Gordon-1979
Volt-Modder(in)
Immerhin will die verbaucherzentrale am 19. Klage einreichen.
Immerhin will die verbaucherzentrale am 19. Klage einreichen.
- 3% verursachen 30% des Traffics: In meinen Augen eine erfundene Zahl. Abgesehen davon kostet Traffic nichts, womit diese Behauptung sowieso unerheblich wird.
Internetflatrates : Verbraucherzentrale mahnt Telekom ab - Nachrichten Wirtschaft - Webwelt & Technik - DIE WELTDie Welt schrieb:Die Verbraucherzentrale (VZ) NRW hat die Telekom wegen der Drosselung der Zugangsgeschwindigkeit im Internet von bestimmten Kunden abgemahnt. Es sei unangemessen, wenn trotz eines Flatrate-Vertrages das Surftempo um über 99 Prozent gedrosselt werden soll, sobald ein bestimmtes Datenvolumen übertragen wurde, teilte die Verbraucherzentrale mit.
Neuverträge sehen seit 2. Mai vor, dass Kunden mit einem normalen DSL-Anschluss nur noch 75 Gigabyte Daten pro Monat bei voller Geschwindigkeit versurfen dürfen, Kunden mit schnellen VDSL-Anschlüssen bis zu 400 Gigabyte. Ist diese Grenze überschritten, soll die Geschwindigkeit etwa bei VDSL-Anschlüssen um bis zu 99,2 Prozent reduziert werden.
Der VZ zufolge führt solch ein Tempolimit dazu, dass Internetvideos nicht mehr unterbrechungsfrei angesehen werden können und Musikhören oder Internettelefonie nicht mehr ohne Qualitätseinbußen möglich sein wird. Selbst beim Versenden von E-Mails mit Dateianhängen würden Kunden auf eine harte Geduldsprobe gestellt.
Telekom hat bis Mitte Mai Zeit
Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale in NRW, warf der Telekom nun eine "nicht hinnehmbare Benachteiligung der Verbraucher" vor. Der Telefonriese könne nicht mit Flatrate- und Geschwindigkeitsversprechen werben und den Kunden dann "den Saft fürs Surfen übers Kleingedruckte abdrehen". Wenn Verbraucher derartig auf der Standspur der Datenautobahn stranden, werde ihnen damit der "diskriminierungsfreie Zugang zu allen Diensten genommen", kritisierte Müller.
Die Telekom kann den Verbraucherschützern zufolge nun bis zum 16. Mai per Unterlassungserklärung angeben, dass sie künftig auf die Verwendung der Klausel verzichtet. Ansonsten müssten die Gerichte entscheiden, ob diese Drosselungsklausel zulässig ist oder nicht.
Auch die Bundesnetzagentur verlangte von der Telekom Klarheit über ihre Pläne. Behördenpräsident Jochen Homann sagte, er habe einen Brief an Konzernchef René Obermann geschrieben und um eine Antwort bis Mitte des Monat gebeten.
Wenn ich das schon lese, in manchen Regionen ist man nur auf die TeleDie Kunden hätten ja die Möglichkeit, den Anbieter zu wechseln.
kom angewiesen. So was
mich an.Sie denkt, die Leute glauben den Bullshit, den sie von sich gibt und machen alles brav mit.
Dass Traffic bzw. die dafür erforderliche Infrastruktur nichts kostet ist falsch. Frag mal DE-CIX*-*Statistics was die an monatlichen Kosten haben, damit der Traffic da möglichst reibungslos durchgeht. Dennoch hast Du halbwegs Recht, denn Traffic ist heutzutage recht günstig. Das sage ich nicht als DSL-Surfer sondern als Angestellter bei einem RZ-Betreiber.
Edit:
http://www.heise.de/netze/meldung/De...s-1838411.html
So etwas finanziert sich nicht aus der Portokasse. Für alle die meinen "Traffic wäre kostenlos".
Weil sie filesharing drosseln? ^^
An wie vielen Standorten?![]()

Zu den "bis zu 20€" für eine ungedrosselte Flat. Das ist aus meiner Sicht absoluter Wucher und Abzocke pur. Klar sollten Nutzer von hohen Bandbreiten (wie VDSL und Fiber) mehr zahlen, als Nutzer von ADSL/ADSL2+, da sie mit den hohen Bandbreiten das Netz sehr viel schneller auslasten können. Aber VDSL und Fiber Nutzer zahlen doch heute schon mehr als ADSL/ADSL2 Nutzer. Ich hab Entertain mit VDSL 50. Dafür, das ich VDSL nutzen kann, zahl ich jetzt schon einen Aufschlag von 15€. Und jetzt dann nochmal einen Zuschlag von "bis zu 20€" ist an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Die haben echt nicht mehr alle Latten am Zaun !
Wenn das so umgesetzt werden sollte ab 2016, sieht die Telekom nur noch die Kündigung von mir. Das mache ich defenitiv nicht mit !

Dass Modell der Telekom ist komplett falls denn Ich mit Meinen DSL 16000 anschluss habe 75GB und die anderen mit mehr geschwindigkeit mehr freihvolumen müsste umgekehrt sein denn Ich brauche ja länger als die anderen um etwas anzusehen.
Wenn Ich einen schnellen Anschluss habe nutze Ich auch mehr.![]()

) Wird sich sicher aber auch ändern 

Was kostet denn 1 TB (also 1000 GB) Volumen im Backbone Netz? - 1,2, maximal vielleicht 3 Euro. - Und wer von uns braucht wirklich so viel Traffic? - Was bezahlen wir im Monat an die Drosselkom an Gebühren? - Also, wenn Du mich fragst, kann sie ja mal ab 2 TB eine Drossel einbauen, die 50% des normalen DSL Zugang ausmacht, also aus DSL 16K mache ab 2 TB dann 8K Downstream....
Du kehrst hier einen wichtigen Punkt unter den Tisch: Klar kostet der Traffic erstmal fast nichts. Das Backbone der Telekom hat mit aller höchster Wahrscheinlichkeit auch noch enorme Kapazitäten.
Entscheidend ist die Leitungsauslastung von den Kabelverzweigern! Hier sind die Kapazitäten oft begrenzt. Natürlich kann man jetzt sagen "Kostet die Telekom trotzdem nix" stimmt auch immer noch, aber sehen wir es mal so:
1 Kabelverzweiger für eine Straße mit 100 Häusern (Bedenke: in einem haus wohnen schnell mal 4-20 Menschen, je nachdem was für Häuser es sind. Die Steckkarten haben einen maximalen Durchsatz von 1Gbit/s (einfach nur ein Beispiel, keine Ahnung ob das realistisch ist).
jetzt surfen 50 Leute mit ADSL 16.000 (=0,80Gbit/s)
10 surfen mit VDSL 50.000 (=0,50Gbit/s)
und nochmal 50 mit ADSL 6.000 (=0,30Gbit/s)
--> In Summe wären das 1,6 Gbit/s. Da aber die Grenze bei 1Gbit/s ist wird jetzt die Bandbreite von JEDEM Nutzer gebremst. Und so einen Verteiler auszubauen ist nicht ganz billig.
Jetzt kommen wir zum großen ABER: Die Methode der Telekom.
Zum einen ist es völlig unverschämt so hart zu drosseln! Aber hier kann ja noch jeder denken was er will, Das ist deren Recht.
Das riesige Problem ist, dass Telekom selbst entscheiden möchte, welche Dienste in den Datentraffic zählen und welche nicht. Große Plattformen wie Youtube (Google), Amazon, Ebay, etc. werden gezwungen sein Geld an Telekom zu zahlen um nicht von der Drosselung betroffen zu sein, da ihnen sonst die Einnahmen abbrechen (siehe Frankreich, da ist das teilweise schon so).
Vorteil: Als Nutzer ist es wieder schwieriger, die Volumengrenze zu überschreiten und man muss somit nicht mehr für Zusatzvolumen zahlen.
Nachteile:
- Im Endefffekt wird das alles wieder auf den Endkunden abgewälzt. Nun werden halt alle Produkte bei Amazon und Ebay teurer und Youtube schaltet mehr Werbung oder sonstiges.
- Telekom schreibt uns praktisch vor, welche Dienste "gut" und welche "böse" sind. Will ich jetzt ein Video auf Clipfish gucken muss ich mit akzeptieren, dass gedrosselt wird.
- Kleine Unternehmen werden kaum eine Chance haben, da sie so ein Abkommen mit Telekom nicht finanzieren können.
Und...eigentlich sollte das Grund genug sein: Es verstößt gegen die Netzneutralität! Es ist DSL-Providern verboten die Datenpakete des Kunden (und somit deren Herkunft) auszulesen! - Leider ist diese gesetzlich nicht ausreichend festgehalten, sodass Telekom womöglich eine Hintertür findet.
1 Kabelverzweiger für eine Straße mit 100 Häusern
Und so einen Verteiler auszubauen ist nicht ganz billig.
--> In Summe wären das 1,6 Gbit/s. Da aber die Grenze bei 1Gbit/s ist wird jetzt die Bandbreite von JEDEM Nutzer gebremst. Und so einen Verteiler auszubauen ist nicht ganz billig.
Das riesige Problem ist, dass Telekom selbst entscheiden möchte, welche Dienste in den Datentraffic zählen und welche nicht. Große Plattformen wie Youtube (Google), Amazon, Ebay, etc. werden gezwungen sein Geld an Telekom zu zahlen um nicht von der Drosselung betroffen zu sein, da ihnen sonst die Einnahmen abbrechen (siehe Frankreich, da ist das teilweise schon so).
Und...eigentlich sollte das Grund genug sein: Es verstößt gegen die Netzneutralität! Es ist DSL-Providern verboten die Datenpakete des Kunden (und somit deren Herkunft) auszulesen! - Leider ist diese gesetzlich nicht ausreichend festgehalten, sodass Telekom womöglich eine Hintertür findet.
Das wäre sehr wenig.
Doch, eigentlich schon. Jedenfalls sehr viel billiger als etwa neue Leitungen zu verlegen.
Wenn der DSLAM bereits mit einem ordentlichen Glasfaserkabel angebunden ist kann die Bandbreite einfach durch einen Ausbau der Endgeräte ausgebaut werden, wir reden hier von (einmalig!) maximal wenigen tausend Euro; ist er noch nicht mit einem ordentlichen Glasfaserkabel angebunden... wird es langsam Zeit...
Eine Aufrüstung Richtung 10GBit/s ist heute auch mit relativ preiswerten Standardkomponenten möglich.


Ich hab Entertain mit VDSL 50. Dafür, das ich VDSL nutzen kann, zahl ich jetzt schon einen Aufschlag von 15€. Und jetzt dann nochmal einen Zuschlag von "bis zu 20€" ist an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Die haben echt nicht mehr alle Latten am Zaun !
Wenn das so umgesetzt werden sollte ab 2016, sieht die Telekom nur noch die Kündigung von mir. Das mache ich defenitiv nicht mit !

Nicht ganz. Die Entertain Pakete mit VDSL waren davon nicht betroffen. Nur die VDSLer ohne Entertain bzw. die Kunden mit FTTH hatten die Klausel in den AGBs stehen.Öhm: Wenn du dein VDSL in den letzten Jahren bekommen hast, dann hast du schon lange einem Vertrag zugestimmt, der Drosselungen bei >200 GB vorsieht.
Neu ist das nur für die nicht-VDSL-Verträge.
