Sinusspass
Volt-Modder(in)
Hybrid.Die simpelsten, aktuellen Verbrennern bekommst du in den Toyotas mit HSD.
Wenn man mit den Karren ohnehin kaum fährt, warum müsste man sich dann auf den langweiligen Gammelbrei der Motoren beschränken? Wenn der Wagen nicht weit bewegt wird, dann kann man doch auch irgendwas ab 5 Zylindern verbauen. Ist mit dem richtigen Getriebe sogar effizienter als die kleineren Motoren.Und Literleistung ist ehrlich gesagt ziemlich egal, denn ob du einen Vierzylinder mit 1 l oder 2 l in einem Auto verbaust
Hat nichts mit dem Thema Fahrzeugtechnik zu tun, aber du weißt, dass das ganz schön viele Leute als Umerziehung sehen?wie sie bei konsequenter Umstellung der alltäglichen Wege zur Norm wird.
Die Lebensdauer des Motors zweifle ich nicht mal an. Wenn man vom Zahnriemen/zu schwachen Steuerketten, Leicht- und Langlaufölen sowie zu schwach ausgelegten Ölpumpen wieder weg kommt, würden die meisten Motoren heutzutage auch lange halten können. Oder, um es kurz zu fassen, wenn man das nicht macht, was VAG und einige andere große deutsche Autobauer in den letzten Jahren gemacht haben, vor allem bei den Brot- und Butter-Motoren. Die aktuellen Aggregate würden mit den entsprechenden Änderungen alle lange halten, aber eben 1l/100km Mehrverbrauch haben. Dafür halten sie dann auch die Million, wenn man sie weitgehend warm betreibt.Dann reicht auch ein normaler, für 150-300 Mm geeigneter Motor vollkommen aus, um 30-40-50 Jahre damit zu fahren.
Das ist gar nicht das Problem. Viel mehr überleben das die Karossen eher weniger und mit dem ganzen Assistenzschrott sind die Autos gar nicht mehr wirtschaftlich. Da müsste der Gesetzgeber also nachsteuern, um Fahrzeuge zu erlauben, die auf Langlebigkeit ausgelegt sind.
Da tust du den Landbewohnern und Eigenheimbesitzern Unrecht. Gut, manche haben geerbt, andere haben sich die EfH's erarbeitet und damit ihren Mehrwert beigetragen, indem sie Steuern gezahlt und Wertschöpfung betrieben haben. In der Regel lief das mit einem Einkommen im höheren Bereich, was nicht ohne Grund gezahlt wurde.Oder sind es vielleicht doch Leute, die ihren Lebensmittelpunkt eigentlich in der Stadt haben, sich aber 100 € Miete im Monat sparen, der Umwelt mehrere Tonnen CO2 extra im Jahr zumuten, von der Allgemeinheit den Bau unter Unterhalt großer Einfallstraßen fordern und die das Leben innerhalb der Stadt durch ihren Verkehr noch unattraktiver machen? Und deren Geld Regime von RU bis VAR am Leben erhält?
Tjo. Denen muss man halt langsam mal mitteilen, dass Leben auf Kosten anderer einem nicht unbedingt die Sympathie anderer einbringt, sondern dazu führen kann, dass die eigenen Interessen irgendwann mal nicht die höchste Priorität der Allgemeinheit genießen.
Sicher können die sich ein E-Auto kaufen und auch gut mit Strom vom Dach betreiben. Das wird auch passieren, wenn E-Autos attraktiver als Verbrenner sind. Sind sie aber derzeit nicht, weil es keinen guten Gebrauchtmarkt gibt und die Ladeinfrastruktur auch Zuhause erst noch ausgebaut werden muss. Und dummerweise stehen sie nicht mal dann vor der heimischen Tür, wenn die Sonne scheint, weil der Besitzer dann auf der Arbeit ist.
Vielleicht könnte ein Autobauer mal wieder optisch ansprechende Karossen ohne den Assistenzdreck bauen, nur ist der heutzutage leider vorgeschrieben. Da würde ich persönlich lieber einen umgebauten 190er Benz fahren als ein modernes E-Auto.
Das Hauptproblem der Umweltbewegung ist, dass sie zu rational denkt, der Mensch das aber nicht macht. Sicher reicht weniger, das will aber immer noch keiner. Verzicht ist nicht populär. Eigenheim und ein teures Auto sind Dinge, auf die Menschen (hart) zuarbeiten. Schon jetzt können sich viele Menschen nicht viel mehr als eine Mietwohnung und ein älteres Auto, bestenfalls aus der Mittelklasse, leisten. Für das Eigenheim muss das ganze Leben nach Plan verlaufen. Die Abgaben und Preise steigen immer weiter, gleichzeitig werden Sozialleistungen angehoben. Während der Arbeitnehmer immer weniger hat, wird das Geld an immer mehr andere Leute verteilt, die nicht für ihr Geld arbeiten (können). Das ist kein Nährboden, auf dem man den Leuten teure Investitionen wie ein E-Auto und eine Solaranlage schmackhaft machen kann. Wie gesagt, Verzicht ist nicht populär. Sobald er es wird, nimmt man Millionen Menschen den Grund weg, hart zu arbeiten. Mit der aktuellen Verteilung zwischen Berufstätigen und denen, die es nicht sind, ist das jetzt schon ungünstig. Es kann nur schlimmer werden.
Außerdem hat man in der Gesellschaft ein Werteproblem. Individualismus setzt sich immer weiter durch und damit auch die Selbstverwirklichung inklusive des damit verbundenen Konsums.
Damit der Klimaschutz eine Chance hat, muss ein Großteil der Veränderungen der letzten 100 Jahre rückgängig gemacht werden. Man kann das eine nicht ohne das andere haben.
? ) Da der pro-Kopf-Energie-Bedarf in einer verstreut lebenden Gesellschaft aber deutlich ansteigt und außerdem etwas Natur ja doch ganz schön wäre, sollte die Bevölkerung für deine Vorstellungen auf maximal 20 Millionen, besser 10-15 Millionen runter. Das sind 60-70 Millionen Deutsche, die bis 2050, besser 2030 sterben müssen, damit die Überlebenden den von dir angedachten Lebensstandard nachhaltig beibehalten können, ohne dass ihnen der Klimwandel bzw. die daraus resultierende Schwächung der Ökosysteme den Teppich unter den Füßen wegziehen. (Vorausgesetzt, im gleichen Zeitraum geben u.a. auch 70 Millionen Mexikaner, 100 Millionen Nigerianer, 200 Millionen US-Amerikaner, 0,9 Milliarden Inder und 1,2 Milliarden Chinesen den Löffel ab.)
) und mir liegt die Umwelt doch sehr am Herzen. Und das, obwohl ich kinderlos bin und somit sagen könnte dass mir das Thema egal ist. In 30 Jahren bin ich tot, was soll ich mich da gross darum kümmern..
