... Es muss ein Umdenken geben aber das einzige Umdenken das wir bisher sehen ist ein zurück entwickeln und sich einschränken. ...
Der Umstieg vom Auto auf das E-Fahrrad hat mir alles gebracht: Zeit, Gesundheit und Geld für andere Dinge. Ich sehe da keinen Rückschritt, ich sehe nur, dass manche Entwicklungen in der Sackgasse stecken. Und mein nächstes Auto wird ein elektrisches Minimalauto mit eigenen Solarzellen, die mir ca. 10.000km pro Jahr ohne externes Tanken ermöglichen werden. Geil, oder? So geht Fortschritt
... Wir haben ein Abgabe und Staatsausgaben Problem.
Man sollte die Sozialleistungen bis auf Krankenversicherung so gut wie möglich einkürzen damit wäre im Haushalt wieder mehr Platz und zu dem würden wir unser Fachkräfteproblem und Flüchtlingsproblem. Damit wäre die soziale Hängematte Geschichte und Leute müssten wieder was tun um Geld zu haben.
Bitte nutze in diesem Falle nicht das "wir". Du hast scheinbar ein Problem damit, ich nicht. Denn ich will keineswegs Zustände, wie sie in den USA herrschen. Warum willst Du "Sozialist" eigentlich eine allgemeine Krankenversicherung? Ich möchte viel mehr als das. Ich möchte eine staatliche Verwaltung, staatliche Polizei, Schulen und Universitäten, Krankenhäuser, Feuerwehr, Straßen, Strom- und Wasserstoffnetze, oder allgemein eine Infrastruktur in staatlicher Hand unter staatlicher Kontrolle. Warum? Weil sie elementar ist. Private Universitäten mit extrem hohen jährlichen Gebühren z.B. sind ein Drama.
Ein Beispiel. Unsere Stromnetze waren früher staatlich errichtet. Dann kamen die schlauen neoliberalen Ausbeuter auf die Idee, "Der Markt macht das besser" und man verschenkte die scheinbar teuren Netze für eine DM an die Stromversorgungsunternehmen. Was machten die? Erhoben auf den Strompreis eine Netzgebühr, scherten sich nicht um den Ausbau und verkaufen jetzt kleine Teile der Stromnetze, wie z.B. in Berlin, für Milliarden zurück an die Bevölkerung. So geht optimiertes Ausplündern.
Warum hat man Steuern eingeführt? Um Projekte für die Allgemeinheit zu finanzieren. Stadtmauern z.B. oder Wasserleitungen? Niemand wäre früher auf die dumme Idee gekommen, sowas privatwirtschaftlich zu organisieren. Aber heute machen die Profiausbeuter das und schlimmer noch, sie setzen der Bevölkerung religionsgleich den Gedanken in den Kopf, dass das für sie besser ist.
Warum muss Wachstum zur Katastrophe führen? Muss Wachstum immer schädlich für die Umwelt sein?
Das Argument bringe ich auch immer. Die Energiewende hin zu Regenerativen Techniken ist z.B. so ein Ding. Auch virtuelle Rechnerspiele als Milliardengeschäft sind eindeutig wenige umweltschädlich, als jedes Jahr um die Welt zu fliegen. Anstatt um die Welt zu fliegen, erfreut man sich als intelligenter Mensch an z.B. dem Microsoft Flugsimulator und geht parallel wandern in der Heimat.
Das sollte man aber nur machen, wenn man die Kriminalitätsrate maximieren möchte.
Wir sehen doch jetzt schon, was passiert. Weil die Armut im Land steigt, klauen Menschen Kupferleitungen z.B. der Bahn, um wenige Euro zu bekommen, der volkswirtschaftliche Schaden durch ausfallende Züge geht dagegen in die Millionen. Viele vergessen, dass Bestrafungen nur dann wirken, wenn man Menschen auch etwas weg nehmen kann. Wer nichts mehr hat, kann nichts mehr verlieren. Und diese Gruppe nimmt rasant zu. Dafür haben wir aber stetig mehr Milliardäre. Das ist ja aber auch ganz wichtig. Warum, weiß ich noch nicht, aber es muss unglaublich wichtig sein.
Ich bin vor allem auch aus einem Grunde für die Energiewende. Natürlich ist sie ökologisch absolut notwendig, aber richtig gemacht, hat jeder die Option auf eigene Energieerzeugung. Die Kombination als Solarzelle auf dem Dach und 3D-Drucker im Keller bringt uns der Vidion des Replikators erheblich näher. Und wenn man Waren, die man benötigt, als Knopfdruck selber machen kann, ja dann tauchen wir in eine neue Gesellschaftsordnung ein, in der Besitz unbedeutet wurd gegenüber Wissen und Zufriedenheit.