Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Ich hab mir das nicht angetan. Die alte Hobbylobbylusche kann ich mir nicht mehr antun, ohne von der Brücke springen zu wollen.
DANKE! Mehr ist zu seinen Außerungen eigentlich nicht zu sagen. Aber wenn es unser allseits geschätzer Incredible Alk
verlinkt, ja dann gebietet es die Höflichkeit, sich das einmal anzuschauen. Oder es zumindest zu versuchen. Nach 30min habe ich auch gestreikt.
 
Für die Landbevölkerung gibt es keine Alternative zur Individualmobilität und da ist das Auto alternativlos, wenn man schnell und ohne Schweißausbrüche irgendwo hin will und eventuell noch etwas transportiert. Letzterer Punkt gilt übrigens für alle, denn ohne Auto ist das mit dem Transport von Dingen wie dem Wocheneinkauf schwierig, gerade im Hochsommer mit verderblichen Waren.
Ja, da wird man nicht ganz von loskommen. Aber da gibt es auch Potenzial. Es ist z.B. deutlich effizienter, wenn ein Transporter mal durchs Dorf fährt und Lebensmittel liefert, als wenn jeder da selbst mit seiner Tonne Stahl hingurkt. Das wäre sogar bequemer und eventuell könnte man das ein oder andere Auto einsparen.
Bleibt am Ende nur noch die Elektrifizierung.
Naja, "nur noch". Damit ist schon viel gewonnen. Damit bekommt man zwar das Verkehrsaufkommen nicht in den Griff, das ist aber auf dem Land ja eh nicht so problematisch.
Eine wirkliche Verkehrswende weg von der Massenmobilität über eine zweistellige Kilometerzahl zur Arbeit wäre eben nur möglich, wenn die Zentralisierung des Alltags rückgängig gemacht werden würde, wenn es mehr lokale Geschäfte gäbe und die Arbeit vor Ort läuft. Ist aber nicht so.
Könnte aber wieder mehr so werden. Es ist kompletter Wahnsinn, dass manche Leute jeden Tag über 100km zurücklegen, nur um zur Arbeit zu kommen. Der Verkehr in Städte hinein und hinaus könnte man mit einer Kombination aus Auto und Bahn gestalten. Mit dem Auto zur nächsten S-Bahn und damit dann in die Stadt. Städte werden zum Glück gerade schon deutlich umgestaltet, so dass man sich sicherer und schneller mit dem Fahrrad bewegen kann. Das nimmt aber natürlich etwas Autokapazität weg.
Stattdessen leben die Menschen an einem Ende der Stadt und die Arbeitsplätze sind am anderen Ende im Industriegebiet. Pech gehabt, Verkehrswende im Sinne von weniger Bedarf nach Mobilität ist nicht, weil die Struktur deutscher Städte es nicht hergibt.
Also durch Städte kommt man mit den Öffentlichen zumindest tagsüber eigentlich sehr gut durch. Das Hauptproblem ist die Metalllawine, die jeden Tag in die Stadt reinrollt und dann wieder rausrollt. So ein Aufkommen kann eine Stadt nicht stemmen, selbst wenn man nach US-Vorbild umgestaltet.
Einen sich selbst überlasenen Wald wäre aber besser. Heute holst du sofort alles raus, was nicht nach baum aussieht, um daraus Pellets zu machen.
Wie meinst du? Ich meine unberührte Waldfächen sollte es auch geben, aber Nutzwald brauchen wir halt auch für Baumaterialien.
 
So.. alles aufgeladen. Morgen gehts los mit Projekt "PV-Anlage die 2. " :D Mal sehen ob ich das selber montieren kann oder ob ich kläglich scheitere :ugly:

Dann wäre hoffentlich auch das Winterhalbjahr grossteils mit Eigenverbrauch darstellbar....
 

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Also durch Städte kommt man mit den Öffentlichen zumindest tagsüber eigentlich sehr gut durch. Das Hauptproblem ist die Metalllawine, die jeden Tag in die Stadt reinrollt und dann wieder rausrollt. So ein Aufkommen kann eine Stadt nicht stemmen, selbst wenn man nach US-Vorbild umgestaltet.
Meine Kinder studieren in Hamburg und wohnen auch da. die nutzen öffentliche oder nutzen das Elektrerobike.
Die Autos haben sie wieder abgeschafft. Und falls sie eins nrauchen, machen die Car Sharing. Irgendwo steht immer irgendeiner. App machts möglich.
Wie meinst du? Ich meine unberührte Waldfächen sollte es auch geben, aber Nutzwald brauchen wir halt auch für Baumaterialien.
Aber wir haben Urwald abgerissen und dafür Nutzbäume hingesetzt, die schnell wachsen, aber für das wäldliche Leben nicht so geeignet sind.
Dazu wird sofort alles ausm Wald geholt, was sich irgendwie zu Pellets verarbeiten lässt.
 
Aber wir haben Urwald abgerissen und dafür Nutzbäume hingesetzt, die schnell wachsen, aber für das wäldliche Leben nicht so geeignet sind.
Naja, die Folgen der Monokulturen beißen das Konzept ja jetzt schon auch wirtschaftlich in den Hintern. Ich denke, dass sich das bald erledigt hat.
Dazu wird sofort alles ausm Wald geholt, was sich irgendwie zu Pellets verarbeiten lässt.
War ja abzusehen, dass die günstigen Holzabfälle zum Verheizen schnell nicht mehr reichen, wenn sich alle darauf stürzen und man jetzt im Endeffekt Holzabfälle produzieren muss. Was wäre deine Herangehensweise an eine nachhaltige Forstwirtschaft? Ich könnte mir vorstellen, dass man den Wald halt wachsen lässt, was er will, für Konstruktionen geeignetes Holz kontrolliert rausnimmt und eventuell die Abfälle wieder im Wald verteilt, damit sie dort natürlich zersetzt und so ihre Bestandsstoffe freisetzen können.
 
Die Energiewende ist ja nur eine von mehreren Krisen derzeit.


Ich persönlich sehe unsere Zukunft als sehr düster,
egal was wir machen,
es wird abwärts gehen.

Schon die schieren Menschenmassen,
Wachstum und Wohlstand für alle,
das kann gar nicht funktionieren.

Ohne eine "Back-to-the-Roots"-Strategie,
wird unsere Menschheit so nicht weitermachen können.
 
Die Energiewende ist ja nur eine von mehreren Krisen derzeit.
.....
Schon die schieren Menschenmassen,
Wachstum und Wohlstand für alle,
das kann gar nicht funktionieren.
Ja, die Energiekrise ist zwar nicht die einzige, aber in vieler Hinsicht die nachhaltigste Krise. Aber natürlich sind viele andere Themen auch ein Problem.

Die reine Menge an Menschen ist weniger das Problem als die Art zu leben. Was wir hie rin Deutschland machen, geht gar nicht. Die Natur ist zu über 95% der Fläche im Würgegriff des Menschen. Da bleibt kein Raum mehr für andere Arten. Wenn wir allerdings konzentriert in großen Städten leben würden und Nahrungsmittel über EE und in Laborten erzeugen, dann klappt das vielleicht. Aber wie es aktuell läuft, wird es ganz düster werden.

Ich were zum Ende meines Lebens noch riesige Hungernöte erleben.
 
Die reine Menge an Menschen ist weniger das Problem als die Art zu leben. Was wir hie rin Deutschland machen, geht gar nicht. Die Natur ist zu über 95% der Fläche im Würgegriff des Menschen. Da bleibt kein Raum mehr für andere Arten. Wenn wir allerdings konzentriert in großen Städten leben würden und Nahrungsmittel über EE und in Laborten erzeugen, dann klappt das vielleicht. Aber wie es aktuell läuft, wird es ganz düster werden.
Energie ist der Treiber unseres modernen Lebensstils,
klimaneutral kannst du diese bis 2050 gar nicht verlässlich bereitstellen.
Ohne Speicher, nützt auch die Photo-und Windkraft nix,
das treibt die Kosten ohne Ende.

Wir werden wohl man zwangsläufig davon ausgehen müssen,
dass ein Gesundschrumpfungsprozess standfinden muß.
 
Ohne Speicher, nützt auch die Photo-und Windkraft nix,
das treibt die Kosten ohne Ende.
Die Kosten werden nicht ohne Ende steigen. Aktuell kosten kleine Powerbanks immer weniger. Ich verbrauche, wenn ich nicht falte, irgendwas um 3KWh am Tag. Mit 800W Solarzelle und 3,8kWh liege ich bei um die 2000,-€ und sollte damit um die 75% meines Stromverbrauches selber erzeugen können und an sonnenreichen Sonnertagen noch einspeisen können

Batteriespeicher für 12h des Tagenbedarf als kurzfristiger Speicher reicht völlig, dazu Gaskraftwerke mit Biogas und Wasserstoff für den größten Notfall.

Selbst kleine private Anlagen mit Wasserstoffspeicher und Brennstoffzelle gibt es schon, werden sie in Massen hergestellt, werden sie billig. Damit kann dann den Sommersolarstrom wunderbar mit in den Winter nehmen. Es ist alles machbar, wir müssen nur endlich anfangen.
 
Aber was ist dir lieber?
Jetzt mehr Geld bezahlen als vorher oder in 20-30 Jahren mit Verboten und Bevormundungen zugeschissen werden?
Wer sagt, dass in ein paar Jahrzehnten die Verbote kommen?
Klar bin ich für Maßnahmen, aber dann bitte auch sinnvolle und keine Hauruck-Aktionen wie 2€ CO2-Steuer für den Sprit. Das gibt nichts.
Das Problem ist, dass die Afd den Klimawandel zwar ablehnt, der Klimawandel sich aber nicht für die Afd interessiert.
Ja, aber das Klima steht nicht an der Wahlurne, sondern der Bürger.
Ja, in einem Forstbetrieb. Ein Forstbetrieb ist kein Wald. das scheinen viele zu vergessen.
Das ist zwar richtig, den Einfluss von Forstbetrieben (und Wäldern) auf das Grundwasser kann man aber auch nicht leugnen. Die Wurzeln lockern den Boden auf und ermöglichen dem Niederschlag so, besser zu versickern, während die Kronen Schatten spenden und so die Verdunstung an der Oberfläche reduzieren. Darunter entsteht dann ein kühleres Habitat.
Ich sage ja nicht, dass Forstbetriebe so gut wie ein naturbelassener Wald sind, aber es ist immer noch besser, wenn da Bäume stehen als wenn da keine Bäume stehen. Landwirtschaftliche Flächen würden allgemein mehr Bäume vertragen. Konzepte gibt es dafür.
Was stört dich daran, dass die ein iPhone benutzen? Spielt doch keine Rolle, wie sie miteinander kommunizieren.
Nur, wenn es jedes Jahr das neuste Iphone ist, würde man das nicht zu einem Problem zählen? Man kann die Dinger tatsächlich über mehrere Jahre benutzen, auch wenn einige Leute das nicht auf die Reihe bekommen. Überraschend oft hat man dann eben Leute, die auf der Klimademo stehen, aber gleichzeitig mehrmals im Jahr in den Urlaub fliegen und das neuste Zeug haben wollen. Das stört mich daran.
Mein Wald (ja, ich habe einen eigenen) ist seit vielen Jahren unberührt,. Dort lebt das Leben. Hin und wieder kommen Rehe oder Hasen und nachts höre ich einen Waldkauz.
Rehe und Hasen laufen oft genug über abgemähte Felder, wenn ich aus dem Fenster schaue.
Es ist z.B. deutlich effizienter, wenn ein Transporter mal durchs Dorf fährt und Lebensmittel liefert
Ja, und wann soll der kommen? Die Leute müssen schließlich auch arbeiten und haben tagsüber oft keine Zeit. Außerdem müsste er im Grunde das ganze Sortiment des Ladens dabei haben.
Könnte aber wieder mehr so werden. Es ist kompletter Wahnsinn, dass manche Leute jeden Tag über 100km zurücklegen, nur um zur Arbeit zu kommen.
Weißt du, ich stimme dir in den meisten Punkten zu. Manche Dinge sind halt Wahnsinn, aber in einer spezialisierten Welt ist es so. Und wenn man lokal keine Arbeit findet, muss es weiter weg sein. Abseits von Außendienstlern und Handwerkern, die eben beruflich viel unterwegs sind, würden die meisten Leute sicher eine Arbeit in der Nähe bevorzugen. Ist aber nicht so.
Mit dem Auto zur nächsten S-Bahn und damit dann in die Stadt.
In der Großstadt ja, aber ein beachtlicher Teil der Bevölkerung Deutschlands lebt in mittelgroßen Städten und nicht in Ballungsgebieten. Da gibt es keine S-Bahn, sondern nur Busse. Gut, wäre besser als nichts.
Die Hauptprobleme sind wohl einerseits der Zeitbedarf (auf der Straße kommt man mit dem Auto am schnellsten zum Ziel, während der Bus Umwege nimmt und zig mal hält) und andererseits die fehlende Flexibilität der Öffis, wenn es um den Zielort geht.
Schon die schieren Menschenmassen,
Wachstum und Wohlstand für alle,
das kann gar nicht funktionieren.

Ohne eine "Back-to-the-Roots"-Strategie,
wird unsere Menschheit so nicht weitermachen können.
Dummerweise gibt es Menschenrechte.
 
Die Kosten werden nicht ohne Ende steigen. Aktuell kosten kleine Powerbanks immer weniger. Ich verbrauche, wenn ich nicht falte, irgendwas um 3KWh am Tag. Mit 800W Solarzelle und 3,8kWh liege ich bei um die 2000,-€ und sollte damit um die 75% meines Stromverbrauches selber erzeugen können und an sonnenreichen Sonnertagen noch einspeisen können

Batteriespeicher für 12h des Tagenbedarf als kurzfristiger Speicher reicht völlig, dazu Gaskraftwerke mit Biogas und Wasserstoff für den größten Notfall.

Selbst kleine private Anlagen mit Wasserstoffspeicher und Brennstoffzelle gibt es schon, werden sie in Massen hergestellt, werden sie billig. Damit kann dann den Sommersolarstrom wunderbar mit in den Winter nehmen. Es ist alles machbar, wir müssen nur endlich anfangen.
Dir ist aber schon klar,
dass sich ein Stromnetz im "Flow" befinden muss,
damit das überhaupt funktioniert?

Millionen Haushalte haben gar keine Möglichkeit, grüne Energie selbst bereitzustellen.
Dummerweise gibt es Menschenrechte.
Dann frage mal die kongolesischen Kinderarbeiter,
welche unter härtesten Bedingungen unsere Rohstoffe abbauen,
damit wir unsere grüne Politik so weiter vorantreiben. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Millionen Haushalte haben gar keine Möglichkeit, grüne Energie selbst bereitzustellen.
Heute nicht, aber mit einer minimalen Gesetzesänderung ist das möglich:

1.: Mietern muss das Recht eingeräumt werden, auf dem gemieteten Objekt eine Solaranlage zu errichten. Im Fall eines Mieterwechsles kann der eigene Anteil an dieser Dachanlage an den neuen Mieter verkauft werden, alternaitv sind im vielen Fällen mit individuelle Balkonkraftwerke möglich. Sämtliche "Folgeschäden" wie z.B. erhöhte Versicherungen belasten eh die Mieter. Dem Vermieter entstehen keine Kosten, ganz im Gegenteil wird seine Immobilie attraktiver für Mieter. Win-Win für beide Parteien.

2.: Strom muss über Grundstücksgrenzen verteilbar sein. Wenn das eigene Dach untauglich ist, z.B. durch Baumbeschattung, was in Mehrstöckigen Mietskasernen aber eigentlich nie der Fall ist, hängt man sich an den Strom des Nachbar und kauft dem zu erträglichen Preisen den Solarstom ab. Für z.B. 15 Cent haben alle Parteien einen Gewinn. Der eine macht die Anlage größter und speicht überschussstrom für den Nachbar ein. Der kann seine Stromkosten merklich reduzieren.

3.: Vermieter sollten bei Errichtung einer Solaranlagen auf dem Dach den produzierten Strom an Mieter verkaufen dürfen mit gesetzloich geregeltem Preis. Höher als die Einspeisevergütung aber billiger als ortsübliche Strompreise. Dann würden Millionen Vermieter SDolaranlöagen aufs Dach packen und Mieter könnten mit kleinen Powerbank individuell die Kosten wieder senken. So eine tragbare Powerbank mit 2-4kWh Speichervolume ist übrigs ideal für Campingausflüge

Die einzigen, die das alles verhindern, ist die Lobby der Energiewirtschaft. Deren Geschäftsmodell bricht dann zusammen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann frage mal die kongolesischen Kinderarbeiter,
welche unter härtesten Bedingungen unsere Rohstoffe abbauen,
damit wir unsere grüne Politik so weiter vorantreiben. :D
Denen werden sie (illegalerweise) verwehrt. Ändert aber nichts daran, dass sie für einen Großteil der Welt gelten, insbesondere für die Menschen mit dem größten Pro-Kopf-Verbrauch.
Aber diese Diskussion ist belanglos. Ein Reset der Menschheit auf einen Punkt, in dem sie umweltverträglich ist und sich nicht binnen weniger Jahrhunderte wieder so weit entwickeln wird, dass sie es nicht mehr ist, ist kaum möglich. Wie gesagt, es gibt Menschenrechte und das ist auch gut so. Nur muss man jetzt eben mit der Misere arbeiten, dass es bald 8 Milliarden von uns gibt und wir alle Wohlstand wollen, was sich langfristig nicht realisieren lässt.
 
...Schon die schieren Menschenmassen,...
Der Mensch an sich ist weniger das Problem, es kommt auf die Art zu leben ab. Aber ja, wenn wir die reichste Milliarde der Menschheit "himmeln" würden, würden die verbleibenden 7 Milliarden erheblich weniger Schäden anrichten. Aber mach das der wirtschaftlich oberen Milliarde klar, dass sie gehen sollen. Den Kampf verliert man. Alternativ die wirtschaftlich unteren 7,5 Millarden zu beseitigen, um das selbe Ziel zu erreichen, ist zwar einfacher umzusetzen, moralisch aber erheblich zweifelhafter.

Von daher müssen wir alle, jeder einzelne, in Ruhe überlegen, welche unserer Verbrüche wirklich notwendig sind. Ich z.B. plane meinen nächsten Schwedenurlaub als Radtour. Jeden Tag maximal 150km sind auch für meine alten Knochen machbar, mit Anhänger und Powerbank ist dann genug Strom vorhanden. Und nichts ist für mich entspannender, als schön zu campen. Dazu dann so vegitarisch wie möglich, Strom über die Solarzellen, mobilität wenn immer möglich mit dem Fahrrad und der eigene CO2-Fußabdruck wird, wenn man auch ansonsten den Konsum minimiert, sehr gering.

Man muss also gar nicht mit dem Finger auf andere Zeigen, sondern kann ganz individuell bei sich beginnen und damit nur gewinnen. Die gesundheit freut sich, die Lebensqualität steigt und ein gutes Gefühl hat man auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die einzigen, die das alles verhindern, ist die Lobby der Energiewirtschaft. Deren Geschäftsmodell bricht dann zusammen
Ja, zum Teil.
Generell muss man aber sagen, das unsere Stromnetze gar nicht dafür ausgelegt sind,
um Strom in zwei Richtungen transportieren zu können.

Wenn man Windenergieparks baut,
dann sollte man vorher dafür sorgen,
das die Energie dahin kommt,
wo sie gebraucht wird.

Und nicht anders rum ... :D
 
Generell muss man aber sagen, das unsere Stromnetze gar nicht dafür ausgelegt sind,
Darum propagiere ich ja auch eine möglichst hohe Eigenbedarfsquote mit eigenem kleinen Speicher und intelligente Verteilung auf lokaler Ebene mit Bedarfssteuerung z.B. für Autobatterien. Und dass das Stromnetz heute nicht dafür ausgelegt ist, Strom vom Niederspannungsnetz ins Hochspannugnsnetz zu bringen verhindern jene, die hohe Leistung ins Hochspannungsnetz einspeisen. Und wer ist das? Huch, schon wieder die großen Energieversorgungsunternehmen (im Folgenden EVU).
 
War ja abzusehen, dass die günstigen Holzabfälle zum Verheizen schnell nicht mehr reichen, wenn sich alle darauf stürzen und man jetzt im Endeffekt Holzabfälle produzieren muss. Was wäre deine Herangehensweise an eine nachhaltige Forstwirtschaft? Ich könnte mir vorstellen, dass man den Wald halt wachsen lässt, was er will, für Konstruktionen geeignetes Holz kontrolliert rausnimmt und eventuell die Abfälle wieder im Wald verteilt, damit sie dort natürlich zersetzt und so ihre Bestandsstoffe freisetzen können.
Was wir brauchen sind mehr Mischwälder. Bäume, die sich besser schützen können und nicht alle einem Schädling zum Opfer fallen. Dazu intakten Boden. Bäume und Pilze gehen Verbindungen ein und helfen sich gegenseitig. Wir wissen schlicht zu wenig über bäume und müssen intensiver forschen.

Wer sagt, dass in ein paar Jahrzehnten die Verbote kommen?
Wenn man die klimaziele nicht erreicht, aber erreichen musst, kommen Verbote und die werden stärker sein als sonntags leere Autobahnen.
Klar bin ich für Maßnahmen, aber dann bitte auch sinnvolle und keine Hauruck-Aktionen wie 2€ CO2-Steuer für den Sprit. Das gibt nichts.
Du musst CO2 teuer machen, damit die Leute Alternatibven annahnen.
Gleichzeitig muss der Staat die Alternativen auch anbieten.
Es nützt nichts, jedem zu sagen, dass er die Bahn nehmen soll, wenn die Bahn nicht da ist.
Ja, aber das Klima steht nicht an der Wahlurne, sondern der Bürger.
Aber das betrifft jeden.
Das gilt auch für den, der den Klimawandel als Erfindung der Chinesen darstellt. Auch dessen Haus kann irgendwann absaufen oder weggefegt werden.
Das ist zwar richtig, den Einfluss von Forstbetrieben (und Wäldern) auf das Grundwasser kann man aber auch nicht leugnen. Die Wurzeln lockern den Boden auf und ermöglichen dem Niederschlag so, besser zu versickern, während die Kronen Schatten spenden und so die Verdunstung an der Oberfläche reduzieren. Darunter entsteht dann ein kühleres Habitat.
Ich sage ja nicht, dass Forstbetriebe so gut wie ein naturbelassener Wald sind, aber es ist immer noch besser, wenn da Bäume stehen als wenn da keine Bäume stehen. Landwirtschaftliche Flächen würden allgemein mehr Bäume vertragen. Konzepte gibt es dafür.
Was du brauchst sind Mischwälder. also auch Bäume, die weniger Ertrag bringen. Heute ist aber alles der Wirtschaftlichkeit untergeordnet und nichts der Nachhaltigkeit.
Nur, wenn es jedes Jahr das neuste Iphone ist, würde man das nicht zu einem Problem zählen? Man kann die Dinger tatsächlich über mehrere Jahre benutzen, auch wenn einige Leute das nicht auf die Reihe bekommen. Überraschend oft hat man dann eben Leute, die auf der Klimademo stehen, aber gleichzeitig mehrmals im Jahr in den Urlaub fliegen und das neuste Zeug haben wollen. Das stört mich daran.
Das sind aber nicht die Mehrheit.
Rehe und Hasen laufen oft genug über abgemähte Felder, wenn ich aus dem Fenster schaue.
Die leben da aber nicht.

Der Mensch an sich ist weniger das Problem, es kommt auf die Art zu leben ab. Aber ja, wenn wir die reichste Milliarde der Menschheit "himmeln" würden, würden die verbleibenden 7 Milliarden erheblich weniger Schäden anrichten. Aber mach das der wirtschaftlich oberen Milliarde klar, dass sie gehen sollen. Den Kampf verliert man. Alternativ die wirtschaftlich unteren 7,5 Millarden zu beseitigen, um das selbe Ziel zu erreichen, ist zwar einfacher umzusetzen, moralisch aber erheblich zweifelhafter.
Die Menschheit muss weniger werden. Soweit ich weiß, soll bei 12 Milliarden der Peak erreicht sein, dann geht es wieder herunter.
Aber wer kann schon in die Zukunft schauen.
Wir müssen vor allem weniger Ressourcen verbrauchen.
Von daher müssen wir alle, jeder einzelne, in Ruhe überlegen, welche unserer Verbrüche wirklich notwendig sind. Ich z.B. plane meinen nöächsten Schwedenurlaub als Radtour. Jeden Tag maximal 150km sind auch für meine alten Knochen machbar, mit Anhänger und Powerbank ist dann genug Strom vorhanden. Und nichts ist für mich entspannender, als schön zu campen. Dazu dann so vegitarisch wie möglich, Strom über die Solarzellen, mobilität wenn immer möglich mit dem Fahrrad und der eigene CO2-Fußabdruck wird, wenn man auch ansonsten den Konsum minimiert, sehr gering.
Musst du aber zum Fahrrad fahren nach Schweden reisen? Das kannst du hier doch auch machen.
 
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