Ich glaube bei Frame Generation bzw. Multi Frame Generation wird es immer zwei Lager geben.
Die einen verteufeln es komplett, weil sie gefühlt jede zusätzliche Millisekunde Input-Lag wahrnehmen. Für die ist das sofort ein No-Go.
Die anderen finden es super: Sie merken beim Input-Lag kaum einen Unterschied, sehen aber dafür ein deutlich flüssigeres Bild.
Und dann gibt es wahrscheinlich noch eine dritte Gruppe, die sich denkt:
„Multi… was? Ich sehe da ehrlich gesagt keinen Unterschied.“
Ich persönlich gehöre eher zur zweiten Sorte. Ich merke beim Input-Lag kaum einen Unterschied, aber das deutlich flüssigere Bild auf meinen 4K-240 Hz OLED Monitoren nehme ich sofort wahr. Deshalb finde ich FG/MFG grundsätzlich eine ziemlich feine Sache.
Ich spiele allerdings auch zu 90 % mit Controller und kaum Shooter, sondern eher RPGs oder Souls-likes. Da habe ich immer das Gefühl, dass Input-Lag weniger direkt auffällt als mit Maus und Tastatur.
Wer viel mit M&K spielt – vor allem Shooter – wird zusätzliche Latenz vermutlich deutlich stärker wahrnehmen und FG eher kritisch sehen.
In der breiten Masse habe ich aber oft das Gefühl, dass das Thema Input-Lag vor allem Enthusiasten beschäftigt. Wenn ich mich in meinem Umfeld umschaue – mein Bruder oder die meisten meiner Gaming-Kollegen zum Beispiel – wissen viele nicht einmal genau, was Frame Generation überhaupt macht. Manche haben noch nie bewusst über Input-Lag, FPS oder Monitor-Hz nachgedacht.
Die merken ja nicht einmal, ob ihr Controller über Bluetooth oder über 2,4 GHz verbunden ist.
Denen wird auch der zusätzliche Input-Lag von MFG ziemlich egal sein. Die wollen einfach ein flüssiges Bild beim Zocken – und fertig.