AW: Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik
So ist es
Soziale Geschenke gibt es ja auch noch, aber nichts wirklich tiefgreifendes, unsere Infrastruktur und so.
Hmm. Hier wurde kürzlich ein tadelloses Stück Bundesstraße auf 8 Kilometern komplett neu asphaltiert und der Kreisverkehr am Ende (mal wieder) neu gestaltet. Kosten: 20.000.000€
Zwei Orte weiter wurde eine Bundesstraße auf rund 10 Kilometern komplett neu asphaltiert. Kosten sind mir nicht bekannt.
Auch diese Straße war wirklich absolut in Ordnung.
Ebenso wurde in diesem Ort ein Fußgängertunnel am Bahnhof gebaut, damit bei heruntergelassenen Schranken die Fußgänger ohne Wartezeit auf die andere Seite gelangen können. Kosten: 12.000.000€
Außerdem wird doch derzeit ganz viel in Autobahnbrücken in NRW investiert, nachdem vorher nötige Reparaturen so lange verschoben wurden, bis nun für etliche Milliarden neu gebaut werden muß (A1, Leverkusener Brücke bei Köln)
Ein künftiger

Fughafen in Berlin hat nun doch auch noch klasse Ventilatoren bekommen, und deshalb gibt es bald auch wieder sonstige Veränderungen am Bau.
Also investiert wird in Infrastruktur schon, da können wir uns nicht beschweren...

Wird allgemein viel investiert, nur viel zu oft an den falschen Stellen.
Ich weiß aber schon, was gemeint ist.
Stimmt ja auch. Egal ob nun Schulen inkl kompetentem Lehrpersonal, Kindergärten, Sport- und Freizeitmöglichkeiten usw.
Für nix war/ist Geld da und investiert wurde gar nix.
Das geht aber schon lange so und hat rein gar nix mit Flüchtlingen zu tun.
Glaubt jemand ernsthaft, daß ohne den derzeitigen Flüchtlingsstrom auch nur ein einziger Cent zusätzlich da irgendwo gelandet wäre? Oder dass Renten-, Hartz IV- oder Kindergeldbezüge großartig erhöht worden wären?
Kotzt mich auch an, aber das liegt an unserer Regierung. Da spielt es auch keine Rolle, ob nun Gas-Gerd oder Murksel das Zepter in der Hand hat. Oder ob die zusammen, oder mit den Grünen/Linken regieren.
Heute Abend ist bei uns in der Realschule wieder Elternsprechtag. Wetten, daß wieder um tatkräftige Unterstützung bei Maler- und Tapezierarbeiten gebeten wird?
Traurig finde ich aber, daß es immer wieder klappt, den schwarzen Peter den Leuten zuzuschieben, die nicht die Ursache des Problems sind.
So gesehen wäre es vielleicht sogar gar nicht schlecht, wenn jetzt Wohnungen aus dem Boden gestampft werden. Ohne Flüchtlinge wäre das nicht passiert bzw gefördert und so gibt es später vielleicht in Städten wie München, Hamburg, Frankfurt oder Köln wieder Wohnungen, die man sich mit normalem Einkommen auch leisten kann.