Der Energiewende Thread

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Ggf. kann man den brandherd ja auch mittels magnetfeld in der mitte halten (ist rost eigentlich magnetisch?) und so den hitze-druck auf die wände noch etwas reduzieren. Den rest muß quasi die wasserkühlung in der wand bewerkstelligen.
Wie willst du das denn magnetisch machen?
Dazu müsstest du das so heiß machen, dass sich die Elektronen frei bewegen können. -das ist sehr energieintensiv.
Und alles darunter funktioniert nicht, weil Eisen irgendwann (kenne jetzt die Curie Temperatur nicht) seine magnetische Wirkung verliert.
 
Wie willst du das denn magnetisch machen?
Deshalb hab ich ja "ggf." geschrieben. Eisen ist für mich in erster linie magnetisch und ob es die eigenschaft ab einer gewissen temperatur verliert... :ka:
Alternativ kann man den "verbrennungsbereich" von allen seiten mit luft anströmen wobei man das unten nur von schräg-unten bewerkstelligen könnte.
 
Aussage bei ZDF war man will das Zeug in Braunkohleturbinen verfeuern. Gibt's da welche die die Braunkohle als Staub einblasen?
 
Die verbrennungstemperatur ist wohl vom eisen abhängig. Cereisen (auermetall) soll wohl bis zu 4000 grad schaffen, aber es geht ja bei der verbrennung um normales eisen. Das wird wohl nicht ganz so heiß. (hab nix dazu gefunden)

Dein Link zeigt bis zu 2000 °C an. Das ist für ein System, dass Wärme ableiten soll, ein Problem, denn das kannst du, im Gegensatz zu einem Schmelzofen, eben nur schlecht aus Ziegeln, Schamott & Co bauen. Du willst die Wärme ja schließlich durch die Wand hindurch aufnehmen und das auf einer möglichst großen Fläche. Normalerweise nimmt man für Dampferzeuger viele Rohre mit vielleicht ein paar Millimetern Wandstärke.

Und zur ofen-form, du mußt dich da gedanklich von diversen gas-,öl-,holz- oder sonstigen öfen verabschieden. Denke mehr an einen vertikalen zylinder in den oben ein sauerstoff-eisenstaub gemisch eingeblasen wird. Das verbrennt im oberen teil und die herunter gleitenden rost-partikel kühlen auf den weg nach unten ab und können dort gleich entnommen werden. (quasi durchlauf-ofen) Abgase sollten dabei ja nicht nennenswert entstehen, da das eisen nur oxidiert wird.

Wenn du nicht aufgereinigten Sauerstoff einbläst (was einen enormen Energieverbrauch in der Vorbereitung bedeuten würde), hast du den gesamten Stickstoff aus der Umwelt als Abgas. Also einen ordentlichen Wind, erst recht wenn du die Endprodukte noch vor Kontakt mit der nächsten Wand (wo sie Krusten bilden könnten) soweit abkühlen willst, dass sie nicht mehr Verklumpen. Was, so ganz nebenbei, den Wirkungsgrad heftig senkt, denn der hängt direkt von der Temperatur ab, mit der du in den Wärmetauscher gehst.

Für den gelten dann weiter die von mir angesprochenen Probleme: Wenn du den glühenden Rosstaub vorher rausfilterst (wie-auch-immer) verwertest du nur noch eine überschaubere Menge heißer Luft, die Wärmeenergie in der abgeschiedenen Schlacke ist verloren. Wenn du das nicht machst, triffte dagegen ein abrasiver Partikelstrom auf deine Wärmetauscherstruktur und schleift sie über kurz oder lang weg. "Ich blase riesige Mengen Luft und Eisenoxidstaub durch einen Zylinder auf den Wärmetauscher" beschreibt nichts weiter als einen (Heißen) ""Sand""strahler.


Laut wiki wird in braunkohlekraftwerken kohlestaub verfeuert. (erst getrocknet, gemahlen und dann eingeblasen)
Wenn die schematische zeichnung stimmt sollte das mit etwas umbau-arbeit zu bewerkstelligen sein.

Ich kenne Kesselfeuerungen, bei denen Kohlestaub eingeblasen wird. Aber das ist was anderes als einer Turbine. Die hat man immer mal wieder für Kohlestaub bauen wollen, aber kommerziell genutzte Erfolge wären mir nicht bekannt. Und Kohle ist noch freundlich: Die verbrennt regulär zu Wasser und CO2. Man hat also in der Theorie nur heißes Gas als Verbrennungsergebnis, dass man problemlos durch Turbinenschaufeln/Wärmetauscher leiten kann und in der Praxis eine zumindest überchaubare Menge an Asche aus Ruß, unverbranntem Staub und enthaltenen mineralischen Partikeln. Beim Eisenverbrenner sieht das GANZ anders aus.

Wie angedeutet: Man hat das ganze vor 15-20 Jahren im Vorfeld von Desertec schonmal mit Silizium durchgesprochen. Damals noch mit dem entscheidenden Vorteil, dass man a) unabhängig von Eisenlagerstätten wäre und b) Silizium-Wasserstoffverbindungen (z.B. Trisilan) produzieren wollte, sodass zumindest der Ausgangsbrennstoff flüssig wäre und auch ein nenneswerter Teil der Endprodukte gasförmig. Aber auch aus diesen Pläne ist nie was geworden, weil der entstehende Sandanteil dir absolut jede Maschine zerstört.

Außerhalb von geschlossenen Batterien sind nur Elemente als Energieträger praktikabel, deren Oxide gasförmig oder flüssig sind. Wasserstoff, Kohlenstoff (als Ausgangssubstand bitte in Verbindung mit Wasserstoff, damit auch dieses Ende flüssig ist) und Stickstoff (dito, aber wegen der Reaktivität). Vielleicht noch Phosphos, aber scheiden noch Optionen als bei Stickstoff wegen Giftigkeit wieder aus.
 
Warum will die Industrie den nicht haben? :ka:
Weil er langfristig den Wettbewerb verzerrt und die deutsche Industrie dann noch weiter ins Hintertreffen gerät.
die Positionierung des BDI sieht hier maximal eine temporäre Strompreissenkung für ALLE
Wichtiger ist der sehr rasche Ausbau von kostengünstigen Stromquellen und Minderung/Abschaffung von Steuern und Abgaben hierauf.
Positionspapier vom Mai 2023 hier.

 
Weil er langfristig den Wettbewerb verzerrt und die deutsche Industrie dann noch weiter ins Hintertreffen gerät.
die Positionierung des BDI sieht hier maximal eine temporäre Strompreissenkung für ALLE
Wichtiger ist der sehr rasche Ausbau von kostengünstigen Stromquellen und Minderung/Abschaffung von Steuern und Abgaben hierauf.
Ist das nicht ein Widerspruch? Wie will man den allgemeinen Strompreis senken wenn kostengünstige Stromquellen wegfallen? Nur durch Steuersenkungen?
 
Ist das nicht ein Widerspruch? Wie will man den allgemeinen Strompreis senken wenn kostengünstige Stromquellen wegfallen? Nur durch Steuersenkungen?
Im Prinzip wird beklagt, dass vieles eher Bundesregierungs-Luftschlösser sind.
Sprich, der Ausbau an Erneuerbaren geht der Industrie viel zu langsam.
Mal völlig losgelöst von Bundesland oder regierender Partei dauert die Genehmigung von einem Windrad im Schnitt über 1 Jahr, Groß-PV meist noch länger.
Erst nach erfolgter Genehmigung baut dann der Hersteller.
Dauert bei einem großen Rad auch noch mal 0,5-1 Jahr.
und davon benötigt es sofort hunderte, wenn nicht tausende.

So lange wettbewerbsverzerrender Dumping-Strom-Preis schadet der eigenen Industrie, ganz einfach.
 
Ist das nicht ein Widerspruch? Wie will man den allgemeinen Strompreis senken wenn kostengünstige Stromquellen wegfallen? Nur durch Steuersenkungen?
Abschaffung der extra-Steuern auf Strom, Abschaffung des dämlichen merit-Ordner.
Mal völlig losgelöst von Bundesland oder regierender Partei dauert die Genehmigung von einem Windrad im Schnitt über 1 Jahr, Groß-PV meist noch länger.
Bei PV kann ich nicht verstehen, warum das so lange dauert. Ist es absichtliche Verzögerung?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
So lange wettbewerbsverzerrender Dumping-Strom-Preis schadet der eigenen Industrie, ganz einfach.
Das interessiert die Regierung nicht.
Den Preis, den sie selbst hochgetrieben haben, wird jetzt durch Subventionen gesenkt.
Das zahlt natürlich der Steuerzahler und in 2 Jahren die Wahlurnen.
Abschaffung der extra-Steuern auf Strom, Abschaffung des dämlichen merit-Ordner.
Es soll eine Reform der Strombörde geben. Aber wann die kommt, weiß keiner. Die EU muss zustimmen.
Bei PV kann ich nicht verstehen, warum das so lange dauert. Ist es absichtliche Verzögerung?
Ja, die Landesregierungen werfen Baumstämme in den Weg, weil die Energiekonzerne das so wollen.
Ich weiß das, ich lasse mir gerade eine Anlage verbasteln.
 
Ich finde es blöd, wenn auf deinem Dach Solarzellen liegen?
Deine Solarzellen auf deinem Dach erzeugen in meinem Garten zu viel Schatten?

Das sind wohl die gleichen Nachbarn, die mit Klage drohen, wenn der Ast über den Zaun hängt. :nene:
Die Beweggründe dürften primär Neid sein.

Ein mir bekanntes Verfahren aus unmittelbarer Nachbarschaft bei Rosenheim zieht sich jetzt schon 2-3 Jahre.
Da wollte deine kleine Gemeinde (glaube) 6.000 m² vertikal aufstellen, mit den Feldeigentümern alles schon klar.
Aber ein Landtagsabgeordneter (NICHT von CSU oder FW) klagt sich gerade durch alle Instanzen, weil er von dem geerbten bäuerlichen Grund nicht bereit ist, eine notwendige Baustraße temporär auf seinem Grundstück errichten zu lassen.
Ist hier schon eine Lokalpressestory...
 
Ich finde nichts. :ka:
Aber egal.
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