AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik
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3 Milliarden Mehrkosten dieses Jahr. 7 Milliarden Mehrkosten im nächsten Jahr! Und wer sollst bezahlen? Der blöde deutsche Michel!
Das ist zwar richtig, aber wie gesagt, das Geld ist locker da. (21 Mrd unerwartete Mehreinnahmen im ersten Quartal 2015)
Wäre nur mal schön, wenn es nicht zusätzlich ausgegeben wird, sondern an unnötigen Stellen eingespart würde.
Aber hauptsache 500.000.000 Euro Soforthilfe für die armen Bauern.
Nachdem man mit ständigen Subventionen, Hin- und Her bei Milchquoten und völlig unsinnigen Förderprogrammen dafür gesorgt hat, daß bei weitem mehr Milch produziert wird, als verbraucht werden kann, wundert man sich über einen Preisverfall und dann gibt es hintenrum halt extra Geld.
Planwirtschaft oder was ist das wieder für ein Müll?
Wäre alles gar kein Problem, ebensowenig wären höhere Renten, niedrigere Steuersätze, Zuschüsse (meine keine Aufstockerei) für Geringverdiener mit Kindern, vernünftiger Mindestlohn statt halbherziger 1500€ brutto bei Vollzeit und geduldeter Trickserei (bringt in Großstädten rein gar nix, die sind nach wie vor auf staatliche Leistungen angewiesen), vernünftige Betreuungs- und Förderprogramme für Kinder- und Jugendliche. Gut ausgebildete Lehrer
Für alles WAERE eigentlich Geld da. Mehr als genug.
Nur die Verteilung, die passt vorne und hinten nicht.
Ueberall wird gespart und an anderen Stellen werden sich die Taschen voll gemacht.
Das liegt aber nicht an dem, was Flüchtlinge kosten.
Guck doch mal alleine, was an Mineralölsteuer, Kfz-Steuer und Lkw-Maut jährlich reinkommt und welcher Bruchteil davon für die Infrakstruktur eingesetzt wird.
Warum dient das Finanzamt als Geldeintreiber für die Kirchen, dennoch werden Pfarrer, Priester und Bischöfe vom Staat bezahlt (Staat und Kirche getrennt?). Und die beziehen kein schlechtes Gehalt.
Dazu noch etliche Ausgleichszahlungen. Jahr für Jahr.
Sind Träger von Kindergärten etc. trotzdem wird der Großteil der Kosten von den Gemeinden selbst übernommen und die Eltern zahlen je nach Gegend richtig happige Monatsbeiträge.
Und so ist das in etlichen Bereichen. Und das kotzt mich an.
Ach ja, die GEZ-Gebühr muß ich diesen Monat auch wieder überweisen.
Das kotzt mich auch an. Aber so richtig
Ich gehe im Monat über 200 Stunden arbeiten und darf fast die Hälfte von dem was ich verdiene abgeben! Diese Schmarotzer kommen hier her, fordern nur und leisten absolut nichts! Die bekommen vom ersten Tag an tausende Euro in den Arsch geblasen ohne hier je einen Euro eingezahlt zu haben! Wenn ich arbeitslos werde darf ich mein Auto und mein Haus verkaufen, sämtliche Versicherungen auszahlen lassen um davon zu leben weil das Amt mir erst Kohle gibt wenn ich alles was ich besitze verramscht habe! DAS geht MIR auf den Sack! Da kriege ich einen Hals! Ja, da bekomme ich Hass!
Hör doch mal auf mit der ständigen Verallgemeinerung und mit dem Verdrehen von Tatsachen, wie es gerade passt.
Klar ist es lächerlich und völlig daneben, was von einigen lauthals gefordert wird. Aber eben einige, längst nicht die Mehrheit. Ist doch wohl klar, daß genau die Bilder gezeigt werden, alles andere wäre auch langweilig
Sieht man da (Hundert)Tausende Leute gröhlen?
Wenn Du arbeitslos werden solltest, erhälst Du erstmal Arbeitslosengeld. Ansonsten ändert sich nix. Du darfst Deine Geschmeide, Deine Pferde, die Yacht und den Golfbag behalten

Sollte man dann irgendwann in Arbeitslosengeld 2 (Hartz IV) abrutschen, DANN muss natürlich erstmal privates Vermögen angerührt werden.
Ist für den Einzelnen natürlich schlimm, aber alles andere wäre ja wohl ein Witz.
Oder sollte die Bäckereifachverkäuferin von ihren (jetzt endlich) lächerlichen 8,50€/Stunde die teilweise gut betuchten Langzeitarbeitslosen unterstützen?
Oder die "Zahnarztfrau", die gar nicht mehr arbeiten möchte, da das Gehalt des Mannes locker reicht, aber das Arbeitslosengeld halt noch gerne mitnimmt.
Klar wird Vermögen und das Einkommen des Partners berücksichtigt. Zu Recht.
Dennoch gibt es je nach Lebensalter unterschiedliche hohe Beträge, die nicht angerührt werden müssen.
Ebenso Vorsorgeversicherung für das Alter.
Auto darf man bis zu einem gewissen Wert auch behalten, selbst höhere Werte gehen, wenn der Verkauf einen großen finanziellen Verlust bedeuten würde.
Aber davon mal abgesehen: Wer pauschal fordert, daß die Feiglinge in ihrem Land gefälligst kämpfen sollen, statt abzuhauen, der sollte im Falle der Arbeitslosigkeit oder gar Hartz IV (nach frühestens einem Jahr ohne Job) aber ganz schnell zusehen, daß er sich um eine neue Arbeitsstelle bemüht, statt der Allgemeinheit auf der Tasche zu liegen.
Sollte einfacher sein, als kämpfen.
Das erwarte ich. Sonst ist man nämlich ganz schnell dabei, auch zum "Hand aufhaltenden Forderer" zu werden.
Arbeit zu finden, notfalls auch eine Stufe unter seinem bisherigen Job, sollte ja wohl nicht das Problem sein. (Zumindest in jüngeren Jahren und wenn man gesund und nicht hoffnungslos überqualifiziert ist)
Und falls doch alle Stricke reißen, bekäme man immer noch deutlich mehr, als irgendein "dreckiger Schmarotzer" (mit tausende Euro ist da nämlich nix, aber das weißt Du doch eh)
Sogar die Miete für eine angemessene Wohnung. Keine WG, wild zusamengewürfelt mit Gemeinschaftstoiletten und -duschen.
Puh, Gott sei Dank. Steht man immerhin selbst dann doch noch ne Stufe höher und hat jemanden, auf den man verachtungsvoll herabschauen kann.
Wäre auch mal ne Idee. Lagerfeeling für unwillige, junge Hartz-IV Empfänger mit Bock auf Nix. 10er/20er WG mit Gemeinschaftsbadezimmer. So ne Stufe unter Studentenwohnung.
Deutschkurs vielleicht auch noch

Ich wette, so mancher Berufs-Hartzer zwischen 16 und 30 käme dann doch mal in die Gänge.
