Der Militärthread

Die typisch strategische Aufgabe eines MGs und die Regeln dazu habe ich mal fix per KI zusammenfassen lassen:

Hier sind die taktischen Aufgaben im Einzelnen:
Niederhalten (Suppression): Die Hauptaufgabe besteht darin, durch gezielte Dauerfeuerstöße feindliche Soldaten zum Deckungssuchen zu zwingen und sie an der Waffenwirkung zu hindern.
Feuerunterstützung: MG-Schützen decken den Vorstoß der eigenen Infanterie.
Raumüberwachung und Sperrfeuer: Überwachung von Sektoren, Abriegeln von Zugängen und Abwehr feindlicher Angriffe.
Bekämpfung von Punkt- und Flächenzielen: Einsatz gegen Infanterie, leicht gepanzerte Fahrzeuge und tief fliegende Flugzeuge.
Flankenschutz: Durch "verzahntes Feuer" (interlocking fires) mit benachbarten MGs werden Lücken in der Verteidigung geschlossen.
Wichtige taktische Einsatzgrundsätze (PICMDEEP):
Paare: MGs sollten paarweise eingesetzt werden, um die Feuerkraft zu erhöhen und den Ausfall eines MGs zu kompensieren.
Verzahntes Feuer (Interlocking Fires): Die Feuerbereiche zweier MGs überlappen sich.
Seitenfeuer (Enfilade): Das Beschießen des Feindes von der Seite (in der Länge) ist besonders effektiv.
Wechselstellungen: Um nicht durch Gegenfeuer (Artillerie/Feind-MG) aufgeklärt und vernichtet zu werden, müssen Stellungen regelmäßig gewechselt werden.

Dein Vorgaben ist nach meiner Erfahrung nicht nur nicht praktikabel, es ist in der Realität nicht umsetzbar. Du brauchst ne Menge MGs, für jedes MG mehrere Wechselstellungen in die du gedeckt rein und rauskommst. Die Überlappung des Schussgeldes durch andere MGs. Ne Menge Munition die mitgeführt werden muss und ein top Timing mit den anderen MG-Trupps. Was am Atlantikwall ausm erhöhten Bunker temporär funktioniert hat, wird auf dem selben Höhenniveau ohne diese besondere Deckung böse enden.

Das MG kann den Vormarsch den Gegners stoppen, ihn in die Deckung zwingen falls vorhanden oder ihn ihne Deckung niederkämpfen. Falls der Gegner in Deckung kommt muss er sofort auf andere Art unter Druck gesetzt werden, es sein denn er ist von Minenfeldern flankiert in die er bei seiner Flankuerungsbewegung hineinlaufen wird. So ein perfekter Hinterhalt ist mit der heutigen Aufklärung ein nahezu nichteintretender Zufall.
 
Das MG kann den Vormarsch den Gegners stoppen, ihn in die Deckung zwingen falls vorhanden oder ihn ihne Deckung niederkämpfen. Falls der Gegner in Deckung kommt muss er sofort auf andere Art unter Druck gesetzt werden,
Deshalb gibt es die Verbundenheit der Waffen.
In diesem Fall wäre es die Aufgabe z.B. eines (mobilen) Granatwerfers!
 
Heute durch Zufall drüber gestolpert! Superkavitation Torpedos die ua der Iran, die Russen und China besitzen. Bis zu 370kmh schnell. Das könnte in den nöchsten Tagen ggfs. für Schlagzeilen sorgen, wenn der Iran diese Waffe als Exempel einsetzt.

 
Heute durch Zufall drüber gestolpert! Superkavitation Torpedos die ua der Iran, die Russen und China besitzen. Bis zu 370kmh schnell. Das könnte in den nöchsten Tagen ggfs. für Schlagzeilen sorgen, wenn der Iran diese Waffe als Exempel einsetzt.

Diese superschnellen Torpedos haben einen gravierenden Nachteil, die Reichweite.
Maximal 15 km sind drinnen, die 360 km/h nur am Anfang und am Ende nur noch gleich schnell, wie z. B. der deutsche Seehecht = knappe 100 km/h bei ca. 50 km Reichweite.

Die Amis gehen einen anderen Weg.
Reichweite und Vmax vom MK48 irgendwo dazwischen, jedoch mit unübertroffener Tiefenpräzision, in deren (vermutlich berechtigter) Annahme, das chin. oder russische Angriffs-U-Boote sich in sehr großen Tiefen bewegen (unbestätigt bis zu ca. 1000 m)
 
Diese superschnellen Torpedos haben einen gravierenden Nachteil, die Reichweite.
Maximal 15 km sind drinnen, die 360 km/h nur am Anfang und am Ende nur noch gleich schnell, wie z. B. der deutsche Seehecht = knappe 100 km/h bei ca. 50 km Reichweite.

Die Amis gehen einen anderen Weg.
Reichweite und Vmax vom MK48 irgendwo dazwischen, jedoch mit unübertroffener Tiefenpräzision, in deren (vermutlich berechtigter) Annahme, das chin. oder russische Angriffs-U-Boote sich in sehr großen Tiefen bewegen (unbestätigt bis zu ca. 1000 m)
... ja, technisch wissen wir nur das, was auf Wiki steht. Die dort beschriebene Techno-Stufe ist von 1977. Möglicherweise gab es in gut 40 Jahren ein paar Updates. Selbst wenn nicht - ein Mini-Uboot, zwei von den Dingern ran und halla, bum der Träger. Ich hoffe nicht, aber die Iraner haben sich scheinbar vorbereitet. Wir sollten aber kein "Jagd auf roter Oktober X" erwarten ;)
 
Also, ich glaube nicht, dass der Iran bzw. das Regime dort aktuell noch in der Lage ist, recht hochtechnisiertes Zeugs wie so ein superduper Torpedo irgendwohin zu lenken.
Die Viecher funktionieren ja alle (allgemein, fast alle modernen Torpedos) über ein Glasfaserkontrollkabel.
Da wirds mehr als nur einen halbseidenen Halbtaucher brauchen, der vom kolumbianischen Kartell ausgeliehen wurde.
Realistischer dürfte eher die Mutmaßung sein, dass sie unter Flecktarn von Fischerbooten dumbe aber eben auch gefährliche Seeminen auslegen werden. Das wird für das Regime ebenso tricky sein, weil sie ja ihre eigenen Öltransporte nicht wirklich gefährden wollen.
Alleine die Androhung ist aber eine Art Faustpfand.

Wie auch immer ist jetzt allen vermutlich sonnenklar, dass absolute Luftüberlegenheit und alles kaputt machen nicht zwangsweise zu einem Regimewechsel führt.
Die Kernproblematik ist also nicht der Angriff, sondern der nicht vorhandene Plan nach dem Angriff.


Ach Edit:
Nochmal zu den Torpedos.
Es dürfte hochwahrscheinlich sein, dass wenn Schiffe durch den Flaschenhals fahren, diese sich sehr nahe an der Küste des Omans bewegen werden.
An der engsten Stelle sagt google earth ca. 36 km Breite.
Lass die Schiffe dann 5 km vorm Oman vorbeifahren.
Selbst wenn es den Iranern gelänge, diese Torpedos von Land aus zu starten,
haben wir wieder das
Reichweitenproblem.

Auch dürfte klar sein, dass wenn da ein Tanker fahren wird, kein Fischerboot oder Primitivtauchboot oder irgendwas mehr auf der Wasseroberfläche seitens des Irans dort sich bewegen wird.
1773663620346.png


Treibminen hingegen dürften für das Regime deutlich interessanter und praktikabler sein.
Zumal zu 80-90 % der Zeit eine Drift aus dem persischen Golf durch die Meerenge vorhanden ist.
1773663792878.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Halbtaucher, der Minen hinter sich herschleppt ist kein Superdupertprpedo mit 260 km/h :)
Aber ich weiss, worauf du hinaus willst.
Dass die Iraner mit irgendwas den weltlichen Konsumspass stören werden, liegt auf der Hand.

So weit ich das mal gelesen habe, hat Taiwan noch für 3 Monate Helium.
Nebenprodukt der Gasförderung und Verarbeitung noch bei den Golfanrainern.
Ohne dem gibts keinen einzigen Rechenchip von TSMC mehr.
Wird dann ein lustiger Tag, an dem alle KI-Aktien auf einmal um xx% abkacken und kein einziges Konsumprodukt, sei es Auto oder Waschmaschine mehr produziert werden kann.
Man könnte auf die blöde Idee kommen und schon anfangen, Holz zum Kochen im Stadtwald zu sammeln. :D
 
Ein Halbtaucher, der Minen hinter sich herschleppt ist kein Superdupertprpedo mit 260 km/h :)
... hast den Beitrag vermutlich nicht vollständig gelesen ...
"... Die U-Boote der Ghadir-Klasse sind in der Lage, Hoot-Torpedos auf vorbeifahrende Tanker abzufeuern, von denen iranische Quellen behaupten, sie könnten unter Wasser bis zu 354,2km/h erreichen, indem sie Superkavitations-Technologie nutzen, die den Widerstand und die Reibung im Wasser verringert. ... Iran hat vier Jahrzehnte damit verbracht, die genauen Bedingungen im Golf zu studieren und seine U-Boot-Besatzungen ausschließlich in diesen Gewässern auszubilden."
 
Das sind "Halbtaucher".
Basieren auf der nordkoreanischen Yono-Klasse, die 30-50 m tief tauchen können und Unterwasser grob 60 km zurücklegen können. Glaube jetzt wirklich nicht, dass die besser als ihre NK Vorbilder sind.
Und wie so ein Hochleistungstorpedo in ein gerade mal 22 m langes Uboot hineinpassen soll, hat der Autor vom Artikel auch nicht erschöpfend recherchiert.
Ein über 8,2 m langer Supertorpedo passt einfach nicht in ein sowjetisches Standardtorpedorohr mit ca. 7,6 m Länge, was mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit verbaut ist. Und ich glaube einfach nicht, dass da Rohre für die 11 m langen atomwaffenfähigen russichen Torpedos verbaut wurden.
Normale Torpedos schon, was die Viecher sicherlich auch noch gefährlich macht.
Getaucht auf 50 m sind die sicherlich schwer auszumachen.
Aber man sollte nicht zwangsweise jeder Propaganda glauben, wenn die Physik so offensichtlich dagegen spricht.

Warum sollten die Iraner ein derart hohes Risiko für ihre Kleinuboote eingehen?
Die schippern des Nächtens hinaus, legen Minen und kommen unerkannt wieder zurück.
Wenn die sich passend auf See auf lauer legen würden und alle 6-8 h auftauchen müssen, sitzen die doch auf dem Präsentierteller
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur weil diese U-Boote in der Lage sind ist es doch eher unwahrscheinlich solche einen hochwertigen Torpedo auf einen Tanker zu verschießen. Tank und Containerschiffe sind weder so schnell noch so wendig, dass es militärisch sinnvoll ist. Selbst mit Landestützter Artillerie sind das einfache Ziele. Diese Art von Torpedos machen Sinn auf militärische Schiffe.
 
Wie gesagt, eir wissen nicht was sich in 4 Jahrzehnten an der Technik getan hat. Wenn die Iraner sich auf das Szenario vorbereitet haben, dann besteht das Risiko das sie die Torpedos einsetzen. Wer wäre so doof und würde vor seiner Haustür nen Öltanker versenken und ne Umweltkatastrophe verursachen. Das Aufzeigen, dass man auch zum Schutz abgestellte Kriegsschiffe treffen kann ist viel mehr wert. Ein von der Welt wahrgenommener Treffer auf nen Träger, Zerstörer oder Fregatte ist viel mehr wert. Wenn die Begleitschiffe für Frachter und Tanker kommen, werden diese das Ziel sein. Und genau dafür sind diese Torps gebaut worden.
 
Na wenn man vor seiner Haustür keine Umweltkatastrophe möchte ist ja auch das verminen des Seegebietes nichts als Propaganda.
Es stellt sich die Frage wer diese Propaganda verbreitet. Aktuell passieren "friendly ships" die Straße. Mit einer Verminung wäre das vorbei, denn ich kenne bisher keine Minen mit Freund/Feinderkennung.
 
... Berichten zur Folge, sollen nun einige Minen vom Iran gelegt worden sein.

" ... hergestellte Maham 3- und Maham 7-Limpet-Mine, ..."

Fakt ist, wenn bekannt wird, dass dort Mine liegen fährt keiner mehr durch - kein Versicherungsschutz - , es sei denn, die Mine klingelt große Schiffe nur an. Da die maham 3 es erst meint, dürften nur Schiffe mit Insiderwissen sich sicher fühlen. Jedoch weiß nur der Verleger der Mine wie sie konkret programiert wurde.


CAT-UXO
Maham 7 limpet mine

 
Die deutschen Redder sprechen von bisher 20 Schiffen welche angegriffen wurden durch den Iran.
Übrigens geht der Seeweg gar nicht durch iranische Gewässer. Je nachdem wo man die Seeminen verlegt kommt das einer Kriegserklärung zum Beispiel gegen den Oman gleich.
 
Servicepost!

Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Twitter. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.

Einige Leute im Inn- und Ausland verstehen deutsche Gesetze nicht, oder falsch oder bewusst falsch.

Hier stellt ein estnischer Sicherheitsexperte ein Szenario in den Raum und kommt zu völlig falschen Schlussfolgerungen, weil er die deutsche Gesetzeslage nicht wirklich kennt.

"Ein russischer Überraschungsangriff auf die Insel Rügen, würde die deutsche Politik binnen Stunden lähmen."

Falscher könnte eine Schlussfolgerung nicht sein!

-Parlamentsvorbehalt der Bundeswehr

Wäre in diesem Szenario nicht einschlägig, weil die Bundeswehr deutsches Hoheitsgebiet verteidigen würde, d.h. Bundeskanzler und Verteidigungsminister hätten sofortige Möglichkeiten des Einsatzes und Angriff der BW zur Zurückeroberung, ohne dass das Parlament überhaupt befragt werden müsste, denn der Parlamentsvorbehalt gilt nur für Auslandseinsätze, hier liegt aber eine kriegische Handlung gegen deutsches Hoheitsgebiet vor.

-Feststellung des Verteidigungsfalles

Mal außen vorgelassen, das ich persönlich glaube, dass es genügend "Abweichler" bei der AfD und der Linken geben würde, um die nötige 2/3 Mehrheit für den Verteidigungsfall zu erreichen, braucht man ihn nicht zwingend.
Der Verteidigungsfall regelt "nur einen" verfassungsrechtlichen Ausnahmezustand, der der Bundesregierung im Verteidigungsfalle einfach mehr Macht zur Verfügung stellt.
Wird dieser verfassungsrechtliche Ausnahmezustand nicht festegestellt, ist davon in keinster Weise die Bundeswehr und ihre Kampfeinsätze auf deutschen Hoheitsgebiet betroffen. Auch könnte die umfassende Wehrpflicht mit einfacher Mehrheit binnen Stunden ausgerufen werden.
Die Regierung hätte zahlreiche Möglichkeiten Sofortmassnahmen zur Verteidigung einzuleiten und Maßnahmen zur Umstellung auf Rüstungswirtschaft einzuleiten.

Allgemeine Analyse:
Ausgehend von der jetzigen Lage (Ukrainekrieg) hat sich in Europa eine klare Nordallianz herausgebildet, bestehend im Kern aus Deutschland, Niederlande, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und das Baltikum, sehr dicht drann sind noch Polen und GB.
Würde DE - Rügen angegriffen, unterstelle ich augenblickliche militärische Hilfe in Form von Bündnisstaaten bei den oben genannten Staaten, d.h russische amphibische Kräfte und ihre Baltenflotte, hätten es gegen mind 5-6 europäische Luftwaffen und Marineeinheiten zu tun. Ich würde die Halbwertszeit eines solchen Angriffes in Stunden bemessen und nicht in Tagen.

Politisch/juristisch wäre ein Angriff auf Rügen, anstatt auf das Baltikum für die derzeitige Bundesregierung nur ein Vorteil, denn er umgeht den Parlamentsvorbehalt und ist eine faktische Kriegserklärung von Russland an DE. Diese könnte man auch im Eilverfahren vor dem BVerG entscheiden lassen. Praktisch wäre die 2/3 Mehrheit damit ausgehoben.

Also wenn ihr so etwas lest, nachdenken und hinterfragen, was vielleicht Autoren mit solchen (falschen) Behauptungen bezwecken!
 
Zurück