Nightslaver
PCGH-Community-Veteran(in)
Last Train Home
Ich kann es wirklich nur empfehlen, eine wirklich tolle Mischung aus Survival, Managment von Lokomotive / Zug und Soldaten, Echtzeitkampfeinsätzen und Handlung / Story, vor dem Hintergrund eines bisher wenig verbrauchten Settings (Erster Weltkrieg, bzw. daran anschließender russischer Bürgerkrieg).
Rahmenhandlung:
Man spielt in "Last Train Home" kurz nach dem Ende des ersten Weltkriegs, in den Wirren des aufkeimenden russischen Bürgerkriegs / der Roten Revolution, einen Zug voller tschechisch-slowakischer Soldaten, die Russland nach Osten durchqueren müssen, um in Wladiwostok, per Schiff, zurück in die Heimat zu gelangen, da der direkte Weg nach Westen, durch die "Unruhen" des Bürgerkriegs, versperrt ist.
Während der Reise wird man dabei dann auch zunehmend mit in die Wirren und Entwicklungen des Bürgerkriegs reingezogen und in die Kämpfe zwischen der Weißen Armee / den Zarrentreuen und den Roten / Bolschewiki.
Das ganze Setting und die Geschichte beruht und fußt wohl in seinen Grundzügen auf einer wahren Begebenheit und ist keine komplett frei erfundene Geschichte, aber auch keine 100%ig historisch korrekte Nacherzählung.
Survival-Managment:
Während der in 9 Kapitel unterteilten fast 8000km langen Reise muss man, im Rahmen des Survival-Aspekts des Spiels, eine ganze Reihe von Ressourcen und Indikatoren managen, von Kohle, die den Zug antreibt und die Öfen befeuert, die bei den kalten Temperaturen Sibiriens und des russischen Winters für Wärme in den Waggons sorgen, über Nahrung für die Soldaten, Baumaterialien, um den Zug instand zu halten und auszubauen, sowie Ausrüstung zu craften, bis hin zu Munition und Arbeitskräften, für die verschiedenen Aufgaben im Zug und in Außeneinsätzen.
Erschwerend hinzu kommt das man später auch nicht mehr beliebig lange mit dem Zug irgendwo anhalten kann, da dies eine stetig steigende Chance auf feindliche Angriffe, auf den Zug, zur Folge haben kann, je länger man an der gleichen Stelle stehen bleibt. Auch in dieser Hinsicht muss man seine Außeneinsätze dann managen, wo man Außentrupps absetzt und wo man sie ggf. wieder einsammelt, sowie wann man anhält, um z.B. reperaturen und Ausbauten am Zug vorzunehmen.
Die Echtzeitkampfeinsätze:
Die Echtzeitkampfeinsätze kann man dabei wohl am ehesten mit einer Mischung aus "Commandos" und "Soldiers: Heroes of World War 2" vergleichen, sollte allerdings wirklich nicht (bei den Mechaniken) die gleiche Tiefe / Möglichkeiten dieser Spiele erwarten. Die Spielmechaniken sind in "Last Train Home" doch deutlich einfacher gestrickt, so kann man z.B. keine Gebäude betreten und feindliche Soldaten reagieren auch nicht auf die Leichen getöteter Kameraden, solange sie den Mord nicht direkt sehen, oder so nahe stehen, das sie es hören, wenn diese ausgeschaltet werden.
Man sollte diese Echtzeitkampfeinsätze daher ehr als eine Auflockerung des Gameplays, zu dem Managment und Survival-Aspekt verstehen, der auch den größeren Teil der Spielzeit einnimmt, im Vergleich zu den Echtzeitkämpfen (grob im Verhältnis 60% Zug, zu 40% Echtzeitkampfeinsätze, würde ich sagen).
Trotzdem spielen sich die Kampfeinsätze auch nicht zu monoton, auch weil die Entwickler sich sichtlich bemüht haben möglichst viele unterschiedliche / abwechslungsreiche Missionziele auf auch halbweg verschieden gestalteten Karten zu bieten.
So muss man in einer Mission z.B. mal unter Zeitdruck einen Priester vor der Erschießung durch die russischen Kommunisten retten, in einer anderen Mission ein Dorf vor Wellen von feindlichen Angriffen verteidigen, während man paralell den Kommandeur des Angriffs töten muss, die Treibstofftanks in einer Treibstofffabrik zerstören, seine in einen Hinterhalt geratenen Soldaten wieder sicher zurück zum Zug bringen, eine feindliche Artilleriestellung vernichten, oder den Sprengstoff an einer Eisenbahnbrücke entschärfen, die der Zug passieren muss, ect.
Außerdem gibt es in jeder Mission auch noch oft eine Reihe von optionalen Nebenmissionszielen zu erledigen, wobei man mal einfach nur einen verletzten Zivilist heilt, der einem dann wertvolle Tipps, als Dank gibt (z.b. das es eine weniger schwer bewachte Brücke gibt, die man erst mit Werkzeug reparieren muss), man eskotiert befreite Gefangene zu einem Exfiltrationspunkt, tötet für einige Dorfbewohner ein Rudel Wölfe und bekommt dafür einige Ressourcen, oder soll einen feindlichen Scharfschützen töten, was einem einige Bonus-Erfahrung gibt, ect.
Zudem erlaubt auch die Zusammenstellung des eingesetzten Teams, von bis zu 10 Soldaten, mit ihren bis zu fünf verschiedenen Kampfrollen (Schütze, Grenadier, MG-Schütze, Kundschafter und Sanitäter), wobei jeder Soldat auch noch bis zu vier aktive und passive Skills ausrüsten kann und diese zwischen verschiedenen Kampfrollen teilweise auch untereinander kombiniert werden können, die Missionen über weite Strecken unterschiedlich anzugehen, mehr "offensiv", unter Einsatz der Schusswaffen, oder mehr im Stil eines Commandos, sich heimlich durch die feindlichen Reihen meuchelnd, ohne das die gegnerischen Soldaten es überhaupt mitbekommen.
Was ich als erwähnenswert nicht so gelungen umgesetzt empfand / Bugs:
Als ein negativer Punkt sei dabei an dieser Stelle angemerkt das die Balance der Klassen etwas sehr "unausgewogen" ausfällt...
So wirkt gerade der Kundschafter ab Stufe 3 (von 5) über weite Strecken etwas übermächtig, dadurch sich überall, auch ohne Büsche per passiven Skill tarnen zu können und so nicht von Gegnern gesehen werden zu können, selbst wenn diese direkt auf ihn zulaufen und 2m vor ihm stehen, sowie auch jeden gegnerischen Soldaten mit seinem "Kritischen Schuss" Skill töten zu können, auch wenn dieser einen 20sek Cooldown hat, umso frapierenderwird das noch wenn man dann sogar 2-4 Kundschafter mitnimmt, in die Missionen.
Auf der Gegenseite unterperformt die Kampfrolle des Schützen dadurch doch spürbar.
Nicht weil sie grundsätzlich nutzlos wäre, sondern weil ihr Alleinstellungsmerkmal, gegnerische Soldaten mit einem Bajonetansturm töten zu können im Grunde wie eine weniger effektive Version des "Kritischen Schuss" vom Kundschafter erscheint.
Trotzdem sind die Missionen, trotz dieser "Übermächtigkeit" meist nicht nur mit Kundschaftern erledigen.
Spätestens wenn der Feind Panzerwagen und Panzer hat kommt auch der Kundschafter an seine Grenzen und bedarf es dann schon eines Grenadiers, der die Fahrzeuge per Granate und Landmine in die Luft sprengt. Genauso wenn man eine Position gegen große gegnerische Gruppen verteidigen / halten muss ist ein MG-Schütze unbezahlbar.
Ich würde also zusammenfassend sagen der Kundschafter wirkt in Summe etwas "broken", ist aber eben auch nicht völlig "OP". Und am Ende war das aber eigentlich auch so ziemlich die größte und einzige wirkliche negative Kritikpunkt, welchen ich am ganzen Spiel wirklich erwähnenswerter finde.
Nennenswerte / schwerere Bugs sind mir nach etwa 30h Spielzeit (Kapitel 5 von 9)ansonsten bis dato keine untergekommen. Das schlimmst was ich da bis jetzt mal hatte war das der Zug nicht auf den Gleisen fuhr, sondern neben ihnen (siehe lustige Screenshots Thread), oder ein feindliches Artilleriegeschütz mal einen sehr merkwürdigen Höhenrichtwinkel an den Tag legte, bei dem es mit der Laffete halb im Boden steckte, während das Rohr im 90° Winkel nach oben schaute, aber das waren auch schon die größten Bugs und keiner davon hatte irgendwelche Auswirkungen auf die grundsätzliche Spielbarkeit.
Spieldauer:
Die Nettospielzeit von "Last Train Home" dürfte bei etwa 30h bis 60h liegen, u.a. auch sehr abhängig davon welche der drei unterschiedlichen Lokomotiven man benutzt, die verschiedene Charakterristiken besitzen (grob, eine ist schnell, kann dafür aber nur wenige Waggons ziehen, ein ist so ein Mittelding aus Geschwindigkeit und Zahl der Waggons, die sie ziehen kann, die Dritte ist langsam, kann aber am meisten Waggons ziehen), wieviele Orte man auf seiner Reise entlang der Zugstrecke erkundet / plündert und wieviele der Nebenmissionen man erledigt.
Fazit und Preis:
Wie eingangs ja schon geschrieben, wer sich mit diesen wenig verbrauchten Setting anfreunden kann und dieser Mischung aus Survival, Managment seines Zuges und der Soldaten, Echtzeitkampfeinsätzen und Handlung / Story, sollte mal einen Blick bei "Last Train Home" riskieren, auch weil das Spiel für seinen Preis von vergleichsweise "günstigen" 39,99€ doch eine Menge Inhalt und Spielzeit bietet und ein recht gelungenes rundes Gesamterlebnis abliefert und vielleicht nicht die komplexesten und tiefsten Mechaniken besitzen mag, die die es hat aber doch gekonnt gut miteinander zu kombinieren weiß, um ein unterhaltsames Spielerlebnis abzuliefern.
Mir persönlich jedenfalls gefällt das Spiel wirklich außerordentlich gut und es hat mich bis jetzt, 30h und 5 Kapitel lang, sehr gut unterhalten können und entsprechend bin ich auch schon neugierig dadrauf was in den restlichen 4 Kapiteln, bzw. während der restlichen Reise, noch passieren wird.
Ich kann es wirklich nur empfehlen, eine wirklich tolle Mischung aus Survival, Managment von Lokomotive / Zug und Soldaten, Echtzeitkampfeinsätzen und Handlung / Story, vor dem Hintergrund eines bisher wenig verbrauchten Settings (Erster Weltkrieg, bzw. daran anschließender russischer Bürgerkrieg).
Rahmenhandlung:
Man spielt in "Last Train Home" kurz nach dem Ende des ersten Weltkriegs, in den Wirren des aufkeimenden russischen Bürgerkriegs / der Roten Revolution, einen Zug voller tschechisch-slowakischer Soldaten, die Russland nach Osten durchqueren müssen, um in Wladiwostok, per Schiff, zurück in die Heimat zu gelangen, da der direkte Weg nach Westen, durch die "Unruhen" des Bürgerkriegs, versperrt ist.
Während der Reise wird man dabei dann auch zunehmend mit in die Wirren und Entwicklungen des Bürgerkriegs reingezogen und in die Kämpfe zwischen der Weißen Armee / den Zarrentreuen und den Roten / Bolschewiki.
Das ganze Setting und die Geschichte beruht und fußt wohl in seinen Grundzügen auf einer wahren Begebenheit und ist keine komplett frei erfundene Geschichte, aber auch keine 100%ig historisch korrekte Nacherzählung.
Survival-Managment:
Während der in 9 Kapitel unterteilten fast 8000km langen Reise muss man, im Rahmen des Survival-Aspekts des Spiels, eine ganze Reihe von Ressourcen und Indikatoren managen, von Kohle, die den Zug antreibt und die Öfen befeuert, die bei den kalten Temperaturen Sibiriens und des russischen Winters für Wärme in den Waggons sorgen, über Nahrung für die Soldaten, Baumaterialien, um den Zug instand zu halten und auszubauen, sowie Ausrüstung zu craften, bis hin zu Munition und Arbeitskräften, für die verschiedenen Aufgaben im Zug und in Außeneinsätzen.
Erschwerend hinzu kommt das man später auch nicht mehr beliebig lange mit dem Zug irgendwo anhalten kann, da dies eine stetig steigende Chance auf feindliche Angriffe, auf den Zug, zur Folge haben kann, je länger man an der gleichen Stelle stehen bleibt. Auch in dieser Hinsicht muss man seine Außeneinsätze dann managen, wo man Außentrupps absetzt und wo man sie ggf. wieder einsammelt, sowie wann man anhält, um z.B. reperaturen und Ausbauten am Zug vorzunehmen.
Die Echtzeitkampfeinsätze:
Die Echtzeitkampfeinsätze kann man dabei wohl am ehesten mit einer Mischung aus "Commandos" und "Soldiers: Heroes of World War 2" vergleichen, sollte allerdings wirklich nicht (bei den Mechaniken) die gleiche Tiefe / Möglichkeiten dieser Spiele erwarten. Die Spielmechaniken sind in "Last Train Home" doch deutlich einfacher gestrickt, so kann man z.B. keine Gebäude betreten und feindliche Soldaten reagieren auch nicht auf die Leichen getöteter Kameraden, solange sie den Mord nicht direkt sehen, oder so nahe stehen, das sie es hören, wenn diese ausgeschaltet werden.
Man sollte diese Echtzeitkampfeinsätze daher ehr als eine Auflockerung des Gameplays, zu dem Managment und Survival-Aspekt verstehen, der auch den größeren Teil der Spielzeit einnimmt, im Vergleich zu den Echtzeitkämpfen (grob im Verhältnis 60% Zug, zu 40% Echtzeitkampfeinsätze, würde ich sagen).
Trotzdem spielen sich die Kampfeinsätze auch nicht zu monoton, auch weil die Entwickler sich sichtlich bemüht haben möglichst viele unterschiedliche / abwechslungsreiche Missionziele auf auch halbweg verschieden gestalteten Karten zu bieten.
So muss man in einer Mission z.B. mal unter Zeitdruck einen Priester vor der Erschießung durch die russischen Kommunisten retten, in einer anderen Mission ein Dorf vor Wellen von feindlichen Angriffen verteidigen, während man paralell den Kommandeur des Angriffs töten muss, die Treibstofftanks in einer Treibstofffabrik zerstören, seine in einen Hinterhalt geratenen Soldaten wieder sicher zurück zum Zug bringen, eine feindliche Artilleriestellung vernichten, oder den Sprengstoff an einer Eisenbahnbrücke entschärfen, die der Zug passieren muss, ect.
Außerdem gibt es in jeder Mission auch noch oft eine Reihe von optionalen Nebenmissionszielen zu erledigen, wobei man mal einfach nur einen verletzten Zivilist heilt, der einem dann wertvolle Tipps, als Dank gibt (z.b. das es eine weniger schwer bewachte Brücke gibt, die man erst mit Werkzeug reparieren muss), man eskotiert befreite Gefangene zu einem Exfiltrationspunkt, tötet für einige Dorfbewohner ein Rudel Wölfe und bekommt dafür einige Ressourcen, oder soll einen feindlichen Scharfschützen töten, was einem einige Bonus-Erfahrung gibt, ect.
Zudem erlaubt auch die Zusammenstellung des eingesetzten Teams, von bis zu 10 Soldaten, mit ihren bis zu fünf verschiedenen Kampfrollen (Schütze, Grenadier, MG-Schütze, Kundschafter und Sanitäter), wobei jeder Soldat auch noch bis zu vier aktive und passive Skills ausrüsten kann und diese zwischen verschiedenen Kampfrollen teilweise auch untereinander kombiniert werden können, die Missionen über weite Strecken unterschiedlich anzugehen, mehr "offensiv", unter Einsatz der Schusswaffen, oder mehr im Stil eines Commandos, sich heimlich durch die feindlichen Reihen meuchelnd, ohne das die gegnerischen Soldaten es überhaupt mitbekommen.
Was ich als erwähnenswert nicht so gelungen umgesetzt empfand / Bugs:
Als ein negativer Punkt sei dabei an dieser Stelle angemerkt das die Balance der Klassen etwas sehr "unausgewogen" ausfällt...
So wirkt gerade der Kundschafter ab Stufe 3 (von 5) über weite Strecken etwas übermächtig, dadurch sich überall, auch ohne Büsche per passiven Skill tarnen zu können und so nicht von Gegnern gesehen werden zu können, selbst wenn diese direkt auf ihn zulaufen und 2m vor ihm stehen, sowie auch jeden gegnerischen Soldaten mit seinem "Kritischen Schuss" Skill töten zu können, auch wenn dieser einen 20sek Cooldown hat, umso frapierenderwird das noch wenn man dann sogar 2-4 Kundschafter mitnimmt, in die Missionen.
Auf der Gegenseite unterperformt die Kampfrolle des Schützen dadurch doch spürbar.
Nicht weil sie grundsätzlich nutzlos wäre, sondern weil ihr Alleinstellungsmerkmal, gegnerische Soldaten mit einem Bajonetansturm töten zu können im Grunde wie eine weniger effektive Version des "Kritischen Schuss" vom Kundschafter erscheint.
Trotzdem sind die Missionen, trotz dieser "Übermächtigkeit" meist nicht nur mit Kundschaftern erledigen.
Spätestens wenn der Feind Panzerwagen und Panzer hat kommt auch der Kundschafter an seine Grenzen und bedarf es dann schon eines Grenadiers, der die Fahrzeuge per Granate und Landmine in die Luft sprengt. Genauso wenn man eine Position gegen große gegnerische Gruppen verteidigen / halten muss ist ein MG-Schütze unbezahlbar.
Ich würde also zusammenfassend sagen der Kundschafter wirkt in Summe etwas "broken", ist aber eben auch nicht völlig "OP". Und am Ende war das aber eigentlich auch so ziemlich die größte und einzige wirkliche negative Kritikpunkt, welchen ich am ganzen Spiel wirklich erwähnenswerter finde.
Nennenswerte / schwerere Bugs sind mir nach etwa 30h Spielzeit (Kapitel 5 von 9)ansonsten bis dato keine untergekommen. Das schlimmst was ich da bis jetzt mal hatte war das der Zug nicht auf den Gleisen fuhr, sondern neben ihnen (siehe lustige Screenshots Thread), oder ein feindliches Artilleriegeschütz mal einen sehr merkwürdigen Höhenrichtwinkel an den Tag legte, bei dem es mit der Laffete halb im Boden steckte, während das Rohr im 90° Winkel nach oben schaute, aber das waren auch schon die größten Bugs und keiner davon hatte irgendwelche Auswirkungen auf die grundsätzliche Spielbarkeit.
Spieldauer:
Die Nettospielzeit von "Last Train Home" dürfte bei etwa 30h bis 60h liegen, u.a. auch sehr abhängig davon welche der drei unterschiedlichen Lokomotiven man benutzt, die verschiedene Charakterristiken besitzen (grob, eine ist schnell, kann dafür aber nur wenige Waggons ziehen, ein ist so ein Mittelding aus Geschwindigkeit und Zahl der Waggons, die sie ziehen kann, die Dritte ist langsam, kann aber am meisten Waggons ziehen), wieviele Orte man auf seiner Reise entlang der Zugstrecke erkundet / plündert und wieviele der Nebenmissionen man erledigt.
Fazit und Preis:
Wie eingangs ja schon geschrieben, wer sich mit diesen wenig verbrauchten Setting anfreunden kann und dieser Mischung aus Survival, Managment seines Zuges und der Soldaten, Echtzeitkampfeinsätzen und Handlung / Story, sollte mal einen Blick bei "Last Train Home" riskieren, auch weil das Spiel für seinen Preis von vergleichsweise "günstigen" 39,99€ doch eine Menge Inhalt und Spielzeit bietet und ein recht gelungenes rundes Gesamterlebnis abliefert und vielleicht nicht die komplexesten und tiefsten Mechaniken besitzen mag, die die es hat aber doch gekonnt gut miteinander zu kombinieren weiß, um ein unterhaltsames Spielerlebnis abzuliefern.
Mir persönlich jedenfalls gefällt das Spiel wirklich außerordentlich gut und es hat mich bis jetzt, 30h und 5 Kapitel lang, sehr gut unterhalten können und entsprechend bin ich auch schon neugierig dadrauf was in den restlichen 4 Kapiteln, bzw. während der restlichen Reise, noch passieren wird.

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