Da die Ideologie des Islamismus vom Islam geprägt ist, ändert das nicht wirklich viel daran.
Eine Ideologie und ihre Perversion durch Extremisten sind kein Unterschied?
Ich hatte bislang nicht den Eindruck, dass du z.B. Patriotismus und Nationalsozialismus nach Hitlers Vorbild auch in eine Tüte steckst.
Der Islam ist mit Abstand die unmodernste und unentwickelste Religion.
Wieviele Religionen berücksichtigt diese zweifelhafte Aussage?
Und wie schon gesagt, THEORETISCH ist eine vernünftige Eingliederung in eine Demokratie wie Deutschland kaum möglich.
Theoretisch ist eine vernünftige Eingliederung in eine Demokratie wie Deutschland bei jeder der Buchreligionen unmöglich (und bei andereren ggf. auch). Das höchste Dokument der Demokratie Deutschland ist per Definition das Grundgesetz, das im Christentum steht dagegen die Bibel, im Islam der Koran,... über allem . Da in einem (angeblich) sakularisierten Staat mit Religionsfreiheit Verfasssung und religiöses Werk nicht identisch sein können, sind diese Religionen und diese Staatsform bei konsequenter Ausleung der Theorie unvereinbar, man muss von der Religion oder den demokratischen Ansprüchen abweichen. (in Deutschland ersteres, in jeder Religion zu beobachten)
Der Christentum hat sich mit der Zeit vernünftig weiterentwickelt, der Islam leider nicht. Das erkennt man an den beiden islamischen Staaten Iran u. Irak...
Imho haben sich die Christen weiterentwickelt - nämlich zu nicht-ganz-so-Christen. An den Regeln dagegen hat sich wenig bis gar nichts getan und wenn man sich den einzig verbleibenden Staat der Welt anguckt, dessen Bevölkerung eine streng christliche Ordnung unterstützt, dann wirkt der auch nicht unbedingt moderner, als z.B. Saudi Arabien. (abzüglich der dort zu beobachtenden totalitären Herrschaftsgebaren -die sich auch in totalitären Regimen in Europa finden/fanden- und abzüglich der Strafmaße, die im Falle des Vatikans mangels eigener Strafverfolgung nicht den Ansprüchen z.B. des alten Testamentes genügen)
Ausserdem an der Masse Kopftuchtragender Frauen.
Solide Untersuchungen, auf denen man weitreichende politische Entscheidungen treffen kann...
Diese werden heute noch genauso unterdrückt wie vor tausend Jahren.
Nur so zur Information: Es gibt Frauen mit Kopftuch, die haben niemanden, der sie unterdücken könnte; und es gibt Frauen, die werden unterdrückt und haben kein Kopftuch.
Ich bin auch nicht der Ansicht das Der Zuzug von Migranten vollkommen unterdrückt werden soll, vielmehr soll dieser mehr an bestimmte Vorraussetzungen geknüpft werden.
Es muss Abgesichert sein das der Staat nicht jedes mal für die Lebenserhaltungskosten derer aufkommen muss und der Steuerzahler darf dafür löhnen.
Muss der Staat
jedesmal für die Lebenserhaltungskosten sorgen? Nö. Deine Forderung ist bereits erfüllt.
Aber vielleicht kannst du ja mal etwas konkreter werden, welchen der heutigen Einwanderungswege du gerne schließen möchtest.
Da hat Sarrazin vollkommen recht mit dem schon mehrfach erwähnten Spruch "Wer was kann und was erreichen will ist bei uns herzlich Willkommen, der Rest kann woanders hingehen."
Anzumerken wäre übrigens, dass eine Umsetzung der ersten Hälfte dieses Spruches das Ende des deutschen Arbeitnehmers wäre.
Es mag auch mehr als genug Beispiele für geglückte Integration von Muslimen geben, aber diese Stellen leider total die Minderheit dar.
"mehr als genug" oder "totale Minderheit"?
Vielleicht sollte man mal Zahlen angucken...
Es ist offensichtlich das der Großteil sich nicht integrieren will
...oder vorlegen, wenn man z.B. Aussagen über die Gedanken einer Mehrheit einer bestimmten Bevölkerungsgruppe machen möchte.
Ganz offensichtlich lebst Du in einer völlig anderen Welt als ich. Ich habe im persönlichen Umfeld noch niemanden getroffen, der nicht auf Sarrazins Seite gewesen wäre. In den Kommentaren der Internetseiten der großen Zeitungen kann ich nur eine verschwindende Minderheit ausmachen, die sich gegen ihn wendet. 90% der SPD-Mitglieder, die in den letzten Tagen in der Sache Kontakt zum Willy-Brandt-Haus aufgenommen haben (und das sind mehrere tausend) sprechen sich für den Verbleib Sarrazins in Partei und Amt aus. Oder was meinst Du, warum die Nahles letzte Woche diesen furchtbar durchschaubaren Brief an die Basis geschrieben hat, in dem sie sich selbst auch Sarrazins Ansichten zu eigen gemacht hat?
Kurz nach Sarrazins denkwürdigem Interview habe ich Umfragen mit einer ~2/3tel Mehrheit gegen ihn gesehen. Offensichtlich hat sich das im Laufe der Diskussion geändert. Ob das daran liegt, dass die Leute ihre Einstellung geändert haben, oder daran, dass man sie jetzt nicht mehr fragt
"Ist es rassistisch, Juden ein spezifisches Gen zuzordnen?"
sondern
"hat Sarrazin mit seinen Aussagen recht?" (wobei der Befragte offensichtlich beliebig auswählen kann, ob sich die Frage auf z.B. obige Aussage oder auf "der Himmel ist blau" beziehen soll, was Sarrazin sicherlich auch irgendwann in seinem Leben mal gesagt hat)
weiß ich nicht. Aber ich gebe dir recht: Aufrechterhalten lässt sich meine Formulierung so nicht.
Aus "meiner Welt" bzw. meinem persönlichen Umfeld kann ich dir aber versichern, dass deins auch nicht repräsentativ ist und aus den kritikwürdigen Umfragen, die ich finden konnte, leiten sich immer noch 1/4-1/3 Sarrazingegner in der Bevölkerung ab (bei ~20% sonstige). Von grenzenloser Zustimmung sollte man imho also nicht sprechen.
Jetzt würde ich mal gerne wissen, wo Sarrazin verschiedene Eigenschaften, die durch Gene bedingt werden, postuliert hat. Ganz davon abgesehen, daß es die selbstverständlich gibt. Und Du sprichst ja auch selbst nur von einer Implikation. Eine Implikation ist aber weder Beweis noch konkrete Aussage. Das reicht mal für überhaupt gar nichts.
Du hast das "wissenschaftlich" in meiner Aussage übergangen. Wenn man Sarrazins Aussage mit einem Naturepaper vergleichen möchte -wie von dir versucht-, dann muss man auch den gleichen Maßstab anlegen. Die Verwendung des Begriffs "Gen" würde dann nicht mehr einen x-beliebigen DNA-Abschnitt bezeichnen, sondern eine codieren Sequenz, die im Verlaufe der Ontogenese einen Unterschied macht(e). Die Aussage "es gibt ein spezifisch jüdische Gen" würde somit eine "spezifsch jüdische" Eigenschaft implizieren. (Eine Implikation ist übrigens eine nicht getätige Aussage, die aus dem Gesagten aber zwangsweise hervorgeht, innerhalb eines gesezten Rahmens also durchaus konkret)
Ich persönlich würde Sarrazin aber eher auf ein Niveau mit anderen Populisten wie z.B. Schill stellen.