Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
  • Erstellt am Erstellt am
Das mit dem Benzinpreis sehe ich überhaupt noch nicht so kommen, denn in dieser Rechnung wird nicht mit einkalkuliert, dass die Nachfrage zurückgeht und damit auch die Preise im Grundsatz erst sinken werden.

Und noch mal, die co2-Bepreisung ist wieder nur eine einseitige Belastung von mittleren und unteren Einkommen, die in Mietwohnungen wohnen, die keine eigene Ladeinfrastruktur nutzen und sich auch in der Regel keine Elektroautos leisten können. Die ganze e-Autokonzeption scheitert eben daran, dass man das alles nicht mitgedacht hat, Geld alleine löst nichts wie man sieht, außer die Probleme von besser Verdienenden, die bei ihren Luxusanschaffungen noch ein bisschen mehr Geld sparen konnten, obwohl sie es nicht bräuchten.

Wird die Energiewende nicht sozial gedacht, wird sie scheitern, an dem Widerstand der Bevölkerung.

MfG
 
Deswegen sage ich ja, wer den Benzinpreis für die heutigen Verbrenner auch in Zukunft erträglich halten will, muss dafür sorgen, dass keine neuen Verbrenner auf die Straße kommen.



Oder anders: Nur wenn die CO2 Emissionen in den relevanten Sektoren im Jahr um mehr als 6% sinken, werden die Zertifikate nicht teurer werden.
 
Es wird daran geforscht AKW mit alten Brennstäben zu betreiben. Allerdings im Ausland, da unsere Regierung für die Forschung keine Unterstützung zukommen lässt.
 
Ja, weiß jeder. Nur weiß jeder, der sich damit beschäftigt, dass das nicht funktioniert.
Was ja irgendwie logisch ist.
Wenn die Energiedichte zu gering ist (also konkret zu wenig Uran, dass sich spalten kann) läuft halt nix mehr.
Klassische Analogie:
Nimmste die leere Batterie aus dem Duracell-Häschen, schliesst du die in Reihe mit 100 anderen leeren Batterien und verbindest das mit dem Häschen, läuft genau gar nix und scheppern tut auch nix - leer ist leer.
Einzige mögliche Lösung wäre aufwändig die Energiedichte aus allen leeren Batterien (oder dann auch Brennstäben) zusammenzuklauben.
Aber das kann sich wirtschaftlich gar nicht lohnen.
Man bräuchte hier tausende von Brennstäben, um einen Einzigen wieder betriebsfähig zu machen - und davon brauchste wiederum hunderte.
Das ist reine Theorie, die garantiert keinen günstigen Strom liefern kann.
Denn für die Extraktion von wenigem spaltfähigen Uran aus einem Brennstab müsste man -so die Literatur - fast das 200fache an Energie hineinstecken - also Kokolores hoch 27.
 
Ja, weiß jeder. Nur weiß jeder, der sich damit beschäftigt, dass das nicht funktioniert.
Gibt es entsprechende Dokumente von anerkannten internationalen Experten oder Expertenteams, welche die vorliegenden Theorien zu dieser Technologie widerlegt haben?

"Der Wissenschaftler betont im Gespräch mit Bild, dass die theoretischen Nachweise dafür schon in den sechziger und den achtziger Jahren erbracht worden seien."
 
Gibt es entsprechende Dokumente von anerkannten internationalen Experten oder Expertenteams, welche die vorliegenden Theorien zu dieser Technologie widerlegt haben?

"Der Wissenschaftler betont im Gespräch mit Bild, dass die theoretischen Nachweise dafür schon in den sechziger und den achtziger Jahren erbracht worden seien."
Ich hab es oben erklärt.
Es ist eine Frage der wirtschaftlichen Energiedichte - einfache Physik - thats all.
Klar kann man das machen, nur kanns keiner bezahlen, vor allem nicht den Strom, der dann daraus gewonnen wird.

Du hast beim "Klassiker" Uran-238 in einem Brennstab, de rausgelutscht ist, hauptsächlich Thorium als Zefallsprodukt.
Das kann man theoretisch als Brennmanterial nehmen.
Ist aber hochgradig gefährlich, weil es sich in der Atmosphäre anreichert.
Wenn du 10-15 Thoriumatome einatmest (ich spreche hier von Atomen!) fällst du Morgen tot um, vielleicht auch zwei Tage später und keiner kann dir helfen.
Das ist ja auch der Hauptgrund, warum der Brennstab-Abfall is sauteuren Castoren durch die Welt gefahren wird und keiner wills haben.
Das kann man nicht einfach in ein klassisches Atomkraftwerk nutzen, sondern muss absolut druckdichte Reaktoren bauen. Die Technologie haben wir aktuell nur in ein oder zwei Forschungsreaktoren weltweit verbaut, eines in den USA und eines in China.
Das Zerfallsprodukt Thorium ist auch eine der Hauptursachen, warum in Tschernobyl damals es zur Kernschmelze kam.
Es ist nahezu unkontrollierbar, wenige wieder Atome zuviel zugeschaltet und das geht ab wie Schmidts Katze.
Tschernobyl war tatsächlich zu über 70% eine Kernschmelze wg. Thorium.
Zerfällt Thorium, ergibt sich hauptsächlich Radon, ein auch in der Natur vokommendes radioaktives Element, meist gasförmig, welches die meisten Leute nicht im Keller haben wollen - haben sie aber.

Will man also ein sicheres AKW nach heutigem Verständnis bauen, muss man das verbliebene Uran extrahieren und dann bleibt eben 90-95% des Brennstabes weiterhin radioaktiver Sondermüll - ist eben leider so.
 
Das kann man nicht einfach in ein klassisches Atomkraftwerk nutzen, sondern muss absolut druckdichte Reaktoren bauen. Die Technologie haben wir aktuell nur in ein oder zwei Forschungsreaktoren weltweit verbaut, eines in den USA und eines in China.
Danke für die Erläuterung. Ich habe drei Fragen:

1. Warum stehen auf der Welt bereits zwei geeignete Forschungsreaktoren, obwohl es wie du ausführst Quatsch ist? Wie erklärst du dir das?

2. Wäre es trotz des hohen Aufwandes nicht sinnhaft zu versuchen die alten Brennstäbe möglichst nachhaltig unschädlich zu machen, damit die Bedrohung für die Menschheit abnimmt?

3. Sprechen wir über einen Laufwellenreaktor oder die Generation IV?
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Erläuterung. Ich habe drei Fragen:

1. Warum stehen auf der Welt bereits zwei geeignete Forschungsreaktoren, obwohl es wie du ausführst Quatsch ist? Wie erklärst du dir das?
Gibt es eine Mitteilung in einer naturwissenschaftlichen Zeitschrift oder ähnliches, dass einer davon funktioniert?
2. Wäre es trotz des hohen Aufwandes nicht sinnhaft zu versuchen die alten Brennstäbe möglichst nachhaltig unschädlich zu machen, damit die Bedrohung für die Menschheit abnimmt?
Und wer bezahlt das und wo soll die Energie dafür herkommen?
3. Sprechen wir über einen Laufwellenreaktor oder die Generation IV?
Das ist ein Reaktortyp, der angereichertes Uran 235 benötigt, um daraus Plutonium herstellen zu können, damit dann Strom erzeugt wird. Der nutzt kein Atommüll. Der produziert aber Plutonium, das für Atombomben verwendet werden kann.
 
Gibt es eine Mitteilung in einer naturwissenschaftlichen Zeitschrift oder ähnliches, dass einer davon funktioniert?

Und wer bezahlt das und wo soll die Energie dafür herkommen?

Das ist ein Reaktortyp, der angereichertes Uran 235 benötigt, um daraus Plutonium herstellen zu können, damit dann Strom erzeugt wird. Der nutzt kein Atommüll. Der produziert aber Plutonium, das für Atombomben verwendet werden kann.
Mal wieder mischt du dich ein, gibst keine Antworten auf die gestellten Fragen, hast keinen passenden Input und legst keine Quellen vor. Was ist die Absicht für dein Tun?

-----
@emp1

Hier Fakten zum Dual Fluid Reaktor Konzept/Generation IV:
Fazit: "Zusätzlich bieten Dual-Fluid-Reaktoren die Möglichkeit, radioaktive Abfälle zu reduzieren. Die Verwendung eines flüssigen Brennstoffs verbessert die Ausnutzung des Kernbrennstoffs und verringert den Anteil an langlebigen radioaktiven Isotopen im Abfall. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern erleichtert auch die Entsorgung und Lagerung der Abfälle."


Und weil das alles solch ein Quatsch ist, machte man sich 2024 bereits Gedanken über die Finanzierung des Baus einen solchen Reaktors im Leuna-Werk.
Aktueller Stand: "Dazu hat das Rwanda Atomic Energy Board (RAEB) im September 2023 eine Vereinbarung mit Dual Fluid unterzeichnet. Nach den aktuellen Planungen soll ein Demonstrationsreaktor - mit einer noch nicht genannten Leistungsgröße (MW) - schon bis 2026 betriebsbereit und die anschließende Erprobung der Technologie bis 2028 abgeschlossen sein."
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus dem Faktenfuchs in dem vor der Schließung bedrohten Thread.

"Richtig oder falsch?

Größtenteils richtig. Allerdings handelt es sich bei den von Ebner-Steiner angesprochenen Anlagen um Versuchsreaktoren. Fachleute sagen, dass es noch Jahrzehnte dauern wird, bevor diese Technologie zum Einsatz kommen könnte."

"Bislang funktioniert der Dual-Fluid-Reaktor nur in der Theorie. In der Praxis müsse er sich erst noch bewähren, sagte Christoph Pistner, Bereichsleiter für Nukleartechnik und Anlagensicherheit beim Öko-Institut dem BR im April 2023. Wie der BR berichtete, mahnen Fachleute, dass die technischen Lösungen und die Wiederaufbereitung des jetzigen Atommülls anspruchsvoll und komplex seien. Es könne noch Jahrzehnte dauern, bis ein solcher Reaktortyp Strom liefern könne."

Na wir haben ja Zeit.
 
Aus dem Faktenfuchs in dem vor der Schließung bedrohten Thread.

"Richtig oder falsch?

Größtenteils richtig. Allerdings handelt es sich bei den von Ebner-Steiner angesprochenen Anlagen um Versuchsreaktoren. Fachleute sagen, dass es noch Jahrzehnte dauern wird, bevor diese Technologie zum Einsatz kommen könnte."

"Bislang funktioniert der Dual-Fluid-Reaktor nur in der Theorie. In der Praxis müsse er sich erst noch bewähren, sagte Christoph Pistner, Bereichsleiter für Nukleartechnik und Anlagensicherheit beim Öko-Institut dem BR im April 2023.

... das war in 2023 und wurde von namenlosen "Fachleuten" im Konjunktiv formuliert. Deshalb gab es ja auch eine weitere, aktuellere Quelle, welche der "Fachleute" Meinung eines Besseren belehrte.

"Nach den aktuellen Planungen soll ein Demonstrationsreaktor - mit einer noch nicht genannten Leistungsgröße (MW) - schon bis 2026 betriebsbereit und die anschließende Erprobung der Technologie bis 2028 abgeschlossen sein."

Also nix Zeit zu Warten sondern Zeit sich der neuen Technologie zu öffnen, dass Geld der Steuerzahler zu deren Wohl einsetzen, Standorte finden und Finanzierungen klären damit wir unseren Bestands-Atommüll minimieren und uns wirklich die nächsten 100 Jahre zu akzeptablen Preisen unabhängig machen.
 
Es wird daran geforscht AKW mit alten Brennstäben zu betreiben. Allerdings im Ausland, da unsere Regierung für die Forschung keine Unterstützung zukommen lässt.
Forscher arbeiten auch seit wie vielen Jahren an der Fusionskraft oder an einem neuartigen Antrieb für schnellere Reisen im Weltraum. Was ich damit sagen will ist, dass es da draußen ganz viele Leute gibt, die sich um ganz viele Dinge bemühen. Doch bemühen ist noch lange kein schaffen! Vor allem nichts, worauf man bauen sollte, dass es vllt. irgendwann mal kommen könnte, während einem das Wasser bereits buchstäblich bis zum Hals steht.
 
Danke für die Erläuterung. Ich habe drei Fragen:

1. Warum stehen auf der Welt bereits zwei geeignete Forschungsreaktoren, obwohl es wie du ausführst Quatsch ist? Wie erklärst du dir das?
Ich habe nicht geschrieben, es wäre Quatsch. :ka:
Sondern, dass es unwirtschaftlich und saugefährlich ist, gebrauchte Brennstäbe aufzubereiten und mit Thorium herumzuspielen.

Ob die Forschungreaktoren "geeignet" sind, kann ich nicht beurteilen.
Erklären muss ich mir auch nix, die wissenschaftlichen/technischen Fakten liegen ja auf dem Tisch und sind für jeden problemlos einsehbar.

Der in den USA ist eigentlich weltbekannt, das Oak Ridge National Laboratory´.
Bin jetzt davon ausgegangen, dass wenn man über diese Technologie diskutiert,
auch die technologischen Ursprünge als mögliches Argument schon kennt.
ThoriumFluorid wurde da in einem experimentellen Salzwasserreaktor eingesetzt.
Rest kann man nachlesen:

Was wurde da gemacht?

Hier wird dann schon deutlich, dass "nur Thorium" gewinnen, dann sehr kurz gehoppst ist.

Flüssigsalzantriebe dürften jedoch hochinteressant für künftige interplanetare Raumschiffe sein.
Da aber eine Menge "Dreck" hinten rauskommt, dürften solche Raumschiffe mutmaßlich erst aus der Mondumlaufbahn gestartet werden.
Aus dem Erdorbit heraus kommt dann doch zu viel Unerquickliches in die Atmosphäre, was kaum einer wirklich haben möchte.


China:

MSR-Entwicklung in China​

In China werden seit Januar 2011 mehrere Flüssigsalz-Reaktorkonzepte erforscht und entwickelt. Bislang wird davon ausgegangen, dass es ungefähr 20 Jahre dauert, bis verkaufsfähige Prototypen gebaut und exportiert werden können.[35] Kun Chen von der Chinese Academy of Sciences ging von einem funktionsfähigen Forschungs-FSR im Jahr 2015 aus.[36] Der Termin für die Fertigstellung dieses chinesischen 2-MW-MSR wurde mittlerweile jedoch auf frühestens 2020[veraltet] verschoben.[37] Laut der Provinzregierung in Gansu ist ein erster Probelauf für Ende September 2021 geplant.[38] Sollten die Ergebnisse mit dem Testreaktor ermutigend ausfallen, plant China den Bau von 100-MW-Reaktoren, von denen einer etwa 100.000 Menschen versorgen könnte.[39] Chinas Aufsichtsbehörde für nukleare Sicherheit hat im Juni 2023 eine Betriebsgenehmigung für den ersten Thoriumreaktor des Landes erteilt und markiert damit einen wichtigen Meilenstein im Streben des Landes nach fortschrittlichen Nukleartechnologien. Der Reaktor, ein Zwei-Megawatt-Flüssigbrennstoff-Thorium-Salzschmelze-Reaktor (MSR), befindet sich in der Wüstenstadt Wuwei in der Gobi-Wüste in der Provinz Gansu und wird vom Shanghai Institute of Applied Physics der Chinesischen Akademie der Wissenschaften betrieben.[40]

Quelle: siehe oben Salzwasserreaktor

Die US Reaktoren wurden primär zur Anwendunsgtestung gebaut, sekundär um waffenfähiges Plutonium anzureichern und tertiär um die Neutronenbombe zu entwickeln.
Alles Themen, die recht weit von: "wie kommt der Strom in meine Steckdose" entfernt sind.
Was dann die Chinesen damit machen: keine Ahnung, vermutlich auch nicht nur Strom



2. Wäre es trotz des hohen Aufwandes nicht sinnhaft zu versuchen die alten Brennstäbe möglichst nachhaltig unschädlich zu machen, damit die Bedrohung für die Menschheit abnimmt?
Wie oben ausgeführt, zerfällt Uran hauptsächlich zu Thorium (sehr lange Zerfallszeit), dann in einem recht schnellen Prozess (nur wenige hundert Jahre) primär zu Radon, einem radioaktiven Gaselement.
Es gibt keine wirklichen natürlichen "Bremser" zum Zerfallsvorgang - ist halt so.
Auch das Uran, dass aktuell irgendwo gewonnen wird, ist der klägliche Überrest einer viel größeren Menge, die schon längst zerfallen ist.

Prinzipiell macht man da ein wenig Kokolores um das Uran bzw. den Brennstäben.
Uran kommt auf der Erde faktrisch überall vor, etwa gleich häufig wie Wolfram oder Zinn und viel häufiger als Gold oder Silber.
Grob sind pro Tonne Gestein jeweils 2-4 Gramm Uran vorhanden.
Hebst du bei dir einen Swimmingpool aus, haste im Abraum problemlos 20-30 gr Uran.
Allerdings ist dieses Uran "gebunden" in einer Verbindung mit anderen Elementen.
Die unter Sammlern begehrte "Pechblende" wäre so was, wo man quasi direkt Uran gebunden angucken kann.

Rein wissenschaftlich betrachtet, wäre es das sinnvollste, die Bennstäbe auseinanderzubauen und mit geeigneten anderen Elementen das Uran wieder auf die natürliche Menge/to Gestein zu binden und zu verdünnen.
Dann kannste das in jedem Vorgarten wieder als Schotterschicht einbauen.

3. Sprechen wir über einen Laufwellenreaktor oder die Generation IV?
Weder noch.
Auf Grund benötigter größerer Neutroneneffizienz benötigen Salzwassereaktoren mit ThoriumFluorid eine sehr große Auslegung. Man spricht vom MSBR-Konzept und da fängt der Spass bei AKWs mit mind. 1000 MW an.
Da der aktuelle Forschungstrend zu Kleinreaktoren tendiert, existiert aktuell keinerlei Anreiz, sich im wirtschaftlichen Sinne mit Salzwasserreaktoren größer zu beschäftigen und in der Folge auch kein gesteigertes Interesse daran, sich Gedanken über die alten Brennstäbe zu machen.
Das alles sind Single-Fluid-Reaktoren, wohlgemerkt.
Dual-Fluid-Reaktoren sind eine "Idee", technologisch aber ungefähr so weit entfernt, wie die Kernfusion oder der erste Mensch auf Alpha Centauri.

Ich bin mitte 40, mich würde es sehr wundern, wenn in meiner regulären Lebenserwartung (sagen wir mal 85) ein Dual-Fluid-Reaktor stromeinspeisend irgendwo auf der Welt an Netz gehen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier eine Analyse davon, warum Strompreise so schwanken, Hintergründe, Erklärungsversuche und auch Nachteile wie Vorteile.

Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
 
Ich habe nicht geschrieben, es wäre Quatsch. :ka:
Ok ... ich habe deine letzten Ausführungen so verstand.
Denn für die Extraktion von wenigem spaltfähigen Uran aus einem Brennstab müsste man -so die Literatur - fast das 200fache an Energie hineinstecken - also Kokolores hoch 27.

Danke für deine Ausführungen. Sehr spannend. Interessiert mich. Was mich allerdings sehr wundert ist das Projekt aus 2024 im Leuna-Werk, vgl. meine Quelle. Das passt irgendwie nicht mit deinen Ausführungen zusammen. Das kanadisch-deutschen Unternehmen Dual Fluid Energy Inc. mit Sitz in Vancouver, Kanada wäre eine Mega Verarsche.
Wie erklärst du dir das?

 
Danke für deine Ausführungen. Sehr spannend. Interessiert mich. Was mich allerdings sehr wundert ist das Projekt aus 2024 im Leuna-Werk, vgl. meine Quelle. Das passt irgendwie nicht mit deinen Ausführungen zusammen. Das kanadisch-deutschen Unternehmen Dual Fluid Energy Inc. mit Sitz in Vancouver, Kanada wäre eine Mega Verarsche.
Wie erklärst du dir das?

Also, ich habe jetzt mal den Artikel durchgelsen.
Ist ja nicht so lang. :)
Zunächst wurde von der Vorstellung eines Konzeptes berichtet.
Dann bin ich mal auf die Herstellerseite gegangen - relativ wenig Infos, aber ein Zeithorizont wird genannt, der ähnlich dem der Pressemittelung ist, die Unterpunkte sind nicht weiter hinterlegt.
1737098418196.png

Quelle: https://dual-fluid.com/de/technologie/

Die Testanlage soll ja dann lt. Artikel angeblich in Ruanda entstehen.
Nach etwas längerer Suche bin ich auf diesen Artikel vom 24. September 2024 gestossen.
So weit ich das überhaupt überblicken kann, die letzte Meldung hierzu.
Im Sidekick noch diese Infos vom 13.01.2025:

Hier bitte mal selber sich den Text ggf. mit der deutschen Google-Übersetzung anschauen.
Soweit verstanden, hat die NANO NuklearEnergy Patente aus einer Konkursmasse erworben und bemüht sich, bis 2027 einen Demonstrator in Canada zu bauen.

Ich habe das ganze so verstanden, dass die private (?) Gesellschaft aus Ruanda hier an Finanzgeber/Investor tätig ist.
Link zur NANO:

Wie jetzt genau das alles zusammenhängt - :ka:
Es scheint so zu sein, dass die deutsch-kanadische Firma, die das damals in Leuna vorgestellt hat, gar nicht mehr "richtig" existiert, vielleicht nur noch Subunternehmen ist und die NANO nun hier der Vertragsgeber ist.

Bisher scheinen alle Bemühungen in Aufträge maximal in Memoranden zu enden, wie hier mit der Togolesischen Regierung:

Im Prinzip das gleiche Dokument, wie mit Ruanda.
Eine Absichtserklärung, so was "irgendwann" zu bauen, wenn die Technologie ausgereift ist.

Um ehrlich zu sein, erscheint es mir so, dass arme afrikanische Länder mit Energieproblemen hier eine leuchtende Zukunft vorgegaukelt wird, die real und technologisch noch recht unsicher ist.

Mit Sicherheit kann ich an der Stelle schreiben, dass weltweit erst einmal Geld zusammengekratzt wird, um einen Technologie-Demonstrator zu bauen und die notwendigen Genehmigungen zu erzielen.

Da der Demonstrator ganz offensichtlich noch nicht gebaut ist - keine Infos hierzu gefunden - können also die Komponenten-Tests in 2024 kaum begonnen haben und mit Sicherheit ist dann auch keine Testanlage in 2026 in Betrieb, ob in Ruanda, Togo oder Leuna, sei mal dahingestellt.

Ich merke mir jetzt einfach mal das Jahr 2034 vor und wir alle können ja dann mal nachschauen, ob irgendwo auf der Welt so ein Dual-Fluid Reaktor in Serie gebaut wird.
Insofern muss ich mir wieder mal nix selbst erklären, sonderen einfach meinen Popo still halten und abwarten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück