Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

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Ich rede ja gar nicht von gelungener Integration. Gelungene Integration weckt bei mir utopische Vorstellungen von irgendeiner Art Mustergültigkeit. Die perfekt angepassten und aufeinander abgestimmten Menschen ohne kulturelle und ethnische Reibungspunkte. Sowas gibts sicherlich, aber ist dann doch eher selten. Ich rede von einem gelebten Multikulturalismus mit Kanten und Ecken, der trotz aller Defizite funktioniert.
 
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Hab ich doch schon genannt. Brauchste deinen Blick nur mal auf den Nahen und Mittleren Osten richten.
 
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Ja, Amerika hat ein Problem mit rassistischen Polizisten. Aber das ist kein Problem, dass sich nicht eindämmen lässt. Die Aufstände in Ferguson sind dafür notwendige Prozesse, auch wenn es vielleicht etwas zynisch klingt. Diese Aufstände rütteln wach, schaffen Problembewusstsein bis in die höchsten politischen Ebenen, bringen Polizisten zum nachdenken (besonders wenn rassistische Kollegen für ihre "Fehltritte" Jahrzehnte ins Kittchen wandern) und nur so kann sich etwas ändern.

Die USA haben nicht nur Probleme mit rassistischen Polizisten und auch nicht nur bei Schwarzen. Lateinamerikaner werden im Alltag an diversen Stellen diskreminiert, im Arbeitsleben, bei Ämtern, von der Polizei, bei der Jobsuche, ect. vielen Schwarzen geht es da genauso.
Nur weil das in Hollywood und bei denen die Geld haben etwas anders ist ist es nicht der Normalfall, von daher funktioniert auch die Multikultur in den USA nicht, außer du gehörst zu einer bestimmten Hautfarbe, bist Westeuropäer, oder aber bringst ein dickes Vermögen mit. ;)

Davon abgesehen, nicht umsonst ist in den USA schon seit Jahren die Rede davon Spanisch als zweite offfizielle Amtssprache einzuführen in den USA, einfach weil es inzwischen enorm viele Lateinamerikaner in den USA gibt die kein US-Englisch sprechen, oder nur sehr, sehr schlecht.
Die USA hat mit den Lateinamerikanern genauso ein Problem sich über die letzten 20 Jahre gebildeter Paralellgesellschaften im eigenen Land, plus das in den USA wirklich viele Drogendealer, die von der Polizei geschnapt werden, Lateinamerikaner sind, einfach auf Grund mangelnder Perspektiven für diese Menschen.
Also auch da, in den USA, ist nichts mit funktionierender Integration und funktionierendem Multikulturalismus.

Oder was ist für dich bitte eine in den USA funktionierende multikulturelle Gesellschaft?
 
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Na gut, okay, ich gebs für heute auf. Es scheitert an der Sprachbarriere. Vielleicht bin ich auch nicht richtig integriert. :D
 
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In eine Bildungsgesellschaft, trotz lichter Momente, jedenfalls nicht.
 
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Jetzt werden auch Gummibaeren diskriminiert: "Muslimen nicht zumutbar": Wirbel um Gummibär-Verbot in Kindergarten | www.heute.at

Vor paar Monaten wurden doch noch Leute ausgelacht, als sie vor Aengsten ueber die Islamisierung des Abendlandes gesprochen hatten.

Mal schauen wer recht behaelt.

Oder wer erinnert sich noch an diese unmenschliche Behandlung unserer moslemischer Mitmenschen.
"Die Türkische Kulturgemeinde hält den "Star Wars"-Bausatz für Volksverhetzung. Er verunglimpfe Orientalen und beleidige Allah." Lego Jabba Palast :ugly:
Türken vs. Star Wars: Lego lässt "Jabbas Palast" verschwinden - DIE WELT
 
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Soviel wiedermal zu den Versprechen der Bundesmutti:schief:
Angela Merkel verspricht: Keine Steuererhöhung wegen Flüchtlingskrise - N24.de
Bundeskanzlerin Angela Merkel schließt Steuererhöhungen zur Finanzierung der Kosten für die Hunderttausende Flüchtlinge aus. "Wir werden keine Steuern erhöhen", antwortete sie in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der Funke-Mediengruppe auf eine entsprechende Frage.

Berlin und Brüssel erwägen offenbar "Flüchtlings-Soli"


Der "Soli" könnte über einen Aufschlag auf die Mineralölsteuer oder die Mehrwertsteuer erhoben und in den EU-Haushalt überwiesen werden.

Flüchtlingskrise: Berlin und Brüssel erwägen offenbar "Flüchtlings-Soli"
:nene:
 
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Das so etwas kommen kann bzw. wird war mir schon klar. Das Geld anderer zu verbrennen ist ja auch einfacher. Wenn der Soli kommt wird das Willkommen für Flüchtlinge sicherlich steigen:devil:. Man sollte sämtliche Politiker verklagen wegen Betrug am Volke und erhobene Solis werden ja auch nie zurückgenommen.
 
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Das so etwas kommen kann bzw. wird war mir schon klar. Das Geld anderer zu verbrennen ist ja auch einfacher. Wenn der Soli kommt wird das Willkommen für Flüchtlinge sicherlich steigen:devil:. Man sollte sämtliche Politiker verklagen wegen Betrug am Volke und erhobene Solis werden ja auch nie zurückgenommen.

Deswegen diesmal der Weg ueber Mineraloelsteuer oder Mehrwertsteuer.
Sehr schoen, dann kann dieser Zuschlag auf ewig bleiben, in ein paar Jahren fragt sowieso keiner mehr danach.
Wird halt wieder die die eh schon wenig haben und Pendler am haertesten treffen.

Wieso diesmal nicht wirklich einen zwecksgebundenen Beitrag, zu zahlen von jeden Fluechtlingsbefuerworter. Fuer die muesste es doch eine Freude sein da aktiv was tun zu duerfen!
 
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Die legen es doch einfach darauf an, dass die AfD zweistellig in die Landtage 2016 einzieht und 2017 auch noch in den Bundestag.
Das sie dabei auch die EU zerstören ist ihnen auch egal.
 
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Im nahen Osten gibt es fast gar keine solche Konstellation.
Wo kulturelle Differenzen herrschen wurde oder wird noch mit Gewalt unterdrückt.
Dort begegnen sich auch kaum nicht verwandte Kulturen. Schiiten vs. Suniten vs. Kurden... Nur die Israelis stechen da etwas raus, aber die haben sich ihr Land ja auch mehr oder minder einfach genommen.

USA und naher Osten sind völlig inkompatibel in allen erwähnten Belangen.

So, jetzt noch mal. Du siehst in diesen Ländern, dass die Leute sich gegenseitig abschlachten, weil sie entweder andere Ethnien, Kulturen oder religiöse Strömungen nicht repektieren. Du siehst dort Beispiele von nicht funktionierendem Multikulturalismus. In den USA siehst du hingegen ein Beispiel von funktionierendem Multikulturalismus. Ich verstehe nicht, was daran nicht zu verstehen ist. Vielleicht liegt es am Begriff Multikulturalismus, weil du damit andere Dinge verbindest als ich? Den Begriff Multikulturalismus kannste von mir aus auch durch den Begriff Pluralismus ersetzen. Eine sogenannte Dialog-Gruppe in Tunesien wurde gestern mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, und zwar für ihren Einsatz für pluralistische Demokratie. Tunesien ist derzeit der einzige Lichtblick im Mittleren Osten, um dauerhaften Frieden zu garantieren.

Friedensnobelpreis: Dialoggruppe in Tunesien erhält Nobelpreis |Â*ZEIT ONLINE
 
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So, jetzt noch mal. Du siehst in diesen Ländern, dass die Leute sich gegenseitig abschlachten, weil sie entweder andere Ethnien, Kulturen oder religiöse Strömungen nicht repektieren. Du siehst dort Beispiele von nicht funktionierendem Multikulturalismus.
Dort herrscht kein Multikulti, dort herrscht nur eine Religion und 4 Völker die recht viel Gemeinsamkeiten haben : Araber, Isrealis, Türken und Kurden.
Und was denkst du was passiert wenn die hier alle in den Kuschelmultikultitraum der Gutmenschen kommen ?
 
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https://de.wikipedia.org/wiki/Großraum_Mittlerer_Osten

Multikulturalismus

M. bezeichnet 1) die Tatsache, dass moderne Gesellschaften aufgrund ihrer freiheitlich-offenen Ordnung an Vielgestaltigkeit (kulturell, religiös, ethnisch, sprachlich) zunehmen (multikulturelle Gesellschaft), und 2) die politische Forderung und soziale Absicht, Wege zu finden, um das friedliche und nützliche Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Lebensstile sicherzustellen (z. B. durch gegenseitige Respektierung, Anerkennung und Toleranz).

Multikulturalismus | bpb


Was soll jetzt der Korinthenkack? Lol
 
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Deutschland hat den Freistaat Bayern (ja es gibt sogar im Thread hier Personen die oft gegen Bayern sticheln ;)), den Freistaat Thüringen und den Freistaat Sachsen.
Und wir reden hier von funktionierendem Multikulti?

Und wer ist enttäuscht, wenn sich die Bayern abspalten?
Also ich nicht. ;)

Die USA sind ein Einwanderungsland. Dort treffen eben alle möglichen Ethnien, Glaubensrichtigungen und was auch immer zusammen und das funktioniert auch, denn die Menschen fühlen sich dort als Amerikaner. Das ist der große Unterschied zu Deutschland, wo ein Deutscher mit ausländischen Wurzeln immer noch als Ausländer gesehen wird.

Und dass die USA ein Problem mit Waffen haben, ist ja auch nichts neues. :ugly:
 
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Moon_Knight

Ja, es wäre auch zu schön gewesen, wenn man hier mal eine bereichernde Diskussion hätte führen können. Aber in diesem Thread sind viele einfach wie vernagelt. ^^
 
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Vor allen Dingen ist es keine bereichernde Diskussion, wenn man sich in Wortklauberei ergeht und partout nicht zur Kenntnis nehmen will, was der andere meint. Aber das wird jetzt schon wieder zum Kindergarten hier. Lassen wir es einfach dabei bewenden, dass wir keine Basis für eine Diskussion sehen. :ugly:
 
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Berlin und Brüssel erwägen offenbar "Flüchtlings-Soli"



Der "Soli" könnte über einen Aufschlag auf die Mineralölsteuer oder die Mehrwertsteuer erhoben und in den EU-Haushalt überwiesen werden.


Flüchtlingskrise: Berlin und Brüssel erwägen offenbar "Flüchtlings-Soli"

Mit der erhöhten Mineralölsteuer kann man gleichzeitig auch wieder die Umwelt retten. :ugly:
Keine Vermögens-, Börsen- oder Reichensteuer. Eine Massensteuer. :ugly:
Hoffentlich bleibt es beim Dementi. Jedoch wird der freiwillig gewählte Schlamassel dadurch auch nicht billiger.


Und wer ist enttäuscht, wenn sich die Bayern abspalten?
Also ich nicht. ;)

Alle übrigen (Nehmer-)Bundesländer. ;)
 
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Es hat seine Gründe, warum sich die Menschheit über die Jahrhunderte/Jahrtausende so auf der Welt verteilt hat, wie man es heute vorfindet.
Wäre ein wildes Durcheinander aller Kulturen, Glaubensrichtungen und Ansichten der gesunde und natürliche Weg, dann hätte es sich biologisch und historisch auch so ergeben.
Damit beschreibst Du den Status Quo. Es gab immer gravierende Wendepunkte in der menschlichen Entwicklung. Der wichtigste war vor 10.000 die Neolithische Revolution. Alles wurde verändert, alles aufgegeben und die unterschiedlichen Gruppen waren alles andere als Freunde. Dabei sind die Menschen genetisch immer dieselben geblieben. Nichts unterscheidet uns heute von der Population vor 15.000 Jahren und die Menschen weltweit haben und hatten immer nur minimale Unterschiede. Es gab immer sehr großen Austausch, wobei komischerweise Frauen weiter reisten als Männer, was man an Verbreitung von Varianten des Y-Chromosoms zu Mitochondrien sieht. Ich hätte etwas anderes erwartet.

Der nächste gewaltige Schritt war die Einführung von Monotheistischen Religionen, auch das gab wieder Mord und Totschlag, danach kamen anerkannte Rechtssysteme, die für alle mehr oder weniger Sicherheit schafften. Das sind alles uralte Dinge, die zur Zeit nur minimal weiterentwickelt werden. Die Menschheit verändert sich nicht genetisch, die Menschheit verändert sich ausschließlich durch Kultur. Die ist natürlich alles andere als statisch. Wir entwickelten uns von Horden, zu Gruppen, zu Stämmen zu Nationen. Dabei sind trotzdem weiterhin alle archaischen Formen vorhanden, natürlich ziehen Menschen in Horden durch die Gegend und rauben, plündern, vergewaltigen. Der Anteil der Gewaltbereiten hat sich aber kaum geändert. Diese Menschen gibt es und wir sollten uns von ihnen nicht unsere Kultur kaputt machen lassen.

Ich hatte gehofft, zumindest wir in Europa wären für den nächsten Schritt bereit. Die Überwindung nationaler Grenzen hat in der EU begonnen, die Weltsprache ist heute Englisch und man kommt damit ziemlich gut in de Welt rum. Wir stehen jetzt vor der Bewährungsprobe, ungefähr da, wo das römische Reich vor der Völkerwanderung stand. Wir können mit Gewalt die Grenzen sichern, erfahrungsgemäß klappt das nicht dauerhaft, oder wir ändern Grundlegendes im Zusammenleben. Dazu gehört extreme Toleranz, die natürlich alle aufbringen müssen und das fällt vielen Asylanten schwer.

Dein Beispiel Neukölln ist doch sehr gut. In einer fortschrittlichen Kultur nistest sich eine Gruppe, vielleicht ein Stamm, einer weit zurückgebliebenen Kultur ein. Der Fehler liegt darin, diese Menschen nicht zu integrieren und zu assilimieren, sondern ihnen ihre selbstgewählten Ghettos zu lassen. Die gibt es übrigens unter Deutschen genauso. Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, hatten wir in unserer Kleinstadt eine absolute No Go Area, und das in den späten sechzigern und frühen siebzigern. Wäre ich da reingefahren, wäre ich sofort verprügelt worden. Mit einem Schulfreund aus der Gegend hatte man "sicheren Geleitschutz". Und das mitten in Deutschland unter Deutschen. Schon damals wurden die Augen zu gemacht und es wurde erlaubt, anders zu leben.

Wir alle sind im tiefen Herzen noch Jäger und Sammler. Das war die Gruppe der Homo die letzten drei Millionen Jahre lang und auch der moderen Homo Sapiens Sapiens, der seit gut hunderttausend Jahren auftritt, war 90.000 Jahre lang glücklicher Jäger und Sammler. Das war das überall beschriebene Paradies. Dagegen ist der Ackerbau extrem beschwerlich, die Lebenserwartung ging durch einseitige Ernährung und Krankheiten dramatisch zurück, die Menschen wurden kleiner. Auch heute noch kann man in unserer Kultur Menschen, die durch Diebstahl und Raub überleben, als Jäger und Sammler bezeichen. Eine Kultur verhindert so ein Verhalten durch Verbote, Überwachung und Bestrafung. Wir brauchen keine abgesicherten Grenzen, wir brauchen mehr Polizei und weniger Tolerenz, geht es um Verletzungen der Gesetze.

Neukölln ist da. Daran sind nicht die neuen Flüchtlinge schuld. Wir sind schuld, weil wir es dulden und nicht verhindern. Die Politik hat sich gegenüber Gastarbeiten früher und Asylanten heute immer extrem ungeschickt verhalten. Auch die Gastarbeiter früher wurden extrem diskriminiert, wenn ich an erste "Spaghettifresser" in meiner Grundschule zurückdenke, die extreme Demütigung erleben mussten. Heute, drei Generationen später haben wir die Leute integriert und freuen uns über viellältiges Essen und weniger gestresste mediterane Kultur. Niemand würde heute Italiener noch abfällig so bezeichnen.

Wir werden uns abschotten, wie es die Römer versuchten und wir werden daran untergehen, weil es zu teuer ist. Das ist meine Prognose. Und ich sehe in ganz Europa wachsenden Unmut, wirtschaftliche Armut etc. Das Verhalten gegenüber den Flüchtlingen ist nur eines der großen Themen, die aktuell gelöst werden müssen. Ob wir kulturell weiterkommen oder uns wieder gegenseitig die Köpfe einschlagen, werden wir erleben. Ich sehe nur, dass viele Entwicklungen der letzten fünfzig Jahre vermutlich zu schnell waren und der Mob das Rad zurückdrehen wird. Das erlebt man in Foren z.B. zum Thema Feminismus, in dem auch die alten konservativen Kräfte wieder an Macht gewinnen. Offen trauen sich die Männer noch nicht, ihre Haltung zu formulieren, aber im Netz liesst man erschreckendes.

Wir müssen bei dieser ganzen Diskussion nur aufpassen, dass wir uns nicht gegeneinander zerfleischen. Wenn ich hier zum Beispiel bestimmte Aussagen als "braune Kacke" bezeichne, dann soll das niemanden persönlich angreifen, weil ich jeden Menschen so akzeptiere, wie er ist, sondern nur die Augen öffnen, was hinter solchen Aussagen steht. Wohin die "braune Kacke" führte, haben wir erlebt. Und ich sehe in Europa einige Nationen da dem Punkt, an dem Deutschland in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts war. Wie es sich entwickeln wird, werden wir erleben, aber meine Hoffnung auf offenes friedliches miteinander schrumpft.

Ich lasse mich gerne als naiv, idealistisch oder linksversifften Gutmenschen einstufen, aber meine Hoffnung auf friedliches und weiterbringendes Zusammenleben stirbt zuletzt. In diesem Sinne allen ein frohes, ruhiges und entspannendes Wochenende
 
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