AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik
Ausgangsthese war : Geschätzt 80% der Menschen in Deutschland kosten mehr, als sie uns einbringen.
Eine Quelle für diese "interessante" These hast du bestimmt auch zur Hand, oder?
Das durchschnittliches Steueraufkommen liegt bei 7.671 € pro Kopf und Jahr (Zahlen von 2013)
Alle nutzen im Staat dieselben Umfänge, Verwaltung, Bundeswehr, Infrastruktur etc. ist für alle da.
Wer weniger als 7671,-€ Steuer pro Kopf in die Staatskasse trägt, kostet Geld, wer mehr zahlt,
zahlt überdurchschnittlich viel. Wo sich die Flüchtlinge über die Jahre einreihen werden, wird
sich zeigen. Ich finde es nur immer wieder lächerlich, wenn Menschen mit Hartz IV Bezügen
mit dem Finger auf andere zeigen, die auch etwas bekommen sollen.
Die meisten sind in diesem sozialem Staat in der Summe Nutznießer. So einfach ist die Rechnung.
Das einzig gerechte wäre eine Kopfsteuer. Aber zum Glück gibt es das nicht, weil wir uns auf die
Fahnen geschrieben haben, ein Sozialstaat zu sein. Darum zahlt das obere Drittel mehr oder
weniger gerne für die unteren zwei Drittel.
Ca. 80 zahlen weniger als der Durchschnitt, ca. 20% sind die Leistungsträger dieser Gesellschaft.
Frei Nach dem Motto: Wer für am wenigsten arbeitet bekommt den Job!
Das ist freie Marktwirtschaft. Hier treten alle gegen Grüne, Linke und Piraten, die zu sozialeren
Strukturen wollen, und beschweren sich einen Satz später, dass Gehälter am freien Markt aus-
gehandelt werden. Gegen zu tiefe Gehälter hilft eine bessere Bildung. Den meisten Flüchtlingen
reichen in ihrer Unwissenheit auch Job für wenige Euro die Stunde. Das wird sich ändern mit jeder
gesteigerten Bildung und guten Deutschkenntnissen. Viele brauchen kein Jahr, um die Sprache gut
zu können.
Es wird geklagt, dass die Flüchtlinge Transferleistungen bekommen und dann wird geklagt, dass
sie für zu wenig Geld arbeiten. Wer hat den Angst um seinen Arbeitsplatz? Wir sind doch alle
gebildet, oder? Wir bekommen kostengünstig Unterstützung von Menschen, z.B. für die Alten-
pflege, wenn ich an Zustände denke, bei denen eine Nachtwache 50 Menschen betreut.