Filesharing: Profitgier der Filmindustrie schuld?

Die Kosten von Netflix und den Öffentlich Rechtlichen würde ich nicht vergleichen. Letztere auch eine eigene Verbreitungsinfrastruktur, während bei deinen 18 Euro Netflix noch einmal 5-20 Euro Aufschlag für eine angemessen aufgebohrte Internetleitung hinzu kommen.
Das ist jetzt nicht dein ernst, oder?

Brauchst du bei den öffentlich rechtlichen keine Infrastruktur? Kabel, Satellit, selbst DVB-T? Dazu kann ich die Qualität schon und durchaus vergleichen, denn auch bei Nachrichten sind die öffentlich rechtlichen ja alles, nur nicht wirklich gut. Das Niveau was dort teilweise abgeliefert wird ist unterirdisch und weit von dem entfernt was der Rundfunkstaatsvertrag so schreibt. (sehr oft sehr linke Ansichten, wenn man mal politisch betrachtet). Dazu kommt, dass wir uns doch alle einig sein dürften, dass so Schauspieler internationaler Art deutlich mehr verdienen dürften, die Produktionen deutlich hochwertiger und teurer sein dürften als die "Trashserien" des öffentlich rechtlichen Bereichs. Vergleiche mal den Tatort mit bspw. OITNB, denke da wird jedem aufallen, dass die öffentlich rechtlichen nicht wirklich ihren Sinn und Zweck erfüllen. Dazu kommt dann ja noch, die ausdauernden Werbungen im öffentlich rechtlichen, die ja mittlerweile das Programm gut auffüllen.

Ansonsten bin ich kein Befürworter des Filesharing, aber kann Nutzer und Anwender durchaus nachvollziehen und verstehen, man wird von der Industrie schon hart gegängelt und gemolken, DRM Schutzmaßnahmen erfüllen in meinen Augen vordergründig eine schützende Wirkung, etwas weiter gedacht, sieht es aber doch wirklich so aus, dass man damit seine (Filmstudios) Intention untergräbt und bei einigen Nutzern genau das Gegenteil bewirkt. Wenn ich bspw. im Urlaub quasi verboten bekomme, die Bundesliga zu gucken, weil ich halt gerade nicht mehr in der EU bin, dafür aber jeden Monat ordentliches Geld zahle, dann ist das für mich schon ein Grund für diesem Zeitraum nach was anderem umzusehen, wenn dass dann wunderbar klappt, naja, dann ist der Gedanke diese Lösung immer zu nutzen nicht weit, insbesondere wenn es deutlich günstiger ist.
 
Dazu kann ich die Qualität schon und durchaus vergleichen, denn auch bei Nachrichten sind die öffentlich rechtlichen ja alles, nur nicht wirklich gut. Das Niveau was dort teilweise abgeliefert wird ist unterirdisch und weit von dem entfernt was der Rundfunkstaatsvertrag so schreibt. (sehr oft sehr linke Ansichten, wenn man mal politisch betrachtet).
Besser und objektiver als die Nachrichten auf den Privaten. Und Links ist da gar nichts.

Dazu kommt, dass wir uns doch alle einig sein dürften, dass so Schauspieler internationaler Art deutlich mehr verdienen dürften, die Produktionen deutlich hochwertiger und teurer sein dürften als die "Trashserien" des öffentlich rechtlichen Bereichs. Vergleiche mal den Tatort mit bspw. OITNB, denke da wird jedem aufallen, dass die öffentlich rechtlichen nicht wirklich ihren Sinn und Zweck erfüllen.
Man kann "Tatort" gar nicht über einen Kamm scheren. Es gibt soviele mit unterschiedlichsten Schauspielern.
Fakt ist das z.B. Tatort Münster auf bis zu 14 Millionen Zuschauer pro Folge kommt.
Das müssen erstmal andere nachmachen.

Dazu kommt dann ja noch, die ausdauernden Werbungen im öffentlich rechtlichen, die ja mittlerweile das Programm gut auffüllen.
Du meinst wohl im Vorabendprogramm. Da gebe ich dir Recht. Wenn die ÖR schon GEZ kassieren sollten sie auch werbefrei bleiben.
 
Edit:

So leicht ist das leider nicht.
Dank der DRM Sucht der Studios und der Sucht danach, dass niemand mehr einfach irgendwo auf der Welt eine DVD oder BD kaufen und mit nach Hause nehmen kann, wurde die Welt in 8 Regionen unterteilt...
USA ist Region 1, Mittel- und West-Europa, ein paar andere und Japan bilden Region 2...
Je nach Interesse sind wohl die Regionen 1- 4 interessant

Wenige Player können begrenzt häufig in der Region umgestellt werden.. meist liegt die Grenze bei 5.. Dann ist nix mehr mit Umschalten und die letzte Region ist permanent.


Bei deiner Meinung zu den ÖR stimme ich dir voll und ganz zu.
Ich nutze bei weitem nicht alles, aber es gibt genug andere, die es tun und ich zahle gern dafür, dass Leute, wie mein Vater, die von der Grundsicherung leben, eben ein so breites Angebot nutzen können.

Abgesehen davon, dass es seit jeher viele Regionalcode freie Player gibt, ging es im Beispiel ja um einen Anwender, der Serien in seiner bevorzugten Sprache gucken möchte. Wenn das z.B. südkoreanisch ist, dann stellt man sich halt einen Code-3- statt einem Code-2-Spieler hin. Das jemand zwei Sprachen aus unterschiedlichen Regionen in genau gleichem Maße bevorzugt, ist doch eher unwahrscheinlich. Die meisten Leute gucken ohnehin nur Deutsch, Englisch, vielleicht noch Französisch, Italienisch, Türkisch oder, für Hardcore-Manga-Fans, Japanisch. Das sind aber alles Code-2-Sprachen. Die gewisse Beliebtheit von Code-1-DVDs resultierte eigentlich nur aus dem "ich will nicht warten!!!" Aspekt. Aber es ist wohl ein gutes Recht jedes Anbieters zu entscheiden, wann er anbietet, oder? Man zwingt ja auch keine Band mit vorgehaltener Pistole jetzt zu spielen, weil man jetzt ein Konzert haben will, sondern passt sich dem Angebot an. Sprachlich gibt es zwischen US- und UK-Fassung jedenfalls keinen Grund, auf Region 1 zu bestehen und selbst wenn gilt obiger Vorschlag mit dem Player.


Das ist jetzt nicht dein ernst, oder?

Brauchst du bei den öffentlich rechtlichen keine Infrastruktur? Kabel, Satellit, selbst DVB-T?

DVB-T kostet mich 0 Euro im Monat. UKW und DAB ebenfalls. Also ja: Das ist mein Ernst. Man kann die Öffentlich Rechtlichen nutzen, ohne weitere laufende Kosten neben der Rundfunkgebühr zu haben.

Zu deiner Einschätzung der Nachrichtenqualität sage ich im Detail nichts weiter, weil ich schon erste Andeutungen rechtsgerichteter Verschwörungsschwurbelei zu sehen glaube, aber meine Grundaussage war: Netflix bietet nichts, was auch nur annähernd an diese Qualität rankommt. (Und außer vielleicht der BBC eigentlich auch sonst niemand.) Das gilt unabhängig davon, wie niedrig man diese Qualität subjektiv einschätzt – andere lassen ganz objektiv noch mehr zu wünschen übrig.
#provemewrong
 
DVB-T kostet mich 0 Euro im Monat. UKW und DAB ebenfalls. Also ja: Das ist mein Ernst. Man kann die Öffentlich Rechtlichen nutzen, ohne weitere laufende Kosten neben der Rundfunkgebühr zu haben.

Zu deiner Einschätzung der Nachrichtenqualität sage ich im Detail nichts weiter, weil ich schon erste Andeutungen rechtsgerichteter Verschwörungsschwurbelei zu sehen glaube, aber meine Grundaussage war: Netflix bietet nichts, was auch nur annähernd an diese Qualität rankommt. (Und außer vielleicht der BBC eigentlich auch sonst niemand.) Das gilt unabhängig davon, wie niedrig man diese Qualität subjektiv einschätzt – andere lassen ganz objektiv noch mehr zu wünschen übrig.
#provemewrong
Keine Sorge, rechtsgerichtet ist bei mir nichts, habe nur im Vorfeld der Wahlen leider wieder den Fehler gemacht des öfteren unvoreingenommene Nachrichten zum Thema zu schauen, und auch bspw. das "Kanzlerduell" im Ersten gesehen. Die Kommentatoren kamen ja von zwei Sendeanstalten und man sollte meinen, dass diese sich in ihren Ansichten ein wenig ausgleichen, bliesen aber beide in das gleiche Horn und waren schon der linkeren (auf keinen Fall extremistisch links gesehen) Seite der Medaille zugewannt und haben dies eben auch leider in ihren Handlungen sehr deutlich gemacht. So durfte bspw. Herr Scholz sich mit Ausflüchten und ablenken vom Kern der Frage retten, während man Hr. Laschet dies mehrmals nicht durchgehen ließ und wiederholt den Kern der Frage zurückgeholt hat. Das gleiche Muster erkennt man in meinen Augen auch deutlich bei allgemeineren Nachrichten.


Netflix bietet nichts, was auch nur annähernd an diese Qualität rankommt.
Das kann ich nicht nachvollziehen, bzw. muss dies noch einmal genauer erfragen. Bezieht sich diese Aussage auf Nachrichten? Dann hast du Recht, weil Netflix keine Nachrichten macht. Bezieht sich dies auf Aussage zum TV Programm? Dann ist objektiv wie subjektiv belegbar, dass du einer seltenen Minderheit angehörst, gängige Bewertungsportale sagen da was anderes. Ändert natürlich nichts daran, dass jeder seine eigene Meinung über da sTV Programm haben darf, meine Meinung ist halt, ein Blick in den Staatsvertrag Rundfunk sagt nichts darüber aus, dass ich mich durch diese Portale gut unterhalten lassen soll, sondern dass eine unabhängige und neutrale Informationserstattung erfolgen soll. Ich weiß bis heute nicht, wie sich Tatort und alle andere Serien, ebenso wie WM/EM Übertragungen usw. rechtlich belegen lassen.

DVB-T kostet mich 0 Euro im Monat. UKW und DAB ebenfalls. Also ja: Das ist mein Ernst. Man kann die Öffentlich Rechtlichen nutzen, ohne weitere laufende Kosten neben der Rundfunkgebühr zu haben.
Da war ich tatsächlich falsch informiert, hab gedacht seit T2 würde dies auch monatlich kosten, gilt aber wohl nur für die privaten.
Besser und objektiver als die Nachrichten auf den Privaten. Und Links ist da gar nichts.
Schon ziemlich, siehe weiter oben.

Ich sag mal so, ich kann lesen und bin daher nicht auf Nachrichten im TV angewiesen, wenn dann noch dazu kommt, dass man klar denken kann und sich den jeweiligen Quellen nicht vollends verschreibt, kommt man im Leben ganz gut klar. Aber nur öffentliche rechtliche Nachrichten reichen da bei Weitem nicht aus um einen guten Überblick über die Gesellschaft zu halten, sind halt geprägt.

P.S.
Schau dir mal die Kanzlerduelle an, wie oft Hr. Scholz sich rausreden durfte, während Hr. Laschet wiederholt hinterfragt wurde. Da war schon ein nicht unerheblicher Linksdrall zu sehen.
 
Das kann ich nicht nachvollziehen, bzw. muss dies noch einmal genauer erfragen. Bezieht sich diese Aussage auf Nachrichten?

Exakt. Wie bereits in der ursprünglich gemachten Aussage, dass das umfangreiche Korrespondentennetzwerk und die relativ großen Nachrichtenredaktionen der ÖR ein großer Kostenfaktor sind, aber eben auch unverzichtbar für eine derartige Berichterstattung. Genau das versuchen Streaming-Dienste eben nicht einmal zu bieten und sparen dadurch sehr viele Kosten ein, meiner Meinung nachn kann man als mündiger Bürger auf brauchbare Nachrichten nicht verzichten. Und die meisten, die über die Rundfunkgebühr jammern, haben mit Sicherheit keine Tageszeitung als Alternative abonniert. In dieser Hinsicht sehe ich die Öffentich Rechtlichen wie kostenlose Corona-Schnelltests: Nein, die Qualität ist nicht perfekt und nein, bei weitem nicht alles Geld fließt in den Aspekt, den man eigentlich haben möchte. Aber am Ende resultiert ein brauchbares Angebot von dem man möchte, dass es gerade diejenigen viel häufiger nützen, die nie freiwillig für etwas vergleichbares bezahlen würden.

In Teilen lässt sich meine Qualitätsaussage aber vermutlich auch auf andere Informationssendungen übertragen. Mir fehlt etwas der Überblick über die Doku-Angebote der Streamingdienste, aber was ich gesehen habe, war oft von Discovery Channel oder schlechter eingekauft und da wäre ich früher bei den von N24/Bild verbreiteten Folgen schon froh gewesen, wenn sie den Umfang einer Wikipedia-Einleitung fehlerfrei in 30 Minuten (+30 Minuten Werbung und Wiederholung) untergebracht hätten. Die Ö-R-Eigenproduktionen sind dagegen zumindest bei Naturthemen oft immer noch auf einem Niveau, an dass stellenweise nicht einmal die BBC heranreicht. Leider gibt es aus Kostengründen nur viel weniger davon als früher.

Da war ich tatsächlich falsch informiert, hab gedacht seit T2 würde dies auch monatlich kosten, gilt aber wohl nur für die privaten.

Der Empfang von DVB-T an sich ist weiterhin komplett kostenlos. Die meisten privaten Sender strahlen über diese Kanäle zwar nur noch Pay-TV aus, aber die Ö R sind frei empfangbar. Sogar in ziemlich guter Qualität – hier in Fürth 1080p60 mit 24 MBit/s HVEC. Und ohne DRM kann man dieses Programm natürlich weiterhin privat aufzeichnen, während bei den meisten Streamingdiensten irgendwann der Lieblingsbeitrag wieder weg ist.
 
Jetzt mal unabhängig davon ob man die öffentlich-rechtlichen nutzt, mag oder ablehnt, muss man dennoch anerkennen, dass man die Kosten dafür nicht mit denen für Netflix vergleichen kann. Selbst wenn diese sich für den einzelnen Haushalt einigermaßen auf gleichem Level bewegen.
Die öffentlich-rechtlichen haben einen gesetzliche Auftrag (wie gesagt ob man das gut heißt oder nicht steht auf einem anderen Blatt) und produzieren täglich zig Stunden Kontent (man müsste es mal addieren, aber ich vermute mal es ist 3-stellig) und nicht "nur" ein paar Serien und Filme im Jahr. Ob die Filme und Serien jetzt besser sind oder nicht wie bei Netflix ist sicherlich pauschal nicht zu beantworten. An international bekannten Schauspielern bei Netflix kann man die Qualität nicht fest machen - da ist auch viel Murks dabei.
Ich finde es eher schade, dass man die Kosten für die privaten Sender so gar nicht kennt. Da kommen ja pro Haushalt auch nochmal Kosten drauf, die aber halt völlig intransparent sind und im übrigen ebenso wie der Rundfunkbetrag von allen gezahlt werden, das ist nur vielen nicht bewusst.

Persönlich nutze ich aber eigentlich ohnehin nur DLF beim Auto fahren und so gut wie gar kein TV Programm. Alle Jubeljahre mal einen Film auf Prime (das ich aber aus anderen Gründen abonniert habe) und bin damit sicherlich eine Minderheit. Für die meisten Filme und Serien ist mir meine Zeit zu schade. Aber das soll jeder halten wie er will, ich habe lieber ein richtiges Leben.
 
In Teilen lässt sich meine Qualitätsaussage aber vermutlich auch auf andere Informationssendungen übertragen.
Nun ja, es lässt sich ja immer über alles streiten.

Meines Wissens nach ist die größte deutsche Nachrichtenagentur die dpa ist und die öffentlich rechtlichen, wie auch andere Sender und Verlage besitzen Anteile. Kosten tut der Spaß nicht sonderlich viel, bei einem Jahresumsatz von 90Mio (nicht Mrd) kann man davon ausgehen, dass man zumindest halbwegs neutrale Ergebnisse vorweisen kann. Bedeutet doch letztlich nichts anderes, als dass es eine zentrale Nachrichtenagentur gibt und alle Sender, inkl. der öffentlich rechtlichen nur abschreiben. Dein sogenanntes Koresspondentennetzwerk ist für mich auch kein Grund, nur weil ich irgendwelche Leute irgendwo in die Karpaten schicke, muss da ja nicht gut sein, vor allem wenn man bedenkt, dass auch bei den öffentlich rechtlichen, die Zahl der Terrorismusexperten (2001), zu Royalexperten (2011) und der heutigen Virulogen recht identisch ist und in nicht wenigen Fällen vermutlich gleich deckungsgleich und personenidentisch. (nicht bei allen)
Du siehst, ich sehe nicht wirklich die "überragende" Qualität, auch wenn ich die Notwendigkeit sehe. Schade nur, dass die Notwendigkeit in keinster Weise sinnvoll umgesetzt wird.

Bzgl. Umweltsendungen und anderer Informationssendungen kann ich nur meinen Eindruck hinterlassen, dass das Niveau der Sendung mit der Maus, leider oft nicht verlassen wird, Themen maximal oberflächlich angeschnitten werden. Hierzu kann ich als Beispiel die alles und nichts sagenden Berichte über das uns so beliebte Coronavirus anführen. Da kommen Experten zum Sprechen und widersprechen sich gegenseitig, ohne das der Moderator dies mal kritisch analysieren würde. Das in diesem Bereich nur wenige Sendungen tiefer gehen, kann für mich aber eben kein Argument für die Öffis sein, wenn ich mir zum Beispiel einmal die Michael Jordan Doku, die Michael Schumacher Doku anschaue, ist das in jedem Fall besser verfilmt, als jede Doku die ich von den Öffis bisher gesehen habe. Mir muss als Zuschauer aber eben auch klar sein, was mich erwartet, denn tief gehen auch diese Dokus nicht in die Thematik, sondern zeigen nur das was der Zuschauer sehen will.
Womit ich zum Schluss komme, die Qualität und die Kostenstruktur der öffentlich rechtlichen hängt in meinen Augen nicht direkt zusammen, im Gegenteil die Struktur und der Aufbau des Konstruktes, haben die Qualität immer mehr und mehr versaut, die Kosten im kompletten Gegenlauf dazu immer mehr ausufern lassen. Wenn die dpa es mit 100Mio im Jahr schafft, die gesamten Nachrichten zu recherchieren (da werden auch Korrespondenten sitzen und fahren), dann brauche ich 200Mio um den staatlich vereinbarten Auftrag der Öffis zu erfüllen, denn ich brauche das Ganze zweimal um möglichst unabhängig zu sein. Dazu zwei Radiosender und wenn man es weit auslegt kommen noch mal ein paar Euros dazu um regionale Sender ala WDR dazuzuschalten. Von 8,11 Mrd Euro (Aufkommen in 2020) bin ich aber doch sehr weit entfernt!
 
Da ich gerade zufällig die GEZ Abbuchung gesehen habe, welche seit August ja auch noch gestiegen ist :motz:, habe ich mir mal die Posten angesehen, die jeden Monat "im Verborgenen" zusammenkommen. Und da sind D2 Mobilfunktarife, Prime Mitgliedschaft noch nicht mal drin. Wenn ich jetzt noch ein paar weitere Anbieter (Disney+, Sky, etc.) abonniert hätte, läge ich bei bestimmt bei 200€/mtl. Der Kleinkram läppert sich so schon über 'nen Hunni zusammen:

Monatliche Kosten TV/Musik/Print
GEZ
18,36 €​
ALLSTARS HD
11,98 €​
Horizon TV
9,99 €​
Prime Music HD
7,99 €​
Netflix 4K
17,99 €​
Readly
9,99 €​
PCGH DVD Print Abo (nicht inkludiert) unbezahlbar ;-)
Internet
Vodafone CableMax 1000
39,98 €​
Fritz Box Option
4,99 €​
Summe
121,27 €​

Kein Wunder, das einige da die Kombi 20€ Internet und 10€ "Multihoster" interessant finden.
 
Ich kann da nur GEZ, Vodafone CableMax 1000 (Fritz Box würd ich mir selbst kaufen) und natürlich das PCGH Abo nachvollziehen.
Den Rest würde ich mit meinem Peter Zwegat Rotstift wegstreichen :D
 
  • Haha
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habe ich mir mal die Posten angesehen, die jeden Monat "im Verborgenen" zusammenkommen.
Mein Excel sagt mir, dass ich 2021 im Schnitt 69,25€ für "Telekommunikation" ausgegeben habe. Das ist der Internetanschluss (GBit), mein Handy (kostet fast nichts), Netflix (HD), GEZ. Das wird 2022 etwas mehr werden da GEZ und Netflix teurer geworden ist aber insgesamt sehe ich den Betrag als sehr erträglich an, auch weil ich die gekauften Services ja sehr stark nutze (mindestens den INternetanschluss der ja auch den größten Teil ausmacht).
Da sind andere Fixkosten deutlich "unrentabler" für mich, beispielsweise die 188,33€ an "Versicherungen" die zwar (weitestgehend) nötig sind, aber man so Gott will ja niemals "ausnutzt".
 
Mein Excel sagt mir, dass ich 2021 im Schnitt 69,25€ für "Telekommunikation" ausgegeben habe. Das ist der Internetanschluss (GBit), mein Handy (kostet fast nichts), Netflix (HD), GEZ.

Guter Kurs! :daumen:

Ich kann da nur GEZ, Vodafone CableMax 1000 (Fritz Box würd ich mir selbst kaufen) und natürlich das PCGH Abo nachvollziehen.
Den Rest würde ich mit meinem Peter Zwegat Rotstift wegstreichen :D

Da muss ich wohl nochmal genauer hinsehen. Aber readly muss vor allem für die Dame bleiben :D
Gerade gesehen, da gibts auch PCGH... aber Oldschool auf Papier hat halt seinen speziellen Charme.
 
Ich komme (seit Wechsel auf noch billigers Prepaid) die letzten Monate auf rund 58 Euro. Noch ohne Freenet, dass ich kurz vor dem Urlaub nicht erneuern wollte und seitdem irgendwie kaum vermisse, aber inklusive Rundfunkgebüher und gemieteter Fritz. (Sie zum Vertragsabschluss zu kaufen hätte ungefähr der Miete über 2,5 Jahre entsprochen und da ich mir wegen dem Ping unsicher war, ob ich noch zu DSL zurückkehre, habe ich sie erstmal nur gebucht. Bislang bereuhe ich die Entscheidung nicht: Nachdem die Telekommunikationsdienstleister Monate gebraucht haben, um auch meine Telefonnumern umzuziehen, wollte Vodafone nämlich erst nur die Basisgebühr auf 0 setzen. Der freundliche Hinweis darauf, dass ich auch Zusatzleistungen am laufen habe, brachte mir dann eine zusätzliche Gutschrift in doppelte Höhe ein, sodass das Ding jetzt mindestens 3 Jahre kostenneutral ist und in der Zeit hat es mir noch einmal einen halben Tag Urlaub erspart, weil man sich bei einer Störung nicht mit "liegt an ihrem privaten Router" rausreden konnte.)

Zugegeben: Ich habe auch kein PCGH-Abo, weil bei meinem Arbeitgeber oft Gratishefte ausliegen! :-D
 
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