Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

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AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

...und der einzige Grund, den mir einfällt, warum es in jüngerer Vergangenheit derartige Demonstrationen gegeben hat, war wegen den besagten Militärschlägen, nach den HAMAS-Angriffen.

Also hätte Israel nicht auf die Anschläge der Islamisten reagieren sollen? Von einer Demo konnte ich nix finden? Du lebst möglicherweise in einer Scheinwelt. Ansonsten poste bitte eine Quelle.
 
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Öhm, du hast doch mit den Massendemos angefangen?
Also welche Massendemos hast du denn konkret gemeint, wenn nicht die: Anti-Israel-Demonstrationen in Berlin - Politik - Süddeutsche.de
(nicht mal eine echte Massendemo)

Al-Quds-Demonstration: "Israel-vergasen"- und "Sieg-Heil"-Rufe in Berlin | ZEIT ONLINE

Proteste auch vor Springer-Haus in Kreuzberg: Demonstration gegen Israel in Berlin kleiner als angekündigt - Berlin - Tagesspiegel

Alles nach den besagten Militärschlägen.
 
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Alles keine muslimischen Veranstaltungen......
 
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So bin wieder entbannt, nochmal sorry an die Person, die ich Trottel genannt habe, Hitler Vergleiche sind für mich halt Reizwörter.

Aber die Stimmung gegen Israel, war wirklich so schlimm, hab genug muslimische Freunde die total auf dem Trip waren. Hab mit denen auch garnicht erst darüber geredet,
weil sie so voller Wut waren.
 
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Und das ganze geht seinen Weg über deutsche Gerichtsbarkeit und Polizei so wie es soll, hoffe nur, dass es keine milde wegen dem Alk gibt.
 
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War nichtmal eine Minute, dafür hast du deinen sicher selbst gemalt oder? ;)

Naja, zurück zum Thema.
Dürfte dem ein oder anderen hier nicht so gefallen
Flüchtlinge in Deutschland: Dublin-Verfahren für Syrer ausgesetzt - SPIEGEL ONLINE

Du hast es noch immer nicht verstanden.
Abgesehen davon das dich diese Entscheidung als Oesterreicher wie weit betrifft?

Fluechtlinge denen nach deutschem Gesetz Asyl gewaehrt werden muss sind willkommen und denen muss geholfen werden.
Allen anderen die sich sich unter dem Deckmantel des Asyl ein besseres Leben in (west)europaeischen Laendern erhoffen, muessen zeitnah rueckgefuehrt werden.
Somit eruebrigt sich auch die Frage, wie und mit welchen Ressourchen den Beduerftigen helfen kann.
 
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Naja, zurück zum Thema.
Dürfte dem ein oder anderen hier nicht so gefallen
Flüchtlinge in Deutschland: Dublin-Verfahren für Syrer ausgesetzt - SPIEGEL ONLINE

Das hier find ich viel besser:

Am Dienstag spricht Merkel im Duisburger Problemviertel Marxloh mit Bürgern über die vielen Flüchtlinge, die nun in Deutschland Schutz suchen. Deren Unterbringung beschreibt sie als eines der größten Probleme. Alle Containerfirmen seien "total ausgelastet". So wirbt Merkel für ein ganz undeutsches Vorgehen: "Deutsches Planungsrecht ist nicht das schnellste. Sondern wir müssen jetzt ein paar Bestimmungen mal außer Kraft setzen." Es geht darum, sich von hohen Standards zu verabschieden, um schnell "eine ordentliche Unterkunft" zu beschaffen - "damit es jeder warm hat im Winter", sagt Merkel.

Quelle:
web.de: Die Getriebene - Merkels verzögerte Krisenreaktion

Würde mich ja mal interessieren an welche Punkte sie da im einzelnen genau denkt...


 
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AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

Obwohl ich kein Moderator bin möchte ich doch bitten, dass wir wieder zu einer halbwegs sachlich geführten Diskussion zurück kehren möchten/sollten. Ich habe den Thread sehr gerne verfolgt und es wäre schade, wenn er wegen diversen Verstößen gegen Forenregeln von BEIDEN Seiten geschlossen werden würde.

Danke
 
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War nichtmal eine Minute, dafür hast du deinen sicher selbst gemalt oder? ;)

Naja, zurück zum Thema.
Dürfte dem ein oder anderen hier nicht so gefallen
Flüchtlinge in Deutschland: Dublin-Verfahren für Syrer ausgesetzt - SPIEGEL ONLINE

Das geltendes Recht einfach ausgesetzt wird. Ja das missfällt mir.

Und genau wegen solcher Sachen ist die Politik mitverantwortlich für die Sachen die zurzeit in Deutschland geschehen.

Auf der anderen Seite finde ich es aber auch sehr gut. Wenn mehr "Fachkräfte" und "Flüchtlinge" ins Land kommen, wird uns der Kessel unterm Hintern explodieren und dann werden sich die Dinge hoffentlich ändern. Anders wacht das Land ja nie auf.

Flüchtlinge: Wer nur Mitleid empfindet, der hat keinen Verstand - DIE WELT

Wenigtens auf Herrn Broder ist noch verlass. Einer der letzten vernüftigen Journalisten.
 
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Du hast es noch immer nicht verstanden.
Abgesehen davon das dich diese Entscheidung als Oesterreicher wie weit betrifft?

Fluechtlinge denen nach deutschem Gesetz Asyl gewaehrt werden muss sind willkommen und denen muss geholfen werden.
Allen anderen die sich sich unter dem Deckmantel des Asyl ein besseres Leben in (west)europaeischen Laendern erhoffen, muessen zeitnah rueckgefuehrt werden.
Somit eruebrigt sich auch die Frage, wie und mit welchen Ressourchen den Beduerftigen helfen kann.

Ob mich etwas betrifft oder nicht ist, zumindest in dieser Hinsicht irrelevant, oder darf ich nicht mitdiskutieren weil ich kein Deutscher bin? Diese Diskriminierung finde ich nicht ok :(
Oder darf ich mich nicht dafür interessieren was hinter unserer nordwestlichen Grenze passiert?

Zu deinem zweiten Absatz: Hab ich je etwas anderes gesagt?
 
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Flüchtlinge: Wer nur Mitleid empfindet, der hat keinen Verstand - DIE WELT

Wenigtens auf Herrn Broder ist noch verlass. Einer der letzten vernüftigen Journalisten.

Ja der Mann spricht viele wahre Dinge an. Flüchtlingen muss man helfen, wen sie Hilfe wirklich nötig haben, das betrifft keine Armutsflüchtlinge, aber den Kurs den wir momentan eingeschlagen haben, gefördert von einer mMn. falschen Darstellung nach außen, können wir nicht lange so fortsetzen ohne das wir uns damit eine Menge Probleme aufbürden. Wer sich dabei nur von Gefühlen, auf Grund von entsprechenden Videos und Bildern aus den Medien leiten lässt und dabei seinen Verstand abschaltet begeht einen schweren Fehler den wir als Gesellschaft noch einmal teuer bezahlen werden. ;)
Ich habe es vor einigen Seiten in 2 Zitaten schonmal ausgedrückt, was diese Gefühlsschiene betrifft:

http://extreme.pcgameshardware.de/w...ings-und-asylproblematik-146.html#post7632766

Grade Zitat 2 findet heute Anwendung wie noch nie, den wen die Medien und politischen, wie sozialen Systeme der Nachkriegszeit eines von den Nationalsozialisten übernommen und gelernt haben dann ist es Ziele und Interessen auf emotionaler Ebene dem Zuschauer / Bürger zu vermitteln und ihn so zu erreichen, selbst wen die Faktenlage, die man soweit wie möglich weg lässt, oder zur Randnotiz erwähnt, anders aussehen mag.
Eines der besten Beispiele für sowas war der Kosevokrieg wo man gelogen und hat das sich die Balken biegen und die Menschen in Deutschland damit für den Krieg gewonnen hat indem man ihnen aufgetischt hat im Kosevo hätten die Serben Konzentrationslager wie unter den Nationalsozialisten errichtet, was schliecht eine Lüge war, wie sovieles in diesem Krieg...
Aber es hatte seinen Zweck erfüllt, die deutsche Bevölkerung stand zu der Entscheidung deutsches Militär im Kosevo einzusetzen.

Ich will damit nicht sagen, bevor mir das wieder einer von den Flüchtlingsbeführwortern unterstellen will, das es nicht die Kriegsflüchtlinge und politisch verfolgten Personen gibt die man aufnehmen sollte, aber wir können die Probleme dort in den Armutsstaaten und Kriesenregionen auch nicht damit lösen indem wir jeden der von dort kommt hier beherrbergen und aufnehmen.
Veränderung muss hier und im Rest der Welt stattfinden, die die Situationen in diesen Gegnenden ausnutzen, dafür müssten wir uns hier einsetzen und unsere Ressourcen aufwenden, nicht dafür Armutsflüchtlinge hier anzusiedeln, während das Problem nicht gelöst wird, wir uns selbst schaden und dort täglich weiter Menschen im Elend leben und sterben!
Eine bessere Welt, für möglichst alle Menschen, entsteht schließlich nicht indem man sich Probleme in einige wenige Länder aus dem Ausland importiert nur um damit sein Gewissen zu beruhigen.

Leider gilt in dem Zusammenhang, mMn, auch nicht umsonst folgendes Sprichwort:
"Für eine bessere Welt müssen immer erst viele Menschen auf der Strecke bleiben, den ohne diese Opfer wissen die Menschen den Wert von etwas besseren nicht zu schätzen."
-Nightslaver-
 
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Zu deinem zweiten Absatz: Hab ich je etwas anderes gesagt?

Kaaruzo fordert seit gefuehlt 198 Seiten nichts anderes und trotzdem wird immer wieder gegen Ihn geschossen. Verstehe ich nicht ganz.

Waere mal interessant zu wissen was wer genau fordert. Vielleicht mach ich mal eine Uebersicht, wenn hier mal Jeder so seine Meinung und Denkensweise hinterlaesst.
Moeglicherweise gibt es dann mal interessante Loesungsansaetze und nicht nur ein Bashing von allen Seiten.

Ich mach mal den Anfang;
.) geltende Gesetze einhalten, wobei das mit den Asylantraegen nur in den Laendern wo man zuerst eintrifft bisschen seltsam in einer (europaeischen) Union ist. Hier sollte jeder Staat, der zu dieser Union gehoert in die Pflicht genommen werden. Erstanlauflaender duerfen aber auch nicht willkuerlich Fluechtlinge weiterschicken. Was jetzt passiert ist einfach nur riesengroßer Mist.

.) Grenzen temporaer dicht machen. Auch innerhalb der Laender mit Schengenabkommen. Was das bringt hat der letzte G7 Gipfel gezeigt. Es muss Jedem klar gemacht werden, das die EU kein rechtsfreier Raum ist.

.) Asylanträger, die berechtigt sind, nach geltendem Recht, muss Asyl und Hilfe gewährt werden. Jeder Andere ist zu registrieren und unverzueglich zurueckzufuehren. Ohne irgendwelche Praemien oder geduldete Aufenthalte. Es gibt andere legale Mittel und Wege Fuß in einem (west)europaeischem Land zu fassen.

.) Erstanlauflaender duerfen nicht so alleine gelassen werden. Da muessen mehr Mittel fliessen. Immerhin wurde auch Gadaffi ueber lange Jahre bezahlt, um Fluechtlingslager an seinen suedlichen Grenzen zu betreiben.

.) Eine sinvolle Verteilung der Fluechtlinge innerhalb der EU muss stattfinden. Das muss rational entschieden werden. Nicht nach expliziten Wuenschen der einzelnen EU-Laender oder auch Fluechtlinge.
Wenn ein Fluechtling ein Wunschland hat, muss er schauen das er anders, legal dahinkommt oder bei der Verteilung Glueck haben.
Hier geht es in erster Linie um Leben retten und nicht wer wo wie wann am liebsten ist oder son Mist.

.) straffaellige Fluechtlinge ohne wenn und aber rueckfuehren, natuerlich wenn verurteilt. Dafuer muessen Straftaten auch verfolgt werden. Es kann nicht sein das man hier bei manchen Sachen einfach wegschaut.
Unsere Gesellschaft funktioniert nun mal nur weil wir Regeln haben, an die sich Jeder zu halten hat. Klar gibt es genug Einheimische die dagegen verstoßen, aber die sind kein Maßstab.

.) Der Fluechtlingsindustrie muss der Wind aus den Segeln genommen werden. Mit dem Elend anderer noch Riesengeschaefte machen. Was sich da die deutsche Regierung gefallen laesst, da bin ich etwas sprachlos.
Wuerd mich nicht wundern wenn der Ein oder Andere da nebenbei mitverdient. Sind ja so arm unsere Politiker.

.) Den Schleppern muss irgendwie das Handwerk gelegt werden. Loesungsansaetze habe ich da im Moment leider nicht. Vielleicht wuerde es helfen wenn die EU selbst in den umliegenden Laendern der Kriesenlaender Fluechtlingslager betreibt, und von dort schon eine großraeumige Verteilung beginnt, wo auch umliegende, sichere, wohlhabende, Laender in die Pflicht genommen werden.
Vielleicht ist dieser Gedanke auch reiner Bloedsinn. :ka:
 
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AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

.) geltende Gesetze einhalten, wobei das mit den Asylantraegen nur in den Laendern wo man zuerst eintrifft bisschen seltsam in einer (europaeischen) Union ist. Hier sollte jeder Staat, der zu dieser Union gehoert in die Pflicht genommen werden. Erstanlauflaender duerfen aber auch nicht willkuerlich Fluechtlinge weiterschicken. Was jetzt passiert ist einfach nur riesengroßer Mist.
Dieser Mist ist aber eine Folge kompletter Inkompetenz seitens der Regierungen.

Grenzen temporaer dicht machen. Auch innerhalb der Laender mit Schengenabkommen. Was das bringt hat der letzte G7 Gipfel gezeigt. Es muss Jedem klar gemacht werden, das die EU kein rechtsfreier Raum ist.
Was bringt das in der Flüchtlingssache? Soll man die Flüchtlinge wieder abweisen? Zumal die Grenzen doch recht lang sind und zumindest in Österreich wird man diese kaum sichern können^^

Asylanträger, die berechtigt sind, nach geltendem Recht, muss Asyl und Hilfe gewährt werden. Jeder Andere ist zu registrieren und unverzueglich zurueckzufuehren. Ohne irgendwelche Praemien oder geduldete Aufenthalte. Es gibt andere legale Mittel und Wege Fuß in einem (west)europaeischem Land zu fassen.
Um einen Asylantrag zu stellen muss man erstmal in ein Land kommen. Und die Prüfung des Antrages dauert seine Zeit, auch wenn er negativ ausfallen sollte. Ergo muss man diese Leute dulden, bis es einen Bescheid gibt. Das ganze Verfahren muss natürlich von behördlicher Seite effizienter sein. Und damit meine ich kein kanadisches oder australisches "Modell".

Erstanlauflaender duerfen nicht so alleine gelassen werden. Da muessen mehr Mittel fliessen. Immerhin wurde auch Gadaffi ueber lange Jahre bezahlt, um Fluechtlingslager an seinen suedlichen Grenzen zu betreiben.
Sprich Länder wie Griechenland, Italien oder Mazedonien haben den "Salat", die anderen Staaten schicken ein bisschen Geld, haben ihre Ruhe. Das werden sich diese Staaten sicher nicht gefallen lassen, die Folge ist, das sie die Flüchtlinge durchlassen. Vermutlich gibts sogar ein Schlupfloch im Gesetzesdschungel.

Eine sinvolle Verteilung der Fluechtlinge innerhalb der EU muss stattfinden. Das muss rational entschieden werden. Nicht nach expliziten Wuenschen der einzelnen EU-Laender oder auch Fluechtlinge.
Wenn ein Fluechtling ein Wunschland hat, muss er schauen das er anders, legal dahinkommt oder bei der Verteilung Glueck haben.
Hier geht es in erster Linie um Leben retten und nicht wer wo wie wann am liebsten ist oder son Mist.
Habe ich vor gefühlt 80 Seiten auch schonmal gefordert. Ein Ansatz war über die Bevölkerungsanzahl, und irgendwer hat dann sofort erwidert das manche Länder Probleme mit Überbevölkerung hätten. Ob das sogar du warst weiß ich nicht, kann mich täuschen und ist sicher mehr als eine Woche her.

straffaellige Fluechtlinge ohne wenn und aber rueckfuehren, natuerlich wenn verurteilt. Dafuer muessen Straftaten auch verfolgt werden. Es kann nicht sein das man hier bei manchen Sachen einfach wegschaut.
Unsere Gesellschaft funktioniert nun mal nur weil wir Regeln haben, an die sich Jeder zu halten hat. Klar gibt es genug Einheimische die dagegen verstoßen, aber die sind kein Maßstab.
Wo sieht man denn weg?

Der Fluechtlingsindustrie muss der Wind aus den Segeln genommen werden. Mit dem Elend anderer noch Riesengeschaefte machen. Was sich da die deutsche Regierung gefallen laesst, da bin ich etwas sprachlos.
Wuerd mich nicht wundern wenn der Ein oder Andere da nebenbei mitverdient. Sind ja so arm unsere Politiker.
In erster Linie sollte man einmal dafür sorgen, das alle Flüchtlinge eine Unterkunft haben, dann kann man weitersehen.

Den Schleppern muss irgendwie das Handwerk gelegt werden. Loesungsansaetze habe ich da im Moment leider nicht. Vielleicht wuerde es helfen wenn die EU selbst in den umliegenden Laendern der Kriesenlaender Fluechtlingslager betreibt, und von dort schon eine großraeumige Verteilung beginnt, wo auch umliegende, sichere, wohlhabende, Laender in die Pflicht genommen werden.
Vielleicht ist dieser Gedanke auch reiner Bloedsinn.
Zumindest bringt es nichts eine "Mauer" um Europa zu bauen, sprich einfach die Grenzen abzuriegeln, das führt nur zu noch mehr Schlepperei. Leider sind die wenigsten weitsichtig genug um das zu erkennen. Die Flüchtlinge selbst zu verteilen wäre eine gute Möglichkeit, einerseits sicher, andererseits kann man sie so direkt verteilen. Nur erkläre das diversen rechten Spinnern wenn die EU die Flüchtlinge quasi selbst hereinholt, stell dir die Plakate von Strache vor ;)
Nein, die Idee finde ich schon sinnvoll, damit hätte man quasi zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Den Schleppern zumindest einen Teil des Geschäfts entzogen, andererseits kann man die Flüchtlinge selbst verteilen. Nur braucht es dafür auch endlich eine vernünftige Quotenregelung innerhalb der EU. Solange sich Staaten mit Argumenten wie "wir haben keine Moscheen, Muslime fühlen sich also nicht wohl" irgendwie aus der Affäre ziehen (wollen), solange wird nichts weitergehen. Wenn gehören Flüchtlinge ohne "Rücksicht" auf Religionszugehörigkeit (oder was auch immer als Ausrede dienen könnte) verteilt. Da könnte man dann auch schon vorher Quartiere bereitstellen und notfalls von der Polizei schützen lassen falls irgendwelche Neonazis diese anzünden wollen.
Auf diese Weise könnte man zwar nicht alle Flüchtlinge kontrolliert verteilen, aber sicher keinen kleinen Teil.
 
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Waere mal interessant zu wissen was wer genau fordert. Vielleicht mach ich mal eine Uebersicht, wenn hier mal Jeder so seine Meinung und Denkensweise hinterlaesst.
Moeglicherweise gibt es dann mal interessante Loesungsansaetze und nicht nur ein Bashing von allen Seiten.

Ich würde folgende Punkte als sinnvoll erachten:

1) Schaffung der Möglichkeit Asylanträge für europäische Länder in den Lagern zu stellen damit keine illegale Einreise notwendig wird, gleichzeitig müssen trotzdem illegal in die EU einreisende Flüchtlinge sofort wieder in die Flüchtlingslager abgeschoben werden.

2) Die europäischen Länder müssen gemeinsam Investitionen in Flüchtlingslager in sicheren Staaten der Region (Türkei als Beispiel) tätigen. Die Menschen dort müssen ein halbwegs menschenwürdiges Leben führen können, also brauchen sie fließendes Wasser, kältefeste Unterkünfte, halbwegs angemessenen Wohnraum, soziales Leben (provisorische Cafes, Kinos, Kindergärten Einkaufsläden, Gebetsräume, ect.), Schulen und psychologische Behandlungsräume. Wäre mit Wohneinheiten / "Wohnkontainern" bewerkstelligbar, ohne komplette Städte mit festen Gebäuden aus dem Boden zu stampfen.
Weiterhin muss dort vor Ort die Möglichkeit für Ausbildung / Weiterbildung geschaffen und Ausbilder runtergeschickt werden damit die Leute eine Perspektive und Beschäftigung haben.
Für die Ausbildung / Weiterbildung müssen sie eine Entlohnung erhalten die sie in Cafes, Kinos, Märkten, Läden ect. ausgeben können.

3) Den Menschen muss umfassende psychologische Hilfe in den Lagern ermöglicht werden.

4) Flüchtlinge die Asylanträge stellen müssen gleichmäßig auf die europäischen Länder aufgeteilt werden. Sind die Zahlen für ein Land erreicht muss ein Flüchtling einen Antrag in einem Land mit freier Kapazität stellen, oder halt warten.

5) Nur Flüchtlinge die in ihren Ländern politisch verfolgt werden, oder aber Angst um ihr Leib und Leben haben müssen, ohne gegen geltende Gesetze und Wehrdienst verstoßen zu haben, dürfen Anspruch auf einen positive Entscheidung ihres Asylantrags haben.
Flüchtlinge die aus Gründen von Armut kommen müssen bei einem Asylantrag abgewiesen werden, außer sie können wirklich besonders hohe Qualifikationen vorweisen die nachweislich im angestrebten Land gefragt sind...

6) Flüchtlinge die in den Lagern einen Antrag auf dauerhaftes Asyl in einem europäischen Land stellen bleiben bis zur Entscheidung im Lager und erhalten ein "Taschengeld" vom Land indem sie den Antrag stellen und müssen die Zeit in einem Kurs dazu nutzen die Sprache des Landes in das sie einreisen wollen zu erlernen.
Wird der Antrag bewilligt und kann eine ausreichende Sprachkentniss vorgewiesen werden erhalten sie im jeweiligen Land sofort eine Aufentaltserlaubnis sowie eine eigene Wohnung, müssen aber, sofern noch deutlicher Verbesserungsbedarf besteht, an weiteren Sprachkursen, verbindlich, teilnehmen, sowie eine verpflichtende berufliche Qualifizierung, oder Nachqualifizierung anstreben.

7) Den von Krieg zerstörten Ländern wie Iraq und Syrien muss umfassende Hilfe beim Aufbau zu teil werden, in Form von Material, Maschinen und Ausbildung dafür notwendiger Arbeitskräfte.

Hmm, weiß nicht ob da jetzt noch ein Punkt fehlt, eindeutig schon zu spät... Jedenfalls würde ich solche Investitionen vor Ort deutlich sinnvoller finden, es würde verhindern das die Menschen sich in die Arme von Schlepperbanden begeben müssen um die Möglichkeit zu haben Asyl in Europa zu beantragen. Außerdem würden vieleicht weit weniger berechtigte Flüchtlinge bis nach Europa wollen weil sie auch in den Lagern eine kleine Perspektive und ein anständiges Leben hätten, in halbwegs gewohnter Umgebung, und vermutlich würde es auch Europa eine Menge Geld gegenüber der momentan gefahrenen Politik mit den Flüchtlingen sparen, schon alleine weil man so einem großen Teil der Schmarotzer, die am Bedarf von Wohnraum und mit den privaten Flüchtlingsunterkünften Geld verdienen das "Wasser" abgraben würde.

Darüber hinaus gäbe es natürlich noch weitere Forderungen die man stellen könnte, welche aber nicht primär die Flüchtlinge und die Politik mit ihnen beträfen als viel mehr unser wirtschaftliches und politisches Handeln.
Zwei Beispiele dafür wäre:

a) Die Abkehr von der kapitalisitschen Vorstllung der Konsumgesellschaft und die damit verbundene Ausbeutung anderer Länder, sowie eine Herabsenkung des Konsums auf ein rohstoffverträgliches Niveau.

b) Verabschiedung von der Vorstellung das es für den einzelnen erstrebenswert wäre möglichst viel Reichtum / materielle Güter anzuheufen, sowie das in Zeiten der stetig steigender Automatisierung für alle eine vernünftig entohnte Arbeit vorhanden wäre und mehr Arbeitskräfte benötigt würden.

Das könnte man noch fortführen, aber ich glaube das diese Forderungen und Punkte zum einen weit schwerer umzusetzen wären als die Punkte 1 bis 7 und zum andern über das dem momentane Ziel der Frage hinaus gehen. ;)
Von daher werde ich das nicht weiter ausführen.
 
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AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

Leob, dein letzter Absatz läuft aber wieder darauf hinaus, dass man ein Gesetzt mit der Brechstange durchdrückt, auch wenn die Leute dagegen sind - zwangsläufiger kriegt der Widerstand immer mehr Zuwachs.
Eine Quote für alle EU-Länder wirds auch nicht spielen, nicht weil es nicht möglich wäre, sondern weil das einige EU-Staaten nicht mitmachen werden. Haben da nicht eh schon einige verweigert - Polen, Ungarn, Slowakei usw ? Bin mir gerade nicht sicher.
 
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Dann muss man ueber den Status dieser Staaten in der EU nachdenken und eventuell korrigieren.
Die EU ist nun mal ein Staatenbund, der nicht ohne Grund existiert. Ich kann mir nicht nur die Rosinen rauspicken und bei schwierigen Sachen sagen: ja will ich so nicht, spielts mit mir nicht.
 
AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

Dann muss man ueber den Status dieser Staaten in der EU nachdenken und eventuell korrigieren.
Die EU ist nun mal ein Staatenbund, der nicht ohne Grund existiert. Ich kann mir nicht nur die Rosinen rauspicken und bei schwierigen Sachen sagen: ja will ich so nicht, spielts mit mir nicht.

Letzteres bringe mal z.B. den Britten bei. :ugly:

Das mit einer Verteilungsquote wird extrem schwierig. Erstens werden einige Länder die bisher gut weg gekommen sind nicht mitspielen, zweitens ist der politische Wille so eine Quote einzuführen nicht sonderlich hoch und drittens gibt es Politiker die Regelungen für so eine Quote so hinbiegen wollen, dass noch mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen.
 
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