die Rechteinhaber frei entscheiden wer was wann und wo sehen darf.

Schön wenn man alles umsonst bekommen möchte,
scheiß egal ... dann eben illegal ...
 
... oha: DU möchtest frei entscheiden was du sehen möchtest ?
Wo ist das Problem ?
Wer hindert dich ?
Dann lass aber auch die Rechteinhaber frei entscheiden wer was wann und wo sehen darf.

Schön wenn man alles umsonst bekommen möchte,
scheiß egal ... dann eben illegal ...
Wenn es für unseren Markt nicht angeboten wird, kann ich auch nicht dafür bezahlen.
Ich habe Disney+, Netflix und Prime, deine Unterstellung kannst du dir also sonst wo hinschieben.
 
Seit dem Share-Online Bust vor zwei Jahren wüsste ich mal von keiner mehr (was nicht heißt dass es keine gäbe). Ggf im Usenet aber da hab ich keinen Plan von.
Ganz so wie früher ist es nicht mehr, aber es sind sehr wenige Anbieter, ddl, rapidshare, uploaded. Generell löst sich das Problem aber ohnehin über MultiHoster, da könnte ich mir dann sogar noch vorstellen, dass eben diese noch zusätzlich eine Art Schutzbarriere bilden. Ist ja mittlerweile recht komplex das Ganze.
VPN, Multihoster, PaySafeCards (für Paranoide natürlich bar bezahlt) machen eine Rückverfolgung in meinen Augen schoh nahezu unmöglich, dazu für reine Downloader auch maximal uninteressant.
 
Wenn es für unseren Markt nicht angeboten wird, kann ich auch nicht dafür bezahlen.
Ich habe Disney+, Netflix und Prime, deine Unterstellung kannst du dir also sonst wo hinschieben.
... ich unterstelle gar nichts, hast es doch selbst geschrieben.
Und ich schiebe mir gar nichts ...
Das zeigt doch schon wessen Geistes Kind du bist:klatsch:
Toll was du alles für Abo's hast - aber was soll mir das sagen ?
Das du den ganzen Tag vor der Glotze hängst ??? :stupid:

p.s.: wie man in den Wald hinein ...
 
Ich habe Disney+, Netflix und Prime, deine Unterstellung kannst du dir also sonst wo hinschieben.
Ist aber auch kein Grund, du darfst ja bspw. auch ein Gewehr in DE nicht einfach besitzen, wenn du aus den USA kommst ist dir das vieleicht unangenehm und unverständlich. Aber unterschiedliche Märkte = unterschiedliche Regeln. Wird eine Serie nicht veröffentlicht, Pech. Ggfls. wäre aber auch dann immer noch ein DVD/BD Kauf denkbar, mit unter kompliziert, aber wenn man unbedingt möchte, dann geht das meiste schon.
 
Und weils so schön ist, hat jetzt Paramount auch noch StarTrek Discovery von Netflix entfernt, weil sie es außerhalb von der USA über ihren eigenen Streamingdienst vertreiben will. Andere Startrek serien sollen wohl folgen...
Son geldgeiler Haufen, ich hoffe die ersticken daran. Ich werd mir kein weiteren Dienst außer Netflix holen.
 
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