Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Die Problematik ist, dass die aktuelle Regierung offenbar der Auffassung ist, mit Gas - woher auch immer - Energie billiger wird.
Das kann es gar nicht sein, langfristig schon gar nicht, denn (neue) Gasfelder bedürfen immer gößere Investitionen bis rauf zum Fracking (eh primär blöd).
Da steht ein Versprechen der jetzigen Koalition im Raum, dass (insbesondere für die Industrie) Stromeneregie billiger werden soll und die einzigen Drehschrauben sind die Steuern auf dem Strom.
Das ist aber schlichtweg zu wenig, will man denn mit halb so teuren Strom in den USA oder noch billigerem Strom in China konkurrieren.
Also subventioniert man zu Lasten des Gesamthaushaltes und nachdem man Bürger und Mittelstand "per Zufall und trotz gegenteiligem Wahlsversprechen" zunächst vergessen hatte, solls ja jetzt doch kommen.
Aber der Preis ist hoch.
Noch mehr Subventionen bedeuten noch engeren Spielraum für welche Regierung auch immer und noch höhere Schulden.
Genau genommen hat sich Frau Reiche in eine "no exit" Situation hineinmanövriert, weil es schlichtweg absurd ist, irgendwen aus der Energieindustrie zu finden, der binnen 2 Jahrzehnten paar dutzend Gaskraftwerke aus dem Boden stampft.
Der Habecksche Weg war auch unrealisierbar, weil:
Die Margen in der Windindustrie sind auch relativ eng.
Windparks in der Nordsee stehen mittlerweile so eng, dass sie sich gegenseitig Energie klauen.
Die letztangedachte Versteigerung scheiterte offiziell Mangels Interesse.
Liest man tiefer nach, war das ausgewiesene Feld schon zu energiearm, sprich noch weniger Marge.

Sprich, wir werden irgendwann einen Sättigungsgrad von umsetzbaren Erneuerbaren haben, außer wir sind bereit, die Windräder auch in der Stadt drehen zu lassen und statt Dächer überall Groß-PV haben und vor allem, außreichend Sepicherkapazität aufbauen.
Die ersten 80% sind/waren relativ einfach, die Kür sind die letzten 20% Erneuerbaren und die gut auf die Räder zu bringen.
 
Die Ursachen liegen aber definitiv in der Vergangenheit.
Das denke ich auch. Es wurde jetzt einfach ewig lange alles kaputtgespart und nichts getan. Und als dann mal kurz nicht mehr die Union am Drücker war, war schon alles komplett im Eimer plus Pandemie plus Krieg und dann auch noch so eine Koalition, die sich kaum einig werden kann. Und jetzt sagen wieder alle: Na, war ja klar, dass diese links-grünen Spinner nichts hinkriegen.
Die CDU muss man wohl bei "fast alle" mittlerweile auch raus nehmen. Siehe z.B.
Die Union ist so ein bisschen gespalten, habe ich das Gefühl. Die sind irgendwo zwischen nein, nein, aber wir wollen zumindest so tun, als wollten wir die Klimaziele einhalten und ja, aber lieber nicht so laut, damit uns keiner für Grüne hält. Aber ja, Reiche diesen Posten zu geben, ist ein absoluter Stinkefinger an die Energiewende. Mal gucken, ob hinterher alle auch wieder so überrascht sind, wenn die einfach wieder in das Unternehmen einsteigt, aus dem sie gekommen ist.
Also subventioniert man zu Lasten des Gesamthaushaltes und nachdem man Bürger und Mittelstand "per Zufall und trotz gegenteiligem Wahlsversprechen" zunächst vergessen hatte, solls ja jetzt doch kommen.
Seit Jahrzehnten ist einfach nicht genug Geld im Haushalt, obwohl mehr als genug Geld im Land ist, wobei die Mittelschicht eine extrem hohe und sehr spürbare Last trägt, während Reiche und Superreiche kaum in die Verantwortung gezogen werden. Aber warum sollte man dem eigenen Klientel auf den (Geld-)Sack gehen, wenn man den Leuten stattdessen dringend nötige Investitionen als schädliche und unsinnige Ideologie verkaufen und die Schuld für alles, was nicht richtig läuft jemand anderem in die Schuhe schieben kann?
Genau genommen hat sich Frau Reiche in eine "no exit" Situation hineinmanövriert, weil es schlichtweg absurd ist, irgendwen aus der Energieindustrie zu finden, der binnen 2 Jahrzehnten paar dutzend Gaskraftwerke aus dem Boden stampft.
Naja, so was läuft träge, aber wenn man es auf den Weg bringt, führt das auch dazu, dass es weit rollt, bis man es stoppen kann. Das gleiche hat man ja bei den viel zu vielen LNG-Terminals, die damals geplant wurden, als keiner wusste, was auf uns zukommt.
Sprich, wir werden irgendwann einen Sättigungsgrad von umsetzbaren Erneuerbaren haben, außer wir sind bereit, die Widnräder auch in der Stadt drehen zu lassen udn statt dächer überall Groß-PV haben udn vor allem, außreichend Sepicherkapazität aufbauen.
Die ersten 80% sind/waren relativ einfach, die Kür sind die letzten 20% Erneuerbaren und die gut auf die Räder zu bringen.
Och naja, es gibt meiner Meinung nach schon noch viel Potenzial, vor allem bei Solar. Gegen Solaranlagen auf quasi allen Dächern spricht meiner Meinung nach auch nicht viel. Speicher werden aber sicher noch eine Herausforderung, wobei mich gar nicht wundern würde, wenn man bei einem ausreichend ausgebauten EU-weiten Netz nicht am Ende doch deutlich weniger braucht, als man vielleicht denken würde.
 
Vor allem müsste der Staat bei Solar endlich mal eine Vorreiterrolle einnehmen.
An dem Verwaltungsstandort in dem ich sitze, haben wir riesige Dachflächen.
Wenn die Sonne aufgeht, schalten hier ca. 600 Mitarbeiter ihren PC und 2 Monitore an + Kaffeemaschinen.
Diese Mitarbeiter arbeiten um Schnitt bis 17 / 18 Uhr, also im Mittel so lange bis die Sonne untergeht.
Eine einfache PV, ohne Speicher, kostet im Verhältnis zu den Stromkosten eigentlich fast nichts. Die hätte sich grob überschlagen in 4-5 Jahren amortisiert.

Warum wird es nicht gemacht?
Antwort: Kein Geld!
Wenn der Bund die Kommunen mit Fördermitteln unterstützen würde und so flächendeckend auf allen staatlichen Gebäuden Solar installiert würde, wäre viel gewonnen. Vor allem für den Steuerzahler, der bezahlt nämlich unsere Stromrechnung.
 
Aufpassen: man kann PV Erzeugung nicht open end betreiben. Es gibt technische Herausforderungen auf die der Netzbetreiber nur mit Drosselung oder Abschaltung der PV Anlage reagieren wird. Sprich die Amortisationszeit verlängert sich.

Nachfolgender Inhalt wurde mit KI erzeugt.

Netzüberlastung: Der massive Zubau von Solaranlagen kann die lokalen Stromnetze überlasten, da die Einspeisung von Solarstrom nicht überall problemlos möglich ist, was zu lokalen Stromausfällen führen kann, so tagesschau.de.

Frequenzschwankungen: Eine ungesteuerte Einspeisung von Solarstrom kann zu Schwankungen der Frequenz im Netz führen, was die Netzstabilität beeinträchtigen kann, so SMARD.de.
 
Zuletzt bearbeitet:
@brooker Bitte KI Antworten als solche Kennzeichnen ;)

Nulleinspeisung ist übrigens technisch gar kein Problem (bei meine Billig BKW Speicher am Ende ein Haken in der App ob Überschüsse weg geregelt oder eingespeist werden) und bei genug Eigenverbrauch trotzdem rentabel.

Und auch für das Frequenz Thema gibt es längst Lösungen die wir auch hier schon diskutiert haben.
 
Aufpassen: man kann PV Erzeugung nicht open end betreiben. Es gibt technische Herausforderungen auf die der Netzbetreiber nur mit Drosselung oder Abschaltung der PV Anlage reagieren wird. Sprich die Amortisationszeit verlängert sich.
Bei der Amortisierung im o.g. Beispiel rechne ich nichtmal mit einer Einspeisevergütung!
Das was erzeugt wird, wird auch verbraucht.
 
Eine einfache PV, ohne Speicher, kostet im Verhältnis zu den Stromkosten eigentlich fast nichts. Die hätte sich grob überschlagen in 4-5 Jahren amortisiert.

Warum wird es nicht gemacht?
Antwort: Kein Geld!
Ja, da sind wir wieder bei den fehlenden Investitionen. Das zieht sich überall durch. Bildung, Digitalisierung, Verkehrsinfrastruktur...
 
Aber dafür haben wir doch jetzt ein tolles Sondervermögen, von dem Fr. Reiche wohl am liebsten ihrem zukünftigen Arbeitgeber Gaskraftwerke sponsoren möchte :-$
Das Sondervermögen beläuft sich auf derzeit 500 Milliarden, klingt viel....ist es aber nicht.
Allein die Sanierung von allen Schul- und Hochschulgebäuden in Deutschland würde 90 bis 130 Milliarden € kosten.
Die gleiche Summe darf man für staatliche Gebäude rechnen. (Verwaltungen, Polizei, Feuerwehr etc. pp)
Und dabei sind nur die Gebäude mit funktionierender Grundausstattung gemeint, sprich ohne Ausstattung.
Wenn man jetzt noch den Verkehrssektor, also Straßen, Brücken, Schiene, Bahnhöfe betrachtet......ist die Kohle nicht ausreichend.

Noch blöder wird es übrigens, wenn man überlegt wie lange das Durchsanieren dauern würde.
Minimum ein Viertel Jahrhundert, also 25 Jahre.
 
Das Sondervermögen beläuft sich auf derzeit 500 Milliarden, klingt viel....ist es aber nicht.
Allein die Sanierung von allen Schul- und Hochschulgebäuden in Deutschland würde 90 bis 130 Milliarden € kosten.
Die gleiche Summe darf man für staatliche Gebäude rechnen. (Verwaltungen, Polizei, Feuerwehr etc. pp)
Und dabei sind nur die Gebäude mit funktionierender Grundausstattung gemeint, sprich ohne Ausstattung.
Wenn man jetzt noch den Verkehrssektor, also Straßen, Brücken, Schiene, Bahnhöfe betrachtet......ist die Kohle nicht ausreichend.

Noch blöder wird es übrigens, wenn man überlegt wie lange das Durchsanieren dauern würde.
Minimum ein Viertel Jahrhundert, also 25 Jahre.
Wobei dies logisch fortgesetzt es am blödesten wäre, wenn mensch die Sanierung weiter aufschiebt und das dann also noch länger dauern würde.
Aber hey, vielleicht könnten die Neoliberalen (also fast alle Parteien) dann sagen: "Puh, der Erhalt des Staates ist aber ganz schön teuer geworden und macht dazu noch soviel Arbeit. Das wirkt ja wie ein Klotz am Bein der armen Reichen/Wirtschaft und dann noch diese böse Bürokratie! Lasst uns doch den Sozialstaat kurz und klein schlagen, äh, einen schönen schlanken Staat haben!" :ugly: Und die Rechten dürften sich die Hände reiben.
 
@brooker Bitte KI Antworten als solche Kennzeichnen ;)

Danke für den Hinweis. Bereits gefixt!

Nulleinspeisung ist übrigens technisch gar kein Problem (bei meine Billig BKW Speicher am Ende ein Haken in der App ob Überschüsse weg geregelt oder eingespeist werden) ....
Die Nulleinspeisung technisch umzusetzen ist definitiv machbar. Bei einem Balkonkraftwerk, wie bspw. von dir beschrieben, recht easy. Bei PV-Anlagen größerer Art bedarf es zusätzlicher Technik für die Regelung jeder Anlage und für die Netzanalyse und Kommunikation mit jedem Erzeuger und mit angrenzendem Betreiber beim Netzbetreiber. Das sind nicht nur einmaliger Invest sondern auch Betriebskosten. Beides muss bezahlt werden.

... und bei genug Eigenverbrauch trotzdem rentabel.
Ich finde es toll das du ein Balkonkraftwerk betreibst. Dafür den Eigenverbrauch zu generieren ist ein Klacks. Bei der typischen Hausinstallation mit ca. 7,5-10kWp ist selbst mit Speicher wird das schon schwer. Denn solche Anlage bringen je nach Lage 10-12MWh p.a. ins Netz. Sprich, ca. 50% generieren Einspeisevergütung. Von größeren Anlagen auf Mehrfamilienhäusern, Landwirtschaft- und Industriedächer oder Parks ganz zu schweigen. Hier wird mit der Einspeisevergütung die Anlage bezahlt und muss schnellstmöglich amortisiert werden um in die Gewinnzone zu kommen.

Und auch für das Frequenz Thema gibt es längst Lösungen die wir auch hier schon diskutiert haben.
Natürlich gibt es dafür Lösungen. Aber welche stehen bereits mit ausreichender Kapazität zur Verfügung? Oder wann werden sie zur Verfügung stehen, bei der aktuellen Finanzlage. Bspw., Batteriespeicher.

Anbei ein aktuelles Regelbeispiel:

FrequenzAktionSummenlastAktivierungsart
49,8 HzAktivierung von Leistungsreserven unverzö-
gert und Abwurf von Speicherpumpen (t<10s)
Manuell /
Automatisch
49,2 HzAbwurf von Speicherpumpen unverzögertAutomatisch
49,0 HzLastabwurf Stufe 1, ca. 12,5 %ca. 12,5 %Automatisch
48,8 HzLastabwurf Stufe 2, ca. 12,5 %ca. 25,0 %Automatisch
48,6 HzLastabwurf Stufe 3, ca. 12,5 %ca. 37,5 %Automatisch
48,4 HzLastabwurf Stufe 4, ca. 12,5 %ca. 50,0 %Automatisch
47,5 HzTrennung der Kraftwerke vom NetzAutomatisch



Was passiert bei einer Netzüberlastung?
Folgender Inhalt wurde mit KI erstellt:
Bei einer Netzüberlastung, wenn also mehr Strom verbraucht als erzeugt wird, sinkt die Netzfrequenz unter die Nennfrequenz von 50 Hertz. Dies geschieht, weil die Generatoren der Kraftwerke leicht abbremsen, um dem erhöhten Verbrauch nachzukommen. Um einen Blackout zu verhindern, greifen abgestufte Regelmechanismen ein, die zuerst die Drehzahl der Generatoren anpassen und später zusätzliche Kraftwerke einschalten oder den Verbraucherstrom reduzieren, bis hin zu automatischen Abschaltungen bei zu starken Abweichungen.

Was ist die Netzfrequenz?
  • Die Netzfrequenz ist die Frequenz, mit der der Wechselstrom im Stromnetz oszilliert, also 50-mal pro Sekunde (50 Hertz).

  • Sie ist ein Echtzeitindikator für das Gleichgewicht zwischen der produzierten und der verbrauchten elektrischen Energie im Netz.
Was passiert bei einer Netzüberlastung?
  1. Abfall der Netzfrequenz:
    Wenn die Netzlast steigt und mehr Strom verbraucht als erzeugt wird, verlangsamen sich die Generatoren, wodurch die Netzfrequenz unter die Nennfrequenz von 50 Hertz fällt.
    • Primärregelleistung: Innerhalb von Sekunden passen Generatoren ihre Drehzahlen an, um die Frequenz zu stabilisieren.

    • Sekundärregelleistung: Nach etwa 30 Sekunden übernehmen größere, schnell startende Kraftwerke die Stabilisierung durch Anpassung der Einspeiseleistung.

    • Tertiärregelleistung: Ab etwa 15 Minuten erfolgt eine manuelle Steuerung durch zusätzliche Einspeisung oder den Abbwurf von Verbrauchern, um das Gleichgewicht wiederherzustellen.
  2. Schutzmaßnahmen:
    Bei zu starken Schwankungen greifen automatische Schutzmechanismen. Wenn die Frequenz zu weit absinkt, werden nach und nach Kraftwerke vom Netz getrennt, bis es zu einem großflächigen Blackout kommt.

Ohne Kraftwerke mit ihrer Mechanik bleibt aktuell bei Überschuss nur die Drosselung oder Abschaltung von Windkraft oder PV oder. Oder übersehe ich etwas?


Vor allem müsste der Staat bei Solar endlich mal eine Vorreiterrolle einnehmen.
An dem Verwaltungsstandort in dem ich sitze, haben wir riesige Dachflächen.
Wenn die Sonne aufgeht, schalten hier ca. 600 Mitarbeiter ihren PC und 2 Monitore an + Kaffeemaschinen.
Diese Mitarbeiter arbeiten um Schnitt bis 17 / 18 Uhr, also im Mittel so lange bis die Sonne untergeht.
Eine einfache PV, ohne Speicher, kostet im Verhältnis zu den Stromkosten eigentlich fast nichts. Die hätte sich grob überschlagen in 4-5 Jahren amortisiert.

Warum wird es nicht gemacht?
Antwort: Kein Geld!
Wenn der Bund die Kommunen mit Fördermitteln unterstützen würde und so flächendeckend auf allen staatlichen Gebäuden Solar installiert würde, wäre viel gewonnen. Vor allem für den Steuerzahler, der bezahlt nämlich unsere Stromrechnung.
Das ist ein tolles Beispiel. Der Bürger soll investieren und liegt je nach Einkaufspreis und Bedingungen bei mindestens 6-8 Jahren Amortisation. Dem Staat dauern selbst die 4-5 Jahre von dir zu lange.

Bei der Amortisierung im o.g. Beispiel rechne ich nichtmal mit einer Einspeisevergütung!
Das was erzeugt wird, wird auch verbraucht.
... das du ein Balkonkraftwerk betreibst. Dafür den Eigenverbrauch zu generieren ist ein Klacks. Bei der typischen Hausinstallation mit ca. 7,5-10kWp ist selbst mit Speicher wird das schon schwer. Denn solche Anlage bringen je nach Lage 10-12MWh p.a. ins Netz. Sprich, ca. 50% generieren Einspeisevergütung. Von größeren Anlagen auf Mehrfamilienhäusern, Landwirtschaft- und Industriedächer oder Parks ganz zu schweigen. Hier wird mit der Einspeisevergütung die Anlage bezahlt und muss schnellstmöglich amortisiert werden um in die Gewinnzone zu kommen.

Aber dafür haben wir doch jetzt ein tolles Sondervermögen, von dem Fr. Reiche wohl am liebsten ihrem zukünftigen Arbeitgeber Gaskraftwerke sponsoren möchte :-$
Wofür dieses Sondervermögen alles herhalten muss werden wir erst erfahren, wenn das 2., 3. und 4. ausgerufen wird. ;o)
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum wird es nicht gemacht?
Antwort: Kein Geld!
Ja? Oder nicht doch unflexibel und nicht so willens? Ich meine, so ein Kredit ließe sich ja bei richtig dimensionierter PV-Anlage wohl recht schnell verrechnen, da ja die Stromkosten zu einem großen Teil wegfielen. Ob nun an die Bank(?) für Kreditraten oder an Stromanbieter zu zahlen, ist ja egal bzw. nur zeitlich begrenzt notwendig, da der Kredit ja bald abbezahlt wäre und die Kommune dann Geld für anderes übrig hätte. Einschließlich Wärmepumpe/Klimaanlage geplant gar ein Teil der Heizkosten bzw. könnten bei heißen Tagen die Büro/Verwaltungsräume gekühlt werden und so Wohlbefinden der Angestellten/Beamt:innen und deren Produktivität stabilisiert werden ...
Aber gut, wem schreibe ich das. Wissen wir hier ja wohl Alle. Schade, jedenfalls, dass die Gemeinde sich da so quer stellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Sondervermögen beläuft sich auf derzeit 500 Milliarden, klingt viel....ist es aber nicht.
Ist ja auch bei weiten nicht so viel, wie eingespart wurde und natürlich wird es auch nicht billiger, wenn man alles komplett verrotten lässt, anstatt es durchgehend zu pflegen.
Noch blöder wird es übrigens, wenn man überlegt wie lange das Durchsanieren dauern würde.
Minimum ein Viertel Jahrhundert, also 25 Jahre.
Also ungefähr so lange, wie man es versäumt hat.
Natürlich gibt es dafür Lösungen. Aber welche stehen bereits mit ausreichender Kapazität zur Verfügung? Oder wann werden sie zur Verfügung stehen, bei der aktuellen Finanzlage. Bspw., Batteriespeicher.

Anbei ein aktuelles Regelbeispiel:
Zu dem Thema habe ich mal dieses Video gesehen. Ich weiß aber nicht, wie viel da dran ist. Hat da jemand mehr Ahnung von?
 
Ohne Kraftwerke mit ihrer Mechanik bleibt aktuell bei Überschuss nur die Drosselung oder Abschaltung von Windkraft oder PV oder. Oder übersehe ich etwas?
Netzbildende Wechselrichter übersiehst du
Rein von dem technischen Voraussetzungen spricht absolut nichts dagegen mit Wechsechselrichtern ein Netz zu formen. Je nach Bedarf könnte man sowohl Trägheit simulieren als auch, was konventionelle Kraftwerke NICHT könnten, extra schnell nachregeln.
 
Zu dem Thema habe ich mal dieses Video gesehen. Ich weiß aber nicht, wie viel da dran ist. Hat da jemand mehr Ahnung von?
Das Video kenne ich bisher nicht. Schaue es mir sobald ein wenig Zeit ist an.

Netzbildende Wechselrichter übersiehst du
Rein von dem technischen Voraussetzungen spricht absolut nichts dagegen mit Wechsechselrichtern ein Netz zu formen. Je nach Bedarf könnte man sowohl Trägheit simulieren als auch, was konventionelle Kraftwerke NICHT könnten, extra schnell nachregeln.
Ja, diese Ansätze gibt es, aber ich kenne sie bisher nur für den zweistelligen KW-Bereich. Dort kosten sie pro Haushalt zwischen 500 - 5000 +€. Deshalb schrieb ich ja, "aktuell". Was die Zukunft an NB WR hervorbringt werden wir sehen. Aber bis dahin bleiben leider nur die benannten Möglichkeiten. Je weiter PV und Windkraft ausgebaut und die konventionellen Kraftwerke abgebaut werden ohne eine effektive Steuerungsmöglichkeit, um höher ist die Wahrscheinlichkeit von Drosselung oder Abschaltung zu Lasten der Erzeuger.
 
Die CDU muss man wohl bei "fast alle" mittlerweile auch raus nehmen. Siehe z.B.
Das macht laut Polit-Barometer 52% gegen EE:-|
Ist schon k&#%#@dreist, dass eine Lobbyistin so Politik machen darf. Zumal mit Russland ja ein billiger Gaslieferant ausgefallen ist. Ob es um Gas aus der USA geht? Scheint mir bereits aus ökonomischer Sicht recht fragwürdig ...
Und schräg, dass RWE über Jahre hinweg so sehr eigenständig politischen Einfluss nehmen darf, obgleich das ja ein staatseigenes Unternehmen ist und es doch anders herum laufen sollte, dass Regierungen über RWE und Energieerzeugungsbelange entscheiden sollten ...
 
Ja, diese Ansätze gibt es, aber ich kenne sie bisher nur für den zweistelligen KW-Bereich. Dort kosten sie pro Haushalt zwischen 500 - 5000 +€. Deshalb schrieb ich ja, "aktuell". Was die Zukunft an NB WR hervorbringt werden wir sehen. Aber bis dahin bleiben leider nur die benannten Möglichkeiten. Je weiter PV und Windkraft ausgebaut und die konventionellen Kraftwerke abgebaut werden ohne eine effektive Steuerungsmöglichkeit, um höher ist die Wahrscheinlichkeit von Drosselung oder Abschaltung zu Lasten der Erzeuger.
Netzbildend ist durchaus etwas Anderes als Inselbetrieb, aber grundsätzlich natürlich verwandt. Und damit bereits in der Praxis bewährt.
Bei großen Anlagen wäre der Netzbildende Betrieb soweit ich das mal gelesen hatte sogar nur ein Software Update, also die Kosten durchaus überschaubar.
-> Kein Grund irgendwelche Ausbauten zu verschleppen.
 
Netzbildend ist durchaus etwas Anderes als Inselbetrieb, aber grundsätzlich natürlich verwandt. Und damit bereits in der Praxis bewährt.
Bei großen Anlagen wäre der Netzbildende Betrieb soweit ich das mal gelesen hatte sogar nur ein Software Update, also die Kosten durchaus überschaubar.
-> Kein Grund irgendwelche Ausbauten zu verschleppen.
Da gehört nach meiner Erkenntnis durchaus Hardware dazu. Diese Hardware muss für die Leistungen ausgelegt werden und das wird entsprechend teuer.
Nicht das du mich missverstehst. Ich möchte nicht das etwas verschlafen oder absichtlich verschleppt wird. Ich wünsche mir nur Netzstabilität mit möglichst viel regenerativer Energie. Dafür Bedarf es einer Echtzeitsteuer- und regelung. Diese vermisse ich in der benötigten Leistung leider noch. Du hast ja selbst von Studien und vom Fraunhofer gesprochen. Da vergehen schnell mal 5 Jahre bis aus experimentellen Ergebnissen Ableitungen in der Praxis go live gehen. Ich würde mich bei diesem Thema gern irren.
 
Der Artikel vom Fraunhofer ist von 2021, also bald besagte 5 Jahre alt und 5 Sekunden Google finden auch bereits laufende Anlagen
 
... hier noch ein NTV-Interview mit dem Chef des Energieunternehmens 1Komma5Grad, Philipp Schröder, der sich zu Gas und Smartmeter wie folgt äußert. So erscheint es nachvollziehbar, warum die Gaslobby da so auf das Gaspedal (haha) beim Ausbau drückt ...
Woran hapert es denn? Man muss doch nur schauen, wie es unsere Nachbarn gemacht haben. Die sind alle mit Smartmetern ausgestattet.

Texas baut wie wild Wind und Solar, die Chinesen auch. Die Preise für Solarmodule und Batteriezellen fallen. Es ist wirklich dumm, stattdessen auf Gaskraftwerke zu setzen, die man nicht unbedingt braucht. Das ist viel zu teuer, das macht uns abhängig vom Ausland. Warum macht man es trotzdem? Weil das Geschäftsmodell Gas sonst kippt. Je mehr Leute auf eine Wärmepumpe umsteigen, desto teurer wird der Betrieb der Gasnetze. Die Gaslobby ist eine der besten, die es gibt. Sie hat den Bock erfolgreich zum Gärtner gemacht. Das ist der erste Punkt.
 
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