Erziehung - Schule - Staat - Jugendliche | Vorsicht! Dieses Thema zwingt einen dazu viel(!) zu lesen!

AW: Erziehung - Was passiert mit der Jugend?

Klasse. Nicht Klassenarbeit. Die kann man auch mit 90 Leuten schreiben, wenns eine zweite Aufsichtsperson gibt (und Kugelschreiber verboten sind :ugly: ). Aber mit 30 Schülern (was fast noch wenig ist. Als ich noch in der Schule war, waren 33 Schüler bereits Regelgröße und in Ethik warens bis zu 37) Unterricht zu machen, ist eine ganz andere Nummer. Da braucht der Lehrer erstmal 5-10 Minuten, bis überhaupt Ruhe in der Klasse ist und wenn dann noch jeder Schüler eine Frage hat, die innerhalb einer Minute beantwortet wird (was bei Einbeziehung der Klasse nicht viel ist, erst recht bei dieser Größe), dann ist am Ende der 45 Minuten vielleicht noch genug Zeit, um die Hausaufgaben vom letzten Mal abzugleichen und die fürs nächste mal zu geben. Aber neues gelehrt (oder gar gelernt) wurde rein gar nichts.
In einigen Fächern mag man das mit Frontalunterricht kompensieren können (mitdenkende Leute, wie sie z.B. die Wirtschaft so gerne geliefert hätte, erhält man dann natürlich nicht...), aber spätestens in Sprachen oder Kunst/Musik geht es einfach nicht, ohne dass sich der Lehrer auch mal gezielt um einzelne Schüler kümmern kann.

Wow. Das müssen ja noch Zeiten gewesen sein.
Zu meiner Schulzeit waren 30-40 Schüler zwar auch die Regel. Dafür aber nur 3-5 Schüler in den Ethik Unterrichtseinheiten. :ugly:

Ich denke das größte Problem, mit dem viele Lehrer zu kämpfen habe, ist einfach der mangelhafte Umgang mit "unterrichtsfremden" Medien.

IMHO bringt Frontalunterricht garnichts. Am besten ist kombinierter Unterricht, bei dem dann wirklich alle Medien genutzt werden. Bietet sich gerade für Fächer wie Geschichte, Erdkunde oder auch Physik ganz gut an.
Und auch Mathematik ein wenig mit Geschichte zu koppeln (in den Mathematikbüchern einiger Länder, wie BW und Bayern gibt es sogar einige Passagen darüber, die werden aber häufig übersprungen) könnte, meiner Meinung nach, Sinn machen.
 
AW: Erziehung - Was passiert mit der Jugend?

Klasse. Nicht Klassenarbeit. Die kann man auch mit 90 Leuten schreiben, wenns eine zweite Aufsichtsperson gibt (und Kugelschreiber verboten sind :ugly: ). Aber mit 30 Schülern (was fast noch wenig ist. Als ich noch in der Schule war, waren 33 Schüler bereits Regelgröße und in Ethik warens bis zu 37) Unterricht zu machen, ist eine ganz andere Nummer. Da braucht der Lehrer erstmal 5-10 Minuten, bis überhaupt Ruhe in der Klasse ist und wenn dann noch jeder Schüler eine Frage hat, die innerhalb einer Minute beantwortet wird (was bei Einbeziehung der Klasse nicht viel ist, erst recht bei dieser Größe), dann ist am Ende der 45 Minuten vielleicht noch genug Zeit, um die Hausaufgaben vom letzten Mal abzugleichen und die fürs nächste mal zu geben. Aber neues gelehrt (oder gar gelernt) wurde rein gar nichts.
In einigen Fächern mag man das mit Frontalunterricht kompensieren können (mitdenkende Leute, wie sie z.B. die Wirtschaft so gerne geliefert hätte, erhält man dann natürlich nicht...), aber spätestens in Sprachen oder Kunst/Musik geht es einfach nicht, ohne dass sich der Lehrer auch mal gezielt um einzelne Schüler kümmern kann.

Dafür gibt's ja ab einer bestimmten Klasse ausschließlich Doppelstunden. Und wenn ein Lehrer 5-10 Minuten braucht, um für Ruhe zu sorgen, hat die Lusche im Schuldienst ohnehin überhaupt gleich gar nichts verloren. Echt jetzt. Wenn's nicht augenblicklich ruhig ist, dann hagelt's halt Strafarbeiten, Sechsen und Klassenbucheinträge. Und der wichtigste Teil der Schule sind ohnehin die Hausaufgaben. Im Unterricht kann man in der Regel auch mal pennen, wenn man sich nachher ordentlich daheim hinsetzt.

Außerdem ging es um das Entfalten von Talent. Talent führt zu größerem Wissen. Größeres Wissen führt zu besseren Ergebnissen in Klassenarbeiten. Hierdurch wird schließlich maßgeblich die Note gebildet. Das ganze Gequatsche von Menschen, die sich gern schwafeln hören in Fächern wie Philosophie/Religion, Sowi, Erdkunde ("Oh nein, die erste Welt klaut der dritten Bodenschätze und Kokosnüsse!") braucht ohnehin keine Sau. Wenn da mal einer nicht drankommt, tut das der Welt sicherlich keinen Abbruch.
 
Wir hatten in der 10. immer Doppelstunden. Wurde bei uns neu eingeführt also jetzt auch ab der 5. Klasse. Das war eig. auch besser so. Man hatte mehr Zeit um bestimmte Themen zu besprechen und Fragen zu beantworten. Trotzdem muss man sagen das manche Schüler bevorzugt wurden. Einige kamen öfter dran als andere auch wenn die einen öfter aufgezeigt haben. Das kann ja nur dazu führen das man keine Lust mehr hat mitzumachen. Wenn ich 20 mal aufzeige und nur 2 mal drangenommen werde und ein anderer nur 5 mal aufzeigt und immer drangenommen wurde hätte ich auch keine Lust mehr. Wenn dann noch kommt das der andere für diese Stunde eine bessere mündliche Note bekommen hat als ich ist schicht! Und das war oft so!
Die Noten bei uns wurden regelrecht gewürfelt!
Die Mädchen (2) haben nie Sport mitgemacht bzw. nur sehr sehr selten weil sie dafür den Klassenraum aufräumen sollten. Das soll aber ganze 70 min. dauern!? Dann kommt man in die Klasse und es sieht kaum besser aus als vorher! Was bekommen die auf dem Zeugniss eine 3! Andere haben eine 4 bekommen weil sie 4-5 mal ihr Sportzeug nicht dabei hatten.
Dann zu Geschichte etc..
Ein Mädchen hat in all diesen fächern eine 2. Schön und gut wenn sie diese verdient hätte! Wenn ich sie jetzt heute fragen wurde wann die Mauer gefallen ist oder wer der sonnenkönig war wurde sie 1. sagen keine Ahnung und 2. würde sie mich fragen wer das doch sei!
Andere wussten mehr und haben öfter aufgezeigt und bekamen teilweise nur eine 3!
Lehrer benoten die Schüler falsch! Bestes Bsp. ist Sport. Einer der sich viel mühe in Sport gibt aber nicht so sportlich ist bekommt eine 3 einer der sportlich ist sich aber keine mühe gibt bekommt eine 2 oder gar eine 1! Ich finde wenn man sich immer bemüht das beste zu geben sollte man min. mit einer 2 belohnt werden.
 
AW: Erziehung - Was passiert mit der Jugend?

Wir hatten in der 10. immer Doppelstunden. Wurde bei uns neu eingeführt also jetzt auch ab der 5. Klasse. Das war eig. auch besser so. Man hatte mehr Zeit um bestimmte Themen zu besprechen und Fragen zu beantworten.

Genau das ist der Sinn von Doppelstunden. Und ich bin auch fest davon überzeugt, daß das gut ist. Zu meiner Zeit haben die an der Realschule hingegen Kurzstunden von 30 Minuten eingeführt. Als Schüler war ich darauf natürlich ein bißchen neidisch, aber im Nachhinein denke ich nicht, daß das der richtige Weg war/ist. Wahrscheinlich gibt's das auch gar nicht mehr.

Trotzdem muss man sagen das manche Schüler bevorzugt wurden. Einige kamen öfter dran als andere auch wenn die einen öfter aufgezeigt haben. Das kann ja nur dazu führen das man keine Lust mehr hat mitzumachen. Wenn ich 20 mal aufzeige und nur 2 mal drangenommen werde und ein anderer nur 5 mal aufzeigt und immer drangenommen wurde hätte ich auch keine Lust mehr. Wenn dann noch kommt das der andere für diese Stunde eine bessere mündliche Note bekommen hat als ich ist schicht! Und das war oft so!

Den Frust kann ich natürlich nachvollziehen. Allerdings ist es ja nun auch so, daß für die Note nicht alleine die Meldefrequenz entscheidend ist. Und es gibt eben auch schlechte Lehrer. Meine Erfahrung ist, daß die, die wirklich streng sind, in der Regel die besseren weil faireren sind. Vielleicht wäre es ein interessanter Ansatz für Dich, wenn Du Deine Erfahrungen mal diesbezüglich ganz für Dich alleine einordnen würdest.

Die Noten bei uns wurden regelrecht gewürfelt!
Die Mädchen (2) haben nie Sport mitgemacht bzw. nur sehr sehr selten weil sie dafür den Klassenraum aufräumen sollten. Das soll aber ganze 70 min. dauern!? Dann kommt man in die Klasse und es sieht kaum besser aus als vorher! Was bekommen die auf dem Zeugniss eine 3! Andere haben eine 4 bekommen weil sie 4-5 mal ihr Sportzeug nicht dabei hatten.

Ach komm! Das mag nicht richtig sein, aber wen interessiert denn die Sportnote? Das ist für den weiteren Lebensweg bei weitem die unwichtigste in der ganzen Schulkarriere, wenn man nicht unbedingt Sport studieren möchte. Wir haben da in der Oberstufe Karnevalslieder gesungen und ansonsten ein bißchen den Ball hin- und hergeworfen, weil überhaupt niemand Bock auf den Blödsinn hatte.

Dann zu Geschichte etc..
Ein Mädchen hat in all diesen fächern eine 2. Schön und gut wenn sie diese verdient hätte! Wenn ich sie jetzt heute fragen wurde wann die Mauer gefallen ist oder wer der sonnenkönig war wurde sie 1. sagen keine Ahnung und 2. würde sie mich fragen wer das doch sei!
Andere wussten mehr und haben öfter aufgezeigt und bekamen teilweise nur eine 3!

Das kenne ich auch. Mädchen sind im Labern oft einfach besser. Das muß man irgendwann akzeptieren. Ich hatte auch so eine in der Klasse, die wahnsinnig viel in Geschichte geredet hat und daher auch mündlich immer eine ganz gute Note hatte. Der Inhalt war eher mittelmäßig. Wahrscheinlich hätte ich sie damals auch dafür nicht leiden können, wenn sie nicht so verdammt geil und ziemlich nett zu mir gewesen wäre. :D

Lehrer benoten die Schüler falsch! Bestes Bsp. ist Sport. Einer der sich viel mühe in Sport gibt aber nicht so sportlich ist bekommt eine 3 einer der sportlich ist sich aber keine mühe gibt bekommt eine 2 oder gar eine 1! Ich finde wenn man sich immer bemüht das beste zu geben sollte man min. mit einer 2 belohnt werden.

Das ist natürlich wirklich ein krasses Beispiel für schlechtes Lehrerverhalten. Im Sport sollte immer nur der Einsatz, nie das tatsächliche Ergebnis bewertet werden. Was würde man sonst zum Beispiel mit schlicht und einfach unsportlichen Personen machen? Es gibt ja solche totalen Bewegungslegastheniker. Aber für das Leben ist es total unwichtig, ob Du aus 10 oder 30 Metern einen Ball in einen Korb werfen kannst. Und die können natürlich trotzdem Vorstandsvorsitzender von bspw. RWE werden, weil sowas eben total egal ist. Also würde ich mir über die Note in Sport auch keine Sekunde irgendwelche Gedanken machen.
 
Zur Sportnote. Ich glaube nicht das es gut kommen würde wenn du eine 5 in Sport bekommst. Da weis man doch das du einfach nur nichts gemacht hast oder deine Sachen nie dabei hattest.
 
AW: Erziehung - Was passiert mit der Jugend?

Zur Sportnote. Ich glaube nicht das es gut kommen würde wenn du eine 5 in Sport bekommst. Da weis man doch das du einfach nur nichts gemacht hast oder deine Sachen nie dabei hattest.

Du kannst mir nicht erzählen, dass man bei dir an der Schule eine 5 in Sport bekommt, obwohl man immer sein Sportzeug dabei hatte und sich immer so gut wie möglich angestrengt hat oder?
 
Pagz schrieb:
Du kannst mir nicht erzählen, dass man bei dir an der Schule eine 5 in Sport bekommt, obwohl man immer sein Sportzeug dabei hatte und sich immer so gut wie möglich angestrengt hat oder?

Nein das meine ich nicht. Ich meine nur das die Mädchen bei uns niemals eine 3 bekommen hätten dürfen! Sie haben im ganzen Jahr max. 20 mal mitgemacht!
In der 9 gab es einen der immer(!) den Unterricht gestört hat! Am pöbeln, schreien, meckern, etc. Trotzdem hat er eine 2 bekommen weil er doch so sportlich war. Er hat sich sogar noch beschwert das er eine 2 bekommen hat!
 
AW: Erziehung - Was passiert mit der Jugend?

Hatten die Mädchen denn überhaupt eine Möglichkeit besser als eine 3 zu kriegen?
Wenn nicht, hätte ich lieber Sport mitgemacht

Zu deinem Beispiel mit dem Jungen: Das ist nicht nur so in Sport. Wenn jemand in Mathe gut ist, bekommt er auch automatisch mündlich eine 1, obwohl er nie mitmacht etc. Allerdings erachte ich das jetzt nicht als das Hauptproblem unseres Schulsystems und erst recht nicht als das Hauptproblem (sofern vorhanden) unserer Jugend;)
 
Es führt aber dazu das die Jugend einfach keine Lust mehr dazu hat. Wieso sollte ich mir mühe geben gute Noten zu bekommen wenn andere nichtmal die Hälfte dafür geben. Da ist doch klar das niemand sich noch mühe dafür gibt etwas zu bekommen wofür ein anderer sich nichtmal in kleinster weise anstrengt.
Schule trägt auf jedenfall dazu bei das es schlimmer wird.
 
AW: Erziehung - Was passiert mit der Jugend?

Glaube ich nicht. Im Endeffekt ist es immer noch so:
Mehr Mühe --) bessere Noten

Dazu kommt, dass die von dir beschriebene Ungerechtigkeit auch schon vor 30 Jahren existiert hat, da hat sich also nicht viel getan;)
 
Aber die Lehrer sind auch lustloser geworden. Der Unterricht wird nicht geplant. Es wird nach Lust und Laune unterrichtet. Teilweise gar nicht weil der Lehrer eiskalt sagt das er kein Bock hat.
War bei einem Kumpel so und in der höheren Stufe der technischen assis (BXT 2-1, ich bin in der BXT1-1; die 1 bzw. 2 steht für das Jahr in welchem man ist).
Der Lehrer sagt das er keine Lust hat und die Schüler dürfen machen was sie wollen. Früher war das sicherlich nicht so.
 
AW: Erziehung - Was passiert mit der Jugend?

Jaja frühere war eh alles perfekt, die Lehrer sind topmotiviert mit Tafelbildern und Handouts zur Veranschaulichung jede Stunde in die Klassenzimmer gekommen, wo die topvorbereiteten Schüler schon gespannt gewartet haben, dass sie endlich den Schnittpunkt zweier Graphen bestimmen können, das wollten sie schließlich schon immer mal.

Nein, ehrlich, früher lief genau die gleiche Sche*** ab wie heute, nmur teilweise in anderer Weise/die Schei** wird von den Medien meistens noch kräftig gerumgerührt, damit sie auch wircklich jeder richt;)
 
AW: Erziehung - Was passiert mit der Jugend?

Ich habe das Gefühl das einige Lehrer Schüler ignoriern die nicht mitarbeite (wollen) und Stoff einfach weitermachen.
Einige Lehrer von uns sind auch unvorbereitet wenn irgend etwas nicht wie geplant läuft.
 
AW: Erziehung - Was passiert mit der Jugend?

Ich habe das Gefühl das einige Lehrer Schüler ignoriern die nicht mitarbeite (wollen) und Stoff einfach weitermachen.
Einige Lehrer von uns sind auch unvorbereitet wenn irgend etwas nicht wie geplant läuft.

Da sind leider teilweise nicht einmal die Lehrer schuld.
Wenn ich mir unseren Lehrplan (G8 Gymnasium) mal so anschaue, können sie gar nicht anders, als weiterzumachen. Wer nicht mitkommt bleibt halt auf der Strecke. So ist unser deutsches Schulsystem nun einmal leider aufgebaut:(
 
AW: Erziehung - Was passiert mit der Jugend?

Wir bis vor der Herbstferien der Stoff aus der 9 zu Ende zu gemacht (2 Weltkreig) in Frz haben wir in einigen Jahren auch nicht den Stoff geschaft.
Also sind die Lehpläne nicht unbedingt schafbar.
 
AW: Erziehung - Was passiert mit der Jugend?

Ich bin ebenso 17 Jahre alt und ebenso Teil der „verkorksten“ Jugend, aber ich sehe vieles ein wenig anders.
Ich respektiere meine Eltern und meinen Bruder und ich achte auf meine Schulnoten, weil mir ein gutes Abitur und meine Familie einfach wichtig sind. Aber trotzdem muss man sein Leben doch nicht wie in der Bibel führen? Wichtig ist es einfach das Auge für ein angebrachtes Maß zu behalten. Du kannst nicht alles verteufeln.

Deutschland geht auch nicht vor die Hunde wenn man in den Sommerferien mal ne Tüte raucht oder ordentlich einen über den Durst trinkt und dann die ersten 3 Stunden Blau macht um sich mit ner hübschen Frau in Cafe zu setzen. Und ja, ich habe auch schon jemanden gemobbt. Wer von Papa nen 5er Bmw bekommt und den innerhalb von 48 Stunden schrottet, hats verdient. Das ist mit Sicherheit aber kein neues Problem, früher hat man es nur nicht so aufgeplustert. Und auf die Schule beschränkt ist es schon garnicht.
Was denkst du denn wie es in deiner hochverehrten Politik zu geht? Glaub mir, du wir mit Sicherheit nicht Präsident der USA wegen deinem Können oder deinem freundlichen Lächeln. Da sind Ellebogen und Ränkeschmiede gefragt. Mobbing auf höchsten Niveau. War so, ist so, wird immer so sein.
Auch wenn es wirklich schade ist das sich kaum noch jemand für Politik interessiert oder gar ein Buch darüber liest.

Pöbeln, schreien und Meckern hat doch absolut nichts mit der sportlichen Leistung zu tun oder? Wo du doch so hinter dem Leistungsgedanken stehst. Wenn sich der Betreffende nicht anstrengen muss dann ist das doch schön für ihn, wenn du um deine Note kämpfen musst ist das dein Problem. Was definierst du unter Mühe? Man muss sich doch nicht aufwärmen wie auf LSD oder? Es reicht doch bei den Leistungsabnahmen die entsprechende Leistung zu bringen.
Ich kenne das aus einer anderen Perspektive, ich hab diese Mitleidnoten in Sport gehasst, weil es die in keinem anderen Fach gab. Wenn wirklich so Bewegungslegastheniker 18 Sekunden auf 100m brauchen oder bei 1,15m die Latte reißen und dann ne 3 bekommen, das find ich grausam.

Ingesamt würde dem Thread hier weniger Geheule gut stehn. Du bist in Deutschland, einem der höchst entwickelsten Ländern der Welt mit einem der besten Schulsysteme. Du kannst als Lehrer doch nicht alles für jeden Idioten wiederholen, in der Oberstufe kann man Eigeninitiative erwarten.
 
AW: Erziehung - Was passiert mit der Jugend?

Wir bis vor der Herbstferien der Stoff aus der 9 zu Ende zu gemacht (2 Weltkreig) in Frz haben wir in einigen Jahren auch nicht den Stoff geschaft.
Also sind die Lehpläne nicht unbedingt schafbar.​
Genau das meine ich.
Muss im Grunde auch so sein, schließlich werden die ganzen Lehrpläne zu 90% von Leuten gemacht, die in ihrem stillen Büro im Kultusministerium sitzen und keine AHnung haben, wie so ein Unterricht abläuft:(
 
AW: Erziehung - Was passiert mit der Jugend?

Was eher ein Problem an den Schulen ist ist magelnde Planung.
So sind für die Zeit wo Lehrer nicht da sind (ich meine Austausch, (Klassen)fahrten etc, alles was lange feststeht),
scheinbar keine "Aushilfen" vorgesehen, Wir bekommen einfach aufgaben un müsse diese alleine bearbeiten!
 
AW: Erziehung - Was passiert mit der Jugend?

Deutschland geht auch nicht vor die Hunde wenn man in den Sommerferien mal ne Tüte raucht oder ordentlich einen über den Durst trinkt und dann die ersten 3 Stunden Blau macht um sich mit ner hübschen Frau in Cafe zu setzen.

Wenn das in größeren Dimensionen geschieht (worauf es dann unvermeidlich hinauslaufen würde), dann wäre das schon ein Problem (siehe Amerika)
Gerade der Aspekt von Schule soll auf das Leben vorbereiten: Man bereitet sich nicht auf das Leben vor, indem man gerade mal nicht zur Schule geht, weil man halt nicht will. Im Job würde das nicht gehen!

Und ja, ich habe auch schon jemanden gemobbt. Wer von Papa nen 5er Bmw bekommt und den innerhalb von 48 Stunden schrottet, hats verdient.
Nein hat er nicht! Nur weil du neidisch auf ihn bist gibt das dir nicht das Recht ihn zu mobben:nene:

Das ist mit Sicherheit aber kein neues Problem, früher hat man es nur nicht so aufgeplustert. Und auf die Schule beschränkt ist es schon garnicht.

Richtig, aber auch das gibt dir oder jedem anderen nicht das Recht es genauso zu machen. Wenn jeder so denkt, wird es das Problem auch in 50 Jahren noch genauso oder schlimmer geben:(

Auch wenn es wirklich schade ist das sich kaum noch jemand für Politik interessiert oder gar ein Buch darüber liest.
Das stimmt leider auch:(
netter nebeneffekt unserer Wohlstandsgesellschaft: Da denkt jeder alles klappt schon so, da muss er sihc nicht einmischen

Ich kenne das aus einer anderen Perspektive, ich hab diese Mitleidnoten in Sport gehasst, weil es die in keinem anderen Fach gab. Wenn wirklich so Bewegungslegastheniker 18 Sekunden auf 100m brauchen oder bei 1,15m die Latte reißen und dann ne 3 bekommen, das find ich grausam.
Was viele nicht verstehen: In Mathe bekommst du auch keine gute Note, nur weil du dich angestrengt hast, aber ansonsten eine absolute Matheniete bist
Du bist in Deutschland mit einem der besten Schulsysteme.

Leider nicht, auch wenn das gerne von den politikern suggeriert wird:daumen2:
 
Ich komm mit fast allen Lehrern zurecht, selbst wenn man selbst sagt, dass da oder da mal eine andere mündliche Note angebracht wäre.
Aber ab einem bestimmtem Grad wird es ekelig: Eine Lehrkraft, deren Unterrichtsmethoden ziemlich daneben waren (nach einem Elternabend, wo sie sich vorgestellt hat haben meine Eltern richtig Mitleid mit mir gehabt), da sie einfach nur rumgebrüllt hat und Kritikunfähig war. Als dann die Eltern eines Kumpels sie bei einem späteren Elternsprechtag darauf hinwiesen das ihr Unterrichtsstiel nicht perfekt sei, wurde er nicht nur 2 Noten schlechter, sondern sie hat ihn fast jede Stunde so richtig fertig gemacht :daumen2: :(
Als anderes Beispiel wäre auch noch der Chemieunterricht erwähnenswert, wo ein Kumpel von mir eine 1 bekommen hat obwohl er eigentlich nur Mittelmaß war selbst wenn er mal ne Antwort nicht wusste hat sie ihn in Schutz genommen, das er ja nur kurz das vergessen hätte :D
Man könnte ja auch noch die Lehrkräfte erwähnen, die teilweise sogar nach 2 Jahren noch nicht unsere Namen konnten, aber das ist dann doch noch was anderes.

Edit: und sowas läuft auf einem Gymnasium :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück