Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Früher gab es kein Schädlingsmittel oder anderweitige Stoffe, die Holz Witterungsbedingungen gegenüber widerstandsfähiger machten also was hat man gemacht? Reines Kernholz verarbeitet und das war genau das, worunter du geschlafen hattest aber heutzutage, könnte man sich das nicht leisten, das wäre viel zu teuer und ökologisch absolut unsinnig.

Kann den Aufbau des Balkens unter den Farbschichten nicht nachvollziehen, aber schätzungsweise 60*80 cm über eine gerade Länge von 4 m und schätzungsweise nochmal 10 m jenseits der Wand, nur kann ich nicht sagen, wie gerade es da weiterging), hat man auch früher nicht an jeder Ecke bekommen. Erst recht nicht 20-30 mal für die ganze Länge des Hauses plus eine weitere Lage fürs nächste Stockwerk und möglicherweise noch einmal eine unterm Dach. Soweit ich weiß, hat man für solche Konstruktionen eher alles genommen, was da war, auch wenn die Ecken dann Splintholz waren. Je nach dessen Anteil und Härte der jeweiligen Art musste man halt die Dimensionen etwas anpassen, aber Hauptsache man hat genug Tragfähigkeit insgesamt. Wenn ein tragender Deckenbalken der Witterung aussgesetzt ist, läuft sowieso etwas falsch. Früher hatte man zwar nur Pech, Öle und ggf. Teer zur Holzbehandlung (was fachgerecht gemacht für ziemlich viel Witterung reicht. Und für eine Portion Krebs.), aber auch Lasuren, Putze und Lehm um einen Schutzschicht zwischen Holz und Wetter aufzubauen oder halt schlichtweg einen nicht tragenden Vorbau. Auch Kernholz hält keine Jahrhunderte, wenn man es einfach der Witterung aussetzt, sondern braucht Schutz und das nötige Wissen darüber ist alt, sehr alt. Bei neuer Forschung geht es nur noch um geringere Gesundheitsbelastung, Kostenreduktion und vor allem um immer höhere Häuser bei weiterhin gutem Brandschutz. Das ist die einzige Achillesferse von Holzbauten. Aber in den Dimensionen, in denen 90% der Häuser in Deutschland gebaut werden, hat man das längst im Griff.

Auch da hast du nicht unrecht aber ich gebe zu bedenken, warum ich persönlich nicht in der Form bauen würde, das die angesprochene Leichtbauweise, sicherlich mit Fertigmodulen, nicht besonders langlebig und pflegeintensiv ist. Es gibt viele Probleme, wenn sich das Holz verzieht, mit Undichtigkeiten. Der Schallschutz ist auch nicht so gut

Du hast entweder nie einen 80er-/90er-Plattenbau von innen gesehen oder nie ein modernes Holzhaus, wenn du was von Schallschutz schreibst. Man kann sowohl mit Beton als auch mit Holz hellhörig bauen oder man kann es sein lassen. Das ist eine Frage der Qualität und der Vorschriften. Weswegen ich die Absenkung der Standards auch sehr kritisch sehe, unabhängig vom Bautmaterial. Haltbarkeit ist ebenso, siehe oben, eine Qualitätsfrage. Gibt genug Betonbauten aus den 1960ern, die heute mürbe sind und es gibt Holzbauten aus den 1860ern, die sind es nicht. Vormontage in einer Halle würde ich prinzipiell sogar als Vorteil betrachten, aber Pfusch auf dem Bau selbst muss man trotzdem weiterhin bekämpfen.
Und natürlich darf man kein unzureichend abgelagertes Holz nehmen, wenn man hinterher keine Probleme bekommen will. Das wäre genauso bescheuert, wie nicht ausgehärteten Beton zu belasten.

Wenn man sehen will wie unlanglebig Holzhäuser in dieser billig Leichtbauweise sein können, muss man nur in die USA gucken. Da gibt es auch zahlreiche Housereports, von Deutschen die dort leben und genau das kritisieren.

WTF? Hast du irgend ne Ahnung, wie in den USA gebaut wird und wie bei uns?
Du vergleichst gerade Paletten mit Furniermöbeln: Beides entspricht keinem handgeschnitzen Meisterschrank, klar, aber während das eine ein Wegwerfprodukt für wenige Monate bis Jahre ist, hält das andere bei sachgemäßer Nutzung meist Jahrzehnte und damit länger, als die meisten es in unveränderter Form nutzen wollen. Das gilt genauso für die Häuser (nur mit um Faktor 10 höheren Zahlen)

@Haus/m² Argument, na klar, da hast du Recht anderer seits ist die Alternative Flächenversiegelung. Ein Garten kann wenigsten Wasser aufnehmen und sorgt, gegossen, für Kühlungseffekte. Ein Hochhaus mit vorbetonierten Hof und Stellplätzen hingegen nicht.

Solange du in deinem Garten 20-40 Familien einquartierst und deren Mobilität in deinem Wohnzimmer parkst, funktioniert der Vergleich.
Wenn nicht, blamierst du dich gerade dermaßen...

Ich denke die gesunde Mischung ist halt der richtige weg. In einem Haus wohnen ist perse nicht schlecht oder etwas böses,

EFHäuser sind eine ordentliche Flächenverschwendung und große EFH sind eine extreme Flächenverschwendung. Flächen, die wir nicht haben. Und zu allem Überfluss hängt daran auch eine deutliche Steigerung des unmittelbaren Energieverbrauchs durch mehr Außenfläche und eine extreme indirekte durch den steigenden Mobilitätsbedarf, wenn alles über riesige Areale zersiedelt ist.
Ob man das nun "böse" nennt, sei dahingestellt. Aber ökologisch wie klimatechnisch ist es ein riesiger Luxus. Wer im Gegenzug komplett auf motorisieren Verkehr verzichtet, insbesondere in seinem ganzen Leben nicht einmal fliegt, und sich nur mit Gemüse aus dem eigenen Garten ernährt; seine Energie und sein Wasser nur vom eigenen Dach bezieht, kommt natürlich trotzdem noch auf eine "grüne" Bilanz, aber wer macht das schon? "Häusschen" geht in Deutschland, im Gegenteil, meist mit einem auch im weiteren Verlauf energieintensiven Lebensstil, also viel Autofahren, mehrere Reisen im Jahr, überdurchschnittlicher Konsum, etc. einher und das verkraftet der Planet nicht. Irgendwer muss dafür im Gegenzug leiden, meist nicht gerade wenige.


Ein EFH hat im Schnitt deutlich mehr Stellplätze pro Person als ein Hochhaus oder ein mittelhohes Mehrfamilienhaus und auch um Hochhäuser herum kann man Grünanlagen anlegen. Man hat in mittelhohen oder Hochhäusern einfach viel mehr Wohnfläche pro versiegelter Fläche, wobei es ganz klar einen Sweetspot für die Höhe gibt, ab der negative Effekte Überhand nehmen. EFH sind in vielerlei Hinsicht ineffizient. Das heißt nicht, dass man sie verteufeln muss, aber ich würde mich jetzt nicht beschweren, wenn man das z.B. steuerlich mehr berücksichtigen würde.

Gerade die Hochhaussiedlungen aus den 60ern und 70ern (nicht mehr die meist enger geplanten aus den 80ern oder dann nach verdichtete) haben oft sogar einen ziemlich hohen Anteil an Grünflächen relativ zu versiegelten Bereichen, während neu geplante EFH-Viertel in Stadtnähe heute durchaus 25% Versiegelung und mehr erreichen können. Bei einem Bruchteil der untergebrachten Familien pro km². Auf einem Zehntel der Baufläche, die 1000 EFHs heute belegen, kann ich 1000 Familien ihn Hochhäusern unterbringen und auf einem Zehntel der Grundstücks- und Verkehrsfläche um die EFH kann ich um die Hochhäuser große Parks, Spielplätze und Naturflächen schaffen.
Und dann hab ich 9/10tel der Gesamtfläche über, aus denen rechnerisch ein Naturschutzgebiet JWD wird, anstatt noch weitere Flächen für Ausfallstraßen zu den EFH-Vierteln zu bauen.


Ich würde es bevorzugen, wenn man das genaue Gegenteil macht und gerade Familien motiviert aufs Land zu ziehen, Leerstand zu besiedeln und die rechtlichen Möglichkeiten schafft, wie Recht auf Homeoffice beispielsweise, da wo es geht.

Gerade Familien brauchen wegen der Kinder (Betreuung, Schule, etc.) überproportional viele öffentliche Einrichtungen, die zentralisiert viel effizienter bereitgestellt werden können. Klein- bis Mittelstädte reichen dafür natürlich und man könnte die Metropolen massiv entlasten, wenn man das nutzen würde, aber "aufs Land" respektive, energetisch und vor allem ökologisch sinnvoll, "ins (bestehende) Dorf" ist eher angemessen für Leute, die noch keine Kinder oder keine Kinder mehr im Haus haben wollen. (Bis zu dem Alter, wo dann wegen Gebrechen der Bedarf für öffentliche Versorgung wieder ansteigt. Wobei da auch erstaunlich viel in konzentrierten Clustern auf dem Land möglich wäre.)


Aber man muss halt aufpassen, dass dadurch nicht wieder alles so weitläufig wird, dass eine sinnvolle Abdeckung durch ÖPNV zu schwierig wird, weil man dann wieder mehr Stellplätze braucht. Und wenn irgendwas ineffizente Nutzung von versiegelter Fläche ist, dann sind es meiner Meinung nach Stellplätze.

ÖPNV hängt nicht an der durchschnittlichen, sondern an der lokalen Dichte. Du kannst ein paar große Wohnblocks (die man heute gleich mit Tiefgarage bauen würde ;) ) relativ konzentriert aufstellen und so verschachteln, dass trotzdem jeder Blick ins Umland hat und dann packst du eine top ausgelastete Bushaltestelle mitten rein. Dann 500 oder 1000 m bis zum nächsten Block dieser Art und der nächsten Haltestelle zu lassen, ist überhaupt kein Problem und ergibt eine gute ÖPNV-Anbindung, viel Grün und insgesamt immer noch mehr WE/km², als mit EFHs, die weder das eine noch das andere hätten. Und wenn man neben die Bushaltestelle noch einen Supermarkt, einen Friseur und ne Bank/Post packt, hat man sogar einen erheblichen Teil aller Wege komplett eliminiert.

Guck dir mal Ost-Plattenbausiedlungen im Dunstkreis großer Städte an. Die haben genau das wirklich sauber hinbekommen, denn "dann fahren die Leute halt mit dem Auto" kam halt gar nicht erst in Frage. In den beiden Allendevierteln in Berlin Köpenick z.B. kommt man prima mit Bus und Straßenbahn aus, hat vor quasi allen Fenstern einen Blickweite, die EFH-Viertel erst ab der Stufe "Villen" bieten können und das ganze mit einer Zahl an Wohneinheiten, die als typischer Neubau-Suburb noch den gesamten Müggelwald zusätzlich verschlungen hätte. Stattdessen man hat da ein in Stellen geradezu naturbelassenes Großareal direkt vor der Haustür, dass nebenbei noch halb Südostberlin der Naherholung dient. Über die Bausubstanz und das Außendesign der Häuser kann man vortrefflich streiten, aber in Sachen Flächennutzung sowie den energetischen Grundparametern "Außenfläche pro Wohneinheit", "durchschnittliche Wegstrecken" und "ÖPNV-Zugänglichkeit" ist das absolut vorbildlich.

Wachstum findet aber ja nicht nur durch ein Bevölkerungswachstum, sondern auch, wenn nicht hauptsächlich, durch wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt statt. Ein Problem ist halt, dass weniger Leute da sind, die die Leute finanzieren müssen, die noch nicht oder nicht mehr arbeiten können. Aber ich denke, dass man das schaffen kann, bzw. muss. Der Schlüssel ist meiner Meinung nach Reiche besser zu besteuern und bei den Sozialabgaben mehr in die Verantwortung zu nehmen, Arme zu entlasten und mehr effiziente Infrastruktur zu bauen, die allen nutzt.

Bevölkerungswachstum steigert eigentlich nur eins: Probleme.
Langfristig muss man mit einer statischen Bevölkerungsgröße auskommen. Und ausgehend von dem, was man in Deutschland schon hat, sollte die deutlich unter dem heutigen Niveau liegen, also muss man für eine gewisse Zeit eine Schrumpfung hinnehmen. Den ganzen Terz, den wir bei jedem einzelnen Bauprojekt wegen Umweltschutz & Co machen, gibt es doch nur, weil nur noch so extrem wenig Natur übrig ist und die deswegen so kostbar ist. Mit einem Viertel der Bevölkerungsdichte könnte man sich eine riesige Menge Aufwand sparen, einfach weil genug Puffer und Regenerationsfähigkeit da wären. Über Geld für aufwendige Begrünungsmaßnahmen würde sich auch niemand eine Rübe machen, wenn genug Grün von sich aus in der Nähe herumstehen würde. Und mit einem Zehntel der heutigen Bevölkerung könnten auch unzählige Prozesse in ihrer Effizienz steigen: Wieso beackern wir Flächen mit geringem Ertrag? Wieso bauen wir Häuser in Gebieten, wo aufwendiger Hochwasserschutz nötig ist? Wieso binden wir Industriegebiete in Gegenden an, wo man keine zwei Meter fahren kann, ohne eine Brücke oder einen Tunnel zu brauchen?
Doch nur weil alle geeigneteren Flächen längst verplant sind. Aber immer noch viel zu viele Menschen übrig, die man dann halt unter erheblichem Mehraufwand auf in ungeeignete Gebiete quetschen muss.

Was man halt nicht machen darf in dem Zuge: Das Konzept "Stadt" aufzugeben. Genauso, wie EFHs die ineffizienteste Art sind, ein Wohngebiet zu gestalten, sind Dörfer die ineffizienteste Art, eine Landschaft zu besiedeln. Jedes braucht extra Straßen, Wasser, Abwasser, Strom, Mobilfunk, blablabla. Kostet alles extra Geld, Fläche und Energie, die man mit den gleichen Menschen konzentriert an einem Ort sparen würde. Idealerweise bestände Deutschland in 500 Jahren nur noch aus dem, was heute die Kernstädte von Berlin/Hamburg/München/Frankfurt/diverse Pöttler ist und zwischen diesen Knoten mit 10-20 Millionen Einwohnern gäbe es nur noch einzelne Landwirtschaftsstützpunkte (wenn die nicht ohnehin vollständig automatisiert werden), geradlinige Schnellzugverbindungen und viel Natur. So viel Natur, dass auch das Leben in diesen Stadtkernen wieder lebenswert ist, weil man nach 3 km mit dem Fahrrad eben nicht im ersten EFH-Ring vor den folgenden Gewerbegebieten steht, sondern an einem echten Stadtrand, jenseits dessen es aussieht, wie heute nur in Feriengebieten.

Gut, das geht vielleicht etwas vom Thema weg, aber ich glaube einfach, dass die momentanen sozialen Verhältnisse eine Energiewende und ein Umstellen auf nachhaltige Konzepte auch allgemein massiv erschweren.

Jedes bestehende Problem erschwert die Konzentration auf die Lösung eines anderen, einfach weil es halt auch wichtig ist und Ressourcen verlangt. Aber man darf das nicht als Anlass nehmen, gar keine Probleme mehr zu lösen und vor allem kommt man aus so einem Dilemma nicht raus, wenn man weiterhin Schritte unternimmt, welche Probleme verschärfen. Und das machen wir aktuell. Deutschland steigert Tag für Tag die Zersiedlung, wir verteilen Tag für Tag von unten nach oben, wir zerstören Tag für Tag Natur und der Gesamtenergieverbrauch sinkt in Deutschland auch nur auf dem Papier minimal, weil wir immer Leistungen aus dem Ausland konsumieren, also Teil des global steigenden Energieverbrauchs sind.
 
Nochmals auf den ursprünglichen Beitrag zurück zu kommen welcher mich ein wenig verwirrt hat.

Auch heute verarbeitet man Kernholz. Das macht ökologisch auch durchaus Sinn.
Ich möchte an der Stelle noch einmal daran erinnern, was Kernholz ist.:

Dieser Holzbereich eines Baumes ist besonders hart, weswegen Insekten und Schädlinge dort nicht eindringen können, deswegen wurde, mit sehr aufwändigen Verfahren, früher dieser Bereich extrahiert und zum Bauen bei Gebäuden genutzt, die sehr langlebig sein sollten, wie man es aktuell beispielsweise bei Kirchendächern sieht, wo das Holz der Dachstühle gerne mehrere 100 Jahre alt ist.

Das Problem an Kernholz ist, dass man es schwer verarbeiten kann und es ist besonders teuer, weil sich nur besonders große und Dicke Baumstämme zum Verarbeiten eignen, da man den Splint vom Kern trennen muss. Auch die physische Verarbeitung ist schwer, weil es sehr hart ist, ähnlich einigen Tropenholzarten, was den Verschleiß bei Maschinen entsprechend erhöht, sowie die Kosten. Es mag sein, dass es Firmen gibt, die das so in EFHs anbieten aber günstig wäre das mit Sicherheit nicht und grundsätzlich ökologisch auch nicht, wegen Aufwand/Nutzen, denn damit könnte man nicht genügend Menschen Versorgen.
Dies ginge eben nur mit Industrieholz, was man dann alternativ mit entsprechenden Schutzchemikalien behandeln kann. Und auch da gebe ich zu bedenken, dass mir die Ressource Holz nicht in dem Maße verfügbar scheint, um Häuser für die heutige Welt, in der benötigten Anzahl, bereit/ zur Verfügung zu stellen.

MfG
Ich bin Holzwerker, kann mit der Kreisäge als auch mit der Abrichte umgehen, meist Hobel ich allerdings per Hand,und kenne sehr gut den Unterschied zwischen Kern und Splint.
Bitte was ist ein Holzwerker, das habe ich noch nie gehört? :-)
Eventuell sagt Dir der Spannagel etwas. Seite 12: Zitat: "Man unterscheidet Splintbäume, Kernholzbäume, Reifholzbäume, Kernreifholzbäume."
Fichte hat eigentlich anders als die Kiefer nur Kern da ist richtig und ist ein fehler meinerseits. Da werde ich nochmal auf ein Bier vorbei zu meinem Nachbarn. Btw bei fichte findet sich die Unterteilung jdeoch nicht.
Wie besagt, das Kernholz ist der, siehe oben, beschriebene Bereich. Es gibt aber und da hattest du Recht, hatte ich gar nicht mehr genau im Kopf, tatsächlich auch Bäume die kein Kernholz ausbilden, bzw. "Bäume mit "verzögerter Kernholzbildung"",, wie die Birke beispielsweise. Aber auch diese kann nach 50-70 Jahren einen harten verfärbten Kern ausbilden.
Es wird auch nicht zwischen Weich und Harthölzern sondern eher zwischen Nadel und Laubhölzern unterscheiden. Auch hier Vgl Spannagel Seite 14 ff.

Ich habe das so kennen gelernt. Scheinbar gibt es da unterschiedliche Terminologien.
Ich schaue mir lieber moderne Holzhäuser hier vor Ort an.
Ich mag das auch. Am meisten gefällt mir entweder ein echtes Holzhaus, mit richtigen Baumstämmen, gebeizt oder eine Mischung mit hochwertigen Natursteinen oder aber glatt gegossenem Beton/KS, als Mischung.
Prüf mal was der m³ für ein Holzhaus oder für ein Haus aus Kalksandstein kosten.
Na das kommt ganz auf das konkrete Holzhaus und dessen Bauweise an. :-)
Was ich nicht nachvollziehen kann warum Du meinst Häuser Wohnraum muss für die Ewigkeit gebaut werden?
Weil Häuser gerne weitergegeben werden und nachfolgenden Generationen haben nichts davon, wenn die Hütte so saniert werden muss, dass man dafür auch schon ein neues Haus bauen kann.
Holz ist der Baustoff der Zukunft. Spätestens wenn Sand zu teuer bzw nicht mehr verfügbar ist.
Ich weiß nicht, bei der Anzahl an Menschen auf der Welt kann ich mir einfach nicht vorstellen, wie man das alles mit Holz hinbekommen soll. Ich schließe das nicht aus aber mein Bauch sagt *mähhh* :-D

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Jegliches Bauholz ist Kernholz.
Es ist auch nicht unbedingt hart und läßt sich schwer verarbeiten. Fichte ist ja per se Kernhiolz, Kiefer hat einen ausgeprägten Kern und läßt sich auch sehr einfach verarbeiten. Bei Eiche eines der wenn auch teurer durchaus im Bau eigesetzen Hölzern wird nur das Kernholz verwendet. Auch im Möbelbau wobei dort teilweise auch mitlerweile der Splint genutzt wird.
Bei Fichte oder Kiefer gibt es keine Preis Unterscheidung zwischen Kern und Splint. Bei meinem Holzhändler zahle ich immer m³ Preise. Da ist bei Zwetschke natürlich auch Splint dabei. Das sind ganze Bohlen bei Zwetschke eher Stämmchen.
Jede Latte, jeder Balken etc im Hausbau aus Fichte/Tanne ist Kernholz.

Was meinst Du mit Industrieholz? Leimholzbinder? Diese haben andere ganz hervorragende Eigenschaften welche einige Nachteile von Vollholz ausgleichen. Insbesondere sind Dimensionen machbar die die Natur nicht bzw eher selten zu Verfügung stellt. Auch hier wird Kernholz verarbeitet.
Als Industrieholz verstehe ich verarbeitetes Hol wie OSB, Spanplatten, Tischlerplatten etc. . Im erweiterten Sinne noch imprägnierte, stabilisierte Vollhölzer welche ja Kernholz sind.


Da Holz nachwächst halte ich diesen Baustoff für besser Verfügbar als andere.
Bitte was ist ein Holzwerker, das habe ich noch nie gehört? :-)
Allgemeine Bezeichnung von Menschen welche gerne mit Holz arbeiten. Diese betreiben gerne auch als Hobby Holzwerken.
 
Vor allem ist immer etwas schwierig, neue Flächen klarzumachen, was aber eigentlich ja gut ist. Umso wichtiger, dass man sich, wenn mal ein Gebäude wirklich abgerissen werden muss oder man neue Flächen erschlossen hat, wirklich gut überlegt, was da dann hingebaut werden soll.
Man soll auf dem Land erst einmal den Bestand und bereits ausgewiesene Flächen nutzen, so wenig ist das nicht.
Das stimmt wohl. Wobei ich das Verhältnis aus versiegelter zu unversiegelter Fläche wichtiger finde. Man könnte mit insgesamt weniger Fläche zumindest ein gleiches Verhältnis aus Wohnfläche (statt Wohneinheiten) zu unversiegelter Fläche herstellen. Aber man muss halt aufpassen, dass dadurch nicht wieder alles so weitläufig wird, dass eine sinnvolle Abdeckung durch ÖPNV zu schwierig wird, weil man dann wieder mehr Stellplätze braucht. Und wenn irgendwas ineffizente Nutzung von versiegelter Fläche ist, dann sind es meiner Meinung nach Stellplätze.
Der Kern einer jeden Statt ist es doch, so viel wie möglich auf so wenig wie möglich unterzubringen. Es wird schwierig durch Ausgleich den Kern einer Statt beizubehalten. FÜr mich spricht eher viele dafür von Städten wegzugehen, mehr dezentral, vor allem da wo es geht, dank HO.
Langfristig wäre mir lieber, wenn man dafür sorgen würde, wenn auch die ländliche Bebauung effizienter gestaltet würde. Dann würden auch Dienstleistungen und Arbeitsplätze näher an die Wohngebiete rücken. Leerstand gibt es doch auch auf dem Land nur da, wo man selbst mit dem Auto nicht mehr in einer annehmbaren Zeit irgendwo hinkommt. Warum gerade Familien?
Überleg dir mal was das für ein positiven Effekt hätte. Dörfer würden wieder besiedelt, Kitas müssten wieder angeboten werden, Jobs werden benötigt, die lokale Wirtschaft blüht wieder auf, man braucht wieder Metzger, Bäcker, kleine Konsums etc..

Warum ausgerechnet Familien? Weil das die einzigen Immobilien sind die bezahlbar sind. In Stätten kann man sich allein, zu zweit oder mit einem Kind Wohnraum leisten. Ohne Förderung wird es aber ab 4-Zimmer sehr schwierig, von 5-Zimmer ganz zu schweigen. Da kommst du in Mietbereiche, wo, selbst unter aktuellen Bedingungen, fast jede Finanzierung monatlich günstiger ist. Neubau ist aber insgesamt einfach viel zu teuer, vor allem für Familien mit dem genannten Bedarf also musst du auf Bestand zurückgreifen und der Bezahlbare also hinter den Speckgürteln, liegt dann eben genau dort. :-)

Gut, das geht vielleicht etwas vom Thema weg, aber ich glaube einfach, dass die momentanen sozialen Verhältnisse eine Energiewende und ein Umstellen auf nachhaltige Konzepte auch allgemein massiv erschweren.
Mein Reden und so lange man das nicht ausgleicht und die Energiewende sozial gerecht gestaltet, so lange fehlt es an der nötigen Akzeptanz, denn das kann nur gelinge, wenn man "alle mitnimmt".

MfG
Kann den Aufbau des Balkens unter den Farbschichten nicht nachvollziehen, aber schätzungsweise 60*80 cm über eine gerade Länge von 4 m und schätzungsweise nochmal 10 m jenseits der Wand, nur kann ich nicht sagen, wie gerade es da weiterging), hat man auch früher nicht an jeder Ecke bekommen. Erst recht nicht 20-30 mal für die ganze Länge des Hauses plus eine weitere Lage fürs nächste Stockwerk und möglicherweise noch einmal eine unterm Dach. Soweit ich weiß, hat man für solche Konstruktionen eher alles genommen, was da war, auch wenn die Ecken dann Splintholz waren. Je nach dessen Anteil und Härte der jeweiligen Art musste man halt die Dimensionen etwas anpassen, aber Hauptsache man hat genug Tragfähigkeit insgesamt. Wenn ein tragender Deckenbalken der Witterung aussgesetzt ist, läuft sowieso etwas falsch. Früher hatte man zwar nur Pech, Öle und ggf. Teer zur Holzbehandlung (was fachgerecht gemacht für ziemlich viel Witterung reicht. Und für eine Portion Krebs.), aber auch Lasuren, Putze und Lehm um einen Schutzschicht zwischen Holz und Wetter aufzubauen oder halt schlichtweg einen nicht tragenden Vorbau. Auch Kernholz hält keine Jahrhunderte, wenn man es einfach der Witterung aussetzt, sondern braucht Schutz und das nötige Wissen darüber ist alt, sehr alt. Bei neuer Forschung geht es nur noch um geringere Gesundheitsbelastung, Kostenreduktion und vor allem um immer höhere Häuser bei weiterhin gutem Brandschutz. Das ist die einzige Achillesferse von Holzbauten. Aber in den Dimensionen, in denen 90% der Häuser in Deutschland gebaut werden, hat man das längst im Griff.
Ganz früher gab es keine Holzbehandlung, bei Kirchendächern, wo Holz mal eben 600 Jahre alt ist, gab es da nicht. Da hat man "das" Kernholz eines Holzes verwendet, was quasi ein natürlich geschützter Holzbereich eines Baumes ist, aufgrund sein Eigenschaften, siehe weiter oben. Bei normalen Häuser, wie du beschrieben hast, stimmt das, da hat man alles genommen. Allerdings halten die nach meinem Wissen auch keine 600 Jahre ohne Nachbehandlung/Sanierung, meines Wissens nach.
Du hast entweder nie einen 80er-/90er-Plattenbau von innen gesehen oder nie ein modernes Holzhaus, wenn du was von Schallschutz schreibst. Man kann sowohl mit Beton als auch mit Holz hellhörig bauen oder man kann es sein lassen.
An der Stelle würde ich gerne ergänzen, moderner Plattenbau ist hellhörig, das stimmt aber das hat etwas mit dem Bau der Trennwände zu tun. Nach außen ist es, aus oben genannten Gründen ziemlich dicht. Trittschall etc. war halt damals kein Thema, da wurden Oberflächen nicht von einander entkoppelt, das gleiche gilt für Versorgungsschächte, Wände, Decken etc.. Grundsätzlich gilt, "mehr Masse=mehr "Schalldämmung"
Das ist eine Frage der Qualität und der Vorschriften. Weswegen ich die Absenkung der Standards auch sehr kritisch sehe, unabhängig vom Bautmaterial. Haltbarkeit ist ebenso, siehe oben, eine Qualitätsfrage. Gibt genug Betonbauten aus den 1960ern, die heute mürbe sind und es gibt Holzbauten aus den 1860ern, die sind es nicht. Vormontage in einer Halle würde ich prinzipiell sogar als Vorteil betrachten, aber Pfusch auf dem Bau selbst muss man trotzdem weiterhin bekämpfen.
Und natürlich darf man kein unzureichend abgelagertes Holz nehmen, wenn man hinterher keine Probleme bekommen will. Das wäre genauso bescheuert, wie nicht ausgehärteten Beton zu belasten.
Ich persönlich würde ein Mix aus beidem bevorzugen. Beide Baustoffe haben Eigenschaften die sich hervorragend ergänzen. :-)
WTF? Hast du irgend ne Ahnung, wie in den USA gebaut wird und wie bei uns?
Du vergleichst gerade Paletten mit Furniermöbeln: Beides entspricht keinem handgeschnitzen Meisterschrank, klar, aber während das eine ein Wegwerfprodukt für wenige Monate bis Jahre ist, hält das andere bei sachgemäßer Nutzung meist Jahrzehnte und damit länger, als die meisten es in unveränderter Form nutzen wollen. Das gilt genauso für die Häuser (nur mit um Faktor 10 höheren Zahlen)
Naja, kann ich von den Ikaebauten(ohne Vollholz) nicht gerade behaupten und mein Vergleich bezieht sich ja auf die Holzständer-leichtbauweise, wie zum Beispiel hier in Berlin erste große Schulen gebaut werden. Ich halte davon aus genannten Gründen nicht so viel. Das einzige Proargument ist die verkürzte Bauzeit und die war eben bei der Wahl besonders ausschlaggebend.
Solange du in deinem Garten 20-40 Familien einquartierst und deren Mobilität in deinem Wohnzimmer parkst, funktioniert der Vergleich.
Wenn nicht, blamierst du dich gerade dermaßen...
Man blamiert sich nicht, wenn man mal falsch liegt. ;-)
EFHäuser sind eine ordentliche Flächenverschwendung und große EFH sind eine extreme Flächenverschwendung. Flächen, die wir nicht haben. Und zu allem Überfluss hängt daran auch eine deutliche Steigerung des unmittelbaren Energieverbrauchs durch mehr Außenfläche und eine extreme indirekte durch den steigenden Mobilitätsbedarf,
Also wenn das EFH die gleiche Fläche hat wie eine Wohnung, kann der Möbelbedarf nicht größer ausfallen.
wenn alles über riesige Areale zersiedelt ist.
Ob man das nun "böse" nennt, sei dahingestellt. Aber ökologisch wie klimatechnisch ist es ein riesiger Luxus. Wer im Gegenzug komplett auf motorisieren Verkehr verzichtet, insbesondere in seinem ganzen Leben nicht einmal fliegt, und sich nur mit Gemüse aus dem eigenen Garten ernährt; seine Energie und sein Wasser nur vom eigenen Dach bezieht, kommt natürlich trotzdem noch auf eine "grüne" Bilanz, aber wer macht das schon? "Häusschen" geht in Deutschland, im Gegenteil, meist mit einem auch im weiteren Verlauf energieintensiven Lebensstil, also viel Autofahren, mehrere Reisen im Jahr, überdurchschnittlicher Konsum, etc. einher und das verkraftet der Planet nicht. Irgendwer muss dafür im Gegenzug leiden, meist nicht gerade wenige.
Das mit dem Autofahren liegt ja daran, dass es relevante Jobs nur noch in Ballungsräumen gibt, dieses Problem könnte man vielfach lösen, in dem man Recht auf HO gesetzlich regelt. Dann bräuchte man das Auto in dem Maße nicht mehr. Und gerade durch PV und Elektro steigt genau bei jener Zielgruppe die Ökobilanz. Alternativ, sind ländliche Räume wieder besser besiedelt, würde sich ÖPNV Ausbau auch entsprechend rentieren. Was an Dezentralisierung ist denn so falsch, liegen viele der genannten Probleme nicht eben in den Fokussierung auf wachsende Ballungsräume zurück?
Gerade die Hochhaussiedlungen aus den 60ern und 70ern (nicht mehr die meist enger geplanten aus den 80ern oder dann nach verdichtete) haben oft sogar einen ziemlich hohen Anteil an Grünflächen relativ zu versiegelten Bereichen, während neu geplante EFH-Viertel in Stadtnähe heute durchaus 25% Versiegelung und mehr erreichen können. Bei einem Bruchteil der untergebrachten Familien pro km². Auf einem Zehntel der Baufläche, die 1000 EFHs heute belegen, kann ich 1000 Familien ihn Hochhäusern unterbringen und auf einem Zehntel der Grundstücks- und Verkehrsfläche um die EFH kann ich um die Hochhäuser große Parks, Spielplätze und Naturflächen schaffen.
Und dann hab ich 9/10tel der Gesamtfläche über, aus denen rechnerisch ein Naturschutzgebiet JWD wird, anstatt noch weitere Flächen für Ausfallstraßen zu den EFH-Vierteln zu bauen.
Das stimmt, wobei das heute nicht mehr der Fall ist, da wir mehr verdichtet und damit auch versiegelt.
Gerade Familien brauchen wegen der Kinder (Betreuung, Schule, etc.) überproportional viele öffentliche Einrichtungen, die zentralisiert viel effizienter bereitgestellt werden können. Klein- bis Mittelstädte reichen dafür natürlich und man könnte die Metropolen massiv entlasten, wenn man das nutzen würde, aber "aufs Land" respektive, energetisch und vor allem ökologisch sinnvoll, "ins (bestehende) Dorf" ist eher angemessen für Leute, die noch keine Kinder oder keine Kinder mehr im Haus haben wollen. (Bis zu dem Alter, wo dann wegen Gebrechen der Bedarf für öffentliche Versorgung wieder ansteigt. Wobei da auch erstaunlich viel in konzentrierten Clustern auf dem Land möglich wäre.)
Das sehe ich komplett anders und habe das oben auch begründet. :-)
Was man halt nicht machen darf in dem Zuge: Das Konzept "Stadt" aufzugeben. Genauso, wie EFHs die ineffizienteste Art sind, ein Wohngebiet zu gestalten, sind Dörfer die ineffizienteste Art, eine Landschaft zu besiedeln. Jedes braucht extra Straßen, Wasser, Abwasser, Strom, Mobilfunk, blablabla. Kostet alles extra Geld, Fläche und Energie, die man mit den gleichen Menschen konzentriert an einem Ort sparen würde. Idealerweise bestände Deutschland in 500 Jahren nur noch aus dem, was heute die Kernstädte von Berlin/Hamburg/München/Frankfurt/diverse Pöttler ist und zwischen diesen Knoten mit 10-20 Millionen Einwohnern gäbe es nur noch einzelne Landwirtschaftsstützpunkte (wenn die nicht ohnehin vollständig automatisiert werden), geradlinige Schnellzugverbindungen und viel Natur. So viel Natur, dass auch das Leben in diesen Stadtkernen wieder lebenswert ist, weil man nach 3 km mit dem Fahrrad eben nicht im ersten EFH-Ring vor den folgenden Gewerbegebieten steht, sondern an einem echten Stadtrand, jenseits dessen es aussieht, wie heute nur in Feriengebieten.
Ich bin mir das nicht so sicher ob riesen Ballungsräume die Lösung und nicht vielmehr ein Problem sind.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Kern einer jeden Statt ist es doch, so viel wie möglich auf so wenig wie möglich unterzubringen. Es wird schwierig durch Ausgleich den Kern einer Statt beizubehalten. FÜr mich spricht eher viele dafür von Städten wegzugehen, mehr dezentral, vor allem da wo es geht, dank HO.
Meinst du mit Kern den Stadtkern oder die Grundidee von städtischer Bebauung? Versteh mich nicht falsch, ich bin selbst ein großer Fan vom Home Office, aber den Bedarf an Autos auf dem Land bekommt man damit nicht in den Griff. Die meisten Leute sind wenig überraschenderweise nicht damit zufrieden, in ihrer Freizeit nur in ihrem Haus zu sitzen, für Arztbesuche einen ganzen Tag einzuplanen und aus jedem Einkauf eine mittellange Radtour zu machen.
Überleg dir mal was das für ein positiven Effekt hätte. Dörfer würden wieder besiedelt, Kitas müssten wieder angeboten werden, Jobs werden benötigt, die lokale Wirtschaft blüht wieder auf, man braucht wieder Metzger, Bäcker, kleine Konsums etc..
Also hier gibt es kein Problem mit der Besiedlung der Dörfer, im Gegenteil wird noch mehr Fläche erschlossen und somit auch versiegelt. Soweit ich weiß, gibt es da ja deutliche Unterschiede zwischen den alten und den neuen Bundesländern. Ich verstehe auch, dass insbesondere die Landbevölkerung im Osten angepisst ist, aber mit dem politischen Klima, das die da grade erzeugen, tun die sich halt trotzdem keinen gefallen. Mich wundert jedenfalls überhaupt nicht, dass da keiner hinziehen will, auch wenn die Immobilien da spottbillig sind.
Warum ausgerechnet Familien? Weil das die einzigen Immobilien sind die bezahlbar sind.
Ich glaube, dass da viel zu oft die deutlich höheren Kosten für Mobilität vernachlässigt werden. Klar sind die Mieten und Kaufpreise niedriger, dafür braucht ungefähr jeder ein KFZ. Kauf, Wartung, Reparatur, Energie, Versicherung und Steuer läppern sich selbst bei einem pragmatischen Verhalten ganz ordentlich zusammen. Dazu kommt, dass man auf dem Land erst wirklich mobil ist, wenn man einen Führerschein hat, was gerade Kinder deutlich einschränkt.
 
Ganz früher gab es keine Holzbehandlung, bei Kirchendächern, wo Holz mal eben 600 Jahre alt ist, gab es da nicht. Da hat man "das" Kernholz eines Holzes verwendet, was quasi ein natürlich geschützter Holzbereich eines Baumes ist, aufgrund sein Eigenschaften, siehe weiter oben. Bei normalen Häuser, wie du beschrieben hast, stimmt das, da hat man alles genommen. Allerdings halten die nach meinem Wissen auch keine 600 Jahre ohne Nachbehandlung/Sanierung, meines Wissens nach.

Holzbehandlung kannten schon die Mesopotamier. Es hat sich dann zugegebenermaßen ein paar Jährchen lang nicht sonderlich weiterentwickelt, aber dass der Witterung ausgesetzte Stellen mit Pech, Teer oder wenigstens Wachs behandelt gehören. Leinöl dürfte so ziemlich Standard in unseren Breiten gewesen sein und entsprechende Anstriche kennt man spätestens seit dem antiken Griechenland. Und es sind auch ein paar Häuser in Europa erhalten, die 600 Jahre und älter sind. Natürlich nicht ganz ohne Pflege in der Zeit, aber auch ohne Neubau. Von z.B. der Altstadt Venedigs ganz zu schweigen, deren teils noch ältere Pfähle sogar permanent feucht sind und trotzdem weiterhin tragen.

Umgekehrt kannst du dir ja mal an der französischen Atlantikküste angucken, wie selbst SEHR solide Betonbauten nach gerade einmal 80 Jahren aussehen, wenn man sich überhaupt nicht drum kümmert. Oder die Carolabrücke als Beispiel, was mit Pflege binnen 60 Jahren passiert.

An der Stelle würde ich gerne ergänzen, moderner Plattenbau ist hellhörig, das stimmt aber das hat etwas mit dem Bau der Trennwände zu tun. Nach außen ist es, aus oben genannten Gründen ziemlich dicht.

Klassischer Plattenbau hat für die Trennung und vor allem tragende Wände im Inneren sehr ähnliche Platten wie für die Außenwand genommen und ist nach außen genauso (un-)dicht, wie gegenüber Wohneinheiten aus dem Nachbaraufgang. Der einzige Vorteil der kreischenden Kinds auf dem Spielplatz davor gegenüber dem kreischenden Kind im Zimmer nebenan sind 50 m mehr Luft. Also nein, struktureller Beton bringt für sich erstmal keinen Schallschutz. Da muss man sich, wie du selbst schreibst, zusätzlich drum kümmern. Und das kann man genauso auch bei Holzbauweise machen.

Einfach einen halben Meter Beton extra zu gießen nur um Masse reinzubringen, ist wenig ökonomisch und nicht im geringsten ökologisch. Wenn du eine massereiche Schicht haben willst, ist eine Sandschüttung die bessere Wahl oder, bei Wänden die traditionellere Lösung, Lehm und gepresstes Stroh. Im Gegensatz zu Massivbeton haben die auch eine schlechtere Schallleitung in sich, denn Masse ist bei weitem nicht alles. (Wie jeder weiß, der schonmal in der Nähe einer Disko war.)

Ich persönlich würde ein Mix aus beidem bevorzugen. Beide Baustoffe haben Eigenschaften die sich hervorragend ergänzen. :-)

Beide Baustoffe haben verschiedene Eigenschaften. Ob die sich ergänzen, hängt davon ab, was man bauen will. Wenn man 50 Stockwerke bauen will, ist die Belastbarkeit von Beton sicherlich gut für die tragende Struktur und Holz eine Option für den Zwischenausbau. Wenn man eine Tal überspannende Bogenbrücken bauen will, ist Holz dagegen definitiv fehl am Platze und Beton die einzige Option. Umgekehrt gibt es in einem normalen Wohnhaus quasi nichts, was Beton erfordern würde. Dessen Stärke sind halt hohe Druckkräfte und große, komplexe Formen. Aber das ist bei einem Quader mit 5-6 Stockwerken egal. Holz dagegen ist leichter, zäher, verkraftet auch Zug und Scher- und Biegebelastungen gut und das alles bei einem viel kleineren ökologischen Fußabdruck (respektive bei einer gigantisch größeren Materialstärke bei immer noch geringfügig besserer Ökobilanz, wenn groß dimensioniert). Außerdem kann Holz wesentlich höherwertigen Folgenutzungen zugeführt, teils komplett wiederverwendet werden, wenn man das Bauwerk mal nicht mal mehr haben möchte.

Man blamiert sich nicht, wenn man mal falsch liegt. ;-)

Also wenn das EFH die gleiche Fläche hat wie eine Wohnung, kann der Möbelbedarf nicht größer ausfallen.

"Mobilität" hat nichts mit Möbeln zu tun :wall:

Alternativ, sind ländliche Räume wieder besser besiedelt, würde sich ÖPNV Ausbau auch entsprechend rentieren. Was an Dezentralisierung ist denn so falsch, liegen viele der genannten Probleme nicht eben in den Fokussierung auf wachsende Ballungsräume zurück?

ÖPNV lohnt sich bei loser EFH-Bebaubuung NIE. Damit eine Bushaltestelle ausgelastet ist, obwohl die Leute überwiegend von zu Hause arbeiten, brauchst du 100 Anwohner in Reichweite. Letztere deckt bei akzeptablen 500 m Manhattan-Distance Fußweg aber halt nur 1 km² und für Senioren und andere Personen eingeschränkter Mobilität muss man eigentlich noch enger planen.

Das stimmt, wobei das heute nicht mehr der Fall ist, da wir mehr verdichtet und damit auch versiegelt.

Verichtung steigert nicht die Menge versiegelten Bodens pro EW und damit auch nicht den Gesamtanteil Versiegelung pro Einwohner. Man hat dann halt nur mehr versiegelten Boden an einer Stelle und im Gegenzug mehr unversiegelten Boden an anderer Stelle konzentriert. Ökologisch wäre das sogar noch etwas besser, aber die Lebensqualität geht halt richtig steil in den Keller.

Das sehe ich komplett anders und habe das oben auch begründet. :-)

Du hast rein gar nichts zu familienspezifischen Bedarf an Infrastruktur gesagt, sondern nur was von den Preisen für Multi-Zimmer-Palästen gefaselt. Als bestünde da ein Zusammenhang zum Umfeld der Häuser, als würden nur Familien Geld sparen wollen und als würden die Finanzen von Familien etwas über energieeffiziente Raumplanung aussagen :rollen: .

Ich bin mir das nicht so sicher ob riesen Ballungsräume die Lösung und nicht vielmehr ein Problem sind.

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass die den von dir zitierten Absatz nicht gelesen oder nicht verstanden hast... :wall:
 
Holzbehandlung kannten schon die Mesopotamier. Es hat sich dann zugegebenermaßen ein paar Jährchen lang nicht sonderlich weiterentwickelt, aber dass der Witterung ausgesetzte Stellen mit Pech, Teer oder wenigstens Wachs behandelt gehören. Leinöl dürfte so ziemlich Standard in unseren Breiten gewesen sein und entsprechende Anstriche kennt man spätestens seit dem antiken Griechenland. Und es sind auch ein paar Häuser in Europa erhalten, die 600 Jahre und älter sind. Natürlich nicht ganz ohne Pflege in der Zeit, aber auch ohne Neubau. Von z.B. der Altstadt Venedigs ganz zu schweigen, deren teils noch ältere Pfähle sogar permanent feucht sind und trotzdem weiterhin tragen.
Mir ging es um die Schädlingsbehandlung, hätte ich wohl konkretisieren müssen.
Umgekehrt kannst du dir ja mal an der französischen Atlantikküste angucken, wie selbst SEHR solide Betonbauten nach gerade einmal 80 Jahren aussehen, wenn man sich überhaupt nicht drum kümmert. Oder die Carolabrücke als Beispiel, was mit Pflege binnen 60 Jahren passiert.
Salzwasser halt, ist doch Logisch das ungeschützter Stahlbeton das aufplatzt, schließlich haben Bunkerbauten keinerlei vertikal- oder horizontalsperre oder gar Putze oder schützende Fassaden. Kann man also schlecht vergleichen.
Klassischer Plattenbau hat für die Trennung und vor allem tragende Wände im Inneren sehr ähnliche Platten wie für die Außenwand genommen und ist nach außen genauso (un-)dicht, wie gegenüber Wohneinheiten aus dem Nachbaraufgang. Der einzige Vorteil der kreischenden Kinds auf dem Spielplatz davor gegenüber dem kreischenden Kind im Zimmer nebenan sind 50 m mehr Luft. Also nein, struktureller Beton bringt für sich erstmal keinen Schallschutz. Da muss man sich, wie du selbst schreibst, zusätzlich drum kümmern. Und das kann man genauso auch bei Holzbauweise machen.
Ich verweise an der Stelle nochmals auf den Link dazu. Masse=Schallschutz. Falsche Bauweise kann kein gegenteiliger Beleg sein.
Einfach einen halben Meter Beton extra zu gießen nur um Masse reinzubringen, ist wenig ökonomisch und nicht im geringsten ökologisch. Wenn du eine massereiche Schicht haben willst, ist eine Sandschüttung die bessere Wahl oder, bei Wänden die traditionellere Lösung, Lehm und gepresstes Stroh. Im Gegensatz zu Massivbeton haben die auch eine schlechtere Schallleitung in sich, denn Masse ist bei weitem nicht alles. (Wie jeder weiß, der schonmal in der Nähe einer Disko war.)
Es reichen einfache KS Steine + eine vorgesetzte Dämmung für das optimale Verhältnis aus idealem Schall- und Wärmeschutz und das Ganze diffusionsoffen. ;-)
Beide Baustoffe haben verschiedene Eigenschaften. Ob die sich ergänzen, hängt davon ab, was man bauen will. Wenn man 50 Stockwerke bauen will, ist die Belastbarkeit von Beton sicherlich gut für die tragende Struktur und Holz eine Option für den Zwischenausbau. Wenn man eine Tal überspannende Bogenbrücken bauen will, ist Holz dagegen definitiv fehl am Platze und Beton die einzige Option. Umgekehrt gibt es in einem normalen Wohnhaus quasi nichts, was Beton erfordern würde. Dessen Stärke sind halt hohe Druckkräfte und große, komplexe Formen. Aber das ist bei einem Quader mit 5-6 Stockwerken egal. Holz dagegen ist leichter, zäher, verkraftet auch Zug und Scher- und Biegebelastungen gut und das alles bei einem viel kleineren ökologischen Fußabdruck (respektive bei einer gigantisch größeren Materialstärke bei immer noch geringfügig besserer Ökobilanz, wenn groß dimensioniert). Außerdem kann Holz wesentlich höherwertigen Folgenutzungen zugeführt, teils komplett wiederverwendet werden, wenn man das Bauwerk mal nicht mal mehr haben möchte.
So eine Widerverwendung betreibt doch keiner, da es wirtschaftlicher ist neues Holz zu nehmen(außer bei kostspieliger Denkmalgeschützer Altbausarnierung oder Abriss von Fachwerk, wo Tischler sich gerne das alter Holz nehmen um hochwertige Möbel daraus zu bauen.
"Mobilität" hat nichts mit Möbeln zu tun :wall:
Haha, hatte mich schon ernsthaft über dein Argument gewundert... :-D
ÖPNV lohnt sich bei loser EFH-Bebaubuung NIE. Damit eine Bushaltestelle ausgelastet ist, obwohl die Leute überwiegend von zu Hause arbeiten, brauchst du 100 Anwohner in Reichweite. Letztere deckt bei akzeptablen 500 m Manhattan-Distance Fußweg aber halt nur 1 km² und für Senioren und andere Personen eingeschränkter Mobilität muss man eigentlich noch enger planen.
Dezentrale Arbeit fördert im gleichen Maße die lokale Wirtschaft, Kleinbetriebe wie Friseure, Kaufhallen, Bäcker, Fleischereien, Restaurants, Kneipen/Bars, Kitas, Grundschulen haben wieder einen Markt und schaffen Arbeitsplätze für nicht HO-Berufe, auch bei kleinst-Städten oder Dörfern, weil das Leben eben wieder dort spielt und die Leute ihr Geld nicht mehr nur in wenigen Ballungsräumen lassen, daher zählt für mich das Argument gegen sinnvoll nutzbaren ÖPNV nicht.
Verichtung steigert nicht die Menge versiegelten Bodens pro EW und damit auch nicht den Gesamtanteil Versiegelung pro Einwohner. Man hat dann halt nur mehr versiegelten Boden an einer Stelle und im Gegenzug mehr unversiegelten Boden an anderer Stelle konzentriert. Ökologisch wäre das sogar noch etwas besser, aber die Lebensqualität geht halt richtig steil in den Keller.
Ganz genau, daher schrieb ich ja auch, das es eine gesunde Mischung aus beiden sein muss/ sollte.
Du hast rein gar nichts zu familienspezifischen Bedarf an Infrastruktur gesagt, sondern nur was von den Preisen für Multi-Zimmer-Palästen gefaselt. Als bestünde da ein Zusammenhang zum Umfeld der Häuser, als würden nur Familien Geld sparen wollen und als würden die Finanzen von Familien etwas über energieeffiziente Raumplanung aussagen :rollen: .
Natürlich hatte ich das, siehe wideraufblühen der lokalen Wirtschaft, einmal wiederholend hier aber auch früher.
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass die den von dir zitierten Absatz nicht gelesen oder nicht verstanden hast... :wall:
Wenn ich nur deinem Gedanken folgen darf ist der Umkehrschluss, weil ich da zu einer anderen Einschätzung komme also diese? Mhhh, schwierig. Ich kenne deine Einstellung zu Ballungsräumen, aus vielerlei bereits mehrfach genannten Gründen, bin ich da begründet weniger einer Fan von und denke, so wie auch bei der Stromversorgung, wäre eine dezentrale Lösung besser als mehr zu verdichten und, wie du es selber schriebst, damit auch die Lebensqualität mehr zu senken. Das schafft keine Ballungszentren ab aber orientiert sich bei der Lösung eben auf die "ganze Fläche". ;-)

MfG
 
Mir ging es um die Schädlingsbehandlung, hätte ich wohl konkretisieren müssen.
Da hilft Dir je nach Holzart auch kein "Kernholz".
Salzwasser halt, ist doch Logisch das ungeschützter Stahlbeton das aufplatzt, schließlich haben Bunkerbauten keinerlei vertikal- oder horizontalsperre oder gar Putze oder schützende Fassaden. Kann man also schlecht vergleichen.
Beton hat allgemein eine Lebensdauer von 100 Jahren. Bei Salzwasser sicher ziemlich weniger ab und an etwas mehr. Kein Vergleich aus Häusern aus Holz. Venedig auf Beton täte schon lange nicht mehr stehen.
Masse=Schallschutz. Falsche Bauweise kann kein gegenteiliger Beleg sein.
Mit richtiger Bauausführung kann sehr gut auch mit Holzwerkstoffen ein hoher Schallschutz erreicht werden.
Es reichen einfache KS Steine + eine vorgesetzte Dämmung für das optimale Verhältnis aus idealem Schall- und Wärmeschutz und das Ganze diffusionsoffen. ;-)
Echt ist das das optimale Verhältnis? Was für ein Wärmeschutz wird da geplant?
So eine Widerverwendung betreibt doch keiner, da es wirtschaftlicher ist neues Holz zu nehmen
Das ist meistens so bei Baustoffen. Naturbelassenen Holz wird in der Regel dennoch wiederverwendet und wenn es zur thermischen Nutzung ist.
 
Da hilft Dir je nach Holzart auch kein "Kernholz".
Welche Schädling geht denn beim Holz in den Kernholzbereich?
Beton hat allgemein eine Lebensdauer von 100 Jahren. Bei Salzwasser sicher ziemlich weniger ab und an etwas mehr. Kein Vergleich aus Häusern aus Holz. Venedig auf Beton täte schon lange nicht mehr stehen.
Das ist ein Wert der sich darauf bezieht, wie lange sie ohne Pflege und Behandlung halten. Wenn man nach 100 Jahren dann runderneuert verlängert es sich entsprechend. Massivvbauten halten viele 100te Jahre.
Mit richtiger Bauausführung kann sehr gut auch mit Holzwerkstoffen ein hoher Schallschutz erreicht werden.
Hat ja auch niemand etwas anderes behauptet. Es ist dennoch ein qualitativer Unterschied ob du Hol-Fertigleichtbauweise baust, mit Dämmung gegen Schall oder direkt eine KS Wand mit Klinkervorbau und biowolldämmung zum Wärmeschutz und alles schön diffusionsoffen. ;-)
Echt ist das das optimale Verhältnis? Was für ein Wärmeschutz wird da geplant?
Früher Glasfaserdämmung mit Luftschicht zur Wasserabfuhr und vorgebauter Klinkerwand zum Schutz. Heute nimmt man gerne auch alternative bioDämmstoffe.
Das ist meistens so bei Baustoffen. Naturbelassenen Holz wird in der Regel dennoch wiederverwendet und wenn es zur thermischen Nutzung ist.
Habe ich bei Abrissarbeiten noch nicht gesehen, bei Zwischenwwänden etc.. Sicher, dass das im relevant, großen Stil passiert? Das es praktisch geht ist klar aber ob es auch, wirtschaftlich gesehen, praktikabel ist?

MfG
 
Welche Schädling geht denn beim Holz in den Kernholzbereich?
Was frisst da nur an meinen Fichtenbalken im Dach? Umgangssprachlich der Holzwurm. Speziell kann ich Dir das nicht sagen da ich lediglich das Holzmehl und die Löcher sehe. Den Holzbock schließe ich aus da man diesen sehr gut bei der Arbeit hört.
Bei der Eiche gebe ich Dir recht da ist lediglich der Splint betroffen.
Es ist dennoch ein qualitativer Unterschied ob du Hol-Fertigleichtbauweise baust, mit Dämmung gegen Schall oder direkt eine KS Wand mit Klinkervorbau und biowolldämmung zum Wärmeschutz und alles schön diffusionsoffen. ;-)
Es ist insbesondere ein ökolohischer Unterschied, Schallschutz wird vorrangig über eine korrekte Bauausführung und weniger über eine Schalldämmung realisiert.
Heute nimmt man gerne auch alternative bioDämmstoffe.
Was ja auch Sinn macht gerade im Bezug mit dem anfallenden Abfall bei Abriss. Btw mir ist immer noch nicht klar wie das optimale Verhältnis wie von Dir bezeichnet in Beitrag #2608 zu stande kommt bzw auf welcher Grundlage Du diese Aussage tätigst.
Habe ich bei Abrissarbeiten noch nicht gesehen, bei Zwischenwwänden etc.. Sicher, dass das im relevant, großen Stil passiert? Das es praktisch geht ist klar aber ob es auch, wirtschaftlich gesehen, praktikabel ist?
Beim Abriss wird teilweise schon vorsortiert, allerdings nicht immer. Das Abrissunternehmen verwertet bzw recycelt durchaus Baustoffe. Aus alten Betonteilen wird ja durchaus auch das Unterbaumaterial für Autobahnen und Straßen.
 
Was frisst da nur an meinen Fichtenbalken im Dach? Umgangssprachlich der Holzwurm. Speziell kann ich Dir das nicht sagen da ich lediglich das Holzmehl und die Löcher sehe. Den Holzbock schließe ich aus da man diesen sehr gut bei der Arbeit hört.
Bei der Eiche gebe ich Dir recht da ist lediglich der Splint betroffen.
ICh weiß auch nicht mehr wie ich es dir noch nnäher bringen kann aber mach gerne mal ein Foto, wie sich der Holzwurm durch den Kernholzbereich deines Fichtenbalkens frisst.^^ ;-) Wahrscheinlich redest du mal wieder von dem Splintholz, der weiche Bereich der umliegend zum Kernholz ist und über den die Näherstoffversorgung statt findet. ;-)
Es ist insbesondere ein ökolohischer Unterschied, Schallschutz wird vorrangig über eine korrekte Bauausführung und weniger über eine Schalldämmung realisiert.
Ja und was ich die ganze Zeit sage ist, das "holz schlechtere Schalldämmeigenschaften" besitzt als KS beispielsweise, auf Grund der Masseunterschiede. Dazu hatte ich auch schon Links gepostet, musst du auch mal reinschauen, da wird das entsprechend erläutert.
Was ja auch Sinn macht gerade im Bezug mit dem anfallenden Abfall bei Abriss. Btw mir ist immer noch nicht klar wie das optimale Verhältnis wie von Dir bezeichnet in Beitrag #2608 zu stande kommt bzw auf welcher Grundlage Du diese Aussage tätigst.
Weil man mit KS den idealen Schallschutz hat, gepaart mit einem ökologischen Dämmschutz für Wärme/Kälte ist das die optimale Kombination. Das geht übrigens so ähnlich aus einem meiner Quellen auch hervor, bezogen auf dem Schallschutz bei KS + vorgesetz, hinterlüfteter Wärmedämmung.
Beim Abriss wird teilweise schon vorsortiert, allerdings nicht immer. Das Abrissunternehmen verwertet bzw recycelt durchaus Baustoffe. Aus alten Betonteilen wird ja durchaus auch das Unterbaumaterial für Autobahnen und Straßen.
Ja, weil KS zum Beispiel recyclebar ist aber ich habe noch nicht ein Unternehmen gesehen, was, um wieder auf das ursprüngliche Thema/Aussage zurückzukommen, Fertig-Leichtbau-Holzelemente recyled, was nämlich bauartbedingt schwieriger ist, wenn es denn überhaupt durch nicht-Imprägnierung für deine vorgesehene Wiederverwendung möglich ist.

Aber zeige ruhig auf, wo konkret das gemacht wird, ich sage ja nicht das es nicht geht, siehe Argumentation zuvor, sondern nur, dass es quasi nicht praktiziert wird. Also lediglich ein abstrakt, theoretisches Argument.

MfG
 
ICh weiß auch nicht mehr wie ich es dir noch nnäher bringen kann aber mach gerne mal ein Foto, wie sich der Holzwurm durch den Kernholzbereich deines Fichtenbalkens frisst.^^ ;-) Wahrscheinlich redest du mal wieder von dem Splintholz, der weiche Bereich der umliegend zum Kernholz ist und über den die Näherstoffversorgung statt findet.
Wo die Fichte so viel Splintholz hat? Ich hatte Dich doch schon aufgefordert ein Bild von der Splint/Kern Grenze zu machen.
Fichte, soweit waren wir doch, ist per se Kernholz.
Aber ich mache Dir heute Abend gerne ein paar Aufnahmen.

Aber zeige ruhig auf, wo konkret das gemacht wird, ich sage ja nicht das es nicht geht, siehe Argumentation zuvor, sondern nur, dass es quasi nicht praktiziert wird. Also lediglich ein abstrakt, theoretisches Argument.
Geh doch einfach mal zum Altholzentsorger in Deiner Region.
Selbst wenn es lediglich thermisch genutzt wird halte ich Holz in der Gesamten Bilanz für den besten ökologischen Bausstoff.

Weil man mit KS den idealen Schallschutz hat, gepaart mit einem ökologischen Dämmschutz für Wärme/Kälte ist das die optimale Kombination. Das geht übrigens so ähnlich aus einem meiner Quellen auch hervor, bezogen auf dem Schallschutz bei KS + vorgesetz, hinterlüfteter Wärmedämmung.
Ob das wirklich die optimale Kombination ist. Ich täte wenn ich neu Bauen müsste aus Holz bauen. Technisch ist da sehr viel möglich. Das KS gute Schalleigenschaften spreche ich ja nicht ab. Aber optimal im Zusammenhang mit Wärmedämmung? Ks hat schon gute Eigenschaften. Wäre für mich persönlich allerdings kein Baustoff der ersten Wahl. Ökologisch durch hohes Recycling und Stoffkreislauf durchaus interessant. Aber wie beim Holz muss der Bauschut ebenso sortiert werden.Btw wenn xiese Gebäude wesentlich länger Leben so fehlt ja such das Recycling Material. Lebenserwartung von Kslksandstein? 100 bis 150 Jahr. Sprich ähnlich wie Holz bzw nur unwesentlich länger.

 
So mein Tag im Zementgeschäft war heute doch ein wenig länger. Lag vermutlich an den Landwirtschaftsmaschinen.
Egal.
Hier ein Balken von 3 Seiten, die vierte sieht ganz ähnlich aus. Aufnahme ist aber wegen den Licht nichts geworden. Sowie eine Treppenwange. Da war ursprünglich richtig Lack drauf. Nach der Lackfrässe und Schleifen haben sich auch hier die verdächtigen Löcher und Kanäle gezeigt. Die Treppe wird so aus den 60/70 sein. Der Balken ca. 1880, die Balken zeigen noch die Zimmermannszeichen.
 

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Mir ging es um die Schädlingsbehandlung
Holz Witterungsbedingungen gegenüber widerstandsfähiger machten

:wall:

Es reichen einfache KS Steine

:wall:

So eine Widerverwendung betreibt doch keiner, da es wirtschaftlicher ist neues Holz zu nehmen
Da hast du recht aber Kernholz zu verarbeiten ist heutzutage nicht bezahlbar

:wall:

Haha, hatte mich schon ernsthaft über dein Argument gewundert... :-D

... und ignorierst es jetzt weiter, ebenso wie die anderen genannten.
Ich bin raus. Auf Wendehalz, Ignoranz gegenüber Gesprächspartnern und whataboutism habe ich keinen Bock. Und die Ablenkung von "Beton in größerer Menge ist energetisch nicht tragbar" zu "Förderung von Friseuren im ländlichen Raum" wird ohnehin dazu führen, dass die Moderation jegliche aufwendigere Replik im Papierkorb verschwinden lässt, da es hier um Energie geht.
 
Das ist nicht grundsätzlich widersprüchig , es ging in meiner Kernaussage, scrolle einfach bitte ganz zurück, genau darum dass in dem Kernholz keine Schädlinge reingehen und witterungsbeständiger ist es auch grundsätzlich, als weiches Splintholz. Aber meine Aussage bezog sich ursprünglich darauf, dass es damals eben keine Mittel gegen Schädlinge gab und deswegen dieser spezielle Bereich des Holzes verwendet wurde um es lange haltbar nutzen zu können.
Kalksandstein, das wurde hier auf die Frage hin geschrieben, wie ich genau bauen würde und es wurde im gleichen Atemzug wie Beton genannt, weil durch die hohe Masse auch ein grundlegender Schallschutz gegeben ist.
Verstehe deinen Punkt nicht, was genau widerspricht sich da oder ist nicht verständlich?
... und ignorierst es jetzt weiter, ebenso wie die anderen genannten.
Ich bin raus. Auf Wendehalz, Ignoranz gegenüber Gesprächspartnern und whataboutism habe ich keinen Bock. Und die Ablenkung von "Beton in größerer Menge ist energetisch nicht tragbar" zu "Förderung von Friseuren im ländlichen Raum" wird ohnehin dazu führen, dass die Moderation jegliche aufwendigere Replik im Papierkorb verschwinden lässt, da es hier um Energie geht.
Aber genau das ist Klimaschutz und sollte zur Energiewende mit gehören, dass man Ballungsräume dezentralisiert und die Fläche nutzt, genauso wie die Energienutzung, das spart Pendelstrecken ein, senkt den CO2 Verbrauch und stützt nachhaltig ländliche Regionen, die dann langfristig ökologisch umgebaut werden können, was unterm Strich der Klima und Energiewende zugute kommt. Was daran Wendehalsigkeit, whataboutism oder sonstiges sein soll, erschließt sich mir nicht. Große Ballungsräume und Städte zeigen zunehmend vermehrt Probleme auf diese Sachen in den Griff zu bekommen und wir haben hier festgestellt, dass einfach nur weiter verdichten und höher bauen diese Probleme nicht nachhaltig löst.

MfG
 
Aber genau das ist Klimaschutz und sollte zur Energiewende mit gehören, dass man Ballungsräume dezentralisiert und die Fläche nutzt, genauso wie die Energienutzung, das spart Pendelstrecken ein, senkt den CO2 Verbrauch und stützt nachhaltig ländliche Regionen, die dann langfristig ökologisch umgebaut werden können, was unterm Strich der Klima und Energiewende zugute kommt.
Das sehe ich ebenso. Energie bedeutet auch die Verbrauchseite zu betrachten. Nicht nur Energie Ressourcen schonend zu produzieren ist wichtig sondern auch der sparsame Umgang damit.
 
Das ist nicht grundsätzlich widersprüchig , es ging in meiner Kernaussage, scrolle einfach bitte ganz zurück, genau darum dass in dem Kernholz keine Schädlinge reingehen und witterungsbeständiger ist es auch grundsätzlich, als weiches Splintholz. Aber meine Aussage bezog sich ursprünglich darauf, dass es damals eben keine Mittel gegen Schädlinge gab und deswegen dieser spezielle Bereich des Holzes verwendet wurde um es lange haltbar nutzen zu können.

Es geht in diesem gesamten Thread aber nicht darum, wie man im Mittelalter gebaut hat, sondern es geht darum, wie man heute bauen kann. Und Schädlinge abhalten ist heutzutage überhaupt kein Problem, sondern wenn dann Witterung.

Kalksandstein, das wurde hier auf die Frage hin geschrieben, wie ich genau bauen würde und es wurde im gleichen Atemzug wie Beton genannt, weil durch die hohe Masse auch ein grundlegender Schallschutz gegeben ist.

Thema hier ist auch nicht, wie du bauen würdest, sondern Thema ist, warum/dass man aus energetischen Gründen mit so wenig Beton wie möglich bauen sollte. Damit hattest du ein Problem, diese Position hast du angegriffen.
Niemand hat sich, unter baulichen Gesichtspunkten, irgendwas gegen Naturstein gesagt. Energetisch muss man bei dem allenfalls auf das Transportmittel achten. (Und man sollte den Steinbruch nicht mitten in ein Naturschutzgebiet packen. )

Verstehe deinen Punkt nicht, was genau widerspricht sich da oder ist nicht verständlich?

Du behauptest, dass neue Holz so billig ist, dass Recycling von bestehendem gar nicht frage kommt, und so teuer, dass man vermutlich nicht einmal Zahnstocher draus machen kann.

Aber genau das ist Klimaschutz und sollte zur Energiewende mit gehören, dass man Ballungsräume dezentralisiert und die Fläche nutzt, genauso wie die Energienutzung, das spart Pendelstrecken ein, senkt den CO2 Verbrauch und stützt nachhaltig ländliche Regionen, die dann langfristig ökologisch umgebaut werden können, was unterm Strich der Klima und Energiewende zugute kommt. Was daran Wendehalsigkeit, whataboutism oder sonstiges sein soll, erschließt sich mir nicht.

Die einzigen Alternativen wären vollkommener Realitätsverlust, bewusste Diskussionsverweigerung gegenüber / Verweigerung des Lesens von Mitpostenden oder dreistes Lügen.

Fakt ist dagegen, dass Zersiedelung die Pendelstrecken massiv explodieren lässt, den CO2-Verbrauch vervielfacht und ökologisch wertvolle Flächen verbraucht. Das wurde mehrfach, inklusive ausführlicherer Erläuterung, gepostet, aber anstatt darauf einzugehen, verbreitest du deine Narrative.
 

Die Bundesregierung plant eine neue Stromabgabe. Entgegen des Wahlversprechens für alle die Stromsteuer zu senken.
 

Die Bundesregierung plant eine neue Stromabgabe. Entgegen des Wahlversprechens für alle die Stromsteuer zu senken.
Ich habe diesbezüglich nicht nur meinen Wahlkreisabgeordneten angeschrieben.
 
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