Nicht nur die Niederlande. Auch Italien und Ungarn.
In Frankreich war es knapp davor.
Ja solche Regierungen sind eine Gefahr für die EU.
Und sie kassieren gerne Gelder der EU aber handeln nationalistisch.
Putin reibt sich deswegen bestimmt die Hände.
Weil er gerne eine instabile zerstrittene EU sehen will.
Welche schwach ist.
Eine ziemlich verquere Ansicht die du da hast.
Natürlich sollten die nationalen Interessen der Mitgliedsstaaten immer im Vordergrund stehen, denn dazu haben sich die Regierungen dieser Staaten ihren Wählern schließlich verpflichtet.
Ob dies eine Gefahr für die EU darstellt? Nicht jeder Mitgliedsstaat profitiert gleichermaßen von der EU, bzw. erfährt durch diese auch Benachteiligungen wie bspw. die Gefährdung der nationalen Souveränität, d.h. Bevormundung und diese widerspricht oftmals den Verfassungen dieser Mitgliedsstaaten.
So sehen sich diese Staaten durch die EU gefährdet und nicht umgekehrt.
EU Gelder sind an Bedingungen geknüpft und werden nicht einfach vergeben und können durchaus zurückgehalten werden. Das gleiche gilt für die Mitgliedsstaaten selbst, welche sich auf das Veto Recht berufen können, um Zahlungen an die EU zurück zu halten,. zu verweigern.
Die EU ist schwach, ja. Aber das ist nicht Putins Schuld.
Das haben die Führung der EU und seine Konsorten ganz alleine zu verantworten.
Nehmen wir mal an Russland hätte tatsächlich Nordstream gesprengt, ein Vorhaben welches Gazprom/die russische Förderation Milliarden gekostet hatte, hätten bzw. haben spätentens die Sanktionen/Embargos(Öl,Gas) seitens der EU gegen die russische Förderation die wettbewerbsfähigkeit Europas bzw. die der EU Mitgliedsstatten zunichte gemacht. Ganz zu schweigen vom New Green Deal, welcher ohnehin bei stetig steigendem Energiebedarf zum Damoklesschwert der europäischen Wirtschaft geworden wäre bzw. wurde. Aktuell wird das durch die Kohleverstromung(Deutschland) und importiertem Atomstrom kompensiert, was defacto den Irrweg der Energiewende aufzeigt.
Rechte Regierungen sind perse nichts Schlechtes, diese stellen die Interessen der eigenen Bevölkerung in den Vordergrund. Doch scheint es, das mit "rechts" immer Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus assoziiert wird, was so nicht richtig ist. Bei politischen Wortgefechten werden gerne überspitze Formulierungen, abwegige Eigendefinitionen angewand um den politischen Gegener zu charakterisieren, entkräften o.a. zu diffamieren um die eigenen Interessen zu rechtfertigen, durchsetzen zu wollen.
Manche gehen sogar soweit diese als Nazis zu bezeichnen, was nicht nur kontraproduktiv und schändlicher ist, sondern auch die Wähler dieser Parteien beleidigt.
Demokratie lebt nunmal von vielen, verschiedenen Meinungen und "unsere Demokratie", ein Schlagwort welches von den aktuell Regierenden fast schon inflationär gebraucht wird, grenzt die Meinungsvielfalt doch sehr stark ein. Und dies hat mit Demokratie nicht viel gemein, wohl mehr die eines Diktats.
Was als "Rechtsruck" bezeichnet wird, ist im Grunde nicht mehr als der Wunsch nach nationaler Selbstbestimmung, Souveränität. Ein Recht das gemäß der Verfassungen der jeweiligen Staaten vorbehalten ist und nicht durch supranationale Organisation untergraben werden dürfen, welche im Grunde nur die Befugnisse ausüben dürfen, welche ihnen die Mitgliedsstaaten übertragen haben, jedoch durch das Veto Recht jederzeit unter der Berücksichtigung von Fristen verweigert werden dürfen. Die Realität sieht jedoch leider anders aus. Übergiffigkeit und Bevormundung seitens der EU Kommision zeigen mehr und mehr autoritäre Züge dieser Organisation auf und das ist alles andere als demokratisch. Fremdbestimmung und vorsätzliche Benachteiligungen, wie auch das Einmischen in innere Angelegenheiten (NGOs) wie bspw. Wahlen (Farbrevolutionen) sind Züge autoritärer Regierungen. Das ist nicht die Definition von Demokratie.
Wenn die EU weiterhin bestehen soll, muss diese umstrukturiert und tranparent gemacht und nicht als Bollwerk für und zur Machtkonzentration mißbraucht werden.