Tekkla
Volt-Modder(in)
War wohl nix mit: "Die Erneuerbaren waren am Blackout schuld!"
Es sind ja nicht nur die Pegelstände, sondern auch die Flusstemperaturen.Wer den Pegelstand unserer Flüsse kennt wird feststellen, dass Atomkraft für Deutschland keine Lösung von Energieproblemen darstellen kann. Frankreich steuert seine Blöcke herunter wegen fehlender Kühlmöglichkeiten. Btw die Auswirkungen sind am Strompreis zu sehen.
Prinzipiell richtig, nur wenn nicht mehr gekühlt werden kann, laufen thermische Kraftwerke auch im Sommer nur noch auf Leerlauf, egal ob Kohle, Gas oder Uran.Und dennoch bleibt ein Mix aus verschiedenen Technologien sinnvoll, denn wie aus der Quelle auch hervorgeht, gab es zu dem Zeitpunkt auch eine Windflaute, an heißen Sommertagen auch nicht ungewöhnlich, so dass dadurch der Strompreis mit anstieg. Dem kann man also nur vorbeugen wenn man für alle Eventualitäten Erzeugungsformen bereitstellt und bereitstellen kann.
MfG
Damit kenne ich mich nicht so aus. Ist das in Deutschland praktisch möglich und auch theoretisch, wenn ich an Umwelt- und Naturschutzauflagen etc. denke? Wenn das eine gute Alternative ist, warum wird das hier nicht im größeren Maße eingesetzt, welche Gründe liege dafür vor?Wenns nach mir ginge, würde ich vermehrt als Grundlastträger auf Tiefengeothermie setzen.
Eine Kühlzufuhr wird hier auch benötigt, aber längst nicht in den Dimensionen wie bei thermischen Kraftwerken bei vergleichbarer Leistung.
Und die würde additiv einen gewaltigen Vorteil bringen.
Die benötigte Infrastruktur vorausgesetzt, kann diese zw. Strom- und Wärme-Erzeugung binnen Minuten umgeswitcht werden. Das kann nicht mal ein Gaskraftwerk, welches in der thermischen Energieerzeugung bisher als flexibelste Lösung angesehen wird.
Natürlich ist das möglich, egal ob nun von Grüner Seite oder Unionsseite, das politische Spektrum ist sich in der Einschätzung einig, dass über Tiefengeothermie rund 25-30% des bundesrepublikanischen Energiebedarfs gewonnen werden könnte. Für ein großes Geothermiewerk wird ungefähr die halbe Fläche eines Gaskraftwerks benötigt. die Turbinen bzw. Stromgeneratoren sind ja ähnlich groß.Damit kenne ich mich nicht so aus. Ist das in Deutschland praktisch möglich und auch theoretisch, wenn ich an Umwelt- und Naturschutzauflagen etc. denke? Wenn das eine gute Alternative ist, warum wird das hier nicht im größeren Maße eingesetzt, welche Gründe liege dafür vor?
MfG

Eine Kühlzufuhr wird hier auch benötigt, aber längst nicht in den Dimensionen wie bei thermischen Kraftwerken bei vergleichbarer Leistung.
) dicht gefolgt von Solar (in unseren breiten typischerweise ohne aktive Kühlung) und Biogas (typischerweise geschlossener Wasserkreislauf mit Luftkühlung) respektive allgemein Gaskraftwerke (bzw. der direkte Teil bei GuD, der afaik auch >>50% des Strom-Outputs liefert). Aber alles, was auf Dampf basiert, sollte einen ähnlichen Kühlbedarf haben. Atom, Kohle, Holz/andere Biomasse/Müll, der nachgelagerte Kreislauf bei GuD. (Reihenfolge der Brennstofftemperatur = erwartete Reihenfolge des Kühlbedarfs bei sonst vergleichbarem technischen Stand.)Damit kenne ich mich nicht so aus. Ist das in Deutschland praktisch möglich und auch theoretisch, wenn ich an Umwelt- und Naturschutzauflagen etc. denke? Wenn das eine gute Alternative ist, warum wird das hier nicht im größeren Maße eingesetzt, welche Gründe liege dafür vor?
MfG
Die Kühlast ist grundsätzlich geringer, weil die Temperaturunterschiede geringer sind.? Wie(so) sollte der Kühlbedarf denn geringer ausfallen?
) oder für sehr kleine Kraftwerke. Die lassen sich dann natürlich auch mit vertretbarem Aufwand trocken kühlen, aber das gilt erneut für alle Varianten thermischer Energieträger.Dann, so gefühlt, hats du dich noch nicht wirklich in die Thematik eingelesen.Mit 60-100 °C Strommengen auf dem Niveau eines Atomkraftwerks produzieren? Da bräuchte ich mal mehr Infos, von sowas habe ich bislang noch nie gehört. Solche Temperaturen nimmt man eher zur Wärmegewinnung (=> gar kein "Kühl"bedarf) oder für sehr kleine Kraftwerke. Die lassen sich dann natürlich auch mit vertretbarem Aufwand trocken kühlen, aber das gilt erneut für alle Varianten thermischer Energieträger.
Zu den 30%/50% finde ich deinem Link keine Angabe und, wie gesagt, mir fällt auch keine physikalische Grundlage dafür ein. Um ehrlich zu sein wäre mir nicht einmal geläufig, dass Atomkraftwerke nur 3/5tel der Kühlung eines vergleichbar starken Kohlekraftwerkes benötigen sollen. Ich kenne eher 1:1. (Grund: Siehe oben)


Wenns nach mir ginge, würde ich vermehrt als Grundlastträger auf Tiefengeothermie setzen.
Eine Kühlzufuhr wird hier auch benötigt, aber längst nicht in den Dimensionen wie bei thermischen Kraftwerken bei vergleichbarer Leistung.
Ja, und Gaskraftwerke ebenso.Das heißt für mich: Du willst heutige Grundlastkraftwerke, also Atom- und Kohlemeiler, gegen Tiefengeothermie ersetzen.
Das ist keine miserable Effizienz, sondern Wärme für fast umme.Deine Tabelle illustriert jedenfalls, was ich die ganze Zeit sage bzw. geht sogar noch weit darüber hinaus: Geothermie braucht demnach nicht nur mehr, sondern viel mehr Kühlung. 9-10 MW thermisch pro MW elektrisch bedeutet eine miserable Effizienz von um die 15%. Die letzte AKW-Generation kam dagegen auf 40%, hatte also 2,5 MW therm. pro MW el. (=> 1,5 MW Kühlbedarf) und GuD schaffen 60%, also 0,6 MW Kühlung pro MW Strom.
Abwarten, ich hatte jetzt einige Artikel gelesen, wo dann nach der Probebohrung Projekte beendet wurden.Mindestens eine größere Stadt geht es schon an.
Steck da nicht so drinnen aber aus der Ablaufgrafik von Olstyles Link geht das so hervor, als nächster Schritt.In Münster sind die ja noch beim Aufarbeiten der Messdaten.
Die gehen das nach neusten Erkenntnissen an.
3D Untergrundkartieung und dann eben keine Fehlbohrung sich leisten müssen.
Die Zeiten der Probebohrungen nach dem Try-and-Error-Verfahren sind seit paar Jahren vorbei.
Positives Fazit zur 3D-Seismik - stadt+werk online | stadt+werk - Kommunale Klimaschutz- und Energiepolitik
Die Stadtwerke Münster haben jetzt die umfangreiche geologische Untersuchung des Untergrunds abgeschlossen. Die Messungen sollen die Basis für eine klimaneutrale Fernwärmeversorgung durch Tiefengeothermie schaffen.www.stadt-und-werk.de
Was für eine neue Infrastruktur?Steck da nicht so drinnen aber aus der Ablaufgrafik von Olstyles Link geht das so hervor, als nächster Schritt.
Das Problem bei GT ist ja, das man dafür eine komplett neue Infrastruktur aufbauen muss, so wie ich das verstehe, was erst einmal von der Kostenbilanz nicht so gut ausfällt?
MfG