Der "Was spielt ihr gerade?" Thread. PC, Konsole. AAA, Indie, Geheimtipps.

Ich habe 2023 wirklich verhältnismäßig wenig gespielt und dann größtenteils nur alten Kram:
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hauptsächlich Dark Souls Randomizer Zeugs :D

Vampire Survivors habe ich ausschließlich auf dem Steam Deck gespielt. Bei Tomb Raider wundern mich die vielen Sitzungen. Da scheint wohl auch jeder Neustart des Spieles zu zählen. Ich kann mich entsinnen viel mit Mods und Reshade herumexperimentiert zu haben. Da habe ich bestimmt 20 Mal das Spiel beendet und wieder neugestartet, weil ich Dinge ausprobiert habe. Wenn das mit reinzählt, würde das ja voll das Ergebnis verfälschen.

Bei den vielen gespielten Spielen scheinen auch einfach nur "Spielstarts" mit reinzuzählen. Wenn ich nur mal kurz was benche, ist das kein "Spielen". oO

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Von den Genres her kommt das schon gut hin, wenngleich mir hier eigentlich "Metroidvania" fehlt.
 
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Mhmm... Ich bin mal gespannt, was am Ende Dezember da steht. Ich bin gerade Rogue-Trader am suchten, 130h hab ich aktuell auf der Uhr :ugly:
Auch, wenn wir sonst oft aneinander geraten: Chapeau für die Spieleauswahl. Die Legend of Heroes ist eine der besten (J)RPG-Reihen aller Zeiten. Schade, dass die Reihe eher Lowkey ist; besser als modern Final Fantasy ist sie auf jeden Fall.
Gog haut gerade übrigens Teil 0 bis 6 für 28€ raus https://www.gog.com/de/game/yakuza_complete_series
Danke für den Hinweis. Hab' einige Teile zwar schon auf Playstation, aber die PC-Version für lau kann ja auch nicht schaden. :daumen:
 
Auch, wenn wir sonst oft aneinander geraten: Chapeau für die Spieleauswahl. Die Legend of Heroes ist eine der besten (J)RPG-Reihen aller Zeiten. Schade, dass die Reihe eher Lowkey ist; besser als modern Final Fantasy ist sie auf jeden Fall.
Jo, ich bin eigentlich eher so "Anti-" JRPG, oder eher: bisher haben mich bis auf (sehr) wenige Ausnahmen JRPGs nicht gereizt. Die Tales Reihe hab ich versucht, war nix. DIe "Mana" Games auch nix. FF 7-10 und 12 waren wiederum gut (10-2 wiederum nicht). Und das sind nur die, die ich ausprobiert habe, da sie grundsätzlich interessant klangen. Dann hab ich von nem Kumpel, der mir auf den Sack ging Trails empfohlen bekommen (er empfahl CS 1+2, dann Crossbell - Arc, dann 3+4 dann die neuen) und das hab ich auch bis jetzt so durchgezogen. Bevor Roguetrader rauskam war ich bei CS 3 am Anfang. Sky werde ich auch irgendwann spielen - wahrscheinlich beim Warten auf die Kuro Lokalisierung :ugly:
 
Digital Foundry hat das Grafik Ranking für 2023 veröffentlicht:
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Platz 1: Avatar
Platz 2: Alan Wake 2
Platz 3: Cyberpunk 2077 RT Overdrive

Ich kann dem nur zustimmen, möglicherweise aus meiner Sicht eher Alan Wake 2 auf Platz 1, aber das ist eher Geschmackssache.
Freut mich auch dass Robocop es in die Liste geschafft hat.

Edit:
Was mir definitiv fehlt ist Hogwarts Legacy, Starfield Atomic Heart, die sind (stellenweise) visuell fantastisch.
 
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Heute mal Jagged Alliance 3 angefangen. Direkt drei Stunden weg :ugly:
Am Anfang gar nichts gerafft, die ersten drei Söldner sind im Zuge der Wissenschaft draufgegangen. Inzwischen bin ich von der kleinen Insel herunter und plane eifrig, wie ich das Festland an mich reiße. Hab ein paar Geldprobleme, aber die erste Mine liefert schon Einkünfte. Leider ist der Soundtrack eher schwach, der hätte noch eine zusätzliche Portion Atmosphäre schaffen können.
 
Leider ist der Soundtrack eher schwach, der hätte noch eine zusätzliche Portion Atmosphäre schaffen können.
Ja das ist immer schade, wenn da am falschen Ende gespart wird...
Ein guter Soundtrack trägt einfach soviel zu einer starken atmosphärischen Untermalung bei, gerade bei kleineren Spieleproduktionen. Das habe ich gerade erst bei Last Train Home wieder gemerkt:

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Als ich heute in Jedi Survivor Merrin durch ihre Portale/Beschleuniger hinterher geflogen bin, musste ich das Spiel danach erstmal kurz zur Seite legen. Achterbahn fahren ist nichts dagegen :crazy:
 
Habe kürzlich Warhammer 40K: Rogue Trader auf dem Steam Deck angefangen. Nach der ersten Sitzung waren direkt mal 5 Stunden weg. Da hätte ich auch direkt Baldurs Gate 3 anfangen können. :lol:
 
So, nach weiteren vier Stunden in Jagged Alliance 3 muss ich sagen, dass mich das Spiel inzwischen ziemlich langweilt. Wenn man einmal zwei Diamantminen sein Eigen nennt, hat man keine Geldprobleme mehr und ich weiß mit den inzwischen 150K auf den Konto schon gar nicht mehr, was ich kaufen soll. Denn Waffen braucht man gar nicht kaufen, weil man schnell sehr gute Modelle in der Wildnis findet, die man jederzeit frei modifizieren und sehr günstig reparieren kann. Ich habe einen Scharfschützen mit Schalldämpfer, dem 99 Prozent aller Kopfschüsse gelingen und die anderen fünf haben Sturmgewehre und Granaten und können sich gegen jeden Gegner mit Leichtigkeit wehren.

Auseinandersetzungen mit der Legion laufen auch immer gleich ab, nur die Map sieht immer ein bisschen anders aus. Warum gibt es keine Schleich- oder Sabotage-Missionen? Oder so etwas wie ein Attentat? Stellung halten? Einnahme von Festungen auf mehreren Ebenen? Unfassbar, welches Potenzial da verspielt wird! Dazu noch der schwache Soundtrack, also ich weiß gerade nicht, was mich dazu bringen soll, das weiterzuspielen.

Ich bin auch von der KI enttäuscht: Feinde und auch eigene Rekruten in den einzelnen Zonen rennen blindlings aus der Deckung mitten auf die Straße und werden dann natürlich erschossen. Eine Granate wurde noch nie auf mich geworfen und das Highlight war mal eine Rakete, die etwas Deckung zerstört hat, hinter der ich ein paar Söldner platziert habe. Ist das echt alles?

Ändern höhere Schwierigkeitsgrade auch etwas an der Intelligenz der KI? Oder werden die Schadenszahlen nur größer? Teil 3 ist auf der Standardeinstellung ein Kindergarten-Paradies. Ich schwimme in Geld, Materialien, Waffen, Rüstungen und gewinne jeden Kampf, ohne mich anstrengen zu müssen. Langweilig, sorry, und absolut kein Vergleich zum knallharten ersten Teil :ka:
 
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Ultimate General: Civil War

Großartiges (kleines) Strategiespiel, aus 2017, mit einer (weitestgehend) linear verlaufenden Kampagne (Dauer trotzdem ca. 50h bis 60h), in welchen man während des amerikanischen Bürgerkriegs seine (selbst zusammenstellbar und ausrüstbaren) Truppen auf Seiten der Union, oder Könföderierten, in 16 historischen Schlachten (u.a. Bull Run, Shiloh, Stone River, Gettysburg, ect), sowie etwa vier dutzend kleineren / ahistorischen Gefechten, antreten lassen darf.

Kann es wirklich nur sehr empfehlen, gerade auch wo es im aktuellen Sale, bei Steam, für 14,49€ zu bekommen ist.

Aktuell spiele ich eine Kampagne auf Seiten der Konföderierten, welche die schwierigere der beiden Kampagnen sein soll und habe gerade 1862 die "Schlacht von Shiloh" für diese erfolgreich gewonnen. Weil anders als in der Realität, wo Shiloh für die Konföderation eine Nierderlage war, kann man in Ultimate General: Civil War auch Schlachten für sich entscheiden, die historisch eigentlich für die jeweilige Seite eine Niederlage gewesen sind. Ist aber oft wirklich alles andere als leicht, da die Siegbedingen, in solchen real verlorenen Schlachten, i.d.R. gerne recht knackig ausfallen.

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War kein guter Tag für Ulysses S. Grant. :D
Die Verlustzahlen sollten aber auch nicht täuschen, die Siegbedingung, für die Schlacht von Shiloh, auf Seiten der Konföderierten, ist schon eine "kleine" Herrausforderung.

Ich muss auch noch anmerken mir gefällt sehr wie das Spiel Sieg und Niederlage handhabt (neben vielen anderen Dingen am Spiel).
Eine Kampagne ist nicht sofort Game Over, weil man mal eine Schlacht verliert, stattdessen können Schlachten immer mit einem vollständigen Sieg, einem Unentschieden, oder einer Niederlage enden und abhängig davon was es wird erlangt, oder verliert, man Rufpunkte, welche zusätzlich u.a. auch noch Einfluss auf die Moral der eigenen Soldaten haben (hoher Ruf, Moralboost, niedriger Ruf, Moralmalus).

Erst sobald man 0 Rufpunkte erreicht endet eine laufende Kampagne, weil man dann quasi vom Kongress / der Regierung seines Postens enthoben wird.

Auch lobenswert hervorgehoben sei noch die gegnerische Ki, die in den Schlachten (die meiste Zeit) eine wirklich recht solide Arbeit abliefert und ihre Truppen recht sinnvoll aufstellt und führt.
 
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Alan Wake 2


Weiß nicht, wo ich anfangen soll.

Vorneweg für mich ist das Game ein Ausnahmewerk. Remedys Opus Magnum. Wie hier Remedy die Story inszeniert ist einfach nur Kunst - was sehr meta ist, denn Kunst ist auch eine der großen Themenkomplexe dieses Games. Sowohl Optik, Lichteffekte, Gameplaymechaniken, Texte, und Soundtrack vermitteln die Story auf eine höchst anspruchsvolle und kreative Art, die man heutzutage eher vom Indie Bereich kennt. Wer hier vielleicht 08/15 Baukasten-Prinzip erwartet, wird ziemlich irritiert sein. Alan Wake 2 ist alles andere als Standardkost.

Das ganze Game hindurch hatte ich wohlige Retrofeelings, weil es nahezu die gesamte Mystery/Horror-Sparte der 80/90er Jahre abdeckt. Ich habe Anleihen aus Twin Peaks, Twillight Zone, Stephen Kings Shining, Evil Dead, Akte X, Blair Witch Project, Fight Club und Noir-Filme wiedererkannt.
Und dann ist es auch noch eine Ode an Heavy Metal der 80er ;)

Ansonsten ist die Story wirklich sehr konfus, was ich jedoch Remedy hoch anrechne. Das Game ist keine leichte Kost und orientiert sich an großen Theorien der Psychologie, wie das kollektive Bewusstsein, C. J. Jungs Schatten der Persönlichkeit und andere Themen.
Es ist wirklich mutig, dass Remedy hier eine Story konzipiert hat, die vielleicht viele Gamer nicht so leicht verstehen werden, da sie wirklich sehr tief geht. Und ich gebe zu, dass ich auch nicht alles wirklich verstanden habe. Jedoch scheint sich auch hier Remedy an Stephen Kings berühmten Satz "Der wahre Horror ist das Unerklärliche" orientiert. Dadurch, dass Dinge offen gelassen oder nicht eindeutig erklärt werden, zwingt es deinen Kopf darüber nachzudenken. Ein sehr wirkmächtiges Instrument im Storytelling!

Ich habe mit einem User privat sehr viel über das Spiel gesprochen und es führte sogar dazu, dass wir über unsere eigenen persönlichen Ängste etc sprachen. So etwas hat ein Game bis dato noch nie in der Intensivität geschafft.

Gleichzeitig muss ich aber auch sagen, dass die Thematiken des Games teilweise auch so verstörend in der gesamten Inszenierung waren, dass ich paar male den Controller weglegt habe, weil es mir irgendwie zu viel wurde.

Es wird zwar hier und da aufgelockert, durch Remedys weirden Humor, was manchmal wirklich sehr köstlich ist, aber der düstere Grundton des Games bleibt natürlich stets präsent, da es das Psycho-Horror Genre bedienen möchte. Das schafft es meiner Meinung nach zu 100%. Die Atmosphäre ist durchgehend dicht und spannend.

Ein Game, was mich nicht so schnell loslässt.

10/10
 
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Hab' jetzt die Feiertage genutzt, um den Pokémon Violet DLC zu spielen. Die erste Zone (Kitakami) ist von der (recht kurzen) Story ganz nett, allerdings nichts herausragendes. Die Story beider DLC-Zonen ist jedoch leider recht cringe - und Kieran ein gewaltiger Emo-Boy. Ogerpon ist als das Legendary des ersten Teils der Erweiterung allerdings ziemlich cute und ein recht gutes Offensiv-Pokémon. Die zweite Zone (Blueberry Academy) hat eine sehr, sehr kurze Story, allerdings recht gutes Gameplay. Nach Freischalten der Gen 1 bis 8 Starter macht die Shiny-Jagd durchaus Spaß, auch wenn sie dezent frustrierend sein kann. In der Zone gibt's ausschließlich Doppelkämpfe, was die Zone deutlich schwieriger macht als das Grundspiel (für Pokémon-Verhältnisse).

Das Traurige: Die Pokémon-Formel funktioniert immer noch. Die Spiele haben sich millionenfach verkauft. Allerdings ist die technische Umsetzung aufgrund der sehr kurzen Entwicklungszeiten eine Katastrophe. Einige Stellen in der zweiten Zone erleiden FPS-Einbrüche, bei denen sich die FPS-Zahlen einstellig anfühlen. Dazu kommen - je nach Gebiet - durchaus regelmäßig Microfreezes. Grafisch sind einige Zonen durch den Artstyle ganz nett, im Großen und Ganzen ist die grafische Umsetzung allerdings eine Katastrophe, wenn ich mir ansehe, was Nintendo-Studios in anderen Spielen umsetzen. Ganz besonders hervorzuheben sind die hier Xenoblade-Chronicles-Spiele, die grafisch bei der schwachen Leistung der Switch wirklich sehr schön aussehen.

Man kann nur hoffen, dass Gamefreak das nächste Pokémon vernünftig umsetzt und sich ggf. von Pokémon Legens inspirieren lässt. Der Core-Gameplay-Loop von Pokémon ist - gerade in einer Open World - sehr gut, allerdings muss die technische Umsetzung stimmen und die Open World gut designed sein. Gerade, wenn das nächste Spiel wirklich eine Rückkehr zu Black/White sein soll, muss alles stimmen. Black/White (2) war für viele - mich eingeschlossen - berechtigterweise der Höhepunkt der Pokémon-Reihe. Das im Stile eines Legends-Spiels wäre allerdings auch nicht verkehrt.
 
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Spiele seit ein paar Tagen den Oldie "The Talos Principle".
Bin ich zufällig durch ein Video drüber gestolpert.
Einfach genial! Für die es nicht kennen:
Ist ein eher ruhiges "Puzzle-Game", das ein wenig an Portal erinnert (nur ohne Portal-Kanone ^^) von den Rätseln her, nur in völlig anderem Ambiente.
Tolle Grafik (dafür dass es schon zehn Jahre alt ist) und Atmosphäre, tolle Rätsel... mir gefällt's! :daumen:
Ist noch zwei Tage für 4,34€ bei Steam erhältlich.

Seit November '23 gibt's den Nachfolger, auf Unreal Engine 5 Basis!
 
Under the Waves

Bin über die Feiertage in dieses Game versunken.
Es ist ein Singleplayer Adventure.
Man arbeitet als Servicetechniker für einen Konzern, der in der Nordsee Erdöl fördert.
Das ganze Game spielt sich unter Wasser ab, auch unsere Homebase befindet sich dort.

Die komplette Umgebung ist frei erkundbar, aber im Grunde ist es ein lineares Spiel. Man hat immer ein festes Ziel. Dann heisst es hinschwimmen und Taste drücken. Also vom Gameplay sehr simpel, es steht mehr das Erkunden und Entdecken im Vordergrund. Und das fand ich richtig gut, die Atmospäre von dem Game, diese Unterwasserwelt hat mich voll mitgerissen. Auch grafisch ist es sehr hübsch, hat sehr gute Animationen und eine kraftvolle musikalische Untermalung.
Publisher: Quantic Dream

Bei der Story geht es natürlich um menschliche Beziehungen und Emotionen, aber auch das Thema Umweltschutz steht im Fokus.
 
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