Die verbrennungstemperatur ist wohl vom eisen abhängig. Cereisen (auermetall) soll wohl bis zu 4000 grad schaffen, aber es geht ja bei der verbrennung um normales eisen. Das wird wohl nicht ganz so heiß. (hab nix dazu gefunden)
Dein Link zeigt bis zu 2000 °C an. Das ist für ein System, dass Wärme ableiten soll, ein Problem, denn das kannst du, im Gegensatz zu einem Schmelzofen, eben nur schlecht aus Ziegeln, Schamott & Co bauen. Du willst die Wärme ja schließlich durch die Wand hindurch aufnehmen und das auf einer möglichst großen Fläche. Normalerweise nimmt man für Dampferzeuger viele Rohre mit vielleicht ein paar Millimetern Wandstärke.
Und zur ofen-form, du mußt dich da gedanklich von diversen gas-,öl-,holz- oder sonstigen öfen verabschieden. Denke mehr an einen vertikalen zylinder in den oben ein sauerstoff-eisenstaub gemisch eingeblasen wird. Das verbrennt im oberen teil und die herunter gleitenden rost-partikel kühlen auf den weg nach unten ab und können dort gleich entnommen werden. (quasi durchlauf-ofen) Abgase sollten dabei ja nicht nennenswert entstehen, da das eisen nur oxidiert wird.
Wenn du nicht aufgereinigten Sauerstoff einbläst (was einen enormen Energieverbrauch in der Vorbereitung bedeuten würde), hast du den gesamten Stickstoff aus der Umwelt als Abgas. Also einen ordentlichen Wind, erst recht wenn du die Endprodukte noch vor Kontakt mit der nächsten Wand (wo sie Krusten bilden könnten) soweit abkühlen willst, dass sie nicht mehr Verklumpen. Was, so ganz nebenbei, den Wirkungsgrad heftig senkt, denn der hängt direkt von der Temperatur ab, mit der du in den Wärmetauscher gehst.
Für den gelten dann weiter die von mir angesprochenen Probleme: Wenn du den glühenden Rosstaub vorher rausfilterst (wie-auch-immer) verwertest du nur noch eine überschaubere Menge heißer Luft, die Wärmeenergie in der abgeschiedenen Schlacke ist verloren. Wenn du das nicht machst, triffte dagegen ein abrasiver Partikelstrom auf deine Wärmetauscherstruktur und schleift sie über kurz oder lang weg. "Ich blase riesige Mengen Luft und Eisenoxidstaub durch einen Zylinder auf den Wärmetauscher" beschreibt nichts weiter als einen (Heißen) ""Sand""strahler.
Laut wiki wird in braunkohlekraftwerken kohlestaub verfeuert. (erst getrocknet, gemahlen und dann eingeblasen)
de.wikipedia.org
Wenn die schematische zeichnung stimmt sollte das mit etwas umbau-arbeit zu bewerkstelligen sein.
Ich kenne Kesselfeuerungen, bei denen Kohlestaub eingeblasen wird. Aber das ist was anderes als einer Turbine. Die hat man immer mal wieder für Kohlestaub bauen wollen, aber kommerziell genutzte Erfolge wären mir nicht bekannt. Und Kohle ist noch freundlich: Die verbrennt regulär zu Wasser und CO2. Man hat also in der Theorie nur heißes Gas als Verbrennungsergebnis, dass man problemlos durch Turbinenschaufeln/Wärmetauscher leiten kann und in der Praxis eine zumindest überchaubare Menge an Asche aus Ruß, unverbranntem Staub und enthaltenen mineralischen Partikeln. Beim Eisenverbrenner sieht das GANZ anders aus.
Wie angedeutet: Man hat das ganze vor 15-20 Jahren im Vorfeld von Desertec schonmal mit Silizium durchgesprochen. Damals noch mit dem entscheidenden Vorteil, dass man a) unabhängig von Eisenlagerstätten wäre und b) Silizium-Wasserstoffverbindungen (z.B. Trisilan) produzieren wollte, sodass zumindest der Ausgangsbrennstoff flüssig wäre und auch ein nenneswerter Teil der Endprodukte gasförmig. Aber auch aus diesen Pläne ist nie was geworden, weil der entstehende Sandanteil dir absolut jede Maschine zerstört.
Außerhalb von geschlossenen Batterien sind nur Elemente als Energieträger praktikabel, deren Oxide gasförmig oder flüssig sind. Wasserstoff, Kohlenstoff (als Ausgangssubstand bitte in Verbindung mit Wasserstoff, damit auch dieses Ende flüssig ist) und Stickstoff (dito, aber wegen der Reaktivität). Vielleicht noch Phosphos, aber scheiden noch Optionen als bei Stickstoff wegen Giftigkeit wieder aus.