Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

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Genau!
Das mit den Schleppern und den Booten ist nämlich alles nur eine Lüge von den USA!
Eigentlich fahren die in vergoldeten Bugattis zum örtlichen Flughafen, springen aus ihrem Privatjet aus Smaragd über Deutschland ab, landen mit ihrem aus Einhorn-Schweif gefertigtem Fallschirm und tun dann einen auf arm! :lol:


Das nicht. Kriminelle kennen sich aber, haben Kontakte und können deshalb für weniger Geld und deutlich schneller illegal reisen.
Sieh dir an wie das in den USA ist - und was alles aus dem Süden in die USA einreist. Selbst bei ihrem fetten boarder patrol inc Hubschrauber, Sensoren in der Wüste und Satellitenüberwachung kommen sehr sehr viele durch und die leben dann illegal in den USA. Teilweise 10-20 Jahre lang, mit Familien. Arbeiten schwarz, zahlen keine Steuern oder gehen kriminellen Geschäften nach.

Und da denkt ihr die EU mit ihren offenen Grenzen kann da besser abschneiden?

Es ist sinnlos die Leute abzuschieben, vor allem nach Kleinigkeiten wie Diebstahl.
 
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Ich finde das generell moralisch und politisch nicht akzeptabel. In muslimischen Ländern verlierst du deine Hand, was dich dein Leben lang als Dieb kennzeichnet und bei uns bekommst du eine Anzeige, welche dich dein Leben lang zeichnet, was mir schon besser gefällt.
Nur kannst du keinen staatenlosen anzeigen ^^
Du findest Abschiebung unmenschlich aber Hände abhacken gefällt dir ?
 
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Es passt vielleicht nicht ganz zum Thema, aber irgendwie dann doch. Man sollte nach der langen Zeit endlich mit dem blöden Nazi-Geschrei und diesem ewigen "Duckmäusertum" aufhören. Was hat selbst der britische Autor Frederick Forsyth jüngst über das Thema gesagt:

“Die meisten von uns Briten wundern sich über die endlose, den Deutschen auferlegte Verpflichtung, sich bis zum Ende ihrer Tage zu entschuldigen. Es ist seit Jahrzehnten vorbei, um Himmels willen. Es ist Zeit für Deutschland, wieder aufzustehen.”

Ganz mein Denken! Und was können wir bitteschön für die Sünden unserer Urgroßväter:what: Gedenken ja, der Rest ist Humbug!

Davon mal abgesehn, sollten wir natürlich Menschen jeglicher Hautfarbe in Not helfen. Was die Leute (auch in Heidenau) teilweise so nervt, sind diese Bilder von meist jungen männlichen Migranten mit Smartphone in den Händen, die ihren zurückgebliebenen Familien nachtrauern. Jene sollten besser vor Ort für ihre Freiheit/Rechte kämpfen. Ich weiß, ich mache es mir wieder zu einfach. Allerdings kann Deutschland/die EU schlecht alle Verfolgten/Unterdrückten/von Krieg bedrohten Menschen aufnehmen, oder?

Natürlich sollte die "1. Welt" als erstes damit aufhören Waffen zu liefern, damit Kriege zu fördern und irre Despoten zu unterstützen um irgendwelche Interessen durchzuboxen. Aber eher wird wohl ein Farbiger von der einen auf die andere Sekunde weiß:D

Zudem hätte gegen dieses Umdenken sicherlich ein ganz bestimmter Wirtschaftszweig etwas einzuwenden...

Gruß
 
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Natürlich sollte die "1. Welt" als erstes damit aufhören Waffen zu liefern, damit Kriege zu fördern und irre Despoten zu unterstützen um irgendwelche Interessen durchzuboxen. Aber eher wird wohl ein Farbiger von der einen auf die andere Sekunde weiß:D

Zudem hätte gegen dieses Umdenken sicherlich ein ganz bestimmter Wirtschaftszweig etwas einzuwenden...

Gruß

Die 654 Arbeitsplätze bei Heckler und Koch sind eben System relevant. :D :ugly:
 
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Du findest Abschiebung unmenschlich aber Hände abhacken gefällt dir ?
Kannst du mir mal sagen, wo ich das geschrieben habe?
Versuch es mal damit:
Ich finde das generell moralisch und politisch nicht akzeptabel. In muslimischen Ländern verlierst du deine Hand, was dich dein Leben lang als Dieb kennzeichnet und bei uns bekommst du eine Anzeige, welche dich dein Leben lang zeichnet, was mir schon besser gefällt.
Nur kannst du keinen staatenlosen anzeigen ^^
Und was können wir bitteschön für die Sünden unserer Urgroßväter:what:
Wenn wir bei allem so denken, kommen wir ja nie zu einer ordentlichen Welt. :lol:

"Die USA laufen in den Irak ein, um Massenvernichtungswaffen zu beseitigen?" Ja, was können wir denn für die Aktionen unseres NATO-Partners? = 500.000 tote Zivilisten im Irak + Kalifat wird ausgerufen
"Die USA laufen in Afghanistan aufgrund von Terror-Gefahr ein?" Ja, was können wir denn für die Aktionen unseres NATO-Partners? = Afghanistan wird vermint + Taliban schließt sich dem im Irak ausgerufenen Kalifat an
"Die USA hat ein Anti-Terror-Programm?" Ja, was können wir denn für die Aktionen unseres NATO-Partners? = Deutschland wird ausspioniert + fehlende Datensicherheit im Internet wird aufgedeckt

Du und ich können nichts dafür, dass es Fremdenfeinde gibt, aber wir können etwas dagegen tun!
Immer sagen, dass wir damit nichts zu tun haben, bringt keinen Fortschritt.
 
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Die 654 Arbeitsplätze bei Heckler und Koch sind eben System relevant. :D :ugly:

Auf jeden Fall volkswirtschaftlicher sinnvoller, als die Wirtschaftflüchtlinge.

"Die USA laufen in den Irak ein, um Massenvernichtungswaffen zu beseitigen?" Ja, was können wir denn für die Aktionen unseres NATO-Partners? = 500.000 tote Zivilisten im Irak + Kalifat wird ausgerufen

Haben wir nicht mitgemacht, Deutschland und Frankreich haben sich klar gegen den Krieg platziert. Also nicht unser Problem.

"Die USA laufen in Afghanistan aufgrund von Terror-Gefahr ein?" Ja, was können wir denn für die Aktionen unseres NATO-Partners? = Afghanistan wird vermint + Taliban schließt sich dem im Irak ausgerufenen Kalifat an

Gab es ein UN-Mandat für.

"Die USA hat ein Anti-Terror-Programm?" Ja, was können wir denn für die Aktionen unseres NATO-Partners? = Deutschland wird ausspioniert + fehlende Datensicherheit im Internet wird aufgedeckt

Was hat das mit dem Flüchtlingsproblem zu tun?

Du und ich können nichts dafür, dass es Fremdenfeinde gibt, aber wir können etwas dagegen tun!
Immer sagen, dass wir damit nichts zu tun haben, bringt keinen Fortschritt.

Stimmt, keine Wirtschaftsflüchtlinge, Kriminelle und Anhänger einer mittelalterlichen Ideologie ins Land lassen. Das wäre doch mal ein Anfang.

PS: Hier mal wieder der beste Beweis, dass der Großteil keine echten "Flüchtlinge" sind:

Ungarn: Immer mehr Flüchtlinge, Lkws, Proteste - DIE WELT

Alles was sie rufen können ist "Deutschland, Deutschland".

Ich dachte, die fliehen vor Krieg und Terror, da müssten ihnen doch jedes EU-Land recht sein, oder? Nein, weil sie schön in unsere Sozialsystem wollen und sich durchfüttern lassen wollen. Solche Subjekte gehören noch an der Grenze abgewiesen.
 
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PS: Hier mal wieder der beste Beweis, dass der Großteil keine echten "Flüchtlinge" sind:

Ungarn: Immer mehr Flüchtlinge, Lkws, Proteste - DIE WELT

Alles was sie rufen können ist "Deutschland, Deutschland".

Ich dachte, die fliehen vor Krieg und Terror, da müssten ihnen doch jedes EU-Land recht sein, oder? Nein, weil sie schön in unsere Sozialsystem wollen und sich durchfüttern lassen wollen. Solche Subjekte gehören noch an der Grenze abgewiesen.

Na da muss man schon bisschen Verstaendniss fuer haben.
In Ungarn und Umgebungslaender gibts halt nicht so wirklich tolle menschenwuerdige Verhaeltnisse fuer Fluechtlinge wie in Deutschland.


Moment, sprachen wir nicht von menschenunwuerdigen, total ueberfuellten Verhaeltnissen in deutschen Fluechtlingslagern?
Irgendwie passt das Alles nicht zusammen.
Es wird hier behauptet das Fluechtlinge vorm Krieg, Verfolgung etc fluechten.
Andere sagen es sind Wirtschaftsfluechtlinge und werden ins rechtsextreme Eck gestellt.

Und jetzt liest man sowas?

Passt doch hinten und vorn nicht zusammen.

Hab ich heute wo gesehen, erkenne bei manchen erstaunliche Parallelen.
mhh.jpg
 
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Wirtschaftsflüchtlinge sollte man mMn abschieben und das wird meines Wissens in den meisten Fällen auch in Deutschland getan. Sind sie qualifiziert ist das wieder eine andere Sache, denn es ist ja bekannt, dass die Bevölkerung von Deutschland langsam abnimmt und, will Deutschland seine wirtschaftliche Stärke behalten, Arbeiter aus dem Ausland hinzuwachsen müssen. Kriegsflüchtlinge muss man aber mMn aufnehmen (solange Kapazitäten da sind, versteht sich) und das hat nichts mit Gutmenschentum zu tun, sondern es ist eine ganz konservative Lebenseinstellung, dass man Menschen in lebensbedrohlicher Not helfen muss. Irgendjemand hat hier auf den vorigen Seiten auch zwei deutsche Grundrechte rezitiert, die diese Einstellung quasi schon vorgeben.
 
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Wirtschaftsflüchtlinge sollte man mMn abschieben und das wird meines Wissens in den meisten Fällen auch in Deutschland getan. Sind sie qualifiziert ist das wieder eine andere Sache, denn es ist ja bekannt, dass die Bevölkerung von Deutschland langsam abnimmt und, will Deutschland seine wirtschaftliche Stärke behalten, Arbeiter aus dem Ausland hinzuwachsen müssen.

Nichts gegen Dich, aber das ist dummes gerede der Wirtschaftslobby die Angst darum hat in Deutschland nicht weiter die Löhne niedrig halten zu können, wen die Bevölkerungszahlen sinken, und der Politik die Angst um ihren Status Quo im Steuersystem hat. In einer Zeit starkt steigender Automatisierung und staatlich "gesicherter" Altersvorsorge, deutlichen Verbesserungen in Medizin und Gesundheitsvorsorge ist es normalerweise nicht mehr notwendig immer mehr Menschen in die Welt setzen zu müssen um für sein Alter vorzusorgen, folglich ist auch eine abnehmende Bevölkerung keine besorgniserregende Entwicklung sondern eine völlig normale Anpassung an die neuen Gegebenheiten. Niemand braucht heute mehr 4 Kinder pro Familie um sich im Alter abzusichern und auch in der Wirtschaft werden keine Horden von billigen Fabrikarbeitern wie Anfang des 20Jhr. mehr benötigt, da die Arbeitsplätze mehr und mehr von Robotern und automatisierten Produktionsanlagen ersetzt werden.

Wir haben eigentlich sogar noch eine zu hohe Bevölkerungszahl, zu sehen daran das wir immer noch eine Arbeitslosenzahl von mehr als 3 Millionen haben.
Das einzige warum die Wirtschaft und die Politik bange vor der sinkenden Bevölkerungszahl haben ist weil weniger Bevölkerung bedeutet das man das Steuersystem reformieren müsste. Gibt es weniger Arbeitsknechte in Mittel- und Unterschicht müsste die Oberschicht mehr Geld bezahlen um Steuerausfälle zu verhindern, außerdem bedeuten weniger Arbeitskräfte für die Wirtschaft weniger Konkurenz auf dem Arbeitsmarkt und somit steigende Löhne weil Arbeitskräfte gefragter sind. Sind keine 1000 Leute die sich um eine Stelle bewerben sondern nur 50 kann man als AG halt nicht sagen friss oder stirb, nehmen sie die Stelle nicht zum Hungerlohn an stehen noch 999 andere Gewehr bei Fuß die die Stelle annehmen werden. ;)
Außerdem bedeuten weniger Menschen natürlich auch theoretisch weniger Leute die ein Produkt kaufen und somit weniger Umsatz für die auf "Wachstum" ausgerichteten Unternehmen.
Alles Dinge die in unserer krankhaft kapitalistischen Konsumgesellschaft "schlecht" sind, weil sie nicht in das System passen.

Wir brauchen also keine Migrantenströme die hier nicht verrichtete Arbeiten ausüben, oder "fehlende" Fachkräfte ersetzen und Deutschland vorm aussterben retten, wir haben genug Leute die Arbeit suchen und für die wir keine Arbeit haben, sonst hätten wir nicht soviele Arbeitslose.
Was Deutschland braucht ist endlich mal einen Tritt in den Hintern der Wirtschaft und Politik sich fehlende Fachkräfte umzuschulen und gerechtere Löhne in vielen Bereichen zu zahlen, statt das Märchen vom ewig fehlenden Facharbeiter zu erzählen und die sinkende Bevölkerungszahl in Deutschland als Katastrophe zu verkaufen und endlich ein faires Steuerssystem einzuführen das sich an die Gegebenheiten des demografischen Wandels anpasst indem es die stärker besteuert die von steigender Automatisierung und steigenden Gewinnen durch Einsparrungen am meisten profitieren. ;)

Übrigens, aktuelle und auch passend dazu.

Anton Hofreiter (Die Grünen) warnt vor Angstmache mit hohen Asylbewerberzahlen:
Hofreiter warnt vor Angstmache mit hohen Asylbewerberzahlen

Jaja, er warnt davor das die rechten Spinner die Menschen mit hohen Zahlen von Asylanten instrumentalisieren würden und selbst macht es die Politik auf der anderne Seite nicht besser indem man wieder die ewige Geschichte von den 800.000 gut qualifizierten Arbeitskräften auspackt die hier in die Bresche springen um der armen unter Fachkräftemangel leidenden deutschen Wirtschaft aus der Patsche zu helfen...
Diese Leute sind, ohne das Böse zu meinen, nicht als Chance zu begreifen sondern lediglich als passendes Rädchen im Getriebe um den Status quo bei der Wirtschaft beibehalten zu können.
Diese Leute mögen ja wirklich ein besseres Leben suchen, aber letztlich werden sie hier auch nur dafür instrumentalisiert genau für das Gegenteil zu sorgen (siehe weiter oben im Post).
Da möchte ich ehrlich schon wieder :kotz:, wen ich das lese.
Unsere Politik ist doch nicht einen Deut besser als das rechte Gesindel, bindet den Leuten genauso einen Bären auf und instrumentalisiert die Leute mit falschen Tatsachen, wem will man da, der noch etwas bei Verstand ist, weißmachen wäre alles richtig so?
Aber ein gutes hat es ja für die Politik, so kann man zwei dumme Partein gegeneinander ausspielen, die die penetrant die Flüchtlinge willkommmen heißen wollen und die die fanatisch jeden Flüchtling aus dem Land jagen möchten. Der lachende Dritte ist mal wieder die Wirtschaft, Politik und der "Kapitaladel", ohne das die anderen es merken... :schief:
 
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Dir ist schon bewusst, das unser Sozialsystem Umlagenfinanziert ist - oder?
 
AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

Dir ist schon bewusst, das unser Sozialsystem Umlagenfinanziert ist - oder?

Ja und? Was soll uns das jetzt sagen?
Das wir bei einer kurz bis mittelfristigen Überalterung Probleme haben werden die Renten zu finanzieren?

Das aber nichts was anhaltend ist und sich nach einiger Zeit einpendeln würde. Durch eine Umstellung der Finanzierung, ggf. zeitlich begrenzt, wäre das mühelos aufzufangen. Also nichts was besorgniserregend sein müsste, außer man schürt, wie es gemacht wird, Ängste vor etwas das es so in seinen Konsequenzen nicht geben müsste, um den Status Quo nicht verändern zu müssen.
 
AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

Dir ist schon bewusst, das unser Sozialsystem Umlagenfinanziert ist - oder?

Damit wird schon seit Jahrzehnten Politik gemacht und Angst erzeugt. Unser Sozialsystem hat eigentlich nur ein Problem: Seit Jahrzehnten verteilen Politiker Geschenke, die von den Sozialversicherungen bezahlt werden müssen.

Mal zum Nachdenken: in der Kommission, die damals unter Schröder die Riesterrente entwickelt hat, gab es nur ein einziges Mitglied, das keine Verbindungen zur Versicherungswirtschaft hatte. Schau mal hier, wer Walter Riester viel Geld bezahlt http://www.abgeordnetenwatch.de/walter_riester-650-5818.html (Nebeneinkünfte). Seine Rente hat er bei Union Investment bekommen. Als gelernter Fliesenleger und Parteifunktionär nicht schlecht.

Achso, leider hatte die Kommission zur Berechnung der zukünftigen Einnahmen der Rentenversicherung ganz vergessen, das Produktivitätswachstum einzukalkulieren. Jetzt kann man natürlich sagen, wer soll wissen, wie die Produktivität wächst, ist auch nicht ganz falsch, aber Produktivitätswachstum ist die einzige Ressource, die wir in Deutschland haben. Keinen nennenswerten Mengen an Öl, Gas, Gold, sonstwas. Deutschland ist im übertragenen Sinne Tot, wenn es kein Produktivitätswachstum mehr gibt. Wenn man die Einnahmen der Rentenversicherung bis z.B. 2050 hochrechnet, ergeben sich unter Berücksichtigung der Produktivitätssteigerung oder eben auch bei Nichtbeachtung zwei grundsätzlich unterschiedle Szenarien. Das eine könnte man mit einer postnuklearen Apokalypse vergleichten - auf dieser Basis werden in Regel private Rentenverträge verkauft - oder ein Szenario, das auch bei genauerer Betrachtung eigentlich keine größeren Probleme aufzeigt. Bitte nicht vergessen, die Politik arbeitet gerade daran, die Garantieverzinsung für kapitalbildende Lebensversicherungen und private Rentenversicherungen faktisch abzuschaffen. Na, merkst was?

Das führt auch schon zum nächsten Punkt. Wenn wir immer weiter Produktivitätswachstum haben, werden auch immer weniger Arbeitnehmer für die gleiche Produktion gebraucht. Ein Prozess , den wir heute schon gut verfolgen können. Früher gab es für die ungelernten immer noch Arbeit im Lage, mal den Hof fegen, oder im Schreibbüro. Diese Jobs sind ersatzlos weggefallen, wie Du sicherlich weisst, bilden die ungelernten den Stamm unserer Arbeitslosen.

So, dieser Thread hat aber ein anderes Thema. Flüchtlinge. Da muss man jetzt unterscheiden, es gibt asylberechtigte Flüchtlinge und die sogenannten "Wirtschaftsflüchtlinge". Ich kann aus beiden Gruppen alle, die hier hin kommen, verstehen. Wenn mir jemand Bomben auf das Haus wirft, würde ich auch abhauen. Und wenn ich in einem Land lebe, in dem es auch ohne Bomben keinerlei Perspektive für mich gäbe, würde ich schauen, wo ich bessere Möglichkeiten für mich sehe.

Asyl ist ein Menschenrecht. Damit ist diese Gruppe schon mal erledigt. In der Handhabung gibt es noch viel zu verbesseren, die dürfen bleiben, müssen also schnell integriert werden. Schule für die Kinder, Arbeitserlaubnis für die Erwachsenen. Die bleiben erstmal hier. Ich würde auch für diese Gruppe eine "amerikanische" Lösung wünschen. Wenn sie dann ein paar Jahre hier sind und 5 Jahre sich Ihre Brötchen selbst verdient haben und nicht straffällig geworden sind, unbefristete Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis. Und das Angebot, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Wie soll man sonst diese Menschen integrieren, wenn man Ihnen keine Perspektive bietet? Ich find es auch immer wieder Klasse, wie heute Leute, die damals während des Jugoslawienkrieges nach Deutschland gekommen sind, abgeschoben werden, obwohl sie hier mit Job, Leben, Sprache super integriert sind.

So, Gruppe Wirtschaftsflüchtlinge. Hier würde ich eher über Einwanderung reden. Und Einwanderungsregeln sind egoistisch. Sie sollen dem Einwanderungsland dienen. Die klassischen Einwanderungsländer haben z.B. Quotenregelungen für einzelne Nationen, um erstmal eine gute Mischung hinzubekommen. Dann bewirbt man sich für die Einwanderung, Ausbildung ist von Vorteil, für bestimmte Berufe gibt es Vorzugsregelungen. Gelernte deutsche Bauarbeiter sind z.B. in vielen Ländern der Welt begehrt, Kanada, Australien aber auch Norwegen. So ein Ausbildungssystem gibt es nämlich in kaum einem anderen Land. Und überall ist es so: wer es erstmal illegal versucht hat, wird für einige Jahre gesperrt. Leider keine Perspektive für die vielen Glücksritter aus Afrika. Aber wie gesagt, Einwanderungspolitik ist immer egoistisch. Im Iran gibt es eine ganze Generation junger, gut ausgebildeter Menschen. Die haben nur ein Ziel: raus aus dem Iran und in Freiheit leben. Das wäre z.B. eine Klientel, die man ansprechen würde.

Aber eine ungelenkte, zügellose Zuwanderung dient nicht unseren umlagefinanzierten Sozialsystemen. Deutschland muss da auch noch viel lernen. Vielleicht erinnerst Du Dich an die vielen arbeitslosen jungen Spanier, die Perspektiven gesucht haben. z.B. in Deutschland in der Altenpflege. Viele sind gekommen, viele sind wieder gegangen. Sittenwidrige Arbeitsverträge, kein Tariflohn, nur ausnutzen. Die meisten haben sich den Ärger mit Klagen und Gerichten gespart und sind wieder nach Spanien zurückgegangen. Das war schon mal der Versuch einer gesteuerten Zuwanderungen. Mit Pauken und Trompeten gescheitert.
 
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Es passt vielleicht nicht ganz zum Thema, aber irgendwie dann doch. Man sollte nach der langen Zeit endlich mit dem blöden Nazi-Geschrei und diesem ewigen "Duckmäusertum" aufhören. Was hat selbst der britische Autor Frederick Forsyth jüngst über das Thema gesagt:
“Die meisten von uns Briten wundern sich über die endlose, den Deutschen auferlegte Verpflichtung, sich bis zum Ende ihrer Tage zu entschuldigen. Es ist seit Jahrzehnten vorbei, um Himmels willen. Es ist Zeit für Deutschland, wieder aufzustehen.”
Ganz mein Denken! Und was können wir bitteschön für die Sünden unserer Urgroßväter:what: Gedenken ja, der Rest ist Humbug!
Nicht nur gedenken, sondern gefälligst auch dafür sorgen das so etwas nicht mehr passiert. Du kannst nichts dafür, aber keiner macht dich auch verantwortlich. Allerdings weiß die Mehrheit der Deutschen was passiert ist und deswegen sind die rechtsextremen Demos wie z.B in Heidenau zum Glück bei weitem nicht in jeder Stadt zu finden.

Davon mal abgesehn, sollten wir natürlich Menschen jeglicher Hautfarbe in Not helfen. Was die Leute (auch in Heidenau) teilweise so nervt, sind diese Bilder von meist jungen männlichen Migranten mit Smartphone in den Händen, die ihren zurückgebliebenen Familien nachtrauern. Jene sollten besser vor Ort für ihre Freiheit/Rechte kämpfen. Ich weiß, ich mache es mir wieder zu einfach. Allerdings kann Deutschland/die EU schlecht alle Verfolgten/Unterdrückten/von Krieg bedrohten Menschen aufnehmen, oder?
Wenn die Leute so etwas nervt haben sie zu wenig Verstand oder wollen diesen nicht nutzen um vielleicht 2 Minuten zu recherchieren warum diese Flüchtlinge "alle teure iPhones haben". Wer sich darüber aufregt ist einfach nur zu faul um sich etwas zu informieren oder zu ignorant, weil es dann seiner Weltsicht widersprechen würde. Ich zitiere mich da einmal selbst:
Schon wieder derselbe Käse von den Mobiltelefonen. Diese Dinger kosten teilweise keine 100€, aber selbst das dreht man sich so damit man wieder etwas negatives gegen die angeblichen reichen Flüchtlinge sagen kann. Ist doch so, anders kann man dieses mittlerweile schon x-fach widerlegte Vorurteil nicht erklären.
Flüchtlinge und teure Smartphones: Hetze ohne Fakten - Hass im Netz - derStandard.at ? Web
Landeshauptstadt München - Informationen und Fakten
Warum Flüchtlinge Smartphones haben - Panorama - Süddeutsche.de
7 Mythen zum Thema Asyl • NEWS.AT
Kampf dem Vorurteil: Darum haben Flüchtlinge Smartphones - Panorama - Abendzeitung München
Die Neonazis in Heidenau demonstrieren gegen Flüchtlinge weil sie keine Ausländer im Ort haben wollen. Das sind keine besorgten Bürger, das sind rechtsextreme Menschendarsteller.
Europa hat bisher nur einen Bruchteil der Flüchtlinge aufgenommen, warum immer diese absolut sinnfreie und nutzlose Frage (die nie zur Debatte gestanden ist): "Wir können doch nicht alle aufnehmen oder?". Warte, das ist nichtmal eine Frage, sondern einfach eine Aussage, als Frage getarnt. Damit kann man wunderbar rechtfertigen weniger Leute aufzunehmen, das "Boot sei ja voll". Hast du dir mal angesehen wieviele Flüchtlinge im Libanon oder in der Türkei sind?
Die meisten Flüchtlinge befinden sich ohnehin in den Ländern die in unmittelbarer Nähe zu ihrem Heimatland liegen. Hierher kommt nur ein kleiner Teil, auch wenn immer von Naturkatastrophen die Rede ist, bei welchen Wörter wie "Flüchtlings/Asylanten" davor steht.
Schon wieder derselbe Käse von den Mobiltelefonen. Diese Dinger kosten teilweise keine 100€, aber selbst das dreht man sich so damit man wieder etwas negatives gegen die angeblichen reichen Flüchtlinge sagen kann. Ist doch so, anders kann man dieses mittlerweile schon x-fach widerlegte Vorurteil nicht erklären.
Flüchtlinge und teure Smartphones: Hetze ohne Fakten - Hass im Netz - derStandard.at ? Web
Landeshauptstadt München - Informationen und Fakten
Warum Flüchtlinge Smartphones haben - Panorama - Süddeutsche.de
7 Mythen zum Thema Asyl • NEWS.AT
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Ab jetzt werden Schwerpunktkontrollen in Österreich durchgeführt, es sind rund um die Uhr Polizisten unterwegs, um Schlepper ausfindig zu machen und zu verhaften. Bisher mit Erfolg.
Nach Flüchtlingsdrama: Aktion scharf gegen Schlepper an der Grenze - Burgenland - Vorarlberg Online
Ist halt nicht gut fürs Image wenn in deinem Land 71 Tote in einem LKW gefunden werden, aber interessant woher nun die ganzen Polizisten kommen sollen. Etwa jene Polizisten die sowieso schon überarbeitet sind, oder von jenen Posten die ohnehin nicht mehr 24 Std am Tag besetzt werden können? Vor 1-2 Wochen jammern alle herum das die Polizei völlig überfordert, unterbesetzt und überarbeitet ist, nun sollen. Nichts gegen den Einsatz, aber im Grunde zeigt das doch nur wieder, wie verlogen die Politik ist. Gleichzeitig aber auch traurig, denn diesen 71 Menschen hätte man vermutlich nicht mehr helfen können. Hoffentlich passiert so etwas aber nicht mehr, bedingt durch die Kontrollen.
 
AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

Ja und? Was soll uns das jetzt sagen?
Das wir bei einer kurz bis mittelfristigen Überalterung Probleme haben werden die Renten zu finanzieren?

Jedes Jahre verliert Deutschland rund 500.000 Bürger, das land schrumpft.
Daher ist es nur logisch, dass wir Junge Leute aus dem Ausland zu uns kommen lassen, um diese Lücken zu füllen.
Nur begreifen Politiker aus der Union, insbesonderes aus Bayern, die Lage nicht.
Denn ohne die Blockierer und Verweigerer aus der Union hätten wir schon längst ein Einwanderungsgesetz.
 
AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

...Europa hat bisher nur einen Bruchteil der Flüchtlinge aufgenommen, warum immer diese absolut sinnfreie und nutzlose Frage (die nie zur Debatte gestanden ist): "Wir können doch nicht alle aufnehmen oder?". Warte, das ist nichtmal eine Frage, sondern einfach eine Aussage, als Frage getarnt. Damit kann man wunderbar rechtfertigen weniger Leute aufzunehmen, das "Boot sei ja voll". Hast du dir mal angesehen wieviele Flüchtlinge im Libanon oder in der Türkei sind?
Die meisten Flüchtlinge befinden sich ohnehin in den Ländern die in unmittelbarer Nähe zu ihrem Heimatland liegen. Hierher kommt nur ein kleiner Teil, auch wenn immer von Naturkatastrophen die Rede ist, bei welchen Wörter wie "Flüchtlings/Asylanten" davor steht.

Diese Vergleiche mit Libanon, Türkei usw. hinken aber gewaltig. Bei uns werden Flüchtlinge nicht weitab der eigenen Bevölkerung in Zeltstädte gesteckt und nur mit dem Allernötigsten versorgt und selbst das wird zu grossen Teilen noch Hilfsorganisationen überlassen. Auch bekommen Flüchtlinge in Türkei und Libanon nicht monatlich ~360 € zugesteckt. Ob den Flüchtlingen dort Asyl gewährt wird weis ich jetzt selber nicht, aber ich würde mal sehr stark vermuten das sie nur auf unbestimmte Zeit geduldet werden. Völlig andere Verhältnisse also und kein Argument dagegen das bei uns irgedwann das Boot eben voll ist.
 
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Zumal die Leute im Libanon und der Türkei, geografisch, politisch und religiös viel besser aufgehoben sind.

Gleiche unter gleichen sozusagen.
 
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Kurdische Flüchtlinge aus Nordirak in der Türkei?
Na, ob die da gut aufgehoben sind. :schief:
 
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Kurdische Flüchtlinge aus Nordirak in der Türkei?
Na, ob die da gut aufgehoben sind. :schief:

Definitiv besser, als bei uns.

Wir sollten uns in dieser Frage (wie in vielen Dinge) einfach mal an Israel orientieren:

Flüchtlinge in Israel: Mahlzeit, Hotel und Billett einfach nach Uganda - NZZ Naher Osten & Nordafrika

Dieses kleine Land kann sich seit Jahrzehnten gegen eine Überzahl an Feinden behaupten, und das große Europa soll das angeblich nicht schaffen?

PS:

https://jungefreiheit.de/politik/de...hland-bei-meinungsfreiheit-nur-mittelmaessig/

Komisch, warum berichten unsere "großen" Medien nicht darüber, dass unserer Meinungsfreiheit nur mittelmäßig ist? Weil die großen Medien einen nicht zu unterschätzenden Anteil daran haben.
 
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Israel ist (gemein gesagt) eine Filiale der USA, ohne die Amis sähe es ganz böse aus für das kleine Israel....
 
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