Die gegenwärtige Flüchtlings- und Asylproblematik

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Ob du aufgebracht bist oder nicht ist mir völlig egal, kannst auch weiterhin selber alles "von oben herab" kommentieren.

Ich zitiere jetzt auch nicht jeden einzelnen User in diesem und in dem Vorgängerthread einige Seiten weiter hinten, aber was erwarten sich bitte die Leute, welche Moslems andauernd mit Salafisten und Islamisten gleichsetzen denn bitte für eine Art von Integration? Wenn du weiter nach oben gehen willst, bitteschön, in der Politik gibt es seit gefühlten 25 Jahren ähnliche Diskussionen, das fing beim Religionsunterricht an und hörte beim Kopftuchverbot auf. Die Stammtischparolen die dabei gewisse Unionspolitiker von sich gegeben haben, gingen genau in diese Richtung. Oder was ist mit den Leuten, die Geert Wilders hinterhergelaufen sind?
Ich habe nirgends automatisch behauptet, dass diese Extreme die Mehrheit ausmacht, nur dass es die nunmal gibt. Unter anderem zu finden in jeder Anti-Islam-Demo.;)
 
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Integration ist sehr einfach und klappt in 2-3 Jahren, wenn man den Leuten alles anbietet was sie dafür brauchen. Ach ja, es kostet ja Geld, machen wir nicht. Und dann wundern die sich, das es schief läuft an jeder Ecke.
 
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Integration ist sehr einfach und klappt in 2-3 Jahren, wenn man den Leuten alles anbietet was sie dafür brauchen. Ach ja, es kostet ja Geld, machen wir nicht. Und dann wundern die sich, das es schief läuft an jeder Ecke.

Wo genau lebst du eigentlich? Nur so aus Interesse.
Deutschland ist es nicht, definitiv nicht.
 
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Wo genau lebst du eigentlich? Nur so aus Interesse.
Deutschland ist es nicht, definitiv nicht.

Doch. genau hier lebe ich, mitten unter Euch :-D
Schon seit 2001. Da wurde nicht in die Ausländer investiert und auch heute wird nicht genug investiert.
Ich bin auch durch das irrsinnige Auffanglager "Friedland" gegangen, um dann für 1 Monat in Bärenstein und 1 Jahr im Chemnitz in einem Heim zu bleiben, das System war ähnlich. In dem Video vorhin wurde Kanada mit erwähnt - da wird wenigstens etwas Würde bewahrt bei den Leuten die dahin kommen.

Ich habe es geschafft, mich hier in 3 Jahren komplett zu integrieren, nach 10 Jahren konnte mich kein normaler Mensch von den Einheimischen unterscheiden.
Und das kann jeder schaffen, aber die meisten brauchen dafür Hilfe. Persönliche Betreuer, angepasste Sprachkurse, normale Lebensbedingungen und alles andere was zum normalen Leben gehört.
 
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Bring ihnen die Sprache bei und sorge dafür, dass deren Kinder die gleichen Chancen in der Schule und Ausbildungsplatz haben und dann klappt das mit der Integration.
Nur das passiert eben nicht, das ist das Problem.
 
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Du bist doch Europäer cryon1c
oder zumindest aus dem Asiatischen Teil der ehemaligen UDSSR?

Also schon mal was anderes.
 
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Bring ihnen die Sprache bei und sorge dafür, dass deren Kinder die gleichen Chancen in der Schule und Ausbildungsplatz haben und dann klappt das mit der Integration.
Nur das passiert eben nicht, das ist das Problem.

Damit das klappt, muss ordentlich investiert werden. Meine Mitbewohner zahlen für einen Sprachkurs hier 250€ jeden MONAT, dabei ist dies eine Klasse und keineswegs Privatunterricht. Das können sich Leute aus den Ländern wo das Monatseinkommen geringer ist, nicht selbst leisten - selbst wenn sie Geld mitbringen würden.
In meinem Fall (Spätaussiedler) gab es auch eine überfüllte Klasse ala Sprachkurs, an ner stink normalen Schule, effektiv 9 Monate. Das ist weder genug (selbst für lernwillige junge Schüler reicht das vorne & hinten nicht) noch ist es besonders gut.



Du bist doch Europäer cryon1c
oder zumindest aus dem Asiatischen Teil der ehemaligen UDSSR?

Also schon mal was anderes.


Yop. Kazachtan um es genauer zu sagen. Deutsche Wurzeln, die Familie kannte die Sprache und hat sie mir auch zum Teil beigebracht.
Aber es spielt keine Rolle woher man kommt. Das was man geboten bekommt, spielt eine Rolle. In einem Wohnheim zu lernen ist sinnlos, man hat keine ruhige Ecke. Sprachkurse wo der Lehrer keinen Plan hat, dafür aber 32 bunt gemische Gesichter vor sich - das geht auch sehr stark nach hinten los. Ich musste mir die Sprache selbst beibringen, neben dem regulären Unterricht, was mir den Platz auf dem Gymnasium gekostet hat, nix mit Abi auf dem regulären Wege.
Genau deswegen kann ich über das System hier etwas besser urteilen - weil ich selbst ein Teil davon war und weiß wie beschissen das eigentlich alles ist, aber auf dem Papier ist es schön.
Da sollte eigentlich 20x mehr Geld reinfließen, dann würde es auch was bringen.
 
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Jetzt sind die fehlenden Mittel schuld?
Schau dir mal Schweden an. Vorzeigeeinwanderungsland. Da wird auch von einem gescheiterten Modell gesprochen. Wobei es nicht an den Investitionen liegt.

Was genau erwartest du jetzt?
Wenn ich mal deine Wuensche so quer lese:
.) Wir muessen alle Fluechtlinge aufnehmen
.) Jeder Fluechtling muss eine Wohnung bekommen
.) Jeder Fluechtling muss intensiv betreut werden
.) Jedem Fluechtling muss ein menschenwuerdiges dasein finanziert werden

Schaeuble hat schon durchscheinen lassen, das die veranschlagten 6 Milliarden ohne neue Schulden aufgebracht werden muessen, es muessen halt andere Sachen zurueckstecken.
Frag ich mich jetzt was genau.
Eigentlich sollte viel mehr in die Verwaltung investiert werden, Personal eingestellt werden, Polizei aufgestockt werden.
Selbst Politiker meinen jetzt schon, das die 800 000 erwartetenden Fluechtlinge zu tief angesetzt sind und das mehr kommen.

Setzt man deine Vorschlaege konsequent um, eruebrigt sich die Diksussion wegen einer Verteilung in Europa sowieso, wer will dann denn ueberhaupt freiwillig in die Slowakei oder Spanien oder whatever?

Fuer wen genau soll jetzt diese Behandlung gelten?
Es sind nicht nur, laut Gesetz, asylberechtigte unterwegs, sondern ein großteil erhofft sich ein besseres Leben. Auch wenn die eine funktionierende Existens in ihren Heimatlaendern haben.


Was soll das Beispiel mit Kanada? Weist du ueberhaupt wie grundverschieden Europa und Kanda ist?
Ich finds aber toll das du hier Kanada anfuehrst. Karuzzo ist zerissen worden, fuer seine Forderung einer Einwanderungspolitik nach kanadischem Beispiel.

Du bringst hier so viel durcheinander und Widersprueche. Entscheide dich mal was du genau willst.
Schoen waer auch, wenn du forderst das hier so viel noch getan werden muss, ein Finanzierungsbeispiel.
Komm jetzt nicht mit: ja fuer die Banken und Griechenland haben wir ja auch Geld.
 
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Ja wie sollen die sich denn integrieren, wenn sie vom ersten Tag an untereinander sind und die Sprache hier nur bei Behördengängen mitkriegen?
Dezentrale Unterbringung, mehr Betreuer, auch Seelensorge/Psychologen müssen ran, Sprachkurse mit Lehrern die auch Arabisch können (und zwar richtig, denn nur dann kann man jemandem was beibringen - wenn man in seiner Sprache es erklären kann), Arbeitserlaubniss ab dem ersten Tag sowie die Möglichkeit für Unternehmen, ein Arbeitsvisum für diese Leute beantragen zu können, die dann entsprechende Vorteile mit sich bringt. Und ein enge Zusammenarbeit mit der Polizei, Straftaten verhindern, Leute aufklären anstatt Straftaten aufklären wenns schon brennt.

Dazu muss ich aber sagen das ruhig getrennt werden soll, zwischen denen die sehr hohe Chancen auf Asyl haben und denen die praktisch sicher zurückgehen werden. Die erste Gruppe sollte alles erhalten, die zweite braucht weder Sprachkurse noch sonstige Integration wenn sie in wenigen Wochen zurückfliegt.

Wie das finanziert werden soll? Kannst ja den lieben Promis hier, die sich positiv für Flüchtlinge aussprechen, 10% von ihrem Vermögen abziehen für gute Zwecke. Mal sehen ob die dann immer noch dafür sind oder nur auf publicity aus waren :-)
Ernsthaft - wir haben die Kohle. Nur weil wir sie woanders verbraten, kommt sehr wenig bei denen an die es wirklich brauchen.
Habt ihr immer noch Angst, das eure maroden Schulen zerfallen, die Straßen wie 1945 aussehen und man nur mit einem Panzer durchkommt und das Rentner nix zu essen mehr haben werden? Dann sollte man die Politiker treten und nicht die armen Flüchtlinge, die nix dafür können.
 
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Ich habe eher Angst, dass noch weniger in Bildung und Co. gesteckt wird. Ist ja schließlich kein Geld dafür da ;).

Aber auf einmal muss man sofort die Taschen öffnen.
Helfen ist ja schön und gut, aber ich kenne kein Land, dass derartig viel Geld in Integration investiert.
 
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Wenn man da kein Geld investiert, wie darf man da erwarten das Leute sich integrieren?

Klar, es wird immer einen kleinen %-satz geben der vorher sich erkundigt, die Sprache lernt, ein Arbeitsvisum erhält, mit genug Geld anreist und sich sonst unauffällig verhält.
Um die geht es aber nicht, es geht um Leute die praktisch unfreiwillig hierher kommen mussten, denen muss geholfen werden. Wenn sie über lange Zeit (10-20 Jahre oder unbestimmt) hier bleiben sollen, dann müssen sie so schnell wie es geht ausgebildet, umgeschult und für den Arbeitsmarkt vorbereitet werden.
 
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Mir stellt sich eher die Frage, warum man so viel Zeit und Geld in Asylanten investieren sollte.
Irgendwann sollte die Heimat wieder sicher sein.

Aber vermutlich verhält sich das ähnlich wie damals mit den Gastarbeitern :fresse:.
 
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Um die geht es aber nicht, es geht um Leute die praktisch unfreiwillig hierher kommen mussten, denen muss geholfen werden.

Ich kanns echt nicht mehr lesen oder hoeren.
Die armen Leute die unfreiwillig hier her kommen mussten, wegen Verfolgung und Angst um ihr Leib und Leben.
Die mussten ueber Nachbarstaaten, uebers Mittelmeer, ueber diverse europaeische sichere Laender nach Deutschland kommen.
Sie hatten einfach absolut keine andere Wahl.
 
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Cryonic, merkst du nicht ? Du tust das, was hier ständig Thema ist... du stellst im Grunde Forderungen.

Nebenbei, so oft, wie du "die armen Flüchtlinge" erwähnst, könnte man fast meinen, du würdest uns hier verarschen und das ganze sarkastisch meinen :ugly:
 
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Ich kanns echt nicht mehr lesen oder hoeren.
Die armen Leute die unfreiwillig hier her kommen mussten, wegen Verfolgung und Angst um ihr Leib und Leben.
Die mussten ueber Nachbarstaaten, uebers Mittelmeer, ueber diverse europaeische sichere Laender nach Deutschland kommen.
Sie hatten einfach absolut keine andere Wahl.

Ja würdest du dahin gehen wo man dich wie Dreck behandelt? Wohl eher nicht. Die Leute sind auf der Flucht, aber es sind keine Idioten, sie verstehen wenn man sie schlimmer als die Kriminellen behandelt (denn die eigenen Kriminellen haben überall ein Dach über dem Kopf, eine grundlegende Medizinversorgung und was zu fressen, die Flüchtlinge in einigen Ländern haben nicht mal das).

Du kannst es drehen bis dir schwindelig wird. Die sind nun mal da, es werden mehr und nicht weniger und wenn wir die finanziellen Mittel nicht aufbringen um die Leute zu integrieren, haben wir ein Problem. Und komm mir nicht mit "Grenzen dicht, alle RAUS!" - so wird das auch nix.


Cryonic, merkst du nicht ? Du tust das, was hier ständig Thema ist... du stellst im Grunde Forderungen.

Nebenbei, so oft, wie du "die armen Flüchtlinge" erwähnst, könnte man fast meinen, du würdest uns hier verarschen und das ganze sarkastisch meinen :ugly:

Ja na was denn, Rechte dafür loben das sie das Leben anderen Leuten so richtig mies machen, werde ich bestimmt nicht.
Ich bin selbst durch das System gegangen und weiß das es weit davon entfernt ist, human und gut zu sein. Es ist nicht mal effizient.

Ach wisst ihr was, ihr könnt mich :P
Ich geh lieber was produktives machen, anstatt mich mit Leuten zu streiten die andere Leute wie Parasiten behandeln.
 
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Dann geh ich halt, ist auch kein Problem.
Irgendwann kommt noch ein besonders besonner Mensch und erzählt uns was von Zwangsenteignung :ugly:.
 
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Heute Titelseite bei uns in der Zeitung:
Flüchtlinge blockieren in Lübeck den Bahnhof weil sie nach Dänemark weiter wollen und dann nach Schweden. Sie nehmen kein Wasser und ein Essen an -> Hungerstreik. Erst als die Polizei sagt, lasst sie weiter nehmen sie natürlich dankend die Leckereien an.

Meinst du DIESE armen, entkräfteten und hungrigen Flüchtlinge?
 
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Integration ist sehr einfach und klappt in 2-3 Jahren, wenn man den Leuten alles anbietet was sie dafür brauchen. Ach ja, es kostet ja Geld, machen wir nicht. Und dann wundern die sich, das es schief läuft an jeder Ecke.

Und dann muss derjenige dem man alles anbietet, dass auch nur noch wollen. Nur dann klappt das mit der Integration. Ich kann die Sprache lernen ein Geschäft führen, Steuern zahlen etc.
Daheim kann trotzdem das Patriarchat herrschen, Frauen werden anders behandelt und dürfen nichts alleine entscheiden, geheiratet wird nur untereinander und gibt es Streit kommt ein religöser Schlichter anstatt das deutsche Recht. Solche Traditionen bekommt man nicht mal eben entfernt (vor allem dann nicht wenn man religösen Forderungen in diesem Land eher nachgibt als Grenzen zu setzen, weil sie eben auch mit der vehemenz gefordert werden können wie wir sie momentan erleben) und ich kann leider auch nicht sagen, dass das Einzelfälle sind oder nur bei ungebildeten vorkommt.
 
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